Toyota Hillux DC vs Expedition DC?

12 Antworten · 4'042 Aufrufe · gestartet 11. Jan. 2018 von Angel007
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Themenstarter8 Beiträge · seit 201711. Jan. 2018 ·
Hallo in die Runde,

stehe auch vor der Mietwagenfrage. Hilux DC oder Expedition DC (beide mit Dachzelt), Automatik (mein Favorit) oder Schaltung?

Vielleicht kann mir der eine oder andere pro und contra für die 2 Modelle sagen. Die Autovermietung sagte mir nur das sie sich hautpsächlich wegen dem Reserverad im Wageninneren unterscheiden. Nur wegen dem Rad? Ist der eine vielleicht größer?

Bin für Tipps dankbar.
zuletzt bearbeitet 11. Jan. 2018
2'542 Beiträge · seit 200711. Jan. 2018 ·
Weiß nicht, wo du mieten möchtest. Als "Expedition" werden normalerweise die Fahrzeuge bezeichnet, die für "extremere" Touren ausgelegt sind. Sind meistens höhergestellt, haben einen Schnorchel, Seilwinde, etc.
Siehe:
https://safaricarrentalnamibia.com/wp-content/uploads/2015/08/P-Large.png und
https://safaricarrentalnamibia.com/wp-content/uploads/2015/05/T-large_New.png
Das Basisfahrzeug ist meistens das selbe.

Um zu entscheiden, welches für dich das bessere ist, müsstest du schon schreiben, wo du hinfahren möchtest.

lg
Wolfgang
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026
Themenstarter8 Beiträge · seit 201711. Jan. 2018 ·
Bei Safari Car Rentals genau. Da habe ich die 2 Modelle gesehen.

Tour steht noch nicht fest.
Es ging mir erst mal grundsätzlich um die Unterschiede.
Themenstarter8 Beiträge · seit 201711. Jan. 2018 ·
Aber jetzt sehe ich es auch 😄
Das ist der gleiche, nur das der Expedition die andere Ausstattung hat. OMG ......Sorry, dann hat sich diese Frage schon geklärt.

Und wie sieht es mit Automatik oder Schaltung aus? Egal, je nach Gusto oder kommt es auch auf die Tour drauf an?
zuletzt bearbeitet 11. Jan. 2018
1 Beiträge · seit 201817. Jan. 2018 ·
Wir stellen uns soeben die gleiche Frage, 'Normaler' Hilux oder das 'Expedition' Modell mit erhöhtem Fahrwerk, Schnorchel und offroad Bereifung. Der Preisunterschied ist gigantisch (Faktor 2 des Ex ggü. dem Standardmodell). Ist das gerechtfertigt? Wir möchten zwar schon etwas abgelegenere Gegenden im Damaraland (4x4 Strecken) befahren aber 'Van Zyls' dann doch auch nicht. Ich kenne Namibia nur aus der Trockenzeit (Ich habe ca. 30'000km in Erfahrung in Afrika inkl. 4x4, Tiefsand, Wasser etc.) und dieses Mal sind wir Ende März unterwegs. Was denkt ihr? Lohnt sich der Aufpreis?
2'542 Beiträge · seit 200717. Jan. 2018 ·
diego.seitz schrieb:Der Preisunterschied ist gigantisch (Faktor 2 des Ex ggü. dem Standardmodell).
Bei welchem Vermieter?
Bei Savanna beispielsweise hält sich der Mehrpreis in Grenzen (1200 p.T. ggüber 1600 p.T. im März und bei >15 Tagen Miete).
Mir haben bei dem Exepedition Modell vor allem die aufgezogenen Reifen und der Highlift Jack überzeugt. Und dass das ganze Fahrzeug doch um die 8-10cm mehr Bodenfreiheit hat (hat uns bei einer Flussquerung auch geholfen).
Mit welchem Fahrzeug warst du denn in den erwähnten Tiefsand/Wasser Gegenden unterwegs?
Viel anderes wird dir in der von dir genannten Gegend auch nicht passieren.

