Straßenzustand im Etosha NP

124 Antworten · 19,0k Aufrufe · gestartet 27. Nov. 2022 von www.hansundalmuth.de
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1’144 Beiträge · seit 202214. Dez. 2022 ·
So unterscheiden sich eben Menschen, Geister und Bedürfnisse.
Die einen suchen ein Naturerlebnis, für andere ist es boy-scouts dream came true, wo sie auch im fortgeschrittenen Alter noch Brumm-Brumm machen dürfen, was allerdings daheim in der Schottergrube auch ginge. 😄 😄 Und dann gibt es noch was dazwischen…………. 😁
Und jetzt aber im Ernst: In der Rückschau sollte man m. E. nicht unterschätzen, dass und wie der Verschleiß durch die immer schwereren und stärkeren Autos und mehr Schwerverkehr (mehr Besucher mit gestiegenen Ansprüchen wollen auch versorgt werden) zugenommen hat. Das kommt auf die höheren Besucherzahlen in den Parks noch oben drauf. Die Naturstraßen-Wollmilchsau gibt es eben nicht. Das Dilemma heißt: Entweder Schonen oder Teeren
zuletzt bearbeitet 14. Dez. 2022
903 Beiträge · seit 201714. Dez. 2022 ·
tacitus schrieb:So unterscheiden sich eben Menschen, Geister und Bedürfnisse.
Eben - und zum Offroad - Austoben gibt es in Namibia genügend Plätze 😉
In der Rückschau sollte man m. E. nicht unterschätzen, dass und wie der Verschleiß durch die immer schwereren und stärkeren Autos und mehr Schwerverkehr (mehr Besucher mit gestiegenen Ansprüchen wollen auch versorgt werden) zugenommen hat. Das kommt auf die höheren Besucherzahlen in den Parks noch oben drauf.
Das generiert aber auch höhere Einnahmen, die man durchaus in die Infrastruktur investieren könnte ....
Liebe Grüße Makra
1’715 Beiträge · seit 200614. Dez. 2022 ·
Als wir kürzlich im südlichen Afrika unterwegs waren, bestätigte am Radio ein hohes Tier vom NWR, dass Teile der Strassen in der Etosha schlecht sind. Das ist m.E. etwas untertrieben was wir befahren haben waren etwa 90% sehr schlechte Strassen. Einzig vom Okaukuejo Camp Richtung dem westlich gelegen Charl Marais Dam war die Piste auf längerer Strecke sehr gut. Da waren auch Baumaschinen dabei die Strassendecke zu erneuern.

