JeThuThemenstarter46 Beiträge · seit 202616. Juli 2026 ·
Danke an den Black Lion. Bei Tiras und Mount Canyon Guesthouse, wo sich unsere Wege kreuzten, konnte man sich gut an ihn erinnern. Und ja, morgen kommen dann echte Löwenbilder zum Vorschein.
JeThuThemenstarter46 Beiträge · seit 202617. Juli 2026 ·
So, jetzt kommt es langsam zum Finale. Am Morgen in Hobatore wurden vor dem Frühstück noch die Aktivitäten der Affen bewundert.
Dann fuhren wir für zwei Tage in den Etosha Park. Vom Galton Gate ging es am ersten Tag bis Okaukuejo. Dann am zweiten Tag bis zum Lindequist Gate und dann in eine Guestfarm kurz vor Tsumeb. War für uns genug. Der Anfang war etwas holprig. Der junge Soldat am Eingang hat freundlich kontrolliert und doch noch eine Plastiktüte auf dem Rücksitz gesehen. Ich wusste ja schon das die nicht erlaubt sind. 😵 Die Koffer mussten aber nicht ausgepackt werden. Den Eintrittspreis konnten wir noch nicht zahlen, die Dame meinte das System würde noch nicht funktionieren. Das könnten war aber gern an der nächsten Station erledigen und durften somit los.
Wir blieben auf dem südlichen Weg mit einem Abstecher zum Duikerdrink Waterhole. Zunächst das Übliche
Auch immer interessante Wohnbauten
JeThuThemenstarter46 Beiträge · seit 202617. Juli 2026 ·
Auf der langen Strecke wohl vor Bitterwater stand dann ein Auto am Weg zur Beobachtung. Wir schlossen uns gern an und blieben wohl fast eine Stunde. So ca 8m von der Strasse erlebten wir zwei Löwen die sich entweder ausruhten oder mit den Resten eines Zebras beschäftigten.
Dann wurde es doch ruhiger und wir fuhren mal weiter. Der Weg im Westteil war gut befahrbar und es war eher wenig los auf der Strasse.
JeThuThemenstarter46 Beiträge · seit 202617. Juli 2026 ·
Es ging weiter auf dem Weg nach Osten. Und noch einiges zu sehen !
Und ja, Afrikanische Elefanten sind schon gross.
Aus Berliner Solidarität machten wir einen Abstecher zum Grunewald Wasserloch. Das hätten wir uns eher sparen sollen. Dort gab es nichts zu sehen und der Weg war sehr schlecht zu befahren.
Gegen 16.30 h und näher an Okaukuejo gab es dann wieder etwas zu bestaunen. Eine ganze Löwenfamilie mit drei kleinen ca 30m von der Strasse. Das aber im nächsten Beitrag.
JeThuThemenstarter46 Beiträge · seit 202617. Juli 2026 ·
Also nochmal Löwen als zweiter Höhepunkt des Tages : Ein Wagen hielt gegen 16.30 h für Ausschau nach rechts, da stellten wir uns gern an.
Bitte beachten : Beobachter im Hintergrund
Und von oben
Da war auch jemand markiert
Hier noch die kleinen
Das ganze hatte so nahe an Okaukuejo um diese Zeit natürlich Aufmerksamkeit erregt. Die Weiterfahrt musste nach 45 Min gut koordiniert werden.
JeThuThemenstarter46 Beiträge · seit 202617. Juli 2026 ·
Ich bring den Tag dann mal zu Ende. Wir kamen gegen 18h im Okaukuejo Camp an. Also zu spät um noch Richtung Gemsblokvlakte zu pilgern. Konnten dann aber auch die Parkgebühren bezahlen. Bei einer Nacht waren es für uns zwei für die zwei Tage im Etosha "nur" 640 NA$. Das war im Vergleich eher günstig. Benzin oder für uns Diesel gab es aber nicht im Park. Mit dem normalen 80 L Tank kamen wir später doch sicher bis Tsumeb zur Puma Tankstelle. Die waren dann auch in anderer Hinsicht sehr hilfreich. Dazu später mehr.
Wir hatten ein Waterhole Chalet reserviert. Schon gut, aber sicher jetzt mit Juli-Saisonpreisen die mit Abstand teuerste und nicht beste Unterkunft auf unserer Reise. Das Abendessen im Restaurant war ok, schon viel Trubel und diverse Reisegruppen dort.
Dann später am Abend noch das gewohnte Spiel am Wasserloch. E, R und G gaben sich ein Stelldichein was wir sicher für mehr als eine Stunde betrachtet haben. Insofern haben wir nicht bedauert die eine Nacht im Park verbracht zu haben und nicht nochmal vor das Andersson Gate rauszufahren.
Hier mal noch Bilder als Stütze der Erinnerung für etwas was sicher viele von Euch schon gesehen haben. Und das haben andere hier im Forum in der Bildqualität schon besser hinbekommen 😄 :
Morgen geht es dann weiter in den Ostteil des Etosha. Das wird nochmal grosses Kino. 😈 😗
Danach noch Geparden und dann ist in drei Tagen auch schon alles vorbei
JeThuThemenstarter46 Beiträge · seit 202618. Juli 2026 ·
Nun zum zweiten Tag im Etosha gebiet. Wir fuhren am Morgen gen Osten. Hauptstrasse Richtung Halali ist wegen Bauarbeiten gesperrt, auf der Alternativroute war es dann schon manchmal recht holperig.