lg
Wolfgang
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026
873 Beiträge · seit 201418. Jan. 2018 ·
Hallo zusammen

da ich beide Fahrzeuge kenne, möchte ich schon ein paar Unterscheide nenne, außer der Bodenfreiheit etc.
Der normale Hilux hat keine Küchenklappe links (da ist Geschirr, Besteck Tassen, Kanne, Kocher.... drin. Das ist dort in einer Kunstoffkiste.
Außerdem ist das Reserverad im Auto und nicht an der Rückseite (Wichtig wenn ihr mehr Platz braucht). Ansonsten keine großen Unterschiede, aber die kleine Küchenklappe ist schon toll... nur die Frage ob sich der Aufpreis lohnt.
Im Richtersveld NP habe wir die Bodenfreiheit des Expedition sehr gemocht. Aber dieses Jahr haben wir einen normalen 3l Diesel mit Automatik, auf die ich nicht verzichten möchte, insbesondere bei Tiefsandfahrten (verliert nie die Traktion)
(img) https://scontent.ftxl1-1.fna.fbcdn.net/v/t1.0-9/18222493_1349849328384214_3849567912357826533_n.jpg?oh=66475f5e6b6160dd3f01b721ab03299a&oe=5A8B63AD (/img)
1'042 Beiträge · seit 201618. Jan. 2018 ·
Hallo Wolfgang,
dergnagflow schrieb:
diego.seitz schrieb:Der Preisunterschied ist gigantisch (Faktor 2 des Ex ggü. dem Standardmodell).
Bei welchem Vermieter?
Bei Savanna beispielsweise hält sich der Mehrpreis in Grenzen (1200 p.T. ggüber 1600 p.T. im März und bei >15 Tagen Miete).
Frage ich mich gerade auch... Oder wird da das Basis Modell handgerissen mit 2.5 Liter Dieselmotor ohne jegliche Ausstattung mit dem voll ausgestatteten 3,0 Liter Automatik verglichen?
dergnagflow schrieb:
Mir haben bei dem Exepedition Modell vor allem die aufgezogenen Reifen
Beim ersten Namibia Urlaub hatte ich einen "billigen" 2.5 Liter ohne Automatik dafür mit schlechten Reifen (2 Platten gehabt innerhalb von 10 km)
Letztes Jahr hatte ich einen Expedition 3.0 Liter Automatik mit den "guten" Reifen und bin ohne einen Platten durch gekommen... von daher bestätigt das nur Deine Aussage.
dergnagflow schrieb:
und der Highlift Jack überzeugt.
Finger weg von dem Ding wenn man keine Ahnung hat. Ich fahre den "nur spazieren" und könnte mit dem im Ernstfall auch nichts anfangen (außer jemand kommt zum helfen, der sich damit auskennt). Andernfalls kann das Ding lebensgefährlich sein!
dergnagflow schrieb:
Und dass das ganze Fahrzeug doch um die 8-10cm mehr Bodenfreiheit hat (hat uns bei einer Flussquerung auch geholfen).
In Verbindung mit den Reifen "rollt das Auto so auch besser ab". Also ich finde den schon deutlich "bequemer" wenn die Strecke mal etwas unebener sein sollte, was ja nicht so selten ist.

Mit dem Expedition bin ich allerdings auch langsamer unterwegs... Mit Dachzelten und dem höheren Fahrwerk ergibt sich eben auch ein höherer Schwerpunkt. Wobei ich lieber übervorsichtig bin.

Gruß Markus
2'542 Beiträge · seit 200718. Jan. 2018 ·
Hallo Markus,
Markus615 schrieb:
dergnagflow schrieb:
und der Highlift Jack überzeugt.
Finger weg von dem Ding wenn man keine Ahnung hat. Ich fahre den "nur spazieren" und könnte mit dem im Ernstfall auch nichts anfangen (außer jemand kommt zum helfen, der sich damit auskennt). Andernfalls kann das Ding lebensgefährlich sein!
Vielleicht lässt du dir das nächste Mal die Handhabung vom Vermieter erklären. Ist jetzt nicht soooo kompliziert (wir hatten eine Live-Übung bei dem 4x4 Kurs) und es sind ein, zwei Dinge, auf die man aufpassen muss. Ihn mitzuhaben und nicht bedienen zu können ist dann eher sinnlos, dann würde ich ihn beim Vermieter lassen. Reduziert das Gewicht dann doch. 😉

