Wow. jetzt verstehe ich die Fotoqualität besser. Das ist schon heavy duty!
weitwinkelkarliThemenstarter952 Beiträge · seit 201312. Juli 2026 ·
JeThu schrieb:Wow. jetzt verstehe ich die Fotoqualität besser. Das ist schon heavy duty!
Schwer ist der entscheidende Punkt. Denn in ein Handgepäck bringt man nicht einmal das Objektiv und die Kamera, vom Stativ mal ganz abgesehen. Und aus freier Hand bei einem Game Drive merkt man nach wenigen Minuten, dass 5 kg keine Kleinigkeit sind.
Interessanterweise ist diese hervorragende Kamera/Objektiv Kombi heutzutage recht billig (ca. EUR 1.200.-). Hat aber an Wasserlöchern an die man sehr nahe rankommt auch Nachteile. Das Sigma Sport 150-600mm ist hier besser weil es bis 150mm runtergeht, hat aber am Abend wieder Nachteile wegen der Lichtstärke und Bildqualität.
LG Wolfgang
weitwinkelkarliThemenstarter952 Beiträge · seit 201312. Juli 2026 ·
Deadvlei bei Nacht
LG Wolfgang
weitwinkelkarliThemenstarter952 Beiträge · seit 201312. Juli 2026 ·
Gigantischer Elefantenbulle
LG Wolfgang
weitwinkelkarliThemenstarter952 Beiträge · seit 201312. Juli 2026 ·
Ein paar Eindrücke mehr...
LG Wolfgang
weitwinkelkarliThemenstarter952 Beiträge · seit 201312. Juli 2026 ·
South African Oryx
LG Wolfgang
weitwinkelkarliThemenstarter952 Beiträge · seit 201312. Juli 2026 ·
Hartmann's Mountain Zebra
LG Wolfgang
weitwinkelkarliThemenstarter952 Beiträge · seit 201312. Juli 2026 ·
Rock Hyrax
LG Wolfgang
weitwinkelkarliThemenstarter952 Beiträge · seit 201312. Juli 2026 ·
South African Oryx
Unbearbeitetes Originalfoto aus 2007 fotografiert aus dem offenen Beifahrerfenster während der Fahrt mit meinem Nikkor 200-400mm Objektiv
Heute mit einem einzigen "prompt Befehl" (Drahtzaun entfernen) vom unsäglichen Zaun befreit...
LG Wolfgang
weitwinkelkarliThemenstarter952 Beiträge · seit 201313. Juli 2026 ·
weitwinkelkarli schrieb: Heute mit einem einzigen "prompt Befehl" (Drahtzaun entfernen) vom unsäglichen Zaun befreit...
Hallo Wolfgang,
ja, es ist schon unglaublich, was solche KI-gestützte Software heute alles kann. Wenn einem die Farben zu fade sind, kann man sie verändern, wenn das Wasserloch zu spärlich besucht ist, noch ein paar Tiere hinzufügen oder gleich ein komplettes Bild sich generieren lassen. Die Ergebnisse werden immer besser, der Laie vermutet noch die Manipulation, der Profi erkennt heute noch, dass etwas am Schattenwurf, an Wasserspiegelungen oder am Fluchtpunkt nicht stimmt. Größenverhältnisse passen oft nicht und mit Beinen und Fingern hat die Software heute auch noch ihr Problem. Aber in ein paar Jahren wird man es nicht mehr erkennen können, nur noch wenn das Bild inhaltliche Fehler hat.
Ob das nun Fluch oder Segen ist, kann man geteilter Meinung sein. Meine Frau hat mal zu einem Himmel, den ich etwas blauer gemacht habe gemeint, so hätte das doch gar nicht ausgesehen 😄 Fakt ist, dass das handwerkliche Können am Equipment immer unwichtiger wird, wenn man nachträglich alles korrigieren kann.
Viele Grüße
Marc
weitwinkelkarliThemenstarter952 Beiträge · seit 201315. Juli 2026 ·
Hallo Marc!
Ich bin da etwas anderer Meinung!
Denn auch wenn es möglich ist Bildfehler einfacher zu retuschieren bleibt ein schlechtes Bild immer noch ein schlechtes Bild.
Wer also kein Gefühl für die Bild-Komposition hat dem hilft ein schlauer "prompt"-Befehl auch nichts. Des Weiteren wird aus einem verwackelten oder falsch fokussierten Bild auch mit der besten Software kein technisch einwandfreies Foto.
Und auch die neueste KI ist weit weg von intelligent. Gerade wenn es um das Erkennen simpler Dinge - wie zum Beispiel dem Schatten eines Baums im Deadvlei auf Lehmboden - geht, scheitert die KI nach wie vor kläglich.
Die größte Innovation heutzutage ist meiner Meinung nach die sehr gute KI Entrauschung, denn damit konnten dem bösen high ISO Tiger ein für alle Mal die Reisszähne gezogen werden.
Früher, also ganz früher, zu Film Zeiten gab es auch schon ISO 6400 Dia Fujichrome Filme, aber das Ergebnis war halt nicht vorzeigbar. Heute verwende ich ohne jegliche Bedenken ISO 6400 und konzentriere mich nur noch auf die Blende und Verschlusszeit.
ich bin mir nicht sicher, wo wir anderer Meinung sind. Mit handwerklichem Können habe ich nicht die Bildkomposition gemeint. Auch für die Bildnachbearbeitung braucht man ein Gefühl, wie du bei deinen beiden Oryx-Bildern gezeigt hast.
Die nachträglichen Korrekturmöglichkeiten wie Entrauschung sind sicher ein Segen. Ebenso die Korrektur des Bildausschnitts oder eine Begradigung des Horizonts, auch bei deinen beiden Oryx-Bildern schön zu sehen. Aber mein Anliegen war auch die Kehrseite dieser neuen Möglichkeiten, die Manipulation der Bilder, vor allem inhaltliche Veränderungen, ohne dass der Betrachter davon weiß. Tagtäglich begegnen einem mehr Bilder von dieser Sorte als man glaubt.
Viele Grüße Marc
weitwinkelkarliThemenstarter952 Beiträge · seit 201316. Juli 2026 ·
Hallo Marc!
Ich denke, dass dies eine sehr philosophische Betrachtung des Themas Fogorafie ist. Und neu ist daran gar nichts. Ansel Adams hat bereits vor 100 Jahren seine Bilder zugeschitten und im Labor hunderfach bearbeitet. Diese hardcore Betrachtung das quasi nur das unbearbeitete Bild "echte" Fotografie sei, ist eine Betrachtungsweise die man haben kann, die für mich aber keinen Sinn macht, da bei Digitalkameras bereits in der Signalverarbeitung so viel gemacht wird und der Fotograf mit der Auswahl des Objektivs den Bildausschnitt so massiv beeinflusst, dass diese Diskussion von vornherein obsolet wird.
Die zweite Frage verstehe ich noch weniger. Warum sollte der Betrachter davon wissen müssen? Wenn ich meine Bilder auf Getty Images New York verkaufe geht es ums Motiv und die Bildkomposition sowie um den Preis. Niemals aber wurde nachgefragt wie ein Bild entstanden ist oder ob es bearbeitet wurde. Das interessiert niemanden. Du gehst in einem Restaurant ja auch nicht in die Küche und lässt dir vom Koch erklären wir dein Schnitzel paniert wurde wenn es schmeckt, oder?