Nairobi Nationalpark und Lewa Conservancy

Reisebericht 31 Antworten · 3’387 Aufrufe · gestartet 21. Dez. 2023 von Bushtruckers
5’061 Beiträge · seit 201426. Dez. 2023 ·
Hi Elvira,

ich habe glatt die Abfahrt verpasst und bin nun schnell hinterher gehechelt. Ab sofort bin ich live dabei und freue mich, wieder viel neues aus der Flora und Fauna kennen zu lernen.

Liebe Grüße
Konni
Link zu Reiseberichten: http://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/286619-reiseberichte-linksammlung-daxiang.html https://www.tickerfactory.com/ezt/d/4;10402;80/st/20261020/e/Namibia+%26+KTP+2026/dt/6/k/0145/event.png
Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201426. Dez. 2023 ·
Hallo Konni

hol erst mal tief Luft 😄 Die Bilder und Buchstaben verschwinden ja nicht.

Es freut mich, dass Dir meine Flora und Fauna auch von Kleinem gefallen und sei herzlich willkommen.

Loese grade Knacknuesse 😉

Viele Gruesse
Elvria
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Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201429. Dez. 2023 ·
13.2. Wiederum bekommen wir Kaffee, heisse Schockolade und Kekse. Diesmal weniger heiss. Auch die Abfahrtszeit ist nun bei Tageslicht um 06.30 Uhr. Wir sind noch nicht weit gefahren und treffen auf diesen balzenden Riesentrappen Mann / Kori Bustard. Er geht nicht weg von seinem Fleck und stösst immer wieder Gluckslaute auf. Wir sehen ihn am gleichen Punkt in den nächsten 2 Tagen. So nah kam ich noch nie an einen Balzhahn ran. Ist eine Bereicherung für meine Webseite.

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Zion nimmt eine andere Route. Landschaftlich wieder toll und der Leuchtturm spaziert grade richtig vorbei

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Und es hat auch wieder niedliche Blüten! Aus der Geranium Familie – Monsonia angustifolia. Die Blüte kann weiss wie hier, aber auch bläulich sein

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Unser weiblicher Gast H. liebt Schmetterlinge. Wir kommen an eine Stelle, wo es nur so wimmelt. Nun ja, wie es so ist, sehen und ein gutes Foto schiessen, sind zweierlei. Es fliegen männliche Diademschmetterlinge rum und dazu die braunen Weibchen – Bild 1 – um meinen Gästen und Zion etwas zu zeigen, knippse ich verschieden Individuuen. Bild 2 ist aus meinem Archiv und ist ein Afrikanischer Monarch. Man achte auf die Antenne! Die Farbe ist fast gleich und beide Arten haben Farbvariationen. Monarch Raupen fressen giftige Pflanzen. Die Substanzen bleiben im Schmetterling enthalten. Erwischt ein Vogel einen Monarch schmeckt der überhaupt nicht. Der Vogel lernt und meidet danach auch die Diadem Weibchen. Mimik bis hin zur Perfektion! Die Pflanze gehört in die Familie der Knöterichgewächse (Oxygonum sinuatum) und hat gemein scharfspitzige, kleine Samen. Zion freut sich über meine Erklärungen und auch, dass er mal Leute hat, die nicht nur auf Katzen und andere grosse Tiere scharf sind. Zurück im Camp kauft er sich das Schmetterlingsbuch von Dino Martins. Es hilft, aber viele Arten fehlen halt doch.

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Es geht Richtung Sumpf. Ein Auto fährt grade weg und nun haben wir unsere Grosskatze! Freuen tut uns der Anblick natürlich, kein Zweifel. Sie liegt auch toll auf dem toten Baumstamm, der von Insekten zerlöchert wurde. Im Camp sagt uns dann ein Fahrer, er hätte Zion angerufen. Es klärt sich, der Anruf fand statt, aber nicht wegen der Löwin…..

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Ein Hildebrandtglanzstar schaut auch neugierig auf die Löwin und auch ein Pea Blue (Bläuling – Lycaenidae) ist auch noch in der Nähe.

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Das Sumpfgebiet gefällt H und mir sehr gut. Wir wünschen morgen früh hier hinzufahren. Ein anderes Menue zum Mittagessen und wieder schmeckt es.

