Medikamentöse Malariaprophylaxe / gelöst!

81 Antworten · 12,5k Aufrufe · gestartet 23. Apr. 2021 von ccc
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2’391 Beiträge · seit 201628. Apr. 2021 ·
Hallo CCC,
es gibt immer solche und solche. Aber ich bin fest davon überzeugt, daß dir jeder Tropenmediziner oder Reisearzt zur Malariaprofillaxe rät, wenn du in ein Maria-Risikogebiet reist.
Und was Malariarisikogebiet ist, definiert die Risikokarte. Du wirst wohl keinen Arzt finden, der schon alle selber bereist hat und aus eigener Erfahrung weiss wo auf der Welt die liegen.
Wie auch immer, schönen Urlaub und bleib gesund.

Viele Grüße
Sasa
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft. 3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html
Gast28. Apr. 2021 ·
interessante Themenentwicklung hier 😎
falls jemand jetzt noch eine Brücke zu den Corona-Mutationen und der Impfung braucht, kann Pammesberger behilflich sein
mpmutation.jpg

er möge mir die Leihgabe verzeihen
zuletzt bearbeitet 28. Apr. 2021
Gast28. Apr. 2021 ·
Ein anderer Blickwinkel
Ich glaube, dass die, die für einen dreiwöchigen Urlaub in das südliche Afrika, ein Tropeninstitut konsultieren, eine Minderheit sind. Manche Leute würden dafür zwei Tage mit Übernachtung und einige 100 km Fahrt investieren müssen und verzichten einfach drauf, vermute ich mal. Meine einzige Erfahrung mit einem Tropeninstitut, die aber nichts mit Malaria zu tun hatte, war nicht überzeugend und vertrauensbildend.
Ich glaube auch nicht, dass viele Ärzte bei uns von WHO-Empfehlungen abweichen werden. So wurde eben jahrelang das was hier schon öfters genannt wurde verschrieben. Nicht viele Ärzte wollen eine Abweichung auf ihre Kappe nehmen.
Ich habe daher die Prophylaxe, so nach meiner Einschätzung benötigt, immer in Südafrika, ein Mal in Namibia, eingekauft, weil ich dem dort angesiedelten Fachwissen und -verstand einfach mehr vertraue. Was immer es über die Jahre war (und auch anders als hier hieß, aber nie das L... war), habe ich gut vertragen, auch die Kinder.
Auf das „Doxy“ haben mich südafrikanische Freunde schon vor mindestens 15 Jahren hingewiesen. Als ich das einmal vorab hier beschaffen wollte, haben die Fachleute damals nur den Kopf geschüttelt. Ich habe es ein Mal für 4 Wochen für eine indizierte Anwendung genommen und gut vertragen.
zuletzt bearbeitet 28. Apr. 2021
Themenstarter150 Beiträge · seit 201628. Apr. 2021 ·
Sasa schrieb:Hallo CCC,
es gibt immer solche und solche. Aber ich bin fest davon überzeugt, daß dir jeder Tropenmediziner oder Reisearzt zur Malariaprofillaxe rät, wenn du in ein Maria-Risikogebiet reist.
Und was Malariarisikogebiet ist, definiert die Risikokarte. Du wirst wohl keinen Arzt finden, der schon alle selber bereist hat und aus eigener Erfahrung weiss wo auf der Welt die liegen.
Wie auch immer, schönen Urlaub und bleib gesund.

