PGlaesserThemenstarter15 Beiträge · seit 201709. Dez. 2017 · Hallo Namibia Freunde 🙂 Wir planen im nächsten Jahr vier Wochen auf eigenen Faust
mit einem Pickup Camper durch Namibia. Nun meine Frage, hat jemand Erfahrungen mit einem Nissan/Toyota Single Cab 2 Bett von Britz in Namibia. Bin da bei best Camper auf diesen Camper gestoßen. Vielleicht hat mit dem Vermieter auch noch jemand Erfahrung.
Bin dankbar für alle Infos den so etwas sollte schon gut vorbereitet werden.
travelNAMIBIA33,4k Beiträge · seit 200610. Dez. 2017 · Hallo PGlaesser,
Vielleicht hat mit dem Vermieter auch noch jemand Erfahrung.
zu Britz findest Du über die Suche so einige Infos. Ein Single Cab ist immer so eine Sache, da Du praktisch nicht mal einen Rucksack (der bei Fotofans in der Regel größer ausfällt) in der Fahrerkabine verstauen kannst.
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Auszeitnomaden11 Beiträge · seit 201710. Dez. 2017 · Hallo,
wir waren im Mai / Juni mit dem Nissan Single Cab (Benziner) 5 Wochen in Namibia unterwegs....
Das Auto hatte zwar schon 74 Tkm auf der Uhr, war aber in einem Top Zustand.
Wir hatten bei knapp über 6000 KM keinerlei Probleme.
Zum Single Cab:
Also unser Nissan hatte eine durchgehende Sitzbank auf Kunststoff.
Man kann sie nur nach vorne oder nach hinten schieben.
Die Rückenlehne lässt sich nicht verstellen.
Ich bin 192 cm groß und hatte nach gut 3,5 Wochen ordentlich Probleme mit dem rechten Knie (Schmerzen) , da die Beinhaltung beim Gas geben kaum veränderbar ist.
Uns hat der Platz auf der Sitzbank trotz großer Fototasche gereicht.
ABER:
Bei unserer nächsten Reise Okt./ Nov. 18 nehmen wir auf alle Fälle einen Double Cab !
Hier hast du zwei Einzelsitze, die sich individuell verstellen lassen.
Das ist einfach viel konfortabler !
Und man hat bei den Soffsitzen nicht immer so einen "nassen verschwitzten" Hintern, wie auf der Plastiksitzbank.
Unser Reisebericht dazu:
Empfang vom 4 x 4 bei BritzLB
Bibo
PGlaesserThemenstarter15 Beiträge · seit 201710. Dez. 2017 · super danke für die Infos! Euer Bericht bei "Zeit aus - Reise an" macht schon richtig
Appetit
travelNAMIBIA33,4k Beiträge · seit 200611. Dez. 2017 · Hi Bibo,
Also unser Nissan hatte eine durchgehende Sitzbank auf Kunststoff. Bei unserer nächsten Reise Okt./ Nov. 18 nehmen wir auf alle Fälle einen Double Cab ! Hier hast du zwei Einzelsitze, die sich individuell verstellen lassen.
nur zur Info, aber das hat nichts mit Single oder Double Cab sondern rein mit dem Modell/Baujahr zu tun. Toyota hat es schon so ab Anfang der 2000er Jahre mit der Sitzbank abgeschafft. Nissan erst später.
Viele Grüße
Christian
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flakkari26 Beiträge · seit 201611. Dez. 2017 · Wir waren im August gut drei Wochen mit einem Nissan Pickup-Camper unterwegs - allerdings von Bobo. Der hatte zwar schon 120.000 km weg, aber: Geniales Teil! Erstaunlich robust und sehr durchdacht. Vorne als SingleCab allerdings wirklich sehr wenig Platz. Mit ein wenig Phantasie bekommt man aber dennoch auch die Kameraausrüstung sowie was zu trinken unter. Wir haben das Zeug halt zwischen den Sitzen und hinter den Sitzen in Handtücher gewickelt. Zwei Kameras und durchschnittlich 4 Objektive waren eigentlich IMMER vorne. Zum Sitzen war's bei mir reichlich - bin aber auch "nur" 1,82m groß. Unserer hatte ganz normal zwei Einzelsitze.