Ich gehe auf Fusspirsch im Camp. Aber die Fotos wurden alle unscharf. Licht und Entfernung stimmten nicht. Doch wenigstens bekam ich mal das Pärchen Rotschwingenglanzstare / Red-winged Starlings drauf. Meist war die Sonne mir entgegen oder es war zu wenig Licht. Doch es war interessant sie zu beobachten. Unter dem Dach des Haupthauses wurde ein Brett befestigt. Dort ruhten sie, Junge konnte ich keine ausmachen. Sie flogen in die Bäume und wenn sie zurück kamen, hatten sie einen Fruchtkäfer im Schnabel, den sie unsanft zerlegten. Das Weibchen hat einen gräulichen Kopf.

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Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201429. Dez. 2023 ·
Und hier die Raupe, die mir zu nahe kam oder besser ich sah sie nicht. Es wimmelte von denen im Camp, um und in den Behausungen. Leider finde ich keine Deutschen oder auch nur Englische Namen. Eupterotidae/Striphnopteryginae. Phiala sp. probably Phiala arrecta. Vielleicht sagt Euch Google mehr.

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Die Nachmittagspirsch erbrachte keine guten Fotomöglichkeiten. Doch im Esszimmer hatten wir Besuch – eine grosse Gottesanbeterin. So toll auf Facebook Fachleute zu kennen, denn uns fehlt schlicht die Literatur. Giant grass Mantis / Riesige Gras Gottesanbeterin, Danuria thunbergi

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14.2. Die Morgenroutine wird beibehalten. Dem stolzen Somali Strauss Mann mit seinen kräftig roten Beinen, kann man doch nicht widerstehen. Man kann sich vorstellen, dass ein Tritt von ihm nachhaltig zu spüren wäre.

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Wieder eine Hibiskusart – wahrscheinlich Hibiscus trionum

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Es geht wie gewünscht Richtung Sumpf, durch den kleinen Bach und weiter ins Grasland. Zion bekommt einen Telefonanruf und sieht mich unsicher an. Da wo wir eben vorbei gefahren waren, hätte eine Löwin ein Warzenschwein gerissen. Also 180 Grad Wendung und hin. Da liegt die Dame, noch total ausser Atem von dem Jagen und Töten.

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Das Warzenschwein sahen wir im hohen Gras nicht. Nun schleppt sie es in noch höheres Gras rein. Teilen will sie mit der anderen Löwen die ausser Sichtweite ist nicht. Die 2. Löwin sahen wir, aber sie war weit weg im hohen Gras – also mehr Gras als Löwin auf dem Foto.

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Das nächste Jäger – Beute Verhältnis. Diesmal ein Schwarzhalsreiher / Black-headed Heron mit einem Nutt Fluss Frosch / Amieta nutti. Sie werden auch Grossmaulfrösche frei aus dem Englischen übersetzt. Deutsche Namen finde ich nicht.

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Und schon wieder eine Blüte aus der Malvenfamilie – Triumfeta rhomboidea

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Graslandpieper – African Pipit

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Um 09.20 Uhr gibt es Frühstück. Wir haben meist die Wahl, am Buschfrühstück mit anderen teilzunehmen oder für uns privat zu sein. 1x nahmen wir am Buschfrühstück, wo life gekocht wird, teil. Dann zogen wir unsere Privatsphäre vor und konnten so auch Zeit und Ort bestimmen. Wir bestellten am Abend, was wir gerne möchten und Zion tischte uns das dann auf. Es war immer schön und mit Aussicht. Schaut unsereren Laikipia Maasai Krieger an – er war wirklich gut! Wir hatten viel Spass mit ihm und er war an vielem interessiert.

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6’394 Beiträge · seit 201129. Dez. 2023 ·
Hoi Elvira

Erstmal ein kleines Danke für zwischendurch!
Bushtruckers schrieb:Leider finde ich keine Deutschen oder auch nur Englische Namen. Eupterotidae/Striphnopteryginae. Phiala sp. probably Phiala arrecta. Vielleicht sagt Euch Google mehr.
Google spricht nicht mit mir und darum würde ich vorschlagen dass wir dem Teilchen einen deutschen Namen spendieren bis ein Anderer gefunden wurde, z. B. graumelierte Grossaugen-Haarraupe! 😎
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201430. Dez. 2023 ·
Hoi Picco

es wird aber der Name der Motte gesucht 😄 hast Du da auch eine Idee?

