17.11. Kafue Nationalpark - Lusaka
Nachts jucken die Stiche/Bisse sehr, daher reibe ich sie mit einem Alkoholpad ein. Das brennt zwar, aber es ist wenigstens kurzzeitig angenehmer. 😐
Gegen Morgen werden wir vom vielstimmigen Vogelkonzert geweckt und wie in der Nacht grunzen Hippos. Am Toilettenhäuschen schrecke ich wieder die Papageien auf - aber natürlich habe ich keine Kamera zur Hand.

Kuhreiher-cattle egret

feste Zelte - aber ich ziehe mein Dachzelt vor
Unsere heutige Etappe nach Lusaka ist nicht sehr weit, aber da wir unbedingt heute unseren Großeinkauf für den SLNP machen wollen, bummeln wir nicht zu sehr.
Wir begleichen unsere Rechnung und geben dem Angestellten - es ist derjenige, der uns auch gestern das Feuer entzündet hat - ein Trinkgeld sowie eine Dose corned meat, über die er sich sehr freut.
Wir sehen nur bis zum Abzweig nach Mayukuyuku ein paar Tiere, danach ist die Transitstrecke diesbezüglich wie ausgestorben.
Einige Autos und noch mehr LKWs kommen uns entgegen. Je näher wir dem Nalusanga Gate kommen, umso öfter sehen wir Leute. auch Frauen und Kinder, am Straßenrand laufen. Sogar Radfahrer fahren hier.

Am Nalusanga Gate sind einige Verkaufsstände. Ein Angestellter notiert unserer Autokennzeichen, wir müssen unterschreiben und die Zeit einschreiben, wann wir rausfahren, dann können wir passieren.

Die Teerstraße hier hat wieder ein paar Löcher, aber wenige im Vergleich zu der Strecke zwischen Mongu und Kafue Nationalpark. An den Straßenrändern sind oft Stände mit Orangen, Mangos, Tomaten oder Holzkohle.


Hier sind wieder dörfliche Ansiedlungen. Am Abzweig nach Mumbwa sind eine Tankstelle und mehrere kleinere Geschäfte.


Im Internet wurde mehrfach Chishawasha, ein Café, das vom Sambian Children’s Fund betrieben wird, als Rast- und Toilettenstopp genannt. Beinahe wären wir daran vorbeigefahren, denn es gibt kein Hinweisschild. Das Café ist geschlossen, obwohl offizielle Öffnungszeiten an einem Sonntag von 7 h - 21:00 h sind. Allerdings lässt das äußere Erscheinungsbild und das, was man durch die Fensterscheiben erkennen kann, vermuten, dass es nicht mehr bewirtschaftet wird. Leider sind auch die Toiletten verschlossen.

Der Vorplatz sieht noch gepflegt aus

Weitere Eindrücke von der Fahrt:


afrikanisches Warndreieck



Die 30° Marke haben wir gegen 11:20 Uhr erreicht. Aber dennoch wäre mir das ein zu riskantes Plätzchen für eine Pause im Schatten. 😄
Es gibt keine Hinweisschilder mit Entfernungsangaben. Christian wird immer ungeduldiger, weil er keine Möglichkeit sieht, auf Toilette zu gehen. Da langsam die Besiedelung noch dichter wird und die ersten größeren Häuser auftauchen, rate ich ihm, er soll am Straßenrand halten, bevor es gar nicht mehr möglich ist.


Er ist stur und hat Glück: an einer Tankstelle gibt es ein sauberes WC. Kurz dahinter erreichen wir ein Schild, das Lusaka als Hauptstadt angekündigt.


schön ist anders
Bei der Recherche für die Reise las ich, dass der Verkehr in Lusaka ziemlich heftig sein soll und teilweise sehr rücksichtslos gefahren wird. Zuerst beunruhigte mich das etwas, aber dann erinnerte ich mich daran, wie tough Christian den Verkehr in Kampala gemeistert hatte, so dass ich diesbezüglich beruhigt war. In der Hoffnung, dass der Stau an einem Sonntag geringer ausfällt, kürzten wir unsere anfängliche Überlegung, vier Nächte im Kafue zu bleiben, um eine Nacht.
Die Rechnung ist aufgegangen, selbst ich hätte es zur Not durch Lusaka geschafft. Es gab nur eine Kreuzung, die ich sehr unübersichtlich fand, da war aber das Navi Schuld, denn offenbar hätten wir hier nicht geradeaus fahren dürfen, aber egal, es ist gut gegangen.