lg
Wolfgang
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026
1'042 Beiträge · seit 201618. Jan. 2018 ·
Hallo Wolfgang,
dergnagflow schrieb:
Vielleicht lässt du dir das nächste Mal die Handhabung vom Vermieter erklären.
die Warnung war einfach allgemein gerichtet: Wenn man das Ding nicht bedienen kann und nicht weiß was man genau macht, dann kann die Handhabung mit dem Teil eben lebensgefährlich sein!
Falsch angesetzt kann man damit auch ziemliche Schäden am Fahrzeug provozieren, das kommt immer auf die Situation drauf an. Wer wirklich keine Ahnung von dem Teil hat sollte in die als Beispiel diese Bedienungsanleitung anschauen und sich dann überlegen ob er wirklich damit herum hantieren möchte!
dergnagflow schrieb:
Ist jetzt nicht soooo kompliziert (wir hatten eine Live-Übung bei dem 4x4 Kurs) und es sind ein, zwei Dinge, auf die man aufpassen muss.
Ich weiß jetzt nicht wo und wie diese Live-Übung ausgesehen hat und ob da auch auf die Gefahren die von dem High Lift ausgehen ausreichend eingegangen wurde?
Ich weiß nur aus langjähriger Erfahrung, dass Menschen zum Teil ziemlich idiotische Sachen machen und meinen dass die Physik (z.B. Material überlastet, falsch angesetzt, Fahrzeug nicht ausreichend gegen wegrollen gesichert etc.) genau in ihrem Fall jetzt außer Kraft gesetzt ist. Auch wenn es meistens gut geht, so hat z.B. kein Körperteil unter einem Fahrzeug etwas zu suchen, das nicht ausreichend gesichert ist.
dergnagflow schrieb:
Ihn mitzuhaben und nicht bedienen zu können ist dann eher sinnlos, dann würde ich ihn beim Vermieter lassen. Reduziert das Gewicht dann doch. 😉
Wenn man ihn nicht bedienen kann und dennoch dabei hat, der hat davon dennoch Vorteile:
- Der High Lift macht sich gut auf Urlaubsbildern als Accessoir 😄
- Im Notfall findet man vielleicht jemanden in der Nähe der das Teil dann doch richtig handhaben kann... 😉

ABER: Auf einer "normalen" Namibia Rundreise wird man den High Lift wohl kaum brauchen. Bei einer harmlosen Reifenpanne tut es normalerweise auch der "Standard" Wagenheber, der auch im Hilux vorhanden ist. Der ist sicherer, schneller und vor allem leichter in der Handhabung.

