Masai Mara - kurz aber intensiv mit Tierfilmern

Reisebericht 24 Antworten · 4’150 Aufrufe · gestartet 05. Sept. 2021 von Bushtruckers
Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201405. Sept. 2021 ·
Liebe Foris

Lange gab es keine Gelegenheit einen Bericht einzustellen, um so mehr freut es mich, dies nun zu tun.

Matej Molinay und seine Frau Suzanne sind darauf spezialisiert Dokumentarfilme über Schlangen auf der ganzen Welt zu produzieren. Aber sie haben auch einen tollen Film über Wölfe und Botswana. Wenn ich sehe, dass ein neuer Schlangenfilm gepostet wird, kann ich nicht widerstehen und lege meine Arbeit kurz nieder. Vielleicht ist ja meine Faszination für Schlangen hier schon durchgesickert - nicht nur Vögel und Säugetiere, sondern alles was kreucht und fleucht oder blüht, zieht mich in den Bann.

]Hier ist der Link zu deren Filme:

Am 23.8. fuhren Joseph und ich nach Naivasha. Ich wollte am nächsten Morgen keinen Verkehrsstress und zudem die Mwanzo Lodge ausserhalb von Naivasha auskundschaften. Wir nahmen nicht den richtigen Eingang und fuhren etwas durch die Wildnis. Dann begriff ich, dass die Lodge innerhalb des grossen Geländes einer Blumenfarm liegt. Schön auf einem Hügel mit Rundblick (leider auch viele Treibhäuser im Blickfeld) und umgeben von schönen Einfamilienhäusern mit grossen Gärten. Man kann hier also sehr sicher spazieren gehen.

MwanzoLodgeSwimmingpool.jpg


MwanzoLodgeAussicht.jpg


MwanzoLodgeZimmer.jpg


Am 24.8. genossen Joseph und ich ein gemütliches Frühstück und ich konnte 2 Vogelbilder für die neue Webseite schiessen. Dann fuhren wir zum Carnellies Camp am Naivasha See, das gleich neben dem Fishermen’s Camp liegt. Diese gehörten früher zusammen. Nun suchten wir unsere Kollegen.... aber keine Spur von denen. Wir waren ja auch noch etwas zu früh und sie kamen pünktlich.
Eine tolle Gruppe von Schlangenesperten!!!! Robin kannte ich schon von einem Schlangenkurs in Nairobi, Sam von FB, Matej auch von FB und neu waren seine Frau Suzanne, Mathieu aus Südafrika und Felix von der Bio-Ken Schlangenfarm. Sie suchten nach einer bestimmen Viper, die sie leider nicht fanden.

MatejundCoinNaivasha.jpg


Nach etwa einer Stunde waren alle bereit und wir verabschiedeten uns von Robin, Sam und Felix. Unser Ziel war die Masai Mara. Obwohl nun bis zum Sekenani Gate Teerstrasse ist, dauert es doch seine Zeit. Bumps, langsamere Fahrzeuge, Vieh usw. auf der Strasse reduzieren die Durchschnittsgeschwindigkeit drastisch.

In Narok kauften wir was zum Knabbern und die zu den Geldautomaten. Tusky Supermarket ist offen, hat aber nach wie vor ein recht bescheidenes Sortiment. Ob sie je wieder ganz hochkommen werden....

Beim Sekenani Gate dauert das Einchecken etwas und dann fahren wir zum Aruba Camp. Mathieu wollte in einem meiner Zelte schlafen und das stellen er und Joseph auf. Gerdi vom Aruba Camp hat tolle Duschen und Toiletten gebaut, die wir von den festen Buschzelten mit grossem bequemen Bett drin, benutzen konnten.

Die Dusche haben wir verdient und auch das Abendessen.
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zuletzt bearbeitet 10. Sept. 2021
Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201406. Sept. 2021 ·
Hoi Picco

Du weisst doch, dass ich ein ganz sanftes Wesen bin und nicht haue.... 😎

Ich beeile mich aber so gut ich kann.

