Tour im März 2026

7 Antworten · 837 Aufrufe · gestartet 05. Jan. 2026 von Belini Palma
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Themenstarter10 Beiträge · seit 202205. Jan. 2026 ·
Hallo zusammen,

ich bin ein fleißiger Leser des Namibia Forums, weil ich schon sehr viele Tipps für zwei meiner Touren hier finden konnte. Dieses mal plane ich eine Tour gemeinsam mit Freunden, die noch nie in Namibia waren, und daher machen wir eine klassische Route um ihnen von allem etwas zu zeigen. Die Planung ist weitestgehend fertig, jedoch habe ich für einige Abschnitte noch Fragen, die ich durch lange Recherche im Forum nicht eindeutig für mich beantworten konnte. Daher entschudligung, wenn eine der Fragen doch in irgendeinem Beitrag schon mal gestellt wurde.

1. Etosha: Wir planen bevor wir in Etosha reinfahren eine Nacht auf der Campsite vom Onguma Private Reserve inkl. Game Drive. Danach geht es eine Nacht in Halali, eine Nacht in Okaukuejo und eine Nacht in Olifantsrus, um dann am Galton Gate rauszufahren.

Frage: Wie schätzt ihr Olifantsrus im März ein. Lohnt sich eine Fahrt dahin, oder sollten wir das auslassen? Ggf. auch schon einen Tag früher aus Etosha rausfahren?

2. Nach Etosha wollten wir ins Damaraland. Entweder im "neuen" Desert Elephants Camp oder Madisa Camp. Beim Desert Elephants Camp nach einer Nacht dann eine Morgentour für die Wüstenelefanten (auch mit dem Risiko gar keine zu sehen).

Fragen: Weiß einer wie lange die Tour im Desert Elephants Camp normalerweise dauert? Also wenn man um 08:30 Uhr losfährt, wann man in etwa zurück kommt? Würdet ihr nach der Tour eine weitere Nacht in dem Camp verbringen, oder würdet ihr mittags weiterfahren?

Meine Überlegung war es ggf. zu einer Campsite bei Spitzkoppe zu fahren. Jedoch habe ich gesehen, dass der "schnellste" Weg über die D1930 (Omaruru Crossing) geht, und ich habe hier Bilder gesehen, wo das Ding im März komplett geflutet war. Daher würden nur die langen Umwege über den Ort Omaruru bzw. C34 an der Küste in Frage kommen. Die Fahrzeit erhöht sich dadurch aber auf knapp 5 Stunden lt. tracks4africa.

Fragen: Wie schätzt ihr diese Überlegung ein? Würdet ihr das machen, wenn man Fahrerwechsel machen kann? Würdet ihr ggf. eine ganz andere Route ab Etosha empfehlen, sofern man bspw. Olifantsrus auslässt und am Anderson Gate rausfährt? Nach dem Damaraland ist als nächstes Ziel Swakopmund (mit einem kleinen Schwenk zum Cape Cross).

3. Als letztes Ziel, bevor es nach Windhoek zurück geht, möchten wir in die Kalahari (wenn sie hoffentlich schön erblüht). Dabei bin ich gerade noch am Überlegen, ob es das Campsite der Bagatelle sein wird, oder ggf. Jansen oder ein anderes.

Fragen: Hat jemand Erfahrung mit dem Campsite der Bagatelle? Viele Infos dazu, außer ein paar Bilder, habe ich irgendwie nicht gefunden. Dürfen Campsite Besucher die Annehmlichkeiten des Farmhouses (Pools & Restaurant) mitnutzen? Habt ihr ggf. eine andere Empfehlung für ein Campsite aus persönlicher Erfahrung in der Ecke?

Vielen Dank schonmal vorab! Falls ich etwas missverständlich formuliert habe, bitte sagen.
2’198 Beiträge · seit 201606. Jan. 2026 ·
Hallo,

ich kann Dir nur zu Punkt 2 eine Antwort geben.

Wir waren schon öfter im Camp Kipwe bzw. Mowani Mountain Camp und haben jedes Mal die Tour zu den Wüstenelefanten gemacht. Teilweise waren wir mittags zurück, teilweise auch erst am frühen Nachmittag.

Eine weitere Fahrt bis zur Spitzkoppe hätte ich danach nicht mehr machen wollen. Ich würde mir hier 2 Nächte Zeit nehmen. Das ist wesentlich entspannter. Ihr wollt - falls ihr sie findet - die Elefanten ja auch genießen und nicht denken, hoffentlich sind wir bald zurück, damit wir noch im Hellen bis zur nächsten Unterkunft kommen.

Viele Grüße

Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
98 Beiträge · seit 202006. Jan. 2026 ·
Gumo 🙂
also wir waren dieses Jahr im KTP und auf der Hinfahrt in Bagatelle und auf der Rückfahrt auf der Jansenfarm. Bagatelle empfanden wir als total schön und auch ein wenig luxuriöser auf den Campsites. Ich fand im Nachhinein, dass wir dort zu wenig Zeit hatten und möchte unbedingt noch mal hin. Jansen ist halt eine eher klassische Farm, es wurden ein paar Wildtiere angeschafft, die recht zahm um die Campsites bei uns gelaufen sind. Auch die Inhaber fanden wir sehr nett. Der Fokus liegt glaube ich hier eher auf dem Farmleben.
Wenn ich nochmal in der Gegend bin, werde ich Bagatelle wählen...unser Fokus ist aber auch eher auf Tieren und Landschaft und nicht auf Farmleben.
So würde ich den Unterschied zwischen beiden einschätzen.