Viele Grüße
Sasa
Herzlichen Dank Sasa, mein Vater war Arzt und ich glaube immer daran, dass die Ärzte nur bestes wollen. Hätte ich anders gedacht, würde ich zu den Tropenmediziner nicht mehr gehen. Ich gebe aber zu, dass ich manchmal vergesse oder keine Zeit habe, den Facharzt zu konsultieren, weil sich die Pläne kurzfristig ändern.
Die Impfungen habe nicht ich, sondern die Ärzte bei mir ausgesetzt und die Tropenmedizinerin sollte das aus der Patienten History wissen. Es kam zweimal zu einem Impf Disaster, zweites Mal nach einer vorbeugender Tollwut Serie, andere Geschichte, schlussendlich haben die Ärzte komplett gestoppt und vertraue denen, dass die Impfungen bei mir nicht gut ankommen.
Ausserdem bin sonst nie krank, weiss nicht einmal was eine Erkältung oder Grippe ist. Trotzdem habe Respekt vor Krankheiten. Ich reise auch viel, Covid Tests habe sicher 10 Mal in den letzten Monaten gemacht, fast überall erforderlich, sogar die Quarantäne musste 3 Mal absolvieren.
Malaria ist sicher eine gefährliche Krankheit, schlussendlich habe die Malaria Tabletten gekauft und nehme sicher mit. Ob ich mit der Tabletten Orgie von der Reise anfange, weiss ich noch nicht. Ich werde eine zweite Meinung bei einem erfahrenen Tropenmediziner einholen. Btw wie bereits erwähnt, habe Glück, dass ich ganz selten von den Mücken gestochen werde. Wäre fast besser solche Malaria Gebiete zu meiden, Mallorca ist auch schön, war noch nie dort.
LG und viel Gesundheit.
Travel is a privilege, not a right!
zuletzt bearbeitet 28. Apr. 2021
321 Beiträge · seit 202128. Apr. 2021 ·
Ein drollliger fred ...
@ccc: Probier doch Malarone daheim auf Verträglichkeit aus! Ich vermute aber dass Du eher der Typ bist, der alle erdenklichen Nebenwirkungen bekommt - self fulfilling prophecies
Ich persönlich hatte auch bei meinen Reisen in Südäthiopien bis zur Grenze Kenya und darüber hinaus keine Prophylaxe gemacht sondern Lariam als Standby an Bord. Im Unterschied zu Dir werde ich leider reichlich von Mücken gepiekt.
Bereiste Länder: Marokko, Algerien, Tunesien, Niger, Mali, Burkina Faso, Senegal, Gambia, Elfenbeinküste, Ghana, Ägypten, Äthiopien, Kenya, Uganda, Tanzania, Zambia, Zimbabwe, Botswana, Namibia, Südafrika, Lesotho, Eswatini, Oman, Mosambik, Seychelles, Mauritius, La Reunion, Syrien, Thailand, Russland, Brasilien, Argentinien, Norwegen, Finnland, Estland, Lettland, Litauen, Polen, Spanien, Portugal, Frankreich, Italien
Themenstarter150 Beiträge · seit 201628. Apr. 2021 ·
@Lugawe ich habe schon viel von dem Zeug: Lariam und später Malarone und Atovaquon als Prophylaxe geschluckt, jedesmal fast die ganze Packung, einmal sogar 2 Packungen, weil eine nicht reichte.
Von Lariam war ich ein wenig benebelt und bei Malarone schmeckte Bier nicht, hatte weniger Apetit, sonst keine Veränderungen festgestellt.
Anyway Problem gelöst, ich reise nach Mallorca, sollte auch schön sein. 🙂
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582 Beiträge · seit 202128. Apr. 2021 ·
Aber Achtung, auf Mallorca verteilen sie Nervengift welches zum Teil bedeutend gefährlicher sein kann als Lariam. Die Nebenwirkungen können auch recht unangenehm bis tödlich sein....
Themenstarter150 Beiträge · seit 201628. Apr. 2021 ·
@Nyanga Mallorca sollte eine schöne Insel sein... 🙂

PS.
Ich habe die Botschaften verstanden, Lariam und Malarone sollen theoretisch keine Nebenwirkungen haben und bei mir ging es auch gut, X Tausende auf der ganzen Welt nehmen pro Tag, also man kann sich bedenkenlos bedienen.

Bitte alle Ratschläge und Verordnungen von den Tropenmediziner befolgen und Impf-Erfrischungen nicht verpassen!
Auch die Abstände zwischen den Impfungen man kann bedenkenlos verkürzen, wie @Nyanga gepredigt hat.
Nyanga schrieb:Vollkommen irrelevant, lediglich durfte sie nicht älter als 10 Jahre sein. Ob 7,8,9 Jahre bis zur Auffrischung lagen ist vollkommen egal.
Ich habe keine Fragen mehr zur medikamentösen Malariaprophylaxe, also für mich ist erledigt, habe gerade diese Diskussion als gelöst markiert und brauche bitte keine weiteren Beiträge.
Danke und schönen Abend.
Travel is a privilege, not a right!
zuletzt bearbeitet 28. Apr. 2021
7’333 Beiträge · seit 200629. Apr. 2021 ·
loser schrieb:
Ich glaube, dass die, die für einen dreiwöchigen Urlaub in das südliche Afrika, ein Tropeninstitut konsultieren, eine Minderheit sind. Manche Leute würden dafür zwei Tage mit Übernachtung und einige 100 km Fahrt investieren müssen und verzichten einfach drauf, vermute ich mal.

