Immanuel Wilderness überbucht, ähnl. Erfahrungen?

66 Antworten · 9’944 Aufrufe · gestartet 23. Juli 2019 von holgiduke
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2’489 Beiträge · seit 200625. Juli 2019 ·
bin überrascht zu lesen, dass es hier im Forum gängige Praxis sein soll, Unterkünfte zu blockieren und auf Wartelisten zu sein, um später die "bessere" Unterkunft gegen die gebuchte zu tauschen. Die, die ich hier persönlich gut kenne, machen das nicht und wir halten davon auch nicht viel. Kann nicht sagen, dass ich diese Vorgehensweise sympathisch finde. Aber jedem das seine.... 😗
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
155 Beiträge · seit 201825. Juli 2019 ·
Hi,
Hab zwar keine eigene Erfahrung, aber nach allem was ich bisher hier gelesen habe, geht es bei dem Buchungsverfahren im KTP ja gar nicht anders, als erstmal was zu buchen, das frei ist, und dann zu schauen, was man besser ändern kann. Im übrigen kann ja jede lodge selbst festlegen, ob und wie lange man kostenlos stornieren kann. Der Tourist kann das umgekehrt nicht, insofern kann man das nicht vergleichen. Wenn wegen Umständen wie naturereignisse, Todesfälle usw storniert wird, wird das jeder verstehen, aber nicht bei überbuchung, das kann man ja schon viel früher feststellen, ausser die lodge findet was lukrativeres.

VG Tommy
1’680 Beiträge · seit 200725. Juli 2019 ·
Tommy54 schrieb:Hi,
Hab zwar keine eigene Erfahrung, aber nach allem was ich bisher hier gelesen habe, geht es bei dem Buchungsverfahren im KTP ja gar nicht anders, als erstmal was zu buchen, das frei ist, und dann zu schauen, was man besser ändern kann.
aber natürlich ginge das.... einfach beim Gebuchten bleiben 😗
lG und bleibt gesund! M@rie M@rie's on the road again - Namibia-Botswana 2012 "Es kommt nicht darauf an, ob du gewinnst oder verlierst, es kommt nur darauf an nicht aufzugeben!" ~ "It always seems impossible until it is done." Nelson Mandela ~
390 Beiträge · seit 201726. Juli 2019 ·
M@rie schrieb:
Gila.Bend schrieb:
Rockshandy schrieb:Da schließe ich mich der Waldfee an : wie viele - auch User hier im Forum, mich eingeschlossen - blockieren erst mal eine Unterkunft und schauen dann, ob sie nicht noch was besseres finden. Wenn es aber eine Lodge macht, ist es ein großes Drama ? Meiner Meinung nach ist es schlicht und einfach das Risiko des Individualbuchers, genauso wie eine Unterkunft plötzlich wetterbedingt nicht erreichbar ist, ein Teil derselben abbrennt, der Eigentümer verstirbt oder, oder, oder. . . Wenn man sich zutraut, so eine Reise alleine zu organisieren, sollte man auch mit solchen Problemen umgehen können - v.a. wenn die Stornierung noch so frühzeitig ankommt.
Tut mir leid, Deiner Argumentantion kann ich nicht folgen, zumal es hier nicht um Tod, wetterbdingte Nichterreichbarkeit, etc. geht, sondern um eine bestätigte Buchung, die (vermutlich) aus Eigennutz storniert wurde.
... nunja... und was ist mit dem KTP oder sonstigen Wunschunterkünften von SAN Parks bspw? ... erst einmal blocken, was noch da ist und dann den Notifier anwerfen und warten/hoffen, dass was besseres bzw eben die Wunschunterkunft frei wird und die geblockte, bestätigte Buchung dann stornieren ... ist das kein Eigennutz? ... ist doch "gern genommene Praxis" , aber da gibt es dann kein Aufschrei
Natürlich ist das auch Eigennutz.
Aber das hat der Vermieter ja in der Hand zu verhindern, indem er keine kostenfreie Stornierung anbietet. Der Vermieter bestimmt die Bedingungen, er ist also von vorn herein in der besseren Lage.
Wenn er also wie hier für den Mieter Stornobedingungen festlegt, für sich aber nichts dazu schreibt, sollte man als Mieter davon ausgehen können, dass er nicht einfach storniert. Alles Andere ist einfach unfair.
5’490 Beiträge · seit 200926. Juli 2019 ·
Leider muss man bei Afrikareisen immer damit rechnen, dass etwas nicht so funktioniert, wie geplant oder gebucht. Ich selbst ärgere mich darüber natürlich im ersten Moment auch immer, habe mir aber angewöhnt dann sofort in die Zukunft zu blicken, um die Situation in meinem Sinne zu ändern. Ein gewisses Maß an Fatalismus macht eine Afrikareise wesentlich entspannter.