Zu sehen gab es aber bald wieder die üblichen Verdächtigen, zunächst im Einzelauftritt.
Oder mit Begleitung.
Dann mal Frische Luft bei einem Abstecher zum Lookout in der Salzpfanne.
Dann noch ein Suchbild
Und viele Giraffen
Das war aber nur der Anfang der Sichtungen des Tages
JeThuThemenstarter46 Beiträge · seit 202618. Juli 2026 ·
Zunächst noch ein weiterer Einzelgänger
Gegen 15.30h kamen wir am Wasserloch Kalkheuwel an. Da gab es dann schon grössere Auftritte
Ein grosser Kerl näherte sich interessiert von hinten
Während einige Elefanten weiter zogen,
kam der andere Bulle dann näher und war doch sehr am Nebenfahrzeug interessiert.
Bei dieser Aktion waren übrigens auch die Beiden aus Südafrika wieder kundige Beobachter.
Danach hatten wir dann auch noch einen Interessierten für unser Auto wo sich die Wege kreuzten. Es wurde aber ein Weg gefunden
JeThuThemenstarter46 Beiträge · seit 202618. Juli 2026 ·
Kurz vor Verlassen des Parks suchten wir dann noch ein Wasserloch bei Klein Namutoni auf.
Waren aber nicht nur wir die dorthin zogen. 😄
Als die Badezeit begann zogen die Giraffen sich erstmal zurück
Dann stand ein beeindruckender Abmarsch an. Es waren sicher über 40 Elefanten unterwegs
Danach konnten dann auch die Giraffen endlich ihren Durst stillen.
Für uns war es gegen 17.15h Zeit den Park zu verlassen um noch die Unterkunft Nahe Tsumeb zu erreichen. Es wird ja bald dunkel um diese Zeit.
JeThuThemenstarter46 Beiträge · seit 202618. Juli 2026 ·
Wir kamen dann abends gut eine Stunde nach dem Verlassen des Etosha Parks und schon etwas im Dunkeln bei der vorletzten Unterkunft der Reise an. Der Weg war aber sehr gut zu befahren. Tamboti Self Catering Farm, ca 15km vor Tsumeb. Es gab schon viele positive Berichte aber es war dann doch eine echte Überraschung das Chalet und die Anlage zu sehen. Vor allem wenn man die Preise mit den Lodges näher am Etosha vergleicht. 😗 Ein herzlicher Empfang und dann noch ein schöner Abend am für uns angelegtem Feuer. Hat eine tolle Outdoorküche und auch einen beheizten Pool. Dazu Platz in der Unterkunft mit guten Betten und passendem Bad. Der Garten mit den Tieren ist sicher auch für Kinder toll. Dazu gut geeignet für kleine Gruppen.
Dann noch ein guter Service am nächsten Morgen nach einer "kleinen" Überraschung am Wagen. Dazu morgen mehr. Für heute genug 🙂 Das Drehen des letzten Bildes wird heut wohl nichts mehr
Nochmals vielen herzlichen Dank für die Laptop-Übergabe in Swakopmund. So super, dass du dich hier im Forum dafür gemeldet hast. Danke auch für den Reisebericht und die Fotos. Ich verfolge die Reise gerne mit. Gruss, Leonie
JeThuThemenstarter46 Beiträge · seit 202619. Juli 2026 ·
Jetzt geht es doch langsam und meist entspannt zum Ende und es wird Zeit morgen ein Fazit zu ziehen.
Am Morgen schlenderten wir mit einem Kaffee noch ein wenig durch die Anlage der Farm und ich warf einen Blick auf das doch verstaubte Auto. Beim Versuch einige Steinchen aus den Reifen zu entfernen fiel mir ein spezielles Stück auf. Da sass eine Schraube drin.
Beim Versuch diese herauszudrehen zischte es verdächtig. Also keine gute Idee. Nach Tsumeb war es nicht weit aber das Team der Farm fand es doch auch sicherer den Reifen mal zu wechseln und erledigte dies gern in ein paar Minuten. Übung macht den Meister und ich hab mich gefreut.
Wir fuhren dann am Sonntagmorgen erstmal nach Tsumeb zur Puma-Tankstelle. Da ich dort nach der Etosha Durchquerung gut 65 Liter tanken musste wurde das Flicken des jetzt Ersatzreifens eher als Service angesehen und war nach so gut 10 Minuten erledigt. Die Schraube war gut 2cm lang, keine Ahnung wie lange schon dabei und wie sie so komplett hineinkam,
Dann haben wir dem guten Wagen dann doch auch mal eine Wäsche gegönnt.
Dies wurde liebevoll erledigt. Der Wagen sah danach wieder so neu aus wie er ja war. In der Wartezeit plauderten wir noch mit anderen die dort im Conductor's Inn übernachteten. Ein junger Schweizer hatte sich am Morgen ernsthaft in die Hand geschnitten, war dann im Hospital vor Ort und zwei Stunden später gut versorgt und vernäht zurück.