Liebe Gruesse aus dem kuehl grauen Kenia
Elvira
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661 Beiträge · seit 201506. Sept. 2021 ·
Liebe Elvira
Gerne bin ich mit dabei……Vorfreude ist die grösste Freude.
Nachdem ich die Geschichte über Joan Root von Marc Seal gelesen habe mag ich Naivasha nicht…….zu traurig.
Liebs Grüesli
Judith
Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201406. Sept. 2021 ·
Liebe Judith

der Fall liegt schon ganz viele Jahre zurueck. Naturschuetzer leben gelegentlich leider gefaehrlich und das nicht nur in Kenia.... Joan Root war / ist leider nicht der einzige Mordfall. 😈

Liebe Gruesse
Elvira
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Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201406. Sept. 2021 ·
Mein Handywecker klingelt um 5 Uhr. Anziehen und kurz mein Powergetränk im Restaurant einnehmen. Kaffee, Schockoladepulver, heisses Wasser und kalte Milch. Dann ab zum Auto. Um 06.00 Uhr sind wir am Talek Gate und starten. Das Dach ist schon offen und es ist kalt. Blöd, ich habe nicht den ganz warmen Pullover mit Kappe angezogen. Auch die Leute hinten packen sich ein.

Gnus und das erste Sonnenlicht - ein echt toller Moment.

SunriseWildebeestMasaiMara.jpg


Für den niedlichen, kleinen Schabrackenschakal war das Licht noch zu schwach. Meine Kamera hat dann Mühe.

Black-backedJackalyoung.jpg


Eine stattliche Gnuherde im goldenen Morgenlicht begleitet von vielen Lappenstaren. Toll die zu beobachten wie sie ziehen. Hierzu muss ich noch einen Video zusammenleimen, muss aber erst rausdüfteln wie das geht.

GnusimerstenSonnenlicht-2.jpg


Der nächste Stop - Löwin mit Halbwüchsigen. Klar, dass da auch andere Autos sind, aber sie benehmen sich. Wir hatten Glück, sie ware aktiv, wie wir da waren, verkrochen sich aber bald unter die Büsche.

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Den 3 Südlichen Hornraben schauen wir eine Weile zu. Den Kopf drehend schauen sie sich um. Das Ziel sind Wanderheuschrecken, die sich an die Büsche klammern. Es handelt sich aber nicht um die riesige Schwärme bildende Wanderheuschreckenart, von denen letztes Jahr Ostafrika genügend davon abbekommen hat. Zielgerichtet springt der Hornrabe hoch und schwupps ist der Leckerbissen im Schnabel.

Hornrabe.jpg


Wie man sieht hatte es hier gebrannt. Leider wird immer wieder Feuer gelegt oder springt von Tansania / Serengeti rüber. Dort wird jedes Jahr abgefackelt, sogar in Zusammenarbeit mit der Frankfurt Zoologischen Gesellschaft... die Geister scheiden sich, ob gut oder nicht.

Bald stehen wir auf dem Lookout, da wir unterwegs kaum mehr Tieren begegnen. Genau schauen, wo sind Gnuherden am Fluss. Dann fahren wir hin. Eine Herde zeit die Absicht, den Mara Fluss zu durchqueren. Sie kommen näher, wollen runter, aber Autos stören sie immer wieder. Also gehen sie weg, kommen wieder - bis auf einmal die ersten runter gehen. Wir hatten unser Auto neben einem anderen Landcruiser stehen und verhielten uns ruhig. Andere Autos stehen weiter weg.

GnusamMaraFluss.jpg


Da, die ersten Gnus sind fast im Wasser, da rasen die Fahreuge im Höllentempo von beiden Seiten in die Herde rein. Ein Gnu wird fast angefahren. Die Herde wird geteilt, einige gehen nun weiter durch den Fluss, die anderen flüchten vor den Rasern. Dies ist leider mittlerweile zur Gewohnheit geworden. Ich frage mich nur, wo bleibt da die Logik? So bekommt keiner eine Flussdurchquerung zu sehen. Die guten Fahrer/Guides haben ebenfalls Mühe mit diesem unprofessionellen Verhalten, können aber leider auch nichts ausrichten. Die Masai Mara wird ganz schnell zum Politikum.... Wie ich aber vernommen habe, sind die Ranger derzeit mehr in dem Gebiet, was heisst, bessere Ordnung.