Stornierungen treffen einen nicht nur in den großen Touristen-Lodges, sondern auch auf Campsites und Luxus-Lodges. Uns wurden im Laufe der Zeit schon Übernachtungen auf der Polentswa Campsite, der Savute Elephant Lodge und der Tamboti Campsite storniert. Immer kurzfristig ca. 4 Wochen vor Reiseantritt und ohne Begründung, bzw. mit sehr zweifelhafter Begründung.

Sich auf irgendwelche rechtliche Auseinandersetzung einzulassen halte ich für wenig Erfolg versprechend. Für eine schnelle Alternative sind viel mehr Improvisationstalent, Glück und positives Denken gefragt. Alles Eigenschaften, die auf Reisen durch Afrika sehr hilfreich sind.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
99 Beiträge · seit 201226. Juli 2019 ·
Hallo Holger,

ich kann verstehen, dass du enttäuscht bist, du hast sicherlich viel Zeit und Mühe in die Planung der Reise investiert. Aber wegen einer frühzeitigen Stornierung der Buchung, die zudem noch über einen Vermittler erfolgte, diese Lodge hier schlecht zu machen finde ich unfair. Es könnte sich ja auch einfach um einen Fehler handeln, der überall passieren kann.

Ich reise auch seit vielen Jahren durch die Weltgeschichte. Im letzten Jahr z.B. nach Down under, über Frankfurt, am Morgen des Abflugtages schau ich mir mehr so aus Spaß noch mal die Abflüge im Internet an und sehe, dass der Flug nach Frankfurt abgesagt wurde, obwohl ich schon eincheckt war. Da habe ich auch angefangen zu schwitzen, aber es gibt doch meistens eine akzeptable Lösung, so auch in diesem Fall.
Also, genieße deine Reise trotz kleinerer Unzulänglichkeiten, komm gesund wieder und erzähl uns dann mal wie´s war.
Herzliche Grüße
von der Gnukuh
Themenstarter291 Beiträge · seit 201426. Juli 2019 ·
Gnukuh schrieb:Hallo Holger,

ich kann verstehen, dass du enttäuscht bist, du hast sicherlich viel Zeit und Mühe in die Planung der Reise investiert. Aber wegen einer frühzeitigen Stornierung der Buchung, die zudem noch über einen Vermittler erfolgte, diese Lodge hier schlecht zu machen finde ich unfair. Es könnte sich ja auch einfach um einen Fehler handeln, der überall passieren kann.

Ich reise auch seit vielen Jahren durch die Weltgeschichte. Im letzten Jahr z.B. nach Down under, über Frankfurt, am Morgen des Abflugtages schau ich mir mehr so aus Spaß noch mal die Abflüge im Internet an und sehe, dass der Flug nach Frankfurt abgesagt wurde, obwohl ich schon eincheckt war. Da habe ich auch angefangen zu schwitzen, aber es gibt doch meistens eine akzeptable Lösung, so auch in diesem Fall.
Also, genieße deine Reise trotz kleinerer Unzulänglichkeiten, komm gesund wieder und erzähl uns dann mal wie´s war.
Herzliche Grüße
von der Gnukuh
Hallo Gnukuh,

vielen Dank für deine guten Wünsche, wir werden die Reise sicherlich genießen, haben wir ja bisher immer getan, auch wenn es mal Probleme oder Überraschungen gab.