Witzigerweise haben wir ein anderes deutsches Paar immer wieder getroffen, die mit einem Camper von Britz unterwegs waren. Die ließen kein gutes Haar an ihrem Camper . Ständig war irgendwas kaputt - bis sich zum Schluß dann die ganze Kabine vom Fahrgestell gelöst hat! War aber vielleicht auch ein "Montagsmodell"...
gandalf_xvii5 Beiträge · seit 201711. Dez. 2017 · Hallo,
wir hatten jetzt zweimal einen Wagen von Britz, einmal in SA einen Nissan als Benziner und einmal in Namibia einen Hillux als Diesel, beide als SingleCab. Beim Nissan war es mit der durchgehenden Sitzbank etwas fummeliger als bei dem Toyota, der Einzelsitze hatte. Auch erschien mir der Raum hinter den Sitzen beim Toyota großzügiger. Fürs nächste Mal nehmen wir aber auch einen "Doppelten". Übrigens...bei diesem Anbieter werde ich -sollte ich nochmalig dort anmieten - immer bei der Flughafentankstelle die Tanks auf ihren Füllgrad prüfen...
Gruß
PGlaesserThemenstarter15 Beiträge · seit 201712. Dez. 2017 · könnten sie das mal näher erklären mit dem Füllgrad und der tankstelle, gibt da doch nicht etwa unangenehme Überraschungen 😐
gandalf_xvii schrieb:Hallo,
wir hatten jetzt zweimal einen Wagen von Britz, einmal in SA einen Nissan als Benziner und einmal in Namibia einen Hillux als Diesel, beide als SingleCab. Beim Nissan war es mit der durchgehenden Sitzbank etwas fummeliger als bei dem Toyota, der Einzelsitze hatte. Auch erschien mir der Raum hinter den Sitzen beim Toyota großzügiger. Fürs nächste Mal nehmen wir aber auch einen "Doppelten". Übrigens...bei diesem Anbieter werde ich -sollte ich nochmalig dort anmieten - immer bei der Flughafentankstelle die Tanks auf ihren Füllgrad prüfen...
Gruß
travelNAMIBIA33,4k Beiträge · seit 200612. Dez. 2017 · Hallo PGlaesser,
könnten sie das mal näher erklären mit dem Füllgrad und der tankstelle, gibt da doch nicht etwa unangenehme Überraschungen 😐
Voll-Voll-Regelung ist hier Gang und Gebe. Wenn er jetzt nicht voll ist am Anfang, Du ihn dann aber voll zurückgibst, verlierst Du Geld. Ich vermute, dass er darauf hinweisen wollte. Vor allem beim Doppeltank kann die Anzeige manchmal zu Verwirrungen führen, da es verschiedene Systeme gibt.
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
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gandalf_xvii5 Beiträge · seit 201712. Dez. 2017 · Hallo PGlaesser,
hier die kurze Geschichte zu meiner Anmerkung:
Bei unserer ersten Anmietung (November 2016) hatten wir uns den Wagen (Single Cap, Benziner) von Kapstadt nach Port Elisabeth bringen lassen, da wir ihn nur One-way nutzen wollten. Wie Christian schreibt ist die voll-voll Regelung normal. Der Wagen hatte einen 60 l Zusatztank (Nachrüstung, auch extra Tankstutzen), sodass man schon ein Stückchen damit fahren könnte. Die Tankanzeige wird über den Füllstandsmesser des Haupttanks angesteuert - bedeutet, dass er voll anzeigt, wenn der Haupttank voll ist - du siehst bei dieser Variante nicht, ob der Zusatztank gefüllt ist. (eine einfache Klopfprobe am Zusatztank hätte ggf. schon einen ersten Hinweis geben können). Nun ja, wir sind los ....und mussten nach ca. 370km zum tanken... es ergab dann einen errechneten Vebrauch von an die 25-30 Liter 🤢 . Bei der weiteren Tour und weiteren Tankstopps kamen wir dann auf einen Verbrauch von 12-13 Liter. Der Vermieter hatte keine Erklärung - unsere Erklärung, dass die Tanks nicht voll waren, wurde mit dem Hinweis auf das Übergabeprotokoll abgetan...shit happens...
