Südafrika von Kap zum Ktp und zurück

18 Antworten · 4’216 Aufrufe · gestartet 07. Aug. 2019 von chorus
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Themenstarter67 Beiträge · seit 201507. Aug. 2019 ·
Hallo Fomis
nachdem wir diesen Februar auf der Standard Strecke Garden Route - Route 62 unterwegs waren und aus Zeitgründen die Ceder Berge und die Westküste ausgeklammert haben sollen die es nächsten Winter werden . Und weil wir ein paar Tage mehr haben
solls auch einen Besuch im KTP geben.
Allerdings hat die Planung einige Lücken , bei denen ich in Reiseführern und Berichten wenig gefunden habe und hoffe auf Anregung von den Südafrika Spezialisten.
Gebucht ist bisher nur der Flug , geplant ist ein Toyota Hilux 4x4 o.Ä. , kein Camping .
Eine grobe Planung:
2 Nächte Wellington / wenn mgl. Weingut
4 Nächte Cederberge und Umgebung
2 Nächte bis Upington - aber wo ?
2 Nächte Augrabis NP
5 Nächte im KTP
2 Nächte zurück Richtung Küste , aber wohin
3 Nächte um Langebaan
3 Nächte Blouberg Strand
bei den Strecken von und bis Upington fehlts am meisten - hinwärts würde ich auf dem Stück Bitterfountain - Pofadder die R358 wählen - oder ist die R27 ab Vanrhynsdorp interessanter ? Wo stoppen / übernachten?
Gleiches auf der Rückfahrt . Laut der tracks4africa Karte würde ich in grob 6 Std vom KTP auf der N14 bis Springbok kommen und könnten da übernachten und noch einen Abstecher an die Küste einplanen , in wie weit ist denn das Gebiet Port Nolloth- AlexanderBay oder das Westcoast Diamond Area interessant ?
Danke für Input
Horst
zuletzt bearbeitet 07. Aug. 2019
547 Beiträge · seit 201407. Aug. 2019 ·
Hallo Horst

Wir haben 2016 im August/September eine Reise von Kapstadt, via Lambert's Bay (Kaptölpelkolonie), Namaqua NP, Springbok in den KTP und retour via Augrabies, Cederberge und Winelands gemacht. Zwei Drittel Camping und ein Drittel feste Unterkünfte. Unser Fokus lag auf Camping und dem KTP (14 Nächte), vielleicht kann ich dir trotzdem den einen oder anderen Tipp geben 😉 .

Wenn du von 'Winter' sprichst, meinst du den europäischen Winter, oder den nächsten südafrikanischen Winter?

Falls du im südafrikanischen Winter bzw. Frühling (August/September) unterwegs bist kann ich dir den Namaqua NP mit den Wildblumen sehr ans Herz legen. Wir haben dort campiert. Besonders die Campsites in der Coastal Section waren wirklich fantastisch! In den Cederbergen kannst du wunderbar wandern (z.B. zum Wolfberg Arch). Wir haben damals ein kleines, rustikales Cottage gemietet. Den Namen kann ich dir gerne raussuchen, falls du interessiert bist. Bei Springbok haben wir im Goegap Nature Reserve übernachtet (aber camping). Ich kann mir gut vorstellen, dass es dort auch Chalets gibt. Für uns ein toller Ort für 1-2 Nächte...

Augrabies Falls lohnen sich die zwei Nächte, welche du geplant hast! Springbok bis Augrabies ist eine langweilige, aber sehr gut befahrbare Strecke. Die R358 kenne ich (noch) nicht. Die R27 sind wir ab Calvinia letztes Jahr gefahren. Interessant ist auch diese nicht. In Richtung KTP fährst du irgendwo durch 'Niemandsland', egal wo du durchfährst 😣 Aber alle Strassen gut befahrbar.

Zu Port Nolloth- AlexanderBay und der Westcoast Diamond Area kann ich dir keine Auskunft geben. Die kenne ich nicht.

Im KTP musst du dich mit den Unterkünften zufrieden geben, welche du bei der Buchung bekommst. Das Buchungsfenster öffnet 11 Monate im Voraus. Häufig ist der Park ziemlich schnell ausgebucht, ausser vielleicht im afrikanischen Sommer... Da stehen die Chancen besser.