Nur noch eine kurze Frage: Darf ich in meinem Bericht dann auch negative Erfahrungen widergeben oder ist das hier nicht mehr gewünscht? Denn wie du oben geschrieben hast, ist es ja schon unfair, dass ich diesen Fall hier überhaupt geschildert habe. Also zukünftig nur noch Lobeshymnen (das Essen soll dort z.B. sehr gut sein) und der Rest wird totgeschwiegen. 😉

VG
Holger
99 Beiträge · seit 201226. Juli 2019 ·
holgiduke schrieb:
Nur noch eine kurze Frage: Darf ich in meinem Bericht dann auch negative Erfahrungen widergeben oder ist das hier nicht mehr gewünscht? Denn wie du oben geschrieben hast, ist es ja schon unfair, dass ich diesen Fall hier überhaupt geschildert habe. Also zukünftig nur noch Lobeshymnen (das Essen soll dort z.B. sehr gut sein) und der Rest wird totgeschwiegen. 😉

VG
Holger
Hallo Holger,
nein, so habe ich es nicht gemeint, natürlich soll hier auch Kritik stehen. Davon lebt ein Forum, dass auch negative Dinge geschrieben werden, und hättest du diese Stornierung beschrieben und deine Enttäuschung darüber - alles gut. Aber Mutmaßungen über ein unmögliches Geschäftsgebahren finde ich in diesem Fall eben unfair, weil ein Fehler überall passieren kann. Nur meine persönliche Meinung.
Viele Grüße
Themenstarter291 Beiträge · seit 201426. Juli 2019 ·
Hallo Gnukuh,

sorry, aber ich kann mir einfach nicht erklären, was das für ein "Fehler" sein soll, der zu der Stornierung geführt hat. Als wir im November letzten Jahres gebucht haben, war noch jede Menge Übernachtungskapazität in der Lodge frei, wir haben eine Buchungsbestätigung bekommen und dann fällt jetzt plötzlich auf, dass doch nicht genug Plätze zur Verfügung stehen? Kann ja sein, dass nach unserer Buchung noch überbucht wurde, aber dann hätte man diejenigen Buchungen storneren müssen, die danach erfolgten.

Ich finde schon, dass das ein sehr fragwürdiges Geschäftsgebaren ist, ist aber ja nur meine Meinung.

VG
Holger
1’680 Beiträge · seit 200726. Juli 2019 ·
wenn ein Buchender aus reinem Selbstnutz storniert, weil er was besseres/preiswerteres findet ist es (mehr als) okay, aber wenn ein Anbieter sich das gleiche Recht* rausnimmt ist es "fragwürdiges Geschäftsgebaren" .... diese Logik verstehe ich einfach nicht - ärgerlich ja, aber warum mit unterschiedlichem Mass messen?


* und sogar frühzeitig storniert
lG und bleibt gesund! M@rie M@rie's on the road again - Namibia-Botswana 2012 "Es kommt nicht darauf an, ob du gewinnst oder verlierst, es kommt nur darauf an nicht aufzugeben!" ~ "It always seems impossible until it is done." Nelson Mandela ~
zuletzt bearbeitet 26. Juli 2019
7’359 Beiträge · seit 200626. Juli 2019 ·
holgiduke schrieb:sorry, aber ich kann mir einfach nicht erklären, was das für ein "Fehler" sein soll, der zu der Stornierung geführt hat.
Ich kann mir da diverse Dinge vorstellen. Vielleicht kannst Du ja einfach mal bei der Lodge nachfragen wenn es Dich interessiert.

Mir ist erst jetzt bewusst geworden, dass Du nicht selber gebucht hast sondern über ein Reisebüro. Hast Du die Bestätigung und die Stornierung direkt von der Lodge erhalten oder vom Reisebüro?

