SHsh0danThemenstarter2 Beiträge · seit 201803. Juli 2018 · Hallo liebe Namibia Profis!
In zwei Wochen geht es für uns zu zweit zum ersten mal für 2,5 Wochen auf den Afrikanischen Kontinent (17.7. - 2.8.)
Flüge sind gebucht, 4x4 mit Dachzelt ebenfalls.
Wir haben bislang nur eine grobe Route, bzw. ein paar Punkte die wir abklappern wollen und leider auch noch keine einzige Unterkunft gebucht.
Auf anderen (Road-)Trips (Australien, Skandinavien, Thailand und co.) haben wir das immer relativ spontan gemacht.
Jetzt bekomm wir beim Studieren des Forums hier ein wenig Panik, da ja anscheinend viele Leute bereits lange im Voraus die Campsites, Lodges, etc. buchen.
Wenn ich hier manche Routen- und Übernachtungspläne sehe, sind die besser durchgetaktet als mein Büroalltag 🙂
Ist das wirklich notwendig? Gibt es keine Campsites wo man spontan auftauchen und dann ein freies Fleckchen beziehen kann?
BTW: Falls jemand zur gleichen Zeit dort ist und Lust hat evtl. ein Stück zusammen zu reisen, dann würden wir uns über Kontakt freuen.
Gruß aus Köln!
YAyanjep1’014 Beiträge · seit 201603. Juli 2018 · Als Camper solltet ihr immer irgendwo unterkommen. Bei festen Unterkünften ist es halt so, daß bestimmte Unterkünfte sich großer Beliebtheit erfreuen oder auch von Reisegruppen belegt werden. Die sind halt "wenn voll, dann voll". Wir haben in diesem Jahr gar nichts vorgebucht und hatten ein (Boden)Zelt als backup mit, wenn es mit einer festen Unterkunft nicht klappt. Camping ging eigentlich immer irgendwie, ihr müßt euch halt drauf einrichten, daß der eine oder andere Campground ausgebucht ist und ihr was anderes suchen müßt.
Yanjep
Gerd19425’538 Beiträge · seit 200804. Juli 2018 · Hallo und herzlich willkommen im Forum, Shudan.
Wenn Du ganz viel Glück hast, bekommst Du jetzt noch Camping-- bzw. Stellplätze in der Nähge von Sossusvlei (Sesriem) und in/Nähe Etoscha noch, wenn Du heute - 4. 7. - bestellst. Sonst musst Du Dich auf eine Abenteuerreise einrichten, bei der Ihr jeden Tag einige Stunden für die Suche nach einem Stellplatz braucht.
Übrigens - ich bin auch Nähe Köln. Schicke mir eine pn, wenn Du mal mit mir am Telefon oder in einem Eissalon quatschen willst.
Liebe Grüße aus Frechen
Gerd
TOtoumtoum319 Beiträge · seit 201204. Juli 2018 · Ich habe noch nie vorgebucht und immer ohne große Probleme mit Dachzelt eine Unterkunft gefunden. Selbst Sossusvlei, Etosha, Krüger NP, Babwata NP war mit etwas Geschick kein Problem. Im Norden von Namibia auch öfters mal wild gecampt. Da wir unsere Reiseroute immer nur Pi mal Daumen planen wissen wir oft nicht, wo bis wohin wir übernächsten Tag kommen wollen/werden. Ist uns auch wichtig, um volle Flexibilität zu haben. Mit Dachzelt muß man auch nicht stundenlang suchen. Bei festen Unterkünften ist das wohl eine andere Sache - da kann ich auch nicht mitreden, da ich so etwas nicht mache.
Logi16,9k Beiträge · seit 201204. Juli 2018 · sh0dan schrieb:
In zwei Wochen geht es für uns zu zweit zum ersten mal für 2,5 Wochen auf den Afrikanischen Kontinent (17.7. - 2.8.)...