… ein Reisemediziner würde ja schon reichen. Die gibt es etwas häufiger.
Ich habe das Glück, von meinem Arbeitsplatz aus in 3-4 Minuten zu Fuß einen aussuchen zu können. Ein Tropeninstitut könnte ich in 30 Minuten zu Fuß erreichen, aber dort war ich noch nie. Der Reisemediziner ist selbst häufig auf Reisen und daher schon aus eigenem Interesse auf aktuellem Stand.

Ich glaube auch nicht, dass viele Ärzte bei uns von WHO-Empfehlungen abweichen werden. So wurde eben jahrelang das was hier schon öfters genannt wurde verschrieben. Nicht viele Ärzte wollen eine Abweichung auf ihre Kappe nehmen.

Das ist sicherlich so. Mit meinem Arzt konnte ich da aber offen drüber sprechen.
Ich kenne auch einen weiteren Arzt, der in vielen Fällen von Prophylaxe abrät. Allerdings hängt das wohl auch davon ab, wie er die einzelnen Patienten einschätzt.

Auf das „Doxy“ haben mich südafrikanische Freunde schon vor mindestens 15 Jahren hingewiesen. Als ich das einmal vorab hier beschaffen wollte, haben die Fachleute damals nur den Kopf geschüttelt. Ich habe es ein Mal für 4 Wochen für eine indizierte Anwendung genommen und gut vertragen.

Ich habe mit meinem Arzt bereits 2003 vor meiner Reise nach Kamerun darüber gesprochen. Er meinte, es sei sicherlich eine gute Alternative, aber eben nicht für mich, der ich mit dem Fahrrad den ganzen Tag draußen bin und mir die Sonne auf den Pelz brennen lasse. Da würde ich mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit Probleme bekommen.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
582 Beiträge · seit 202129. Apr. 2021 ·
Die Verallgemeinerung meiner Aussage zur Impffristverkürzung ist so nicht richtig.
Es ging um die Gelbfieber Impfung aus deiner Schilderung. Da spielt es keine Rolle ob diese zwei Jahre zu früh erfolgte! Ich habe das Beispiel Tetanus angeführt. Bei einem Unfall und unklaren Impfstatus bekommst du prophylaktisch eine Tetanusimpfung,auch wenn du erst vor einem Jahr geimpft wurdest.
Man sollte Grundimmunisierung lt.Impfkalender nicht mit Auffrischungsimpfungen gleichsetzen.
Es gibt dazu ein ausführliches Bulletin beim Robert Koch Institut zum Nachlesen.
Somit ist die Berichtigung für mich erledigt.
zuletzt bearbeitet 29. Apr. 2021
Gast29. Apr. 2021 ·
Hallo Wolfgang, hast schon Recht betr. „Tropenmediziner“ vs. „Reisemediziner“, war von mir etwas schlampig allgemein formuliert. Jedenfalls habe ich jetzt aus Neugierde gegxxlt. „Reisemediziner“ werden nur in Bundeslandhauptstädten angeführt, in der „Tiefe der Provinz“ gibt es diese nicht. Ich glaube nicht, dass viele Leute wegen 5 Tage Kruger oder Etosha einen Arbeitstag plus Fahrtkosten plus Privathonorar investieren werden. Dazu kommt noch die Terminvereinbarung mit irgendeinem Wissenschaftler oder Uniklinikspezialisten, der sich mit ein paar Stunden wöchentlicher Privatpraxis ein Körberlgeld verdient. Die Leute werden mE zum Hausarzt gehen und der empfiehlt und verschreibt eben dann, was ihm die WHO „empfiehlt“. So schätze ich das ein. Aber vielleicht liege ich auch falsch. Ich habe mich aus diesem Grund immer vor Ort informiert und versorgt.
Durch deine Reiseart und –erfahrung hast du einen Wissenstand zu diesen Themen, der eben sehr weit über dem Niveau von Normalverbrauchern liegt. Das Gros derer setzt sich damit nicht derart intensiv auseinander, meine ich. Was für Unbedarfte in Debatten wie dieser Pro und Contra Prophylaxe meist schwer erkennbar sein wird, hat genau damit zu tun. Nämlich der Zugang zu kompetenter medizinischer Versorgung innerhalb von ein bis zwei Tagen, und das hängt eben sehr von Art der Tour und Gegend ab. Erwähnt wird es schon hin und wieder, aber ich frage mich, ob es auch ankommt. 😕
Warum diese Anfragen trotzdem immer wieder gestellt werden, hat mE „Brauni“ auf den Punkt gebracht. Und daher wird es nicht die Letzte sein. Eben ein dankbares, weil unerschöpfliches, Thema, sogar in Coronazeiten bleibt MALARIA eine Quotensau 😁
Grüße
Dass auch Leute mit viel Reiserfahrung sich trotzdem falsch entscheiden können, sieht man am tragischen Tod des Dokumentarfilmers Glawogger.
zuletzt bearbeitet 29. Apr. 2021
6’404 Beiträge · seit 201129. Apr. 2021 ·
Hoi zämä