Wenn Du über ein Reisebüro gebucht hast und es zu einem Storno kommt, ist das Reisebüro für Dich verantwortlich und nicht der Anbieter vor Ort.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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zuletzt bearbeitet 26. Juli 2019
17,0k Beiträge · seit 201226. Juli 2019 ·
chrigu schrieb:Ich kann mir da diverse Dinge vorstellen. Vielleicht kannst Du ja einfach mal bei der Lodge nachfragen wenn es Dich interessiert.
holgiduke schrieb:
Logi schrieb:Hallo Holger,

mich würde interessieren, ob Du selbst Kontakt zur Immanuel Wildnerness Lodge hattest oder handelt es sich "nur" um die Darstellung Deines Buchungsbüros?

LG
Logi
Hallo Logi,

beides. Die erste Info kam vom Reisebüro, die diese Info vom Veranstalter, bei dem gebucht wurde (Namen möchte ich hier lieber nicht öffentlich nennen), bekommen haben. Da mir das auch komisch vorkam und ich vermutet hatte, dass es vielleicht am Veranstalter selbst liegt und er die Family Unit jetzt für eine Gruppenreise dringender benötigen würde, habe ich die Lodge selbst angeschrieben. Daraufhin wurde mir aber von der Reservation Managerin bestätigt, dass es sich um eine Überbuchung handelt und an dem Termin nun leider keine Übernachtungsmöglichkeit auf der Lodge besteht. Tja, da habe ich mich wohl zu früh auf das immer wieder gelobte Dinner von Stephan zum Reiseabschluss gefreut. 😉

Aber keine Angst, zu Hause bleiben werden wir zukünftig deshalb bestimmt nicht, nur bei der Wahl unserer Unterkünfte noch mehr Wert auf die Größe (je kleiner, desto feiner 😉 ) und die Lage weitab von den bekannten Mainstreamrouten legen. In manchen Gegenden (z.B. Etosha) ist das sicherlich nicht ganz einfach, aber auch da kann man zum Glück auf Gästefarmen wie z.B. Vreugde ausweichen.

VG
Holger
😗

LG
Logi
390 Beiträge · seit 201726. Juli 2019 ·
M@rie schrieb:wenn ein Buchender aus reinem Selbstnutz storniert, weil er was besseres/preiswerteres findet ist es (mehr als) okay, aber wenn ein Anbieter sich das gleiche Recht* rausnimmt ist es "fragwürdiges Geschäftsgebaren" .... diese Logik verstehe ich einfach nicht - ärgerlich ja, aber warum mit unterschiedlichem Mass messen?


* und sogar frühzeitig storniert
Weil es unterschiedliche Vertragspateien sind. Der Anbieter bestimmt von vorn herein die Regeln, nach denen sich der Buchende richten muss. Der Anbieter bestimmt die Stornofristen. Er kann auch für sich welche festlegen. Aber dann sollte das klar und deutlich im Buchungsprozess festgelegt sein.
Außerdem ist doch der Anbieter in einer viel besseren Lage. Der Buchende storniert ein Zimmer von mehreren Zimmern des Anbieters. Der Anbieter kann das Zimmer neu vermieten, oder bekommt eine Stornogebühr, oder kalkuliert seine Preise von vorn herein so, dass er einen gewissen Ausfall verkraftet.
Der Buchende hat all diese Möglichkeiten nicht. Schlimmstenfalls muss er mehrere Urlaubstage umplanen, schlechtere Unterkünfte in Kauf nehmen usw.
Nicht umsonst gewährt das deutsche Recht dem Verbraucher in dieser Hinsicht Vorteile, weil er eben in der schlechteren Lage ist.
324 Beiträge · seit 200826. Juli 2019 ·
So langsam verwundert mich die Diskussion hier etwas!?