Gruss
Stefanie
Aktueller Reisebericht: 8 Wochen Botswana, Namibia und KTP Reisebericht "Breakfast with Lions" - Kapstadt - KTP November 2018, Reisebericht Südafrika Nordosten 2017/18, Mehr Fotos auf unserer Facebook-Seite "We travel not to escape life, but for life not to escape us."
Themenstarter67 Beiträge · seit 201507. Aug. 2019 ·
Hallo Stefanie,
Danke für deine Input
ich meinte unseren Winter - das mit den Wildblumen klappt also leider nicht .
Wenn du den Namen vom Cottage in den Cederbergen findest wäre nett.
Die Strecke zwischen Springbock bzw N7 und KTP "Niemandsland" - ich habe es fast befürchtet, weil so wenig zu finden ist.
Im KTP evtl. passen wir die Route etwas an wenn mal eines der Wilderness Camps zwei Tage hintereinander verfügbar ist.
In Twee Rivier ist im Moment jede Menge frei. KTP sind sicher die ersten Unterkünfte die wir fixen.
Gruß
Horst
1’132 Beiträge · seit 201107. Aug. 2019 ·
Hallo Horst,

wir haben auf dem Weg von Kapstadt in den KTP immer wieder gerne eine Stopp im Tankwa Karoo NP eingelegt. Dort kann man wunderbar zwei Nächte in den Elandsberg Cottages verbringen und der 4 x 4 ist für den Park perfekt.

Willst Du denn auf jeden Fall nach Kapstadt zurückfahren. Ggf. kannst Du Langebaan und Blouberg Strand auch am Anfang der Reise mitnehmen, das Auto in Upington abgeben und dann von Upington aus über Johannesburg zurück fliegen. Das spart Dir eine Menge Kilometer und langweilige Strecken. Die Einweggebühr für das Auto ist in der Regel zu vernachlässigen und die Flüge von Upington nach Joburg kosten auch nicht so wirklich viel.

LG Susi
Reisebericht SA 2013 Viel Krüger und noch'n bisschen was anderes Reisebericht SA 2014
zuletzt bearbeitet 07. Aug. 2019
547 Beiträge · seit 201407. Aug. 2019 ·
Susi65 schrieb:
wir haben auf dem Weg von Kapstadt in den KTP immer wieder gerne eine Stopp im Tankwa Karoo NP eingelegt. Dort kann man wunderbar zwei Nächte in den Elandsberg Cottages verbringen und der 4 x 4 ist für den Park perfekt.
Diesen Tipp kann ich nur unterstützen. Uns haben die Tankwa Karoo und speziell die Elandsberg Cottages wahnsinnig gefallen 🙂 . Informationen und Bilder dazu erhälst du in meinem Reisebericht vom November 2018 (siehe Signatur). Von der Tankwa Karoo sind wir direkt nach Upington gefahren (dort kann ich das River Place Manor als Unterkunft empfehlen...)
chorus schrieb:
Wenn du den Namen vom Cottage in den Cederbergen findest wäre nett.
Das war das Keurbosfontein Cottage (https://www.cederberg.com/cederberg-member-34.php. Einfach, rustikal, aber sehr gemütlich und günstig. Für uns hat die Lage super gepasst. Die Buchung und Abwicklung war sehr unkompliziert mit Johan van der Westhuizen.

LG
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zuletzt bearbeitet 07. Aug. 2019
Themenstarter67 Beiträge · seit 201507. Aug. 2019 ·
Hallo Susi
ich fahr eigentlich ganz gerne mal durchs "Nichts" und das der nördliche Teil der Strecke zum KTP eher nicht attraktiv ist , wird mir erst so nach und nach und nach deinem und Stefanies Input klar . Der Flug ist schon gebucht - es macht mir aber auch nicht sonderlich was aus mal eine längere Strecke "runter zu reißen" , bloß nicht dauernd.
Gruß
und Danke
Horst
661 Beiträge · seit 201507. Aug. 2019 ·
Hallo Susi

Springbok ist im Winter kein lohnendes Ziel. Ich würde nach dem Cederberg nach Clanwilliam, dann über Calvinia zum Augrabis NP dann nach Upington fahren.
Diese Strecke ist viel interessanter.
Grüessli
Malbec
zuletzt bearbeitet 07. Aug. 2019
1’132 Beiträge · seit 201107. Aug. 2019 ·
Hallo Malbec,

die Susi möchte auch gar nicht im Winter nach Springbok 😉 😉 . Die hat dem Horst nur den Tipp gegeben zwei Tage im Tankwa Karoo zu verbringen 🙂 🙂 .