Wieso hast Du es mit Google verdorben?

Viele Gruesse aus der Waerme
Elvira
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Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201430. Dez. 2023 ·
Ich erinnere mich nicht, was die anderen beobachteten. Ich sah dieser Spinne zu.

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Das kleine Zebra scheint am Kopf sein Baby Fell zu verlieren. Nicht nur das südliche Afrika hat Steppenzebras mit Schattenstreifen. Zwar in Kenia nicht so üblich, aber dennoch, einige haben ihn.

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Wir stehen an einer Ecke des Sumpfes. 9 Breitmaulnashörner kommen auf uns zu und spazieren zur Salzlecke. Ein toller Anblick. Ich sitze etwas tief und somit ist Gras im Vordergrund. Man kann aber dennoch sehen, wie sie Salz lecken

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Beim Mittagessen habe ich den Logenplatz – gute Sicht auf den Swimmingpool. Fächerborstenraben / Fan-tailed Raven kommen zu Besuch nebst vielen anderen. In dem Swimmingpool mit dem für mich VIEL zu kalten Wasser, schwimmen meine Gäste täglich. Lieber spazieren oder schlafen, anstatt nass werden

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Auf der Nachmittagspirsch posiert ein Gelbkehlfrankolin / Yellow-necked Spurfowl toll im Licht

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Dann schauen wir, was die Löwin mit dem Warzenschwein macht. Tief im Gras, also ganz schwierig zu fotografieren. Aber sie hat schon vieles in ihren Bauch gestopft.

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Ihre Partnerin ist ein gutes Stück entfernt und bekommt nichts ab. Auch fürs Foto ist sie viel zu weit weg.

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Eine der vielen, wunderschönen Grasarten

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Wieder ein netter Sundowner, auch wenn kein toller Sonnenuntergang ist. Ein wohlschmeckendes Abendessen und um 21.20 Uhr zum Zimmer. Ach, wer sitzt denn da an der Mauer? Sie sehen gruselig und urtümlich aus und werden teilweise recht gross (mit den Beinen), aber sie sind total harmlos. Ich hatte die schon bei mir im Haus und im Garten. Sie haben keine Giftdrüsen. Mit den Geisseln ertasten sie die Beute, oft Schaben und schlagen mit den Fangarmen blitzschnell zu. Die hier ist eine der grössten, die ich je fand. An der Küste soll es noch grössere Geisselspinnen mit einer Körpergrosse bis 4.5 cm geben. Am nächsten Abend fand ich eine in meiner Toilette. Sie kam nicht mehr raus. Da kam die WC Bürste gelegen und sie gelang unbeschadet ins Freie. Man kann von Spinnenphobie Mensch zum Spinnenretter werden!

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Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201430. Dez. 2023 ·
15.2. Nach dem Morgenritual geht es nun wirklich in den Sumpf. Vorbei an Schilfgewächsen und in den Gelbrindenakazienwald. Einmal musste Zion einen anderen Weg wählen, es war zu nass. Steckenbleiben stand nicht auf unserem Plan. Es ist einfach idyllisch inmitten des Waldes. Als erstes kommt eine Herde Defassa Wasserböcke auf uns zu.

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Dann kommen wir an eine Strassensperre. Die Netzgiraffen sind natürlich Autos gewohnt und gehen gemächlich aus dem Weg.

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Einer der vielen Bläulinge – African Babul Blue / Azanus jesous

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Da wir alle unsere Morgenkaffee los werden möchten, fährt Zion zur Flugpiste. Oh…. Und hier könnte man mich einfach einen Tag lang aussetzen – mit Mittagessen natürlich. Die Bäume sind voll mit Somaliweber Nestern / Speke’s Weber. Es hat Junge in den Nestern und es ist ein Kommen und Gehen. Die Weibchen vor allem bringen Raupen, Schrecken und andere Insekten. Obwohl sie meist Samen/Körnerfresser sind, ziehen sie, wie auch andere Vogelarten Junge mit Proteinnahrung auf.