Bei unserer zweiten Anmietung, März 2017, gleicher Anbieter, diesmal in Windhoek, dachten wir an unsere Erfahrung in SA und wollten vorsichtiger sein. Die Übergabe verlief in netter Atmosphäre und problemlos, unsere Frage nach dem Füllstand wurde mit "komplett gefüllt" beantwortet und im Übergabeprotok vermerkt. Wir hatten diesmal einen Hillux, Diesel mit Zusatztank - einem Tankstutzen, Wir trafen auch noch ein schweizer Paar, die einen Nissan/Petrol übernahmen. Wir stiegen in den Hillux, fuhren los und sprachen noch kurz darüber, ob wir den Tank an der Tankstelle prüfen sollten. "Ach was", meinte ich zu meiner Frau, "war halt in SA schief gelaufen, lass uns ins erste Camp fahren" und fuhren an der Tankstelle vorbei. Beim Abbiegen auf die Straße nach Windhoek bemerkte ich, wie sich die Tanknadel etwas bewegte - "hmm", dachte ich, wenn die auch aus dem Haupttank angesteuert wird, dann schwappt der Diesel aber ganz schön - oder hier stimmt was nicht. So sind wir dann direkt zur Tankstelle und tankten. Bis 100 N$ hätte ich nix gesagt, aber es wurden 874 N$ - 77 Liter Diesel 🤩
Also zurück zur Vermietung und darauf hingewiesen. Dort bekamen wir dann Lob "das wäre eine gute Idee gewesen, das zu prüfen, sie hätten keine Erklärung dafür, aber kein Problem, wir bekommen das Geld zurück". "Nun hatten wir mit Karte bezahlt, sodass man uns kein Bargeld geben könne, man werde es uns zurücküberweisen, vermutlich sei es auf dem Konto während wir noch unterwegs seien. " Kopie von Rechnung und Request for Refund ausgestellt, ausgehändigt - also gut, auf gehts...Das Geld war übrigens bis zur Ende der Reise noch nicht auf dem Konto und auch bis heute noch nicht...Wir sind noch in Kontakt dazu 😎
Auf der weiteren Reise haben wir die Schweizer wiedergetroffen, die sich den Petrol geliehen hatten - auf meine Frage, wann sie tanken mussten...."so nach knapp 400 Kilometer" - auch einen anderen Dieselfahrer diese Vermieters habe ich nach seinem ersten Tankstopp gefragt - auch hier "nach ca. 500 Km" - ab da habe ich persönlich bei diesem Vermier nicht mehr an Zufall gedacht.
Der absolute Hammer war aber dann noch die Rückgabe - wir, bzw. der Tankwart tankten am Flughafen voll und wir wollten den Wagen zurückgeben. Da wurde ich aufgefordert, noch einmal mit einer Mitarbeiterin zur Tankstelle zu fahren, damit sie prüfen könne, ob der Tank voll sei, "wir wären doch auch auf diese gute Idee gekommen" - hier war ich am Ende meines Geduldfadens angelangt und bat meine Frau dies zu übernehmen...und tatsächlich bekam die Mitarbeiterin mit schütteln des Wagens und langsamen einfüllen noch 8 Liter rein - Unterkante Einfüllstutzen... Respekt...- hoffe der nächste Mieter konnte von profitieren....(Achtung jetzt kommt eine persönliche Unterstellung), ...wenn nicht wieder was aus dem Tank abgelassen wurde...
...daher meine Anmerkung, dass ich bei diesem Vermieter prüfen werde - kann ja mal passieren 😗
MAMarkus6151’042 Beiträge · seit 201613. Dez. 2017 · Hallo,
also 2016 hatten wir auch einen Hilux von Britz mit Doppeltank (und einem Einfüllstutzen). Wie richtig beschrieben bewegt sich die Tanknadel erst wenn der Zusatztank leer ist, weswegen man nicht so einfach überprüfen kann ob der zweite Tank auch wirklich richtig voll oder leer ist.
Beim ersten Tank stopp lag der errechnete Verbrauch auch etwas hoch, aber nicht so extrem wie hier beschrieben. War uns aber auch relativ egal. Kommt eben vor, mich nervten mehr die schlechten Reifen.
Bei der Übergabe sagte man uns auch, dass wir bei der Tankstelle am Flughafen kurz vor Abgabe komplett voll tanken sollten und das vom Tankwart auf der Rechnung dann auch quittieren lassen sollten. Das hatten wir natürlich auch gemacht. Da lag dann aber der errechnete Durchschnittsverbrauch ziemlich niedrig, weil der Tankwart eben recht schnell versucht hatte die beiden Tanks zu füllen und da wohl noch einiges an Luft in der Leitung war. Beim Abgeben des Autos hatten wir die unterschriebene Tankquittung mit abgegeben und so war das auch in Ordnung. Ich meine es kann auch an der Motivation des Tankwarts liegen, ob das Auto nun komplett voll getankt wurde oder eben nur teilweise.
Bei anderen Vermietern ist das wieder anders geregelt, da muss der Haupttank komplett voll sein (also die Tanknadel auf voll stehen) und der Zusatztank darf bei Übergabe leer sein, man bekommt den aber auch so übergeben.
Was mich auch ärgern würde, wäre ein komplett leerer Zusatztank, wenn man den dann aber voll wieder abgeben muss. Wegen 10 oder 15 Litern sagt ja keiner was (wie in unserem Fall, nur hatte ich durch Zufall das Auto mit ähnlichem Füllstand wieder abgegeben).