Grüessli zurück

Susi
Reisebericht SA 2013 Viel Krüger und noch'n bisschen was anderes Reisebericht SA 2014
Themenstarter67 Beiträge · seit 201508. Aug. 2019 ·
Hallo Susi
es werden wohl 5-7 Tage sein - aber komplett im Januar.
Aber 17 Tage sind natürlich auch nett!
Gruß
Horst
217 Beiträge · seit 201308. Aug. 2019 ·
Hallo Horst,
Wir sind im letzten Oktober die Strecke von Upington, nach KTP-Besuch, nach Kapstadt gefahren. Wir hatten noch den Rest der Blüte erwischt. Gefahren sind wir über Calvina, Clanwilliam, Lambertsbay, Paternoster, Westcoast NP, Paarl, usw.
Die Strecke hat nicht wirklich viel zu bieten, d.h. für uns, ein längerer Aufenthalt dort lohnt nicht so wirklich. Mir hat es an der Küste, besonders in Paternoster am besten gefallen. Ist aber Geschmacksache. Den Westcoast mit Paternoster werden wir im nächsten Oktober nochmals besuchen.
Viele Grüße von Gila
Gast08. Aug. 2019 ·
Hallo chorus,
Wenn du die N7-N14 weitgehend vermeiden und etwas „vom Hinterland“ sehen möchtest, hast du mehrere Möglichkeiten je Richtung, z.B.
1) R27 Vanrhyns Pass- Nieuwoudtville-Louriesfontein-Brandvlei-Kenhart-und dann am Südufer des Oranje entweder nach Richtung Augrabies oder Upington.
Oder eben umgekehrt in südlicher Richtung
2) „Westküstennahe Route“: ab Springbock, entweder Port Nolloth oder Kleinsee, dann Hondeklip Bay-Doring Bay- Lamberts Bay-Elands Bay-Veldrif-von dort dann mehrer Möglichkeiten, je nach Geschmack bis WCNP-Yzerfontein
Ob so oder einfach N7-N14 "und durch" ist letztlich Geschmackssache
Werner
PS du kannst auch ab Citrusdale bis Clanwilliam am Ostufer des Olifants fahren, ist auch interessant
zuletzt bearbeitet 08. Aug. 2019
Themenstarter67 Beiträge · seit 201508. Aug. 2019 ·
Hallo Werner,
es wird wohl für eine Richtung die Route über die R27 werden , auch um nicht zwei Mal das gleiche Stück zu fahren.
Von Springbock runter an die Küste und ab Port Nolloth an der Küste entlang - das Stück zwischen Hondeklip Bay und Doringbai ist auf der Karte als "Main Offroad" eingezeichnet, kommt man da so problemlos durch?
Danke
und Gruß
Horst
Gast08. Aug. 2019 ·
Hallo chorus, ich war über die Jahre 3 x an Teilen der Küste bis Alexander Bay. Als ich damals von Hondeklip nach Süden fuhr, war die sogenannte Coastal Section des Namaqualand NPs noch nicht eröffnet bzw. von N > S in Küstennähe nicht befahrbar. Ich habe auch keine Karte davon. Dazu kann ich leider nichts sagen. ME wird die Strecke aber sicherlich langsam sein und nur Sinn machen, wenn man Zeit hat und sich Zeit nimmt. Ich vermute auch, dass die Zugvögel mehr dazu sagen können, da solltest du auch abklären ob es auf diesem Abschnitt bzw. Camps feste Unterkünfte gibt, ich glaube eher, dass das nur für Camping ist.
Aus den o.a. Gründen bin/musste ich zwischen Hondeklip und Doring den Bogen über die N7 machen.
Zwischen N7 und Hondeklip gibt es drei Möglichkeiten:
Die „Hauptstraßen“ ab Kamieskroon (kenne ich nicht) bzw. ab Garies und dazwischen liegend über Spoegrivier. Letztere beide kenne ich und finde die über Spoegrivier (Ort!!) landschaftlich interessanter. An die Straßennummern (falls überhaupt vorhanden) kann ich mich nicht erinnern, ist aber egal, weil es ja nicht so viele Möglichkeiten gibt.
Von Hondeklip kommend fährt man zunächst Richtung Garies, dann (ausgeschildert, glaube ich) kurz in Richtung Kamieskroon and dann geht es bald rechts ab (ausgeschildert??) in Richtung Spoegrivier. Ein Navi wäre hilfreich, weil diese Straße manchmal von abzweigenden Farmwegen nicht zu unterscheiden ist. Verloren geht man dadurch nicht, könnte aber ein paar „leere“ Kilometer machen. Bis Spoegrivier Ort war die Straße teilweise schmal und ausgewaschen, wenn es nass ist, wäre ein Allrad auf den Steigungen sicherlich angenehmer zu fahren. Ab Spoegrivier (Ort) bis N7 ist eine breite Schotterstraße. Es dauert etwas länger, aber mir hat diese Route besser gefallen als die direkte nach Garies, ist aber natürlich Geschmackssache.