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Leider ist das Licht von der Gegenrichtung und kein Weg durchs Dickicht. Der Gabarhabicht / Gabar Goshawk flog rein, packte einen Weber und flog dann leider weg. Kleine Vögel sind seine Hauptnahrung.

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Grasmeer, Schirmakazie und Impalas, die schon Schatten suchen…

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Ein wunderbares Plätzchen mit Weitsicht in mitten eines Blumenmeeres ist unser Frühstücksplatz. Der Somalistraussenmann heisst uns auch gebührend willkommen. Verzieht sich dann aber.

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Und so sah es bei unserem Buschfrühstück jeweils aus. Gewisse Leute können das Smartphone selten aus der Hand legen…. 😄 🤩

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Diese herzigen, weissen Blüten gehören in die Familie der Eisenkrautgewächse (Verbenaceae) – Chascanum hildebrandtii

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Mittagessen. Auswahl und jeden Tag etwas anderes und immer lecker. Wir wurden echt toll verwöhnt.

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Mal ein Vogel, der nahe ist und ruhig sitzt. Tropfenrötel / Spotted Palm-Thrush

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Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201431. Dez. 2023 ·
Die Nachmittagspirsch startete um 16.30 Uhr. Ein Turmfalkenweibchen mit Beute. Diese toten Bäume sind tolle Ansitze für Greife.

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Ein Pärchen Gelbkehlpieper (früher Gelbkehlgrossporn) / Yellow-throated Longclaw hat Insekten gefangen und bringen diese wohl ins Nest im hohen Gras.

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Zistensänger sind Knacknüsse. Doch der Blasskopf Zistensänger / Pectoral-patch Cisticola verrät sich durch den schwarzen Fleck vor dem Auge. Dieser ist nur zur Brutzeit vorhanden.

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Wir fahren an eine Stelle, wo man sicher hinters Auto kann, um Flüssigkeit los zu werden. Danach geht es wieder runter vom Hügel. Zion sucht nach Sonia, dem berühmten Spitzmaulnashorn, deren hinteres Horn länger als das vordere ist. Leider vergeblich. Dafür treffen wir an der Grenze des Schutzgebietes auf Steppen- und Grevy Zebras, wie auch Elenantilopen. Man sieht das Licht ist weg und Wolken ballen sich.

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Wir fahren an eine Stelle, wo man sicher hinters Auto kann, um Flüssigkeit los zu werden. Danach geht es wieder runter vom Hügel. Zion sucht nach Sonia, dem berühmten Spitzmaulnashorn, deren hinteres Horn länger als das vordere ist. Leider vergeblich. Dafür treffen wir an der Grenze des Schutzgebietes auf Steppen- und Grevy Zebras, wie auch Elenantilopen. Man sieht das Licht ist weg und Wolken ballen sich.

Ein vernachlässigter Dorf Hund rennt auf dem Weg. Zion sagt dem Wächter am Tor, er soll ihn raus lassen. Wir fahren dem Zaun entlang und sehen von Wellblechhütten bis ganz wenige schöne Häuser alles. Es leben hier verschiedene Stämme und Landwirtschaft wird versucht. Die ersten Tropfen fallen und Zion beeilt sich nach hause zu kommen. Das ist keine Ecke, in der man fahren will, wenn die Schwarzerde nass ist.

16.2. Es hat die ganze Nacht geregnet, kein Platzregen, sondern stetig. Mmhhhh…… Wir fahren als erste los, die grosse Amerikaner/Australier Gruppe eine kurze Weile nach uns. Das Auto rutscht – kein gutes Gefühl, denn links und rechts hat es Gräben, aus denen man nicht mehr so leicht rauskommen würde. Zion versucht, den Landcruiser so gut es geht auf der Fahrbahn zu halten. Auch den tiefen Matsch schafft er. Fürs erste Auto am Schwierigsten.

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Eine verregnete Riesentrappe Mutter mit ihren 2 Kücken spaziert auf einem Nebenweg.