Gruss
Emanuel

PS: Wir waren mit einem Toyota Navi 4x4 unterwegs, können wir nicht empfehlen, ist aber eine andere Geschichte
http://africanomads.wordpress.com/ www.nelson2africa.blogspot.com https://europenomads.travel.blog/ YouTube Kanal https://bit.ly/3uEEK59
zuletzt bearbeitet 14. Dez. 2022
1’144 Beiträge · seit 202215. Dez. 2022 ·
Zur Versachlichung des Themas eine Frage an TravelNamibia und andere sachkundige Namibiakenner.
Wo liegen denn in Namibia in etwa die Kilometer-Kosten für minimale Instandhaltung/"Pflege" bis Sanierung von Schotterstraßen? Als Bandbreite in etwa, von nur Glättung mit Grader bis Sanierung (Wiederherstellung der Bankett- und Fahrbahnprofile, Unterbau/Schottern, Verdichten, Walzen).
Ein paar links zu aussagekräftigen Quellen würden auch schon helfen.
Danke im Voraus
zuletzt bearbeitet 15. Dez. 2022
655 Beiträge · seit 200615. Dez. 2022 ·
Irgendwie ist mir das Gejammere über den Straßenzustand im Etoshapark unverständlich. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 60 km/h. Mit Betonung auf "Höchst", d.h. mehr auf gar keinen Fall. Es heißt nicht, dass diese Geschwindigkeit auf keinen Fall unterschritten werden darf. Wenn man allerdings von Wasserloch zu Wasserloch hetzen muss, um ja nix zu verpassen, oder der viel zu voll gestopfte Reiseplan mir im Nacken sitzt, tja, dann kann der vermeintliche Straßenzustand schon mal zum Aufreger werden.
...und duck und wech...
Lb Gruß von Helga
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904 Beiträge · seit 201015. Dez. 2022 ·
Hab vor wenigen Wochen nen Tourguide getroffen und gesprochen, er war mit 50-Sitzer in der Etosha unterwegs. Er meinte, er fahre immer 80 - 90, da würde sich das elende Geläuf am besten anfühlen. Wer sagt, dass langsamer besser ist? Da gehen die Meinungen bei Leuten, die oft Pisten fahren, auseinander. Aber so schnell darf man doch gar nicht? Naja, wenn sich die Menschen an alle Schilder halten würden, würde weniger passieren, nicht nur in Namibia.
655 Beiträge · seit 200615. Dez. 2022 ·
....es sind doch gerade die zu hohen Geschwindigkeiten, die die Pisten unnötig schnell ruinieren!!!
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904 Beiträge · seit 201015. Dez. 2022 ·
helga schrieb:....es sind doch gerade die zu hohen Geschwindigkeiten, die die Pisten unnötig schnell ruinieren!!!
Er hat sie ja nicht ruiniert, sondern aus dem, was da war, das für ihn Beste gemacht. Ist nicht der einzige Fall, den ich kenne. Ein Freund braust auch, seit es seiner Frau mal die Bandscheiben ruiniert hat, als er schön langsam gefahren ist. Natürlich ist das nicht toll, die Leute reden von Notwehr. Ist nicht meine Ansicht, geb das nur weiter. Wir lassen die ganz üblen Pisten einfach weg, muss mich nicht mehr herum ärgern, das geht für uns auch in Ordnung.
606 Beiträge · seit 201215. Dez. 2022 ·
Servus zusammen,
es kann einen schon langsam das Gefühl beschleichen, dass diejenigen, die sich mokieren, warum andere über die schlechten Pisten jammern, selbst noch nie auf den Straßen im Etosha unterwegs waren. Die Pisten sind elend miserabel, und nachdem diese Destination auch für normale Sedans angeboten wird (vom NWR selbst, wohlgemerkt) sollten die Straßen regelmäßig gewartet werden. Selbst die Ranger sind mit über 80 km/h unterwegs, weil dann der Reifen nur noch den Wellblech-Kamm berührt und nicht mehr in jede Welle hineinfällt. Mag sein, dass sich bei einem Mietwagen die Fahrer weniger Gedanken über die Rappelpisten machen - ist ja nur ein gemietetes Gefährt. Mit dem eigenen Auto möchte man auf manchen Pisten heulen ob des Geratters, der den Vergleich mit den Pisten im Kaokoveld teilweise nicht scheuen muss.
Was mich aber noch viel mehr aufregt ist die Tatsache, dass Namibia alleine in 2021 über 220 Millionen Euro (sic!) Entwicklungshilfe bekommen hat, und leider finde ich den Beitrag nicht mehr, vielleicht war es auch eine Radiomeldung im Hitradio, dass im gleichen Jahr oder in 2021 nochmal über 100 Millionen Euro explizit für die Nationalparks von D nach NAM gezahlt wurden! Damit sollten umfangreiche Modernisierungen in den Parks vorgenommen werden.
Zumindest hätten von dem Geld die zahlreichen Straßenmaschinen, die sich im Besitz des Staates befinden, endlich mal repariert werden können, dann könnten die Gräder auch regelmäßig durch die Parks touren und für ein positiveres Fahrerlebnis sorgen.
Keine Ahnung wo die Kohle (immerhin ja deutsche Steuergelder) hingekommen ist, in den Parks kann man davon auf jeden Fall wenig bis nichts sehen.
HeiVi
903 Beiträge · seit 201715. Dez. 2022 ·
HeiVi schrieb:Die Pisten sind elend miserabel, und nachdem diese Destination auch für normale Sedans angeboten wird (vom NWR selbst, wohlgemerkt) sollten die Straßen regelmäßig gewartet werden.
Genau das meinte ich mit meinen vorherigen Antworten. Deshalb kann ich die Meinungen einiger hier nicht nachvollziehen. Der unbedarfte Tourist mit dem Sedan merkt es erst, wenn er dort unterwegs ist. Den Ärger hat nämlich er, wenn etwas am Auto dadurch defekt ist.