In der Manda Hill Shopping Mall besorge ich mir als erstes in der Apotheke eine Salbe gegen meine Stiche / Bisse. Dann stocken wir sowohl unsere Bargeld- als auch die Lebensmittelvorräte auf. Zu meiner Freude gibt es auch Samosas.

Manda Hill Shopping Mall - es weihnachtet 😄

zwischen Hauptstraße und Pioneers Camp
Kurz nach 15 h sind wir im Pioneers Camp. Ein Angestellter zeigt uns den Campingplatz, den Pool usw.. Kaffee und Tee gibt es den ganzen Tag kostenlos. WLAN-Empfang ist an der Rezeption.
Wir stärken uns. Danach schauen wir uns die Anlage an und ich versuche, mit nicht besonders großem Erfolg Vögel zu fotografieren.



Turaco
An der Rezeption hängt eine große Sambiakarte vom Hupeverlag, die wir kurz studieren. Daraufhin spricht uns der Angestellte an, und wir unterhalten uns nett. Nach einer Abkühlung im Pool ist duschen und Haare waschen angesagt.

Später durchsuche ich vergeblich das ganze Gepäck nach dem Buch vom South Luangwa NP von Hupe .Offenbar habe ich es beim Aus- und Umräumen des Gepäcks in der Liseli Lodge in Mongu liegen lassen 😈 . Ich ärgere mich, vor allem, weil ich das Buch ursprünglich zu Hause lassen wollte, aber da noch genügend Platz im Gepäck war, habe ich mich anders entschieden. Hoffentlich liegt wenigstens die Sambiakarte vom Hupeverlag im Koffer, den wir bei Bushlore in Kazungula gelassen haben.
Wir schauen noch vergeblich über die Campsite, ob wir eine Eule finden. Den restlichen Abend verbringen wir lesend. Wir hören viel Vogelgezwitscher, teilweise auch Hundegebell und gackernde Hühner.
Übernachtung: Pioneer Camp, 280 ZMW
Tageskilometer: 299
Nachts jucken die Stiche/Bisse sehr, daher reibe ich sie mit einem Alkoholpad ein. Das brennt zwar, aber es ist wenigstens kurzzeitig angenehmer. 😐
Gegen Morgen werden wir vom vielstimmigen Vogelkonzert geweckt und wie in der Nacht grunzen Hippos. Am Toilettenhäuschen schrecke ich wieder die Papageien auf - aber natürlich habe ich keine Kamera zur Hand.
Kuhreiher-cattle egret
feste Zelte - aber ich ziehe mein Dachzelt vor
Unsere heutige Etappe nach Lusaka ist nicht sehr weit, aber da wir unbedingt heute unseren Großeinkauf für den SLNP machen wollen, bummeln wir nicht zu sehr.
Wir begleichen unsere Rechnung und geben dem Angestellten - es ist derjenige, der uns auch gestern das Feuer entzündet hat - ein Trinkgeld sowie eine Dose corned meat, über die er sich sehr freut.
Wir sehen nur bis zum Abzweig nach Mayukuyuku ein paar Tiere, danach ist die Transitstrecke diesbezüglich wie ausgestorben.
Einige Autos und noch mehr LKWs kommen uns entgegen. Je näher wir dem Nalusanga Gate kommen, umso öfter sehen wir Leute. auch Frauen und Kinder, am Straßenrand laufen. Sogar Radfahrer fahren hier.
Am Nalusanga Gate sind einige Verkaufsstände. Ein Angestellter notiert unserer Autokennzeichen, wir müssen unterschreiben und die Zeit einschreiben, wann wir rausfahren, dann können wir passieren.
Die Teerstraße hier hat wieder ein paar Löcher, aber wenige im Vergleich zu der Strecke zwischen Mongu und Kafue Nationalpark. An den Straßenrändern sind oft Stände mit Orangen, Mangos, Tomaten oder Holzkohle.
Hier sind wieder dörfliche Ansiedlungen. Am Abzweig nach Mumbwa sind eine Tankstelle und mehrere kleinere Geschäfte.