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Hier wenden wir, da es einfach keinen Spass macht, so rumzuschlittern. Wir begegnen dann der Gruppe und lassen die vorbei. Sie haben es etwas leichter, denn sie fahren in unserer Spur. Und so sieht das Auto aus…. Der Manager ruft die anderen Autos auch zurück. Wir hatten ja noch Glück, denn wir hatten ein paar echt tolle Tage. Während dem heftigen Regen konnten etliche Gäste nicht auf Pirsch, was sie natürlich enttäuschte.

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Ich gehe schlafen. Es scheint ich war todmüde, denn ich bin grade kurz vor dem Mittagessen wieder wach geworden.
Später finde ich diesen Mount Kenia Haftschwanzgecko / Mount Kenya Dwarf Gecko / Lygodactylus wojnowskii vor meinem Zimmer.

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Am Nachmittag ist es grau, aber wenigstens kommen nur ganz wenige Tropfen runter. Morgen müssen wir zum Tor auf der anderen Seite der Conservancy, um nach Nairobi zu fahren. Wir diskutieren und ich rede auch mit dem Manager. Was wäre, wenn es nochmals giesst? Er meinte es gäbe verschiedene Routen… mmmmhhh aber nur eine aus dem Camp raus. Also hoffen…

Der Abend wurde echt nett. Die Angestellten sangen für die grosse Gruppe und dann auch für uns. H + M hatten ihren zigten Hochzeitstag.

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17.12. Wie geplant fahren wir um 07.30 Uhr nach dem Frühstück los. Wir hatten Glück, es hatte nicht mehr geregnet und die Wege sind etwas abgetrocknet. Wir kommen also problemlos durch.

Breitmaulnashörner sehen wir nochmals, auch die 9er Gruppe.

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Es wird Löwennachwuchs für unseren nächsten Besuch produziert. Hier treffen wir auch auf Francis, der im Wilderness Camp arbeitete und eine ältere Dame und mich 2014 durch die Wildnis fuhr.

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Kurz vor dem Haupttor erspähen wir nochmals eine schöne Herde Elenantilopen.

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Nur ein paar Minuten nach 09.30 Uhr kommt Taxi Joseph und wir starten die Fahrt nach Nairobi. Im Laufe des Nachmittages kommen wir im Four Points by Sheraton am Flughafen an und essen zu Mittag. Am Abend dann nur etwas trinken und knabbern. Ich schlafe auch hier. Wir hatten eine tolle Zeit, viele interessante Gespäche und viel Gelächter. Ich lasse Safaris gerne in Ruhe ausklingen, denn zuhause ist es immer hektisch mit allen Hunden und Katzen. Zudem will ich nachts nicht auf der Strasse sein. Morgen ist Montag und da kann ich gleich in der Ecke der Stadt einiges erledigen.

Mit dem Bild von unserem Aufenthalt (gleiche Leute) im Februar 2018 schliesse ich meinen Bericht.

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Ich wünsche Euch allen ein gesundes, glückliches, erfolgreiches und zufriedenes 2024.

Viele Grüsse
Elvira
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50 Beiträge · seit 201731. Dez. 2023 ·
Hallo Elvira,
danke für Deinen Bericht. Die Fotos füttern das Fernweh gerade jetzt in der dunklen und bei uns auch sehr nassen Zeit.
Wir freuen uns auf Uganda im Juli.
Wir wünschen Dir und allen anderen einen guten Rutsch ins neue Jahr mit viel Gesundheit, Glück und Frieden.
Liebe Grüße
Anja und Stephan
6’394 Beiträge · seit 201101. Jan. 2024 ·
Hoi Elvira

Vielen Dank für diesen schönen Bericht!
Da kommen doch gleich Gedanken an eine Tour Nairobi-Mt.Kenya ostwärts umfahren-Lewa-Mt.Kenya wandern-Nairobi odrr so...wie ists da mit dem Wetter im Februar/März? Tendentiell auch Regenzeit oder ists da im Norden eher trocken?
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201401. Jan. 2024 ·
Hoi Picco

ich habe grade die Glaskugel poliert und die sagt, tendenziell Februar / Maerz trocken. Ohne Garantie ist klar.

Im Moment bekommt Mara Triangle Regen. Nairobi leider trocken....

Von Lewa kann man wenn es trocken ist, im Ngare Ndare Wald spazieren und baden oder ein Stueck den Mount Kenia hoch.

Viele Gruesse
Elvira
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