'Mein' Reisemediziner reist selbst gern rum, auch in Afrika.
Und er hat eine recht aussagekräftige Homepage, die vielen weiterhelfen kann: www.osir.ch
Wir hatten lange Gespräche über Reisen in Ostafrikas Wildniss und kurze über Gelbfieber- und Tollwutimpfungen. 😎
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
zuletzt bearbeitet 29. Apr. 2021
7’333 Beiträge · seit 200629. Apr. 2021 ·
loser schrieb:
Dass auch Leute mit viel Reiserfahrung sich trotzdem falsch entscheiden können, sieht man am tragischen Tod des Dokumentarfilmers Glawogger.

Ich muss gestehen, dass ich diesen Namen noch nie gehört hatte und erst einmal Google bemühen musste.
Die medizinische Versorgung in Liberia ist ähnlich wie nebenan in Sierra Leone meist nicht so toll, aber bei ihm ging es wohl ab einem bestimmten Punkt offenbar ziemlich schnell. Tragisch halt auch, dass man die Malaria zunächst nicht erkannte und gegen Typhus behandelte.

Ich habe in Malawi mal von einer Krankenschwester erfahren, dass ein deutscher Reiseradler während einer Pause verstarb und es sich anschließend als Malaria entpuppte. Der hatte offenbar versucht trotz seines Zustands mit seinen Reisepartnern mitzuhalten, anstatt mal auszusetzen und sich in Behandlung zu begeben. Ich hatte später mit einem seiner Reisepartner Kontakt und er erzählte, wie schnell das ging. Er hielt an und meinte, ihm sei schlecht, setzte sich in den Schatten und verstarb. Das fand ich ziemlich heftig, aber der muss meines Erachtens doch einige Anzeichen von Unwohlsein u.ä. ignoriert haben.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
727 Beiträge · seit 200830. Apr. 2021 ·
Zum Thema Reisemediziner, Tropeninstitut und Hausarzt: Ich habe sehr gute Erfahrung mit der (Reise)Impfstelle des örtlichen Gesundheitsamtes gemacht. Bin damals dort hin, weil nur dort die Gelbfieberimpfung gemacht werden konnte. Seitdem gehe ich dort immer hin und hatte das Gefühl, dass das Personal dort gut informiert war und sich für eine Beratung auch Zeit genommen hat.
zuletzt bearbeitet 30. Apr. 2021
Gast30. Apr. 2021 ·
Hallo dino, da ist der Standard in D offensichtlich über dem in A.
Reisemedizinische Impf- und Beratungsleistungen an behördlichen Impfstellen gibt es mW flächendeckend in A nicht. Impfungen sind bei den Amtsärzten bzw. der Bezirkshauptmannschaft angesiedelt. Die machen aber nur die „Impfaktionen“, wie Schulimpfungen, FSME, Influenza udgl. Für Gelbfieber gibt es eine Liste von autorisierten Impfstellen, das sind entweder die Gesundheitsämter in Landeshauptstädten, ansonsten UNI-Institute und Privatpraxen der dort Tätigen. Nur in Wien gibt es eine (PS 18:15: "behördliche") reisemedizinische Beratung, die über das „Impfservice Wien“ abgewickelt wird, das ist eine Magistratsabteilung.
Ich habe alle meine „üblichen“ Impfungen vom Hausarzt/ärztin erhalten, eine andere Möglichkeit sähe ich nicht. Meine einzige Gelbfieberimpfung habe ich 1969 in Pretoria erhalten, sie war mit 10 Jahren befristet.