Natürlich ist auch in Namibia ein Vertrag ein Vertrag. Alles andere wäre auch undenkbar....Wie soll eine Wirtschaft oder ein Zusammenleben funktionieren, wenn dies anders wäre. Die Frage liegt eher darin, wie man eventuelle Ansprüche (welcher Schaden ist denn hier entstanden?) durchsetzt und ob dies praktisch oder wirtschaftlich Sinn macht. Gerade letzter Punkt wirft in NAM berechtigte Zweifel auf. Das hat auch nichts mit irgendwelchen Verbraucherschutzvorschriften zu tun. Das ist einfach roman-dutsch law und auch die namibianischen Gerichten dürften danach (wenn sie denn können oder wollen) derartige Verhaltensweisen sanktionieren.

Die Gegenargumente sind auch mehr als weit her geholt. Wenn mir ein Anbieter ein Storno (üblicherweise gegen den Einbehalt eines bestimmten Deposits) erlaubt, ist das seine Sache. Muss er ja nicht. Er kann ja den vollen Preis vorab verlangen und dann im Falle eines Stornos (alles und zu Recht) einbehalten. Dann würde niemand mehr Unterkünfte blocken, vielleicht aber auch niemand mehr buchen...

Das Recht selbst in SA oder Namibia ist jedenfalls nicht so verschieden von Europa.An der Umsetzung hapert es vielleicht noch:-(

VG

Ron
33,5k Beiträge · seit 200626. Juli 2019 ·
OFF TOPIC
---------------
Hi ron,
wir schweifen jetzt sehr ab.
Das Recht selbst in SA oder Namibia ist jedenfalls nicht so verschieden von Europa.
Aha, wie definierst Du "Europa"? Das britische Rechtssystem ist komplett anders als z.B. das deutsche Rechtssystem. Und Namibia ist eine Mischung daraus, wobei Zivilrechtlich eher am Dutch Law ist, das Common Law hingegen zu 99% dem britischen System entspricht. Was hier nicht geregelt ist (in Gesetzten) oder von Gerichten schonmal entschieden wurde gilt als ungeregelt. Und so ist es z.B. beim Vertragsrecht, Consumer Protection etc. Es gibt keine gesetzliche Gewährleistung, Rückgabefrist, Widerrufsrecht oder sowas und - anders als z. B. in Deutschland - keinerlei Vorgaben was die AGBs/Terms & Conditions angeht (mal abgesehen davon, dass sie natürlich nichts beinhalten dürfen was gegen nationale oder internationale Gesetzte verstößt.). Es ist hier Gang und Gebe einseitige Kündigungsfristen zu haben etc. die meistens (natürlich) zum Nachteil der Konsumenten sind. Es gibt diesbezüglich hier leider in solchen Fällen jede Menge Lücken bzw. eine klare Ausrichtung pro Unternehmen.

Beispiel NWR (Paragraf 2; https://www.nwr.com.na/online-reservation-terms-and-conditions): Regelt was der Kunde bei Kündigung zu zahlen hat, lässt aber Fristen was eine Kündigung durch NWR angeht unerwähnt. NWR kann also jederzeit (!) ohne Konsequenzen kündigen. NWR regelt die eigene Kündigung nur in den AGBs mit einem Tour Operator (also B2B): "NWR reserves the right to replace or cancel any provisional booking with a confirmed booking at any time provided that written notification will be sent to the provisional booking holder." (mit anderen Worten: Jederzeit vor Bezahlung ist eine Kündigung ohne Konsequenzen durch NWR möglich)

Abgesehen davon wäre es natürlich im konkreten Fall von Immanuel bzw. dem Reisebüro schön gewesen, wenn sie eine Alternative von sich aus angeboten hätten, sogar vielleicht etwaige Mehrkosten getragen hätten etc. Das ist aber nicht vorgeschrieben und wäre reine "Kulanz".