Im Kruger und vor allem im Hluhluwe haben wir das ebenfalls schon erlebt und auch selbst einen Schaden am Auto gehabt. Wenn man nicht mehr bereit oder in der Lage ist, die Straßen entsprechend zu unterhalten, soll man halt alle Parks für Sedans dicht machen und auf die Einnahmen verzichten .... Aber Diskussionen dieser Art sind wenig hilfreich.

Wir waren gerade 14 Tage im Kruger und zum 1. Mal hatten wir die halbe Zeit von den 4 Wochen Unterkünfte außerhalb. Im Prinzip geht es in die gleiche Richtung. Unterhalt gleich Null ! Früher haben die Wasserhähne getropft, jetzt kann man sie nicht mehr schließen. Die Duschköpfe sind teilweise so verkalkt, dass man zwischen den Tropfen hin und her springen muss. Die Herdplatten haben bei der Hälfte nicht mehr funktioniert, teilweise sind sie falsch angeschlossen. Klimanalage defekt, Geschirr nur noch in Minimalst-Austattung, Salatsiebe gibt es gar nicht mehr. Die Geschirrhandtücher und Lappen waren grundsätzlich nie frisch. Mittlerweile haben wir die halbe Küchenausstattung selbst dabei 😉

Aber ich bekomme immer mehr den Eindruck, das ist Programm und so lange die Leute noch kommen - so what ....
Liebe Grüße Makra
904 Beiträge · seit 201015. Dez. 2022 ·
Makra schrieb:
Aber ich bekomme immer mehr den Eindruck, das ist Programm und so lange die Leute noch kommen - so what ....
Genau so ist es. Da mach ich keinen Unterschied zwischen NWR und Sanparks. Wo die Kohle hingeht? Die Bevölkerung hat da in beiden Ländern ne ziemlich klare Meinung. Das passt aber nicht zum Thema des TE.
zuletzt bearbeitet 15. Dez. 2022
33,3k Beiträge · seit 200615. Dez. 2022 ·
Bitte schmeißt doch wenn es um Straßen geht nicht immer NWR, die ein reiner Unterkunftsbetreiber sind, und das zuständige Ministerium MEFT durcheinander. NWR hat außerhalb der Rastlager nichts zu schaffen, keine Straßen, keine Toiletten etc.

Viele Grüße
Christian
Vom 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
904 Beiträge · seit 201015. Dez. 2022 ·
travelNAMIBIA schrieb:Bitte schmeißt doch wenn es um Straßen geht nicht immer NWR, die ein reiner Unterkunftsbetreiber sind, und das zuständige Ministerium MEFT durcheinander. NWR hat außerhalb der Rastlager nichts zu schaffen, keine Straßen, keine Toiletten etc.

Viele Grüße
Christian
Stimmt. Zuletzt ging es halt um Unterkünfte. Und die Philosophie, wenn man das hochtrabende Wort für die genannten Institutionen überhaupt verwenden darf, unterscheidet sich nicht gravierend. Kohle abräumen, wenig liefern.
1’721 Beiträge · seit 200715. Dez. 2022 ·
Ist zwar hier off-topic, aber weil Makra zu Krüger schrieb: "aber ich bekomme immer mehr den Eindruck, das ist Programm und so lange die Leute noch kommen - so what .... "