Wir fuhren dann noch etwas durch den Ort und in die Tsumeb shopping mail um den eleganten Sonntagsflanierbetrieb zu erleben. Dann weiter in die Waterberg Region zu unserer letzten Übernachtungsstation auf der Cheetah View Lodge.
Das Waterberg Plateau ist von dort gut zu sehen (hier hinter dem Wasserloch) , von dort aber nicht direkt anzufahren.
Eine echt schöne Unterkunft mit interessanter Umgebung, Wir nahmen an einer kurzen Führung teil und schlenderten später und am Folgemorgen über das Gelände um die dort anwesenden Geparden zu beobachten.
Alles sehr entspannt. Dazu ein tolles Abendessen und Frühstück. Dr. Laurie Marker, die Gründerin des Cheetah Conservation Fund, war auch gerade vor Ort.
JeThuThemenstarter46 Beiträge · seit 202619. Juli 2026 ·
Dann kurz und schmerzlos zum Ende der Tour.
Auf der doch sehr guten B1 - die Strassen in Namibia werden ja ernsthaft gewartet - ging es dann weiter
Dort hatten wir dann noch eine eindringliche Begegnung mit "Gefährderansprache". Ich hatte einen Kleinbus überholt und wurde kurz danach von einem Polizeifahrzeug eingeholt und zum Anhalten eingeladen. Die beiden Polizeibeamten mit guter Bewaffnung sprachen uns höflich aber bestimmt an. Wir hätten beim Überholvorgang eine durchgezogene Linie überquert und Leben riskiert. Das konnte ich mir beim Start des Überholens nicht vorstellen, beim Wiedereinscheren war es aber so. Also das mit der Linie. Das Fahren ansonsten wie immer sehr übersichtlich. Die "Diskussion" ging dann eine Weile. Wir mussten nicht aussteigen, nicht mal Papiere oder Führerschein zeigen und durften mit dem Versprechen aufzupassen dann nach einigen Minuten einfach weiterfahren. Respekt und wir waren doch erleichtert.
Wir sahen davor auf der Rundreise in Namibia auf über 4300km zwei andere Strassenkontrollen, wurde aber jeweils durchgewinkt. Eine "Polizeikontrolle" vor Jahren in der Dominikanischen Republik war etwas kostspieliger, war dort aber auch nur darauf angelegt.
Die Fahrt ging weiter mit einem Besuch in Windhoek.
Dann noch eher schlechte Pizza 🤨 und guter Kuchen. 😄
Zurück am Abend zum Flughafen. Die Rückgabe des Autos bei Europcar erfolgte problemlos und ohne Beanstandungen. Der neue Flieger der Edelweiss startete rechtzeitig und war wieder nur halb voll. Daher schon Platz über die Nacht.
JeThuThemenstarter46 Beiträge · seit 202619. Juli 2026 ·
Black Lion schrieb:Vielen Dank fürs mitnehmen! Und mit dem Sossuvlei unter Wasser hattet ihr ja wirklich auch ein einmaliges Erlebnis!
Ja, die Bilder mit Wasser und viel Grünem waren schon die Motivation mal einen Bericht zu posten und Eindrücke zu teilen. Es kamen dann später ja auch noch interessante Tiersichtungen, aber dazu gibt es ja eigentlich genug und besseres im Forum. Aber wenn schon am posten dann hab ich halt versucht mal das Ganze abzubilden. Hab mich über Euren Dank und Interesse gefreut und bitte melden bei Fragen und Anmerkungen. Ich schreib dann gern noch mal ein "Ersttäterfazit" für die nächsten Tourenplaner im "Winter" 🤩
Hallo, vielen Dank für deinen Bericht. Ich habe den Bericht erst entdeckt und nun ist schon Schluss… aber es war schön mitzureisen und von euren Erlebnissen zu erfahren. Liebe Grüsse Caroline
2016: Südafrika mit Gardenroute
2018 : Vic Falls, Namibia, Botswana, Mauritius
2020: Kapstadt und Gardenroute
2022: Namibia
2024: Namibia und Südafrika
2026: Namibia und Botswana
Hi, vielen Dank für deinen Bericht. Wieder habe ich Altes und Neues kennengelernt. Die Danke Buttons werde ich später am PC nachholen. Du hast hier ein ordentliches Tempo beim Schreiben vorgelegt, da kommt man fast nicht mit Lesen nach. 🙂 Viele Grüße Andrea
JeThuThemenstarter46 Beiträge · seit 202620. Juli 2026 ·
Secret schrieb:Hi, v Du hast hier ein ordentliches Tempo beim Schreiben vorgelegt, da kommt man fast nicht mit Lesen nach. 🙂
Hallo Andrea Danke, ja ich hab mir schon vorgenommen das das Schreiben des Berichts nicht mehr Tage dauert als die Reise selbst. Das Leben geht ja weiter und die Erinnerung wird im Alter nicht besser. Aber schön wenn es auch was Neues zu sehen gab. 😁