.... ein paar Punkte die wir abklappern wollen und leider auch noch keine einzige Unterkunft gebucht.
Ist das wirklich notwendig?
Hallo,
wie notwendig das ist oder eben auch nicht, zeigt der Blick auf den Belegungsplan des NWR 😉 :. Darauf zu schauen halte ich für sinnvoller als hier im Forum eine Meinungsumfrage zu starten:
https://za.cimsoweb.com/hotelsLG
Logi
MichaelAC350 Beiträge · seit 201404. Juli 2018 · Hallo toumtoum
Zu welcher Jahreszeit waren deine Reisen denn?
Auch im Juli?
Und was habt ihr gemacht, um unterzukommen? Angerufen oder auf gut Glück hingefahren?
Wo/wie seid ihr untergekomnen? Eigener Stellplatz, Parkplatz?
dergnagflow2’567 Beiträge · seit 200704. Juli 2018 · toumtoum schrieb:Ich habe noch nie vorgebucht und immer ohne große Probleme mit Dachzelt eine Unterkunft gefunden. Selbst Sossusvlei, Etosha, Krüger NP, Babwata NP war mit etwas Geschick kein Problem.
Im Juli/August/September/Oktober?
lg
Wolfgang
TOtoumtoum319 Beiträge · seit 201204. Juli 2018 · Juni/juli - teilweise sind wir auf sogenannten overflow Plätzen gelandet, teilweise normale Plätze, manchmal hat ein Gespräch mit einem Angestellten von den Camps Optionen eröffnet. Man kann auch andere Leute fragen, ob sie den Platz teilen - deutschsprachige sind da aber meist nicht sehr entgegenkommend und dann gibt es noch andere Wege, welche ich aber nicht diskutieren möchte. Auf jeden Fall hat es immer geklappt. Natürlich darf man nicht seinen Traumstellplatz erwarten. Das war aber auch unwichtig für uns. Wir waren so oder so den ganzen Tag unterwegs und brauchten nur einen Platz zum Schlafen.
Sanne2’462 Beiträge · seit 200604. Juli 2018 · Für letztes Jahr im Mai hatten wir alle Campsites vorgebucht. Im Rückblick kann ich sagen, dass dies nur für die Nationalparks notwendig gewesen wäre, aber auch im Soussusvlei und Etosha (Olifantrus und Okaukuejo) haben wir Camper auf den Picnic-Sites gesehen, die Campverwaltungen scheinen da doch einiges kulant vor Ort zu ermöglichen. Aber es ist bestimmt besser, diese Camps vorzubuchen, um auf der sicheren Seite zu sein. Beim Rest würde ich nächstes Mal einfach einen Tag vorher anrufen und fragen, ob da Platz ist.
Campsites zu teilen, ist ja immer auch von den anderen Campern abhängig. Meiner Erfahrung nach sind die Südafrikaner da eher bereit, ihre Campsites zu teilen als mancher Europäer, der seine Route und Campsites 12 Monate vorher gebucht hat. Da hält sich manchmal das Verständnis für "spontanes Reisen" in sehr engen Grenzen.
Viele Grüße
Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
SHsh0danThemenstarter2 Beiträge · seit 201804. Juli 2018 · Hallo zusammen!
Danke für die vielen Rückmeldungen!
Ich glaube dann werde ich mal zusehen, dass ich zügig für die wichtigsten Attraktionen bzw. Hotspots etwas buche und für die restlichen Tage entsprechend von unterwegs 1-2 Tage vorher anfrage, wenn ich weiß wann wir wo sind.
Wie ist denn eurer Erfahrung nach das Besucheraufkommen im Juli/August? Wenn ich das gelesen habe ist ja die High-Season eher ab September.
Sind viele Sommerferien-Urlauber dort?
Grüße!
Hanne6’155 Beiträge · seit 200604. Juli 2018 · sh0dan schrieb:Hallo zusammen!
Danke für die vielen Rückmeldungen!