AutosamMaraFluss.jpg


In den Medien zirkulieren Videos, wie die Fahrzeuge gegen den Fluss rasen..... muss wirklich erst ein tödlicher Unfall passieren, bevor etwas Vernunft einkehrt?
Ich habe das Thema dann mit dem Senior Warden aufgenommen, als ich wieder zu hause war. Er meinte, sie hätten nun Patroullien durchgeführt. 1 Fahrer wurde für 6 Monate aus der Masai Mara verbannt, 2 Fahrzeuge seien zusammengestossen und eins landete fast im Fluss. Es wundert mich auch, dass sich Kunden über solches Verhalten nicht beschweren.....
Gut wir folgten einer anderen Herde und die zog es Richtung Hippopool. Von der Triangle Seite hat man einen tollen Einblick, aber wir waren auf der Narok Seite. Ich sagte meinen Leuten, wir können nicht reinfahren, da die Halbinsel zu eng ist und wir die Herde verscheuchen. Da sie Experten sind, verstanden sie dies auch. Wir parkten das Auto so, dass wir etwas hätten sehen können, falls..... aber wir vorausgesehen, fuhren die meisten auf die Halbinsel im Karacho.... und alle Gnus und Zebras rannten davon. Wiederum hat keiner was gesehen..... wir waren alle total frustriert. Matej war 2020 in der Mara und da damals wegen Covid nur ganz wenige Leute unterwegs waren, hatte er so was auch nicht erlebt.

Wir setzen uns unter einen Baum und assen unser gepacktes Mittagessen, bevor wir uns langsam auf den Weg Richtung Talek machten.

Auch jetzt finden wir kaum Tiere, obwohl Joseph alle Augen voll offen hat und auch eine andere Strecke fährt.

Niedlich waren die ganz kleinen Warzenschweine, die auch gleich anfingen zu säugen.

Warzenschweinesaeugend.jpg


Topis posieren toll im Abendlicht und schon bald sind wir im Camp. Die heisse Dusche tut nach 12 Stunden im Auto gut. Das Abendessen schmeckt. Ein Riedfrosch singt uns dann in den tiefen Schlaf.

TopiPortrait.jpg
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Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201406. Sept. 2021 ·
26.8. Gestern haben wir mit dem lokalen Maasai Guide Alfred vom Aruba Camp ausgemacht, dass er uns zu den Löwen mit Jungen führt. Klappt! Super. Das war der Auftakt in einen langen, wunderschönen und erlebnisreichen Tag.

Wir sehen 2 Löwinnen und die beiden Jungen sind recht vom Gras verdeckt. Eine Paviantruppe hören wir erstmal nur laut Warnrufe ausstossen, worauf die Kleinen sich verstecken. Dann schaut der mächtige Pavian vom Busch runter

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Die Mutter der beiden sucht nun die Paviane, die die Kleinen ohne Probleme töten könnten und auch tun würden, wenn sie sie erwischen. Der Pavianmann hat sich zurück gezogen, doch die Warnrufe erklingen immer noch. Die Löwin patroulliert die Büsche, bis nach einer Weile die Paviane weiter ziehen. Eine tolle Verhaltensbeobachtung. Dann ruft sie die Löwenbabies aus dem Gebüsch und wir können ihnen beim Spielen zusehen.

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Nur eine kurze Strecke weiter begegnen wir einem Löwenmann und seiner Löwin. Kurz darauf ein Anruf von Alfred, da spaziere ein Löwenmann....

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Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201406. Sept. 2021 ·
Wir fahren etwa 15 Minuten und sehen von Weitem Geier und wo Geier sind, da ist immer etwas los... Etliche Tüpfelhyänen sind ebenfalls am Riss und jeder will ein Stück Gnu abhaben. Marabu Störche lassen sich das Gratisessen auch nicht entgehen. Die grösseren Weibchen der Tüpfelhyänen haben Vorrang. Rang niedrige Männchen halten Abstand und verhalten sich total untergeordnet.

TuepfelhyaenenamRiss1.jpg


TuepfelhyaenenamRiss2.jpg


TuepfelhyaenenamRiss3.jpg


Matej.jpg


FruehstueckimBusch.jpg


Und nun ist für uns Frühstückszeit um 10.14 Uhr. Eine schöne Wüstendattel mit Blick auf ziehende Gnus. Schöner kann das Leben kaum sein. Matej und Mathieu arbeiten. Keine Bange Matej ist nur ein paar Meter vom Auto entfernt und das Gras ist schon ganz runter gefressen
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zuletzt bearbeitet 10. Sept. 2021
5’069 Beiträge · seit 201407. Sept. 2021 ·
Hi Elvira,

gerade erst selbst aus der Masai Mara zurück, steige ich doch gerne bei dir ein. Bin gespannt was ihr so alles gesehen und erlebt habt.