Ach und auf einer früheren Tour sind wir auch über Olifantrus raus und über Onguma rein. Der Teil Richtung Olifantrus war weniger tierlastig und Richtung Galtongate sehr einsam und ein wenig wilder zu befahren. Wir hatten vorher schon viele Tiere gesehen und fanden es schön auch in diesem Teil des Parks gewesen zu sein.... ob das immer so ist kann ich nicht sagen. Wir waren im Oktober da.

Euch viel Spaß bei der Tour und hoffentlich konnte ich helfen...
Grüße Ulla

PS: Bei den Wüstenelefanten würde ich auch auf jeden Fall zwei Übernachtungen einplanen aus den genannten Gründen von Gabi.
91 Beiträge · seit 202306. Jan. 2026 ·
Hallo,
ich habe die Tour mit Desert Elephant Safaris im November gemacht. Die Tour dauert 3 Stunden und die Zeit wurde auch genau eingehalten, so dass ihr theoretisch schon noch ein gutes Stück fahren könntet. Ich würde in der Gegend aber auch 2 Nächte bleiben . Sehr schön in den Felsen gelegen ist die Campsite vom Mowani Mountain Camp. Hat mir viel besser gefallen als Madisa.
Spitzkoppe würde ich auf jeden Fall machen, wenn ihr eh nach Swakopmund fahrt.
Viel Spaß bei der weiteren Planung.
Andrea
Themenstarter10 Beiträge · seit 202206. Jan. 2026 ·
Gabi-Muc schrieb:
Wir waren schon öfter im Camp Kipwe bzw. Mowani Mountain Camp und haben jedes Mal die Tour zu den Wüstenelefanten gemacht. Teilweise waren wir mittags zurück, teilweise auch erst am frühen Nachmittag.

Eine weitere Fahrt bis zur Spitzkoppe hätte ich danach nicht mehr machen wollen. Ich würde mir hier 2 Nächte Zeit nehmen. Das ist wesentlich entspannter. Ihr wollt - falls ihr sie findet - die Elefanten ja auch genießen und nicht denken, hoffentlich sind wir bald zurück, damit wir noch im Hellen bis zur nächsten Unterkunft kommen.
Hallo, danke für deine Einschätzung! Und ja, das Mowani Camp stand auch zur Diskussion. Die Tour bei denen scheint auch etwas ausgiebiger zu sein als beim Desert Elephant Camp.

Vermutlich war mein erster Gedanke mit zwei Übernachtungen im Camp die richtige gewesen zu sein, um es weniger stressig zu gestalten.
ultraulla schrieb:
also wir waren dieses Jahr im KTP und auf der Hinfahrt in Bagatelle und auf der Rückfahrt auf der Jansenfarm. Bagatelle empfanden wir als total schön und auch ein wenig luxuriöser auf den Campsites. Ich fand im Nachhinein, dass wir dort zu wenig Zeit hatten und möchte unbedingt noch mal hin. Jansen ist halt eine eher klassische Farm, es wurden ein paar Wildtiere angeschafft, die recht zahm um die Campsites bei uns gelaufen sind. Auch die Inhaber fanden wir sehr nett. Der Fokus liegt glaube ich hier eher auf dem Farmleben.
Wenn ich nochmal in der Gegend bin, werde ich Bagatelle wählen...unser Fokus ist aber auch eher auf Tieren und Landschaft und nicht auf Farmleben.
So würde ich den Unterschied zwischen beiden einschätzen.

PS: Bei den Wüstenelefanten würde ich auch auf jeden Fall zwei Übernachtungen einplanen aus den genannten Gründen von Gabi.
Vielen Dank für die Aufklärung zur Jansenfarm. Das macht die Entscheidung natürlich noch einfacher, da auch unser Fokus mehr in Richtung Landschaft und bei Glück Tiere geht.
Durftet ihr denn als Camper in der Bagatelle die Annehmlichkeiten der Lodge in Anspruch nehmen? Also zumindest die Bar und das Restaurant?
Anjo schrieb:Hallo,
ich habe die Tour mit Desert Elephant Safaris im November gemacht. Die Tour dauert 3 Stunden und die Zeit wurde auch genau eingehalten, so dass ihr theoretisch schon noch ein gutes Stück fahren könntet. Ich würde in der Gegend aber auch 2 Nächte bleiben . Sehr schön in den Felsen gelegen ist die Campsite vom Mowani Mountain Camp. Hat mir viel besser gefallen als Madisa.
Hallo, danke für die Info mit den 3 Stunden. Hilft natürlich auch ungemein einen Vergleich zu ziehen, ob wir ggf. dann nur die kurze 3 Stunden Tour machen, oder ggf. eine längere 5-6 Stunden Tour bei einem anderen Anbieter!
98 Beiträge · seit 202006. Jan. 2026 ·
Hallihallo,
wir haben nichts von der Lodge in Anspruch genommen, hab aber noch nie erlebt, dass das nicht möglich ist...jede Lodge verdient doch gerne noch ein wenig mit Campern im Restaurant oder an der Bar;)
Wir waren damals bei den Wüstenelefanten in der white lady lodge auf der Campsite...die Elefanten waren dort einen Tag vorher direkt durch die Campsite gezogen...ich glaub das tun sie nur dort...darum waren wir dort...Spuren und Hinterlassenschaften waren noch ganz frisch...ist bestimmt ein Erlebnis, wenn man zufällig auf der Campsite ist...war auch der Grund, warum wir diese gewählt haben...und die Campsite ist klasse 🙂
Grüße Ulla
38 Beiträge · seit 202006. Jan. 2026 ·
Hallo,