Im Internet wurde mehrfach Chishawasha, ein Café, das vom Sambian Children’s Fund betrieben wird, als Rast- und Toilettenstopp genannt. Beinahe wären wir daran vorbeigefahren, denn es gibt kein Hinweisschild. Das Café ist geschlossen, obwohl offizielle Öffnungszeiten an einem Sonntag von 7 h - 21:00 h sind. Allerdings lässt das äußere Erscheinungsbild und das, was man durch die Fensterscheiben erkennen kann, vermuten, dass es nicht mehr bewirtschaftet wird. Leider sind auch die Toiletten verschlossen.
Der Vorplatz sieht noch gepflegt aus
Weitere Eindrücke von der Fahrt:
afrikanisches Warndreieck
Die 30° Marke haben wir gegen 11:20 Uhr erreicht. Aber dennoch wäre mir das ein zu riskantes Plätzchen für eine Pause im Schatten. 😄
Es gibt keine Hinweisschilder mit Entfernungsangaben. Christian wird immer ungeduldiger, weil er keine Möglichkeit sieht, auf Toilette zu gehen. Da langsam die Besiedelung noch dichter wird und die ersten größeren Häuser auftauchen, rate ich ihm, er soll am Straßenrand halten, bevor es gar nicht mehr möglich ist.
Er ist stur und hat Glück: an einer Tankstelle gibt es ein sauberes WC. Kurz dahinter erreichen wir ein Schild, das Lusaka als Hauptstadt angekündigt.
schön ist anders
Bei der Recherche für die Reise las ich, dass der Verkehr in Lusaka ziemlich heftig sein soll und teilweise sehr rücksichtslos gefahren wird. Zuerst beunruhigte mich das etwas, aber dann erinnerte ich mich daran, wie tough Christian den Verkehr in Kampala gemeistert hatte, so dass ich diesbezüglich beruhigt war. In der Hoffnung, dass der Stau an einem Sonntag geringer ausfällt, kürzten wir unsere anfängliche Überlegung, vier Nächte im Kafue zu bleiben, um eine Nacht.
Die Rechnung ist aufgegangen, selbst ich hätte es zur Not durch Lusaka geschafft. Es gab nur eine Kreuzung, die ich sehr unübersichtlich fand, da war aber das Navi Schuld, denn offenbar hätten wir hier nicht geradeaus fahren dürfen, aber egal, es ist gut gegangen.
In der Manda Hill Shopping Mall besorge ich mir als erstes in der Apotheke eine Salbe gegen meine Stiche / Bisse. Dann stocken wir sowohl unsere Bargeld- als auch die Lebensmittelvorräte auf. Zu meiner Freude gibt es auch Samosas.
Manda Hill Shopping Mall - es weihnachtet 😄
zwischen Hauptstraße und Pioneers Camp
Kurz nach 15 h sind wir im Pioneers Camp. Ein Angestellter zeigt uns den Campingplatz, den Pool usw.. Kaffee und Tee gibt es den ganzen Tag kostenlos. WLAN-Empfang ist an der Rezeption.
Wir stärken uns. Danach schauen wir uns die Anlage an und ich versuche, mit nicht besonders großem Erfolg Vögel zu fotografieren.
Turaco
An der Rezeption hängt eine große Sambiakarte vom Hupeverlag, die wir kurz studieren. Daraufhin spricht uns der Angestellte an, und wir unterhalten uns nett. Nach einer Abkühlung im Pool ist duschen und Haare waschen angesagt.
Später durchsuche ich vergeblich das ganze Gepäck nach dem Buch vom South Luangwa NP von Hupe .Offenbar habe ich es beim Aus- und Umräumen des Gepäcks in der Liseli Lodge in Mongu liegen lassen 😈 . Ich ärgere mich, vor allem, weil ich das Buch ursprünglich zu Hause lassen wollte, aber da noch genügend Platz im Gepäck war, habe ich mich anders entschieden. Hoffentlich liegt wenigstens die Sambiakarte vom Hupeverlag im Koffer, den wir bei Bushlore in Kazungula gelassen haben.
Wir schauen noch vergeblich über die Campsite, ob wir eine Eule finden. Den restlichen Abend verbringen wir lesend. Wir hören viel Vogelgezwitscher, teilweise auch Hundegebell und gackernde Hühner.
Übernachtung: Pioneer Camp, 280 ZMW
Tageskilometer: 299