Falls österreichische Ärzte mitlesen, bitte ich um Berichtigung, falls etwas falsch war.
zuletzt bearbeitet 30. Apr. 2021
Gast01. Mai 2021 ·
GinaChris schrieb:jetzt mach uns doch nicht schlechter als wir sind 😉
Danke Gina, aber, aber, wie könnte ich 😊 und will ich auch nicht
Im Prinzip lag ich aber mit meiner Einschätzung gar nicht daneben.
Es sind die Landessanitätsdirektionen in Landeshauptstädten und einige wenige Gesundheitsämter in Bezirkshauptstädten und Private.
In meinem Bundesland gibt es nur zwei Adressen in der Landeshauptstadt, in den Bezirkshauptstädten, also in der „Tiefe der Provinz“, gibt es gar nichts.
Aber eigentlich geht es ja nicht nur um die geographische Nähe zum Wohnort, sondern auch um die Kompetenz. Wenn wir ein Mal ganz fad ist, werde ich also beim Gesundheitsamt auf der BH in Gänserndorf um Fachberatung @ Malariaprophylaxe anfragen. Auf die Reaktion bin ich gespannt, dafür mache ich dann ein eigenes Thema auf 😉
Wünsche allen einen schönen Tag der Arbeit,
und gehe Erdäpfel einsetzten 😁
zuletzt bearbeitet 01. Mai 2021
4’984 Beiträge · seit 201601. Mai 2021 ·
Wenn wir ein Mal ganz fad ist, werde ich also beim Gesundheitsamt auf der BH in Gänserndorf um Fachberatung @ Malariaprophylaxe anfragen. Auf die Reaktion bin ich gespannt, dafür mache ich dann ein eigenes Thema auf 😉

Darauf freu ich mich schon ganz besonders! 😄
Gruß Gina
727 Beiträge · seit 200801. Mai 2021 ·
loser schrieb:Hallo dino, da ist der Standard in D offensichtlich über dem in A.
Reisemedizinische Impf- und Beratungsleistungen an behördlichen Impfstellen gibt es mW flächendeckend in A nicht.
Ok, fairerweise muss ich sagen, dass ich im Ruhrgebiet lebe. Wie es bei uns in der "Provinz" aussieht, kann ich natürlich auch nicht sagen.

Auf den Bericht Deines "Experiments" bin ich dann aber auch mal gespannt 😄
2’391 Beiträge · seit 201603. Mai 2021 ·
loser schrieb:Hallo Wolfgang, hast schon Recht betr. „Tropenmediziner“ vs. „Reisemediziner“, war von mir etwas schlampig allgemein formuliert. Jedenfalls habe ich jetzt aus Neugierde gegxxlt. „Reisemediziner“ werden nur in Bundeslandhauptstädten angeführt, in der „Tiefe der Provinz“ gibt es diese nicht. Ich glaube nicht, dass viele Leute wegen 5 Tage Kruger oder Etosha einen Arbeitstag plus Fahrtkosten plus Privathonorar investieren werden. .
Hallo loser, ich wohne in einer Kleinstadt am Eifelrand und wir haben hier einen Reisemediziner. Die Nachbarstadt hat auch mindestens einen. Unsere Beratung und auch für Impfungen für die Reise hat die KK bezahlt, den Impfstoff mußten wir teilweise selber bezahlen.
Also in Deutschland nicht so schwierig eine medizinische Reiseversorgung zu erhalten.

Viele Grüße
Sasa
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft. 3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html