Liebe Grüße
Konni
Link zu Reiseberichten: http://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/286619-reiseberichte-linksammlung-daxiang.html https://www.tickerfactory.com/ezt/d/4;10402;80/st/20261020/e/Namibia+%26+KTP+2026/dt/6/k/0145/event.png
Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201407. Sept. 2021 ·
Willkommen an Bord Konni

Liebe Gruesse aus dem feuchten Kenia
Elvira
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1’549 Beiträge · seit 201308. Sept. 2021 ·
Hallo Elvira,

Da waren wir doch zur gleichen Zeit in der Masai Mara und sind uns nicht begegnet 🙁 . Es war sehr leer, ich hatte anderes vermutet, und ich beziehe mich da nicht auf die Natur, sondern auf die Menge der Touristen. Ich bin gespannt, was du alles vor die Linse bekommen hast.
Liebe Grüße aus der Lumo Conservancy, wo es Raubtiere satt aber auch sehr viele Vögel gibt. Unser Guide Bonface hat mit uns eine Liste erarbeitet, und mittlerweile kann ich immerhin schon ca. 100 Vögel auch auf Englisch bestimmen. Die gute Chemie zwischen uns hat das sehr gefördert. Wir fühlen uns sehr wohl in Kenya.
Danke für deine Mühe, Elvira.
Herzliche Grüße
Beate
Reiseberichte: Patagonien 2020: Zwischen Anden, Pampa und Eis: https://namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299353-patagonien-2020-zwischen-anden-pampa-und-eis.html Das schönste Ende der Welt-Südafrika März 2017 https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/292402-das-schoenste-ende-der-welt-suedafrika-maerz-2017.html Südafrika 2018-Ohne Braai gibt es keine Katzen https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/296432-suedafrika-2018-ohne-braai-gibt-es-keine-katzen.html
Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201408. Sept. 2021 ·
Hallo Beate

schwierig einander in der Marz zu finden, wenn man nicht unter einem bestimmten Baum sich verabredet 🙂

Lumo und das benachbarte Reservat ist super fuer Voegel!

Bei uns war Thema Katzen und Hyaenen.... Fortsetzung folgt sobald meine Nasenspitze hoeher als der Arbeitsberg ist.

Freut mich, dass Ihr einen guten Guide gefunden habt.

Viele Gruesse
Elvira
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Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201409. Sept. 2021 ·
Hoi Picco

so was hat man als Bush girl nicht 🤩

Gruss aus starker Bewoelkung mit der Hoffnung auf Regen - darfst gerne wieder mal Regentanz ueben
Elvira
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Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201410. Sept. 2021 ·
So nun sind meine Kunden ab heute mit ihren Fahrer/Guides unterwegs und ich habe wieder etwas Luft.

Nach dem Frühstück heisst es wieder ins Auto einsteigen und von hinten kommt der Wunsch nach Geparden. Da wir immer versuchen, alle Wünsche zu erfüllen, fahren wir nach 5 Minuten an 2 junge Gepardenmännchen ran.

Sie liegen noch unter dem Baum. Wenige Autos sind da und die haben keine Geduld. Wenn der Schatten wandert und sie der Sonne ausgesetzt sind, werden sie spätestens aufstehen. Aber sie fangen schon vorher an sich gegenseititig zu lecken und somit zu putzen und die Bindung zwischen ihnen zu stärken. Man rollt sich und spielt etwas. Dann legen sie sich wieder hin. Es sind Brüder, obwohl sie total verschieden gepunktet sind.

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Cheetahs2.jpg


Cheetahs3.jpg


Damit ihr ein Zeitverhältnis bekommt
Um 11.07 liegen sie da. 11.09 Kopf heben. 11.24 putzen und rollen. 11.28 Aufstehen und markieren. Der Baum wird berochen, mit Urin markiert und sie schauen sich um. Dann legen sie sich wieder hin. 12.22 fangen sie an zu spazieren. Wir denken, dass sie Richtung Thomson Gazellen gehen, aber weit gefehlt, sie peilen die Gnus an.

Cheetahs4.jpg


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12.33 laufen sie in voller Sicht Mitten in die Gnus rein. Diese gehen natürlich auf Abstand. 13.04 Jadversuch. Einer der beiden hatte ein Gnu fast erwischt, aber der Bruder war zu langsam, um ihn zu unterstützen.