Ich glaube dann werde ich mal zusehen, dass ich zügig für die wichtigsten Attraktionen bzw. Hotspots etwas buche und für die restlichen Tage entsprechend von unterwegs 1-2 Tage vorher anfrage, wenn ich weiß wann wir wo sind.
Wie ist denn eurer Erfahrung nach das Besucheraufkommen im Juli/August? Wenn ich das gelesen habe ist ja die High-Season eher ab September.
Sind viele Sommerferien-Urlauber dort?
Grüße!
hallo,
Juli/August ist Hochsaison , wegen der Ferien in Deutschland - September/oktober und November, Hochsaison da fliegen dann die , die nicht an die Ferien gebunden sind und die Temperaturen viel viel angenehmer.
Bedenke bitte auch, dass Du nicht überall Empfang hast und oftmals auch wenn man wo ankommt und es belegt, man nicht grad um die Ecke fahren kann sondern es ist dann eine grosse Strecke zurück zulegen, ich würde auf alle Fälle schon mal grob eine Route mit Campingmögllichkeiten festlegen , gegebenenfalls auch Alternativstrecken und Unterkünfte, auch Anfragen starten wie es in dem Zeitraum aussieht, denke dann wird die Fahrt entspannter
Sommerliche Grüsse
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
Riedfrosch1’335 Beiträge · seit 200604. Juli 2018 · Du hast Dir die Reisezeit ausgesucht, die am stärksten ist.
Die Franzosen und Italiener sind auch in Namibia, die Holländer und die Deutschen auch.
Auf Deine Frage:
Wieviel vorher buchen kann man nur antworten:
Wenn Du in der Hauptreisezeit reist, dann solltest Du so viel wie möglich vorbuchen.
Das nimmt einem die Spontanität und man arbeitet seinen Plan ab. Wegen der hohen Attraktivität von Namibia aber ist das nicht anders möglich.
Was geht spontan?
Alles das, was die meisten nicht machen! Du wirst immer wieder auch Plätze finden, an denen Du Unterschlupf findest. Aber Du wirst Zeit investieren müssen (ich rate Dir vorher anzurufen, damit Du die weiten Wege nicht fahren musst.) und ggf. auch Frust, wenn es nicht klappt. Die attraktiven Orte sind voll belegt. Man kommt in dieser Reisezeit auch manchmal noch nicht auf Overflowplätze sondern muss weiter.
Wenn Du magst, kannst Du versuche über Namibia Click and travel noch Plätze zu finden. Die checken für Dich was möglich ist. Du zahlst dabei nicht mehr.
https://www.namibia-click-travel.com/de/ TAtanjatanja137 Beiträge · seit 201704. Juli 2018 · Wir haben im Mai unsere Rundtour gemacht. Hatten viel reserviert. Würden wir auf jeden Fall zu dieser Zeit (Mai) nicht wieder machen um flexibler zu sein.
Bei den Campingplätze wäre es mit Ausnahme von Sesriem absolut nicht nötig gewesen im voraus zu buchen.
Sesriem war ausgebucht . Alle anderen nicht . Selbst im Etosha waren Plätze unbelegt.
Auf vielen Plätzen waren sehr sehr viele Plätze frei. Zb Bagatelle, quivertree, Spitzkoppe u.a.
Lodges und Gästehäuser (Swakopmund, Lüderitz ) ist was anders. Da waren einige ausgebucht.
Logi16,9k Beiträge · seit 201205. Juli 2018 · Riedfrosch schrieb:Du hast Dir die Reisezeit ausgesucht, die am stärksten ist.
Die Franzosen und Italiener sind auch in Namibia, die Holländer und die Deutschen auch.
Nicht nur ganz Europa hat im Juli/August Ferien, sondern auch ebenfalls halb Afrika. Und gerade die Südafrikaner campen und urlauben sehr gerne im nahegelegenen Namibia.
LG
Logi