Falls du nach Hondeklip entlang der Küste von Kleinzee aus kommst, könnte das für dich von Interesse sein
http://noup.co.za/ ,war bei meinem Besuch damals leider noch off-limits, nach der Schließung der meisten Minen dort ist jetzt alles sehr einfach, Kleinzee vermutlich schon bald eine Geisterstadt. Also alles Mitnehmen, vor allem Wasser, das örtliche Wasser an der Küste ist brackig. Generell muss man sagen, dass diese Region seeehr spartanisches Hinterland ist, nix mit Restaurants, stilvollen Quartieren udgl. Wer das nicht mag, kriegt wohl die Krise. Und nur bloß durchfahren ist es eigentlich nicht wert.

Die Route über die R27 ist bis Louriesfontein geteert, dann bis Brandvlei Schotter, dann bis zum Oranje Teer, südlich am Oranje entlang ist Schotter*). Sollte es stark regnen oder geregnet haben, extra Zeit einrechnen, oder über Calvinia fahren.

Vielleicht hilft dir das alles bei der Entscheidung, wünsche gute Reise
Werner
*) siehe PS folgend
zuletzt bearbeitet 08. Aug. 2019
Gast08. Aug. 2019 ·
PS zu obig
der Vorteil der "Südroute" am Oranje zwischen Kakamas und Upington ist, dass du hin und wieder was vom Fluss siehst

1_0005.JPG

auch die Bewässerungsanlagen sind interessant

an der N14 siehst du nix
und PS2: zwischen Nieuwoutville und Louriesfontein gibt es, rechts abzweigend, einen sehenswerten Kokerboomwald, ebenso kurz vor Kenhardt an der der R27
zuletzt bearbeitet 08. Aug. 2019
58 Beiträge · seit 201209. Aug. 2019 ·
Hallo Horst,
für die Region Langebaan würde ich dir Paternoster empfehlen. Ruhiges kleines Dorf, ein paar nette Restaurants und noch in der Nähe des West Coast NP. Hatten dort ein Ferienhaus direkt am Strand mit eigenem Pool. Ausstattung und Lage wirklich top und Preis durchaus akzeptabel. Das Haus heisst " Djis Tjil " und die Bilder, die du im Internet findest passen. Uns hat es dort sehr gut gefallen und war zum runterkommen bevor es nach Kapstadt ging optimal. Auch fanden wir den Kontrast nach KTP und viel Sand und Stein in Namibia mal am Meer zu sein sehr gut.
Andreas
Gast09. Aug. 2019 ·
Hallo chorus, anschließend an S+A, doch noch ein Tipp für diese Gegend:
Yzerfontein, liegt am südlichen Ende des langen WCNP-Strandes und hat gegenüber Paternoster den Vorteil, dass kaum Ausländer sind.
Schau auf google maps
Gruß
zuletzt bearbeitet 09. Aug. 2019
58 Beiträge · seit 201209. Aug. 2019 ·
Hi Loser,
waren letzten November da und die einzigen Ausländer waren wohl wir. Sonst nur Südafrikaner. War aber alles sehr entspannt und ruhig. Waren oft fast allein am Strand.
Andreas
Themenstarter67 Beiträge · seit 201510. Aug. 2019 ·
Danke Andreas und Werner
ich glaube die Ecke um Yzerfontain wird uns gefallen, planen wir ein
Gruß Horst