Gruß Markus
2'542 Beiträge · seit 200718. Jan. 2018 ·
Hallo Markus,
Markus615 schrieb:
die Warnung war einfach allgemein gerichtet: Wenn man das Ding nicht bedienen kann und nicht weiß was man genau macht, dann kann die Handhabung mit dem Teil eben lebensgefährlich sein!
Sorry. Dann halte ich meine Empfehlung auch "allgemein". Bitte vom Vermieter die Verwendung (und die Gefahren) zeigen lassen und einmal ausprobieren.
Markus615 schrieb:Wer wirklich keine Ahnung von dem Teil hat sollte in die als Beispiel diese Bedienungsanleitung anschauen und sich dann überlegen ob er wirklich damit herum hantieren möchte!
Ich mag diese "Angstmache" vor dem Teil nicht. Echt nicht. Ja, es ist kein "normaler Wagenheber", aber nein, es ist kein "Killertool". Wenn man weiß, worauf man achten muss, ist das Ding auch für den normalen Reifenwechsel absolut jedem normalen Wagenheber um Längen überlegen.
Ist ja auch nicht so, dass man sich vorab nicht "im Trockenen" informieren könnte.
https://www.youtube.com/watch?v=Ank5oEfhg7Y
https://www.youtube.com/watch?v=T3rWywQKGQM
https://www.youtube.com/watch?v=pAGp8lizSQU (das ist dann schon eher hardcore).
Und NEIN, das heisst nicht, dass jeder der sich die Videos angeschaut hat, weiß wie's geht und auf eine Einführung und Erklärung "am Auto und mit dem HLJ selbst" verzichten sollte.
Markus615 schrieb:
Ich weiß jetzt nicht wo und wie diese Live-Übung ausgesehen hat und ob da auch auf die Gefahren die von dem High Lift ausgehen ausreichend eingegangen wurde?
Ich weiß nur aus langjähriger Erfahrung, dass Menschen zum Teil ziemlich idiotische Sachen machen und meinen dass die Physik (z.B. Material überlastet, falsch angesetzt, Fahrzeug nicht ausreichend gegen wegrollen gesichert etc.) genau in ihrem Fall jetzt außer Kraft gesetzt ist. Auch wenn es meistens gut geht, so hat z.B. kein Körperteil unter einem Fahrzeug etwas zu suchen, das nicht ausreichend gesichert ist.
Ähem, ja. Wurde es. Und ja, gegen idiotische Sachen ist kein Kraut gewachsen, das ist es aber auch nicht bei normalen Wagenhebern. Das hat explizit mit dem HLJ nichts zu tun.
Markus615 schrieb:
Wenn man ihn nicht bedienen kann und dennoch dabei hat, der hat davon dennoch Vorteile:
- Der High Lift macht sich gut auf Urlaubsbildern als Accessoir 😄
- Im Notfall findet man vielleicht jemanden in der Nähe der das Teil dann doch richtig handhaben kann... 😉
Na, ja. Für die Fotos brauch ich ihn nicht 😉.
Und auf andere möchte ich mich im Notfall auch nicht verlassen. Entweder ich kann mit dem mitgeführten Equipement umgehen oder ich lass es daheim. Und dort wo ich ihn das zweite Mal gebraucht hab, war auch nicht damit zu rechnen, dass irgendwer vorbeikommt.
Markus615 schrieb:ABER: Auf einer "normalen" Namibia Rundreise wird man den High Lift wohl kaum brauchen. Bei einer harmlosen Reifenpanne tut es normalerweise auch der "Standard" Wagenheber, der auch im Hilux vorhanden ist. Der ist sicherer, schneller und vor allem leichter in der Handhabung.
Man braucht ihn auf einer "normalen Ersttäter" - Namibiareise sicher nicht, da gebe ich dir recht.
Und man kann natürlich auch mit dem normalen Wagenheber einen Reifen wechseln.
Aber schon alleine, dass ich nicht unters Auto kriechen musste, um den Standard Mini-Wagenheber bei meiner Reifenpanne in der Palmwag Area zu beheben, fand ich den HLJ super. Und schneller war ich damit sicher auch.
Aber wie gesagt, man sollte wissen, was man tut.

lg
Wolfgang
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026
zuletzt bearbeitet 18. Jan. 2018
5'483 Beiträge · seit 200918. Jan. 2018 ·
Ich würde die Argumentation mal umdrehen. Wer den Expedition DC nur anmietet weil er so chic abenteuerlich aussieht, ansonsten aber allerhöchstens mal eine D-Straße fährt, braucht auch nicht zu wissen wie ein Highlift funktioniert. Wer aber den Expedition DC anmietet um etwas anspruchsvollere Strecken zu befahren, sollte einen Highlift dabei habe und auch wissen, wie man ihn bedient. Wer nicht weiß, wie man einen Highlift bedient sollte sich gut überlegen, ob er sich in Gebiete abseits der geschobenen Schotterpisten wagt. Dort lässt sich oftmals schon ein normaler Reifenwechsel nicht mehr mit einem normalen Wagenheber bewerkstelligen. Die Einsatzmöglichkeiten bei einem festgefahrenen Wagen kommen dann noch dazu.

Wenn man die Bedienanleitung genau durchliest, bemerkt aber auch, dass der größte Teil der Gefahrenhinweise sich ganz allgemein auf die Gefahren eines Reifenwechsels bezieht. Wegrollen, umkippen und zurückkippen kann mit jedem Wagenheber passieren. Die Gefahr beim Highlift geht von großen Hebel aus, der bei fehlerhafter Bedienung zurückschlagen kann.

Ich benutze inzwischen bei Reifenpannen grundsätzlich nur noch den Highlift. Ist bei richtiger Bedienung einfacher und schneller als jeder andere Wagenheber.
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