Bei Sanparks/Krüger ist das eben nicht Programm, sondern liegt fast ausschließlich daran, dass der südafrikanische Staathaushalt praktisch pleite ist, und Sanparks einfach viel zu wenig Geld zugeteilt bekommt. Dass da intern auch Misswirtschaft und Korruption ist, mag sein, ist aber nicht der Hauptgrund für den Niedergang. Man sollte die Camps privatisieren, aber nicht a la NWR, wo es auch wieder nur der unfähige Staat ist.
Südliches Afrika seit 1992: 49 Reisen, 1.369 Tage, 174.380 km, 493 Vogelarten
1’144 Beiträge · seit 202215. Dez. 2022 ·
ME wird da aneinander vorbeigeredet, weil unter „Instandhaltung“ offensichtlich Unterschiedliches verstanden wird. Vielleicht könnten Heivi, Makra und Gleichgesinnte einmal sagen, welche technische Maßnahmen sie sich darunter vorstellen.

@Sanparks hat Pollux mE. Recht, die Campprivatisierung halte ich aber für unrealistisch. Auf eine Diskussion warum, verzichte ich aber gerne.
zuletzt bearbeitet 15. Dez. 2022
606 Beiträge · seit 201215. Dez. 2022 ·
tacitus schrieb:ME wird da aneinander vorbeigeredet, weil unter „Instandhaltung“ offensichtlich Unterschiedliches verstanden wird. Vielleicht könnten Heivi, Makra und Gleichgesinnte einmal sagen, welche technische Maßnahmen sie sich darunter vorstellen.
grader.jpg

