Hallo, liebe FoMi,
vielleicht erinnert sich noch jemand daran, wie ich mich Anfang März für längere Zeit nach Afrika abgemeldet habe. Auch die längste Zeit geht vorüber - seit dem Wochenende bin ich wieder da.
Ich will keinen Reisebericht schreiben, da hat niemand was davon, sondern will in einem ersten Teil über Eckpunkte meiner Reise berichten; in einem weiteren über etliche Unterkünfte.
Teil 1 also:
Ich hatte vor, von Mafikeng, dem Ausgangspunkt meiner reise, nach Maun zu fahren, von dort nach Savuti und Linyanti nach Kasane, von dort, im Norden bleibend, nach Ruacana und Epupa (ab Maun mit Kapstädter Freunden zusammen).
Pustekuchen.
Die Regenzeit hat alles weggeschwemmt. Savuti war zu dem Zeitpunkt unerreichbar, auch die Pisten im Kaokoveld sollen grauslich gelitten haben.
Ich habe also meine Tour umgebaut: Ich bin über den Kalahari Gemsbok NP nach Namibia gefahren und habe genüßlich Farmen abgeklappert - ich hatte ja fast unbegrenzt Zeit. Darüber schreibe ich demnächst.
Wenn man mit einem alten Gefährt fährt, sind Überraschungen nicht ausgeschlossen. Auf der C 14, ca. 75km vor Walvis Bay, ging die Wasserpumpe kaputt, Keilriemen gerissen, Kugellager des shafts zum Ventilator ausgeschlagen (dort saß wohl auch die Quelle des Desasters). Kostete mich vier Tage - aber ich hatte ja die Zeit. Mein Gott, wenn ich da in dem engen Zeitkorsett eines 'normalen' Namibiatouristen gesteckt hätte! Ich wäre verrückt geworden!
Mein nördlichster Punkt war Tsumeb, das ich immer gerne mochte, diesmal aber enttäuschend war. Näheres später.
Noch ein paar Einzelpunkte.
- Geld: Ich habe früher mal geschrieben, die Abhebung mittels EC-Karte sei problemlos. Ist sie auch, bei der Standard Bank und bei FNB. Nicht aber bei Bank Windhoek: deren ATMs akzeptieren die Karte nicht. Aufpassen muss man aber immer, wie man gerade in den letzten Tagen hier gelesen hat.
- Benzinpreise: Bei meinem letzten Tanken in Ariamsvlei am 18.4. habe ich N$ 6.04 bezahlt (LRP-Benzin), also etwa anderthalb Rand weniger als in SA - damals.( Letzter Stand von vor drei Tagen: R 7.21/l.) Beim Durst meines Landrovers war das deutlich zu spüren.
- Unterkünfte: Ich war in Hardap, Tsauchabriver, Gecko, Rooiklip, Walvis Bay, Swakopmund, Eileen (Erongo), Tsumeb, Maori (Grootfontein), Waterberg, Oanob (Rehoboth), Keetmanshoop, Augrabies, Kuruman. Darüber also das nächste Mal. -
Irgendwie bin ich unzurechnungsfähig. Ich habe schon die nächste Tour im Kopf, wieder zu einer anderen Jahreszeit. Ein Pensionär kann das, er muss halt bloß finanziell kleinere Brötchen backen.
Bis morgen!
Wolff-Rüdiger
vielleicht erinnert sich noch jemand daran, wie ich mich Anfang März für längere Zeit nach Afrika abgemeldet habe. Auch die längste Zeit geht vorüber - seit dem Wochenende bin ich wieder da.
Ich will keinen Reisebericht schreiben, da hat niemand was davon, sondern will in einem ersten Teil über Eckpunkte meiner Reise berichten; in einem weiteren über etliche Unterkünfte.
Teil 1 also:
Ich hatte vor, von Mafikeng, dem Ausgangspunkt meiner reise, nach Maun zu fahren, von dort nach Savuti und Linyanti nach Kasane, von dort, im Norden bleibend, nach Ruacana und Epupa (ab Maun mit Kapstädter Freunden zusammen).
Pustekuchen.
Die Regenzeit hat alles weggeschwemmt. Savuti war zu dem Zeitpunkt unerreichbar, auch die Pisten im Kaokoveld sollen grauslich gelitten haben.
Ich habe also meine Tour umgebaut: Ich bin über den Kalahari Gemsbok NP nach Namibia gefahren und habe genüßlich Farmen abgeklappert - ich hatte ja fast unbegrenzt Zeit. Darüber schreibe ich demnächst.
Wenn man mit einem alten Gefährt fährt, sind Überraschungen nicht ausgeschlossen. Auf der C 14, ca. 75km vor Walvis Bay, ging die Wasserpumpe kaputt, Keilriemen gerissen, Kugellager des shafts zum Ventilator ausgeschlagen (dort saß wohl auch die Quelle des Desasters). Kostete mich vier Tage - aber ich hatte ja die Zeit. Mein Gott, wenn ich da in dem engen Zeitkorsett eines 'normalen' Namibiatouristen gesteckt hätte! Ich wäre verrückt geworden!
Mein nördlichster Punkt war Tsumeb, das ich immer gerne mochte, diesmal aber enttäuschend war. Näheres später.
Noch ein paar Einzelpunkte.
- Geld: Ich habe früher mal geschrieben, die Abhebung mittels EC-Karte sei problemlos. Ist sie auch, bei der Standard Bank und bei FNB. Nicht aber bei Bank Windhoek: deren ATMs akzeptieren die Karte nicht. Aufpassen muss man aber immer, wie man gerade in den letzten Tagen hier gelesen hat.
- Benzinpreise: Bei meinem letzten Tanken in Ariamsvlei am 18.4. habe ich N$ 6.04 bezahlt (LRP-Benzin), also etwa anderthalb Rand weniger als in SA - damals.( Letzter Stand von vor drei Tagen: R 7.21/l.) Beim Durst meines Landrovers war das deutlich zu spüren.
- Unterkünfte: Ich war in Hardap, Tsauchabriver, Gecko, Rooiklip, Walvis Bay, Swakopmund, Eileen (Erongo), Tsumeb, Maori (Grootfontein), Waterberg, Oanob (Rehoboth), Keetmanshoop, Augrabies, Kuruman. Darüber also das nächste Mal. -
Irgendwie bin ich unzurechnungsfähig. Ich habe schon die nächste Tour im Kopf, wieder zu einer anderen Jahreszeit. Ein Pensionär kann das, er muss halt bloß finanziell kleinere Brötchen backen.
Bis morgen!
Wolff-Rüdiger
Omnia vincit amor