Cheetahs6walkingbesidewildebeest.jpg


Cheetahs7Jagdszene.jpg

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Sie begeben sich zur nächsten Wüstendattel und ruhen sich aus. Erst um 15.18 stehen sie auf, beschnüffeln und markieren den Baum, bevor sie um 15.21 weiterspazieren. Wir haben Glück, wir können ihnen auf Wegen bleibend und in gebührendem Abstand folgen. So wird ihr Verhalten durch uns nicht beeinträchtigt. Sie haben 3 Jagdversuche unternommen, alle ohne Erfolg. Sie sind leider noch zu unerfahren. Sie verschwanden dann im Gebüsch, doch wir fanden sie später wieder. Allerdings mit mehr Autos und da bald die Ranger ankamen, benahmen sich auch alle wieder. Einer war zu langsam, um wieder aus dem verbotenen Gras auf den Weg zu gelangen und was die Strafe war, weiss ich nicht.

16.19 Uhr. Wir trafen sie nochmals also sie auch wieder versuchten Gnus zu ergattern. Aber es mangelte an Licht und wir waren auch zu weit.

Cheetahs9bushes.jpg


Ein super Tag ging zu Ende. Vor allem das stundenlange Beobachten der Geparden war toll. Und ich hoffe, sie werden nun rasch lernen, wie man Beute faengt.

Da Matej und ich am gleichen Tag Geburtstag, aber mit 3 Jahrzehnten dazwischen, hatten, hatte ich Gerdi gebeten, einen Kuchen zu backen. Danke Gerdi er hat sehr gut geschmeckt!

Leider die letzte Nacht und ich geniesse nochmals Kroeten- und Froschgesang.
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zuletzt bearbeitet 10. Sept. 2021
45 Beiträge · seit 202110. Sept. 2021 ·
Vielen Dank für diesen schönen Bericht und die Fotos! Ich war vor fünf Jahren bei Gerdi im Aruba Camp und habe auch dort einen Geburtstagskuchen bekommen, bei einem wunderbaren Sundowner in der Steppe.
Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201410. Sept. 2021 ·
27.8. Nochmals um 05.00 Uhr aufstehen und mein Kraftgetränk einnehmen. Die Richtung ist wiederum Olkiombo und als die Sonne hochkam, war grade eine Büffelherde davor.

SonnenaufgangmitBueffelinderMasaiMara.jpg


Wir fahren etwa an die gleiche Stelle am Talek Fluss, wo wir gestern die Löwinnen mit den beiden Jungen fanden. Und siehe da, ein stattlicher Löwenmann spaziert durch die Gegend. Wir sind nicht das einzige Auto. Als er das für Fotografen ummodellierte Fahrzeug sieht (Türen hinter dem Fahrer runterklappbar und Fotograf liegt auf Augenhöhe des Löwen) wird es ihm ungemütlich. Er schaut und trabt davon. Was man von diesen Autos halten soll, vor allem, wenn es Fotografen gibt, die einen jungen Leoparden mit seinen Füssen spielen lässt, überlasse ich jedem selber... der Film ging durch alle Medien.

LoeweimMorgenlicht.jpg


Der Löwenmann ging runter in den Fluss. 2 Autos versuchten das auch, wir hörten dann das Spulen im Sand.... und wir fuhren weiter.

Wir mussten nicht lange fahren und fanden eine der Löwendamen von gestern. Die Jungen blieben unsichtbar und so auch die Mutter. Doch es war herrlich ihr zuzuhören, wie sie nach ihrer Kollegin rufte. Ist nur auf Film und die muss ich dann erst bearbeiten, wenn der neue Computer installiert ist. Der Alte ist so langsam geworden, macht keinen Spass.

Der nächste Höhepunkt sind Löwen am Riss und das nachdem wir nur wenige Minuten gefahren sind. Wir schauen ihnen eine Weile zu und wiederum mehr Film als Fotos.

LoewinnenamRiss.jpg


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Dann kommen wieder Tüpfelhyänen..... da sie mit Blut verschmiert sind, könnte es gut sein, dass die Hyänen gerissen haben und die Löwinnen sie vertrieben haben. Die Jagdkunst der Tüpfelhyänen wird stark unterschätzt.

Tuepfelhyaeneblutig.jpg


Tuepfelhyaeneblutig2.jpg


Wiederum nur ein paar Minuten Fahrt und der blonde Löwenmann kommt uns entgegen. Auch er hat eine Schramme. Er spaziert ruhig durchs Gras und dann runter an ein Wasserloch.