Urheberrecht des Bildes: The Namibian

Das ist das Wartungsinstrument der Wahl, wenn es in Namibia um nicht geteerte Straßen geht. Ganz simpel. Und das funktioniert auch ganz gut, wenn diese Geräte regelmäßig eingesetzt werden.
In Okaukuejo stehen davon mindestens 10 Stück rum, alle defekt.
Man nehme von den deutschen Millionen bloß ein bisschen was, repariere die Gräder und lasse sie wieder regelmäßig im Park fahren und die Straßen hobeln.
Fertig.
HeiVi
zuletzt bearbeitet 15. Dez. 2022
903 Beiträge · seit 201715. Dez. 2022 ·
tacitus schrieb:ME wird da aneinander vorbeigeredet, weil unter „Instandhaltung“ offensichtlich Unterschiedliches verstanden wird. Vielleicht könnten Heivi, Makra und Gleichgesinnte einmal sagen, welche technische Maßnahmen sie sich darunter vorstellen.
Ich verstehe darunter, dass man öfter mit dem Grader darüber geht oder ggf mit Schildern auf den schlechten Zustand hinweist. Wir waren vor vielen Jahren mit einem Sedan in Etosha, da war das überhaupt kein Problem.
Liebe Grüße Makra
903 Beiträge · seit 201715. Dez. 2022 ·
pollux schrieb:
Bei Sanparks/Krüger ist das eben nicht Programm, sondern liegt fast ausschließlich daran, dass der südafrikanische Staathaushalt praktisch pleite ist, und Sanparks einfach viel zu wenig Geld zugeteilt bekommt. Dass da intern auch Misswirtschaft und Korruption ist, mag sein, ist aber nicht der Hauptgrund für den Niedergang. Man sollte die Camps privatisieren, aber nicht a la NWR, wo es auch wieder nur der unfähige Staat ist.
Da bekommt man aber von Südafrikanern anderes zu hören - nämlich dass genügend Geld da ist ......
Liebe Grüße Makra
zuletzt bearbeitet 15. Dez. 2022
7’348 Beiträge · seit 200615. Dez. 2022 ·
HeiVi schrieb:
Das ist das Wartungsinstrument der Wahl, wenn es in Namibia um nicht geteerte Straßen geht. Ganz simpel. Und das funktioniert auch ganz gut, wenn diese Geräte regelmäßig eingesetzt werden.
In Okaukuejo stehen davon mindestens 10 Stück rum, alle defekt.
Man nehme von den deutschen Millionen bloß ein bisschen was, repariere die Gräder und lasse sie wieder regelmäßig im Park fahren und die Straßen hobeln.
Es ist leider nicht ganz so einfach. Eine Schotterstrasse die gehobelt wird muss vorher richtig gebaut werden. Wie das genau geht weiss ich zu wenig. Auf jeden Fall wird dabei ein Strassenbett gemacht und nachher mit Schotter aufgeschüttet. Das ist ein Prozess der z.B. im KTP gute vier Jahre für 160 km gedauert hat.
Wenn die Schotterpiste dann mal gemacht ist, kannst du sie bei Bedarf mit dem Strassenhobel wieder glatt machen. Das geht aber nur so lange, wie auch noch vom aufgeschütteten Schotter auf der Strasse ist. Irgendwann ist der weg und dann bringt der Strassenhobel auch nichts mehr. Dann muss die Strasse komplett wieder neu aufgebaut werden. Ich denke, dass dies der aktuelle Zustand in der Etosha ist.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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zuletzt bearbeitet 15. Dez. 2022
1’144 Beiträge · seit 202215. Dez. 2022 ·
Danke an Chrigu für eine sachliche Zuschrift zum Thema.
Wozu noch die Frage kommt, ob alle Straßen, die hier Thema sind, jemals mit „Unterbau“ und tauglichen Deckmaterialien gebaut wurden. Sie sind u. U. vor Ort gar nicht verfügbar sind und müssten daher über xx km herangekarrt werden. Oder ob es „Naturstraßen“ sind, also nur platt gemachter Untergrund, ob für viel Verkehr tauglich oder nicht. Leute mit Ortskenntnis und Sachverstand könnten mehr und Kompetenteres dazu sagen.
@ Heivi, ich weiß schon was ein Grader ist, ich wusste bloß nicht, ob du tatsächlich meinst, dass eine überstrapazierte Straße so "saniert" werden kann. Es ist mir jetzt klar, dass du das glaubst. ME irrst du dich aber, siehe oben von Chrigu.
Alle paar Wochen das Wellblech oder herausragende Steine mit dem von der Fahrbahn nach außen verdrängten Feinanteil zu „glätten“, indem man diesen wieder auf der Fahrbahn verteilt (so schaut das auf dem Bild aus, aber die Einstellung der Schaufel ist schwierig zu erkennen), hält bei stärkerer Belastung nur kurz. Es ist nur Kosmetik, weil nur loses Material in untauglicher Körnung verteilt wird. Es hat keinen Zusammenhalt (PS 20:30 weil in untauglicher Körnung, ohne Bindermaterial, ohne Wasser, ohne Verdichtung) , noch dazu in einem trockenen Klima. Es wird vom Verkehr und Wind (und hin und wieder auch Regen) rasch wieder entfernt. Und Wellen komplett abzuhobeln legt die Straße jedes Mal ein paar cm tiefer. Wenn eine Straße hinüber ist, muss sie neu geschottert werden, das ist dann schon ein größerer Aufwand, noch dazu wenn das Material vor Ort nicht vorhanden ist. So hat man mir das schon vor Jahren in RSA erklärt und das wird in Namibia nicht anders sein und wenn du es genauer wissen möchtest, kommst du hier auf deine Rechnung
https://www.klausdierks.com/Namibia_Road_Maintenance/4.htm
Und wenn das auch nicht hält, weil die Straße durch Frequenz und Fahrweise überlastet ist, muss geteert werden. Aber gerade das ist ja eben nicht erwünscht, siehe die große Ablehnung oben. Deine vehement eingeforderte „Kosmetik“ ist vieler Orts für die Katz. Aber vielleicht ist das in Namibia und bei dir anders. Also erklärt mir das, ich lerne gerne dazu.
Um zu dem Thema eine Meinung zu äußern braucht man nicht unbedingt an einem besonderen Ort gewesen zu sein. Es reicht, dass man 100.000 km + Schotterstraßen im südlichen Afrika gefahren ist, auch mit PKW.
zuletzt bearbeitet 15. Dez. 2022