Viele Grüße
Christian
Vom 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
zuletzt bearbeitet 26. Juli 2019
17,0k Beiträge · seit 201226. Juli 2019 ·
travelNAMIBIA schrieb:Abgesehen davon wäre es natürlich im konkreten Fall von Immanuel bzw. dem Reisebüro schön gewesen, wenn sie eine Alternative von sich aus angeboten hätten, sogar vielleicht etwaige Mehrkosten getragen hätten etc. Das ist aber nicht vorgeschrieben und wäre reine "Kulanz".
1.
holgiduke schrieb:....Alternativ wurden noch zwei Lodges in der Nähe angeboten, die uns aber nicht zusagten....
2.
holgiduke schrieb:...eine, bzw. zwei Alternativen wurden uns von der Lodge bzw. dem Reisebüro auch angeboten, das hatte ich in meinem ersten Thread aber auch so geschrieben. Allerdings sagten uns diese nicht zu und ich hab mich dann lieber selbst darum gekümmert....
LG
Logi
33,5k Beiträge · seit 200626. Juli 2019 ·
Hi Logi,

Danke, das ist mir beim Lesen zwei Mal duchgerutscht.

Viele Grüße
Christian
Vom 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Gast26. Juli 2019 ·
Interessant, genau für Solches lese ich das NF, das Verhalten der modernen Reisenden ist ein unendliches Thema und immer noch voll neuer Phänomene....
Z. B. was man so alles durchmachen muss, wenn alles perfekt sein soll und zur Prinzipsache gemacht wird. Der Vorgang ist unbedingt ärgerlich, rechtlich fraglich (welches Recht?), aber objektiv betrachtet ist dieses Ereignis (mE!!) ein Luxusproblem. Aber auch diese können zur Prinzipsache gemacht werden.
Grüße
PS. In den letzten paar Jahren bin in RSA an 2 bestätigten (1X auch angezahlt) Plätzen mit fast nur RSA-Klienten in der toten Saison, also 000-Nachfrage, vor verschlossenen Türen gestanden. Die Quartiergeber hatten einfach Lust auf Schöneres als für ein oder zwei Zimmer aufzusperren, Telefon nicht abgehoben oder abgestellt und das war’s.
In 30 Minuten bis 2 Stunden war das Problem gelöst und Samosas, Käse, Tassi und Obst vom Spar oder Einkehren im Restaurant als Ersatz für das geplante Braai in entspannter Atmosphäre genossen. Kurzfristige Verärgerung ist verständlich, aber dann vergessen, basta
zuletzt bearbeitet 26. Juli 2019
454 Beiträge · seit 200627. Juli 2019 ·
heutzutage ist es doch, auch unterstuetzt durch die verschiedenen medienformate im tv zur urlaubszeit, dass der deutsche tourist ueberall und jederzeit gepampert werden will auf 5 sterne niveau zu null sterne preis. und wenn dass nicht klappt oder etwas dazwischenkommt, dann wird kraeftig abkassiert, was nach deutschen recht moeglich ist und sich aufgeregt bis zum abwinken. aber er haette das auch gerne weltweit nach deutschem recht.....und will auch einfach nicht einsehen, was fuer ihn gilt auch fuer den anbieten gilt/ gelten kann....aber wie loser schon schreibt ein unendliches thema......
2’497 Beiträge · seit 201127. Juli 2019 ·
Jedes Hotel in Messestädten in Deutschland überbucht zu Messezeiten, damit auch bei Ausfällen alle Zimmer belegt sind. Dann wird vor Ort nach "Wichtigkeit" des Kunden hin und her geschoben zwischen den Hotels und die weniger Wichtigen müssen nehmen, was dann noch geht. Das ist absolut übliche Praxis. Wenn sowas bei der Urlaubsplanung passiert, sind die Emotionen natürlich anders, aber im Endeffect ist das Prozedere das Gleiche. Immerhin ist noch rechtzeitig abgesagt worden. Passieren kann sowas überall, nicht nur im "gesetzlosen" Namibia. Wir hatten ähnliches mal in Österreich.

Viele Grüße
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!