es ist zwar schon einige Jahre her dass wir auf der Bagatelle Campsite waren, aber uns immer noch als wunderschön in Erinnerung.
Wir konnten damals alle Annehmlichkeiten der Lodge genießen. Wurden sogar nach dem Abendessen zurück zur Campsite gefahren. Es war eine der schönsten Campsites der damaligen Reise.

Viele Grüße
Agapanthus
2’573 Beiträge · seit 200707. Jan. 2026 ·
Hi,
Belini Palma schrieb:
1. Etosha: Wir planen bevor wir in Etosha reinfahren eine Nacht auf der Campsite vom Onguma Private Reserve inkl. Game Drive. Danach geht es eine Nacht in Halali, eine Nacht in Okaukuejo und eine Nacht in Olifantsrus, um dann am Galton Gate rauszufahren.

Frage: Wie schätzt ihr Olifantsrus im März ein. Lohnt sich eine Fahrt dahin, oder sollten wir das auslassen? Ggf. auch schon einen Tag früher aus Etosha rausfahren?
Ich find' den Unterschied zwischen Ost/Mitte/West schon bemerkenswert und würde daher den Westteil nicht auslassen. Auch wenn eventuell dort dann im März weniger Tiere sind. In Etoscha im März musst du überhaupt bei den Wasserlöchern mit wenig Tieren rechnen, also nicht hunderte auf einmal erwarten. Die gibt's dort im namibischen Winter, wenn's nirgendwo anders Wasser gibt.
Belini Palma schrieb:
2. Nach Etosha wollten wir ins Damaraland. Entweder im "neuen" Desert Elephants Camp oder Madisa Camp. Beim Desert Elephants Camp nach einer Nacht dann eine Morgentour für die Wüstenelefanten (auch mit dem Risiko gar keine zu sehen).

Fragen: Weiß einer wie lange die Tour im Desert Elephants Camp normalerweise dauert? Also wenn man um 08:30 Uhr losfährt, wann man in etwa zurück kommt? Würdet ihr nach der Tour eine weitere Nacht in dem Camp verbringen, oder würdet ihr mittags weiterfahren?
Wir haben uns im Jänner 2024 das damals noch in Errichtung (aber fast fertige) befindliche Elephant Camp angesehen. Mit Mowani kann es nicht mithalten. Soweit ich mich richtig erinnere hat es auch nur einen gemeinschaftlichen Abolution Block und es liegt in einem "U-Hakerl" mit umgebenden Bergen. Wir hatten damals beschlossen, es beim nächsten Mal nicht zu nehmen und wieder nach Mowani zu gehen. Bzgl. der Elephant Trackings: Du kannst nicht auf die Minute vorhersehen, wann ihr zurück seid. Ich würde den Nachmittag nicht verplanen und noch eine Nacht bleiben.
Belini Palma schrieb:
Meine Überlegung war es ggf. zu einer Campsite bei Spitzkoppe zu fahren. Jedoch habe ich gesehen, dass der "schnellste" Weg über die D1930 (Omaruru Crossing) geht, und ich habe hier Bilder gesehen, wo das Ding im März komplett geflutet war. Daher würden nur die langen Umwege über den Ort Omaruru bzw. C34 an der Küste in Frage kommen. Die Fahrzeit erhöht sich dadurch aber auf knapp 5 Stunden lt. tracks4africa.

Fragen: Wie schätzt ihr diese Überlegung ein? Würdet ihr das machen, wenn man Fahrerwechsel machen kann? Würdet ihr ggf. eine ganz andere Route ab Etosha empfehlen, sofern man bspw. Olifantsrus auslässt und am Anderson Gate rausfährt? Nach dem Damaraland ist als nächstes Ziel Swakopmund (mit einem kleinen Schwenk zum Cape Cross).
Spitzkoppe ist schön. Ob die Straße geflutet ist oder nicht, kann natürlich keiner Wissen. Mitunter muss man auch einfach ein, zwei Stunden warten, dann sinkt das Wasser wieder und man kann durchfahren. Aber ich würde das nicht als "gegeben" annehmen und die normale Strecke einplanen.

lg Wolfgang
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026