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LoewenmannmithellerMaehne2.jpg


Oben auf dem Baum beim Wasserloch sitzt ein Schwarzbrustschlangenadler. Erstaunlicherweise haben wir kaum einen Greif erblickt.

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Wir halten nochmals bei den fressenden Löwinnen und da ist schon eine gute Portion mehr Gnufleisch in den Mägen.

LoewinnenamRiss3.jpg


Beim Talekfluss sehen wir Autos und erspähen dann auf der anderen Seite einen Leoparden auf einem nicht für diese Grosskatzen geeigneten Baum. Man sah auch, dass es ihm nicht geheuer war. Es ist genau die Stelle, wo am Morgen der Löwenmann durch den Fluss ging. Man konnte ihn wohl von unserer Flusseite besser sehen, als die auf der gleichen Seite wie der Leopard.

LeopardaufBaum.jpg


Die Zeit rennt, wir haben schon überzogen, denn es ist schon nach 9 und um 10 wollten wir die Fahrt nach Nairobi starten. Als wir ins Camp kamen, war toll draussen für uns aufgedeckt!

Und nun muss ich doch noch ein paar Vögel fotografieren, sonst fehlt doch was in meinem Bericht. Ein Grauspecht Weibchen ist zu schön im Licht und dann sogar noch ein Damara Baumhopf.

GreyWoodpeckerfemale.jpg


GreenWood-hoopoe.jpg


Wie gerne wuerde ich etwas laenger bleiben und Voegel fotografieren. Es ist echt schoen im Camp!

Joseph und Mathieu bauen das Zelt ab und laden. Matej nimmt den herrlichen Vogelgesang auf. Und schon starten wir die lange Fahrt nach Nairobi, die ohne grössere Staus bewältigt wurde. Aber es zieht sich dennoch und man braucht trotz Teerstrasse mehr Zeit, als man denkt. Für Mathieu organisierte Joseph ein Matatu nach Naivasha. Er bekam einen guten Preis als einziger Fahrgast bis nach Kongoni. Wir fuhren weiter bis in die Nähe des ABC Plaza. Matej und Suzanne schliefen hier und ich stellte ihnen auch gleich meinen Taxifahrer Joseph vor, der Suzanne am nächsten Tag an den Flughafen brachte und Matej dann am übernächsten nach Naivasha.
Ich gelangte gut nach Hause und der Arbeitsberg war nicht von den Heinzelmännchen abgetragen.

Da es in letzter Zeit echt hektisch war, kam ich mit der neuen Webseite nicht voran. Aber ich hoffe, dass ich nun etwas Luft habe.

Liebe Grüsse, bleibt gesund und diejenigen, die auf Reisen gehen, wünsche ich eine tolle Zeit
Elvira
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Hoi Picco

besser kurz als gar nicht 😉

Klar ist der Film nicht von uns, meine Guides waeren auch nicht gluecklich ein solches Auto zu fahren.....

Bei YouTube ansehen ↗

Der Titel "Leopard attackiert Fotografen" ist falsch. Es ist wirklich spielen. Mama ist auf der anderen Seite des Autos.

Es ging wirklich durch alle Medien. Auf FB hatte ich geteilt, dann schrieb mich einer der Besitzer der Lodge an, ob ich es nicht runter nehmen koennte. Dachte nicht dran, aber der urspruengliche Post wurde geloescht, also sah man ihn bei mir auch nicht mehr.

Narok Management hat Fahrer und Camp gebannt mit offiziellem Brief an die relevanten Behoerden. Kurz darauf sah man das Fahrzeug wieder, nur der Camp-/Firmenkleber war weg.

Die Mutter des jungen Leoparden heisst Luluka. Sie ist total an Menschen gewohnt. Einmal wollte sie einem Fahrer das Handy klauen, als er ein Selfie schiessen wollte. Ein Video gibt es wie sie mit einem grossen Kamerobjektiv spielt. Waere es ein Gepard, waere kaum Gefahr, aber Leoparden koennen nie richtig zahm werden, sie bleiben unberechenbar und mit deren Kraft koennen sie arg Schaden anrichten.

Liebe Gruesse
Elvira
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zuletzt bearbeitet 11. Sept. 2021
Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201412. Sept. 2021 ·
und noch ein Nachtrag zu den Geparden Buben. Der mit den grossen Tupfen is Mkali, der andere Mwanga.

Hier ist auch deren Geschichte von Cheetah Project Mara - Meru



Liebe Gruesse
Elvira
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zuletzt bearbeitet 12. Sept. 2021