Warum ich nie wieder ein Auto von Britz miete hat ganz andere Gründe.
Gruß Markus
PGlaesserThemenstarter15 Beiträge · seit 201713. Dez. 2017 · He Leute, vielen, vielen Dank für diese Infos 🙂 Das klingt ja richtig erschrecken wie man hier mit Kunden umgeht. Ich glaube da müssen wir höllisch aufpassen 😠
Ist aber sehr gut das ihr das hier anschprecht um andere zu warnen, denn sonst macht man bei Britz so weiter
PGlaesserThemenstarter15 Beiträge · seit 201713. Dez. 2017 · was haben die denn noch "auf dem Kerbholz" 🙁
Markus615 schrieb:Hallo,
also 2016 hatten wir auch einen Hilux von Britz mit Doppeltank (und einem Einfüllstutzen). Wie richtig beschrieben bewegt sich die Tanknadel erst wenn der Zusatztank leer ist, weswegen man nicht so einfach überprüfen kann ob der zweite Tank auch wirklich richtig voll oder leer ist.
Beim ersten Tank stopp lag der errechnete Verbrauch auch etwas hoch, aber nicht so extrem wie hier beschrieben. War uns aber auch relativ egal. Kommt eben vor, mich nervten mehr die schlechten Reifen.
Bei der Übergabe sagte man uns auch, dass wir bei der Tankstelle am Flughafen kurz vor Abgabe komplett voll tanken sollten und das vom Tankwart auf der Rechnung dann auch quittieren lassen sollten. Das hatten wir natürlich auch gemacht. Da lag dann aber der errechnete Durchschnittsverbrauch ziemlich niedrig, weil der Tankwart eben recht schnell versucht hatte die beiden Tanks zu füllen und da wohl noch einiges an Luft in der Leitung war. Beim Abgeben des Autos hatten wir die unterschriebene Tankquittung mit abgegeben und so war das auch in Ordnung. Ich meine es kann auch an der Motivation des Tankwarts liegen, ob das Auto nun komplett voll getankt wurde oder eben nur teilweise.
Bei anderen Vermietern ist das wieder anders geregelt, da muss der Haupttank komplett voll sein (also die Tanknadel auf voll stehen) und der Zusatztank darf bei Übergabe leer sein, man bekommt den aber auch so übergeben.
Was mich auch ärgern würde, wäre ein komplett leerer Zusatztank, wenn man den dann aber voll wieder abgeben muss. Wegen 10 oder 15 Litern sagt ja keiner was (wie in unserem Fall, nur hatte ich durch Zufall das Auto mit ähnlichem Füllstand wieder abgegeben).
Warum ich nie wieder ein Auto von Britz miete hat ganz andere Gründe.
Gruß Markus
MAMarkus6151’042 Beiträge · seit 201613. Dez. 2017 · PGlaesser schrieb:
was haben die denn noch "auf dem Kerbholz" 🙁
Hallo,
nichts weiter tragisches...
die Reifen waren zum Teil Kernschrott (auf dem Auto selbst 2 mal Conti über kreuz montiert, einmal Infinity INF 200 und einmal Goodyear Wrangler und als Ersatzräder gab es einen fast luftleeren Nankang an der Heckklappe und einen schlecht geflickten und luftleeren Goodyear Wrangler unter dem Auto), Schloss an der Seitenklappe vom Aufbau defekt, Gewinde für die Befestigung des Ersatzrades an der Heckklappe war "Fratze" weswegen das dann auch irgendwann hinten drinnen aufgehoben werden musste, die Hupe funktionierte nicht (braucht man aber auch nicht so dringend) klappernde aber auch unwichtige Teile rundeten den Gesamteindruck vom Fahrzeug ziemlich ab.
Mal davon abgesehen, dass man das Getriebe kaum ohne Zwischengas schalten konnte wäre alles bis auf die Reifen noch vertretbar gewesen. Das Problem war halt, dass wir eine Liste bekommen hatten mit den Werkstätten die wir im Falle eines Reifendefekts aufsuchen dürfen und man es anscheinend nicht für nötig erachtet, dass diese Werkstätten dann auch Ersatz für die Fahrzeuge bereit halten. Wenn dann Ersatzreifen wenigstens zeitnah organisiert werden könnten wäre es auch kein Drama gewesen... Aber wir warteten viele Stunden und verloren so einen ganzen Urlaubstag unnötigerweise. Aber die Strecke von Opuwo zu den Epupa Falls traute ich mich nicht mehr zu fahren, so ganz ohne Ersatzrad und mit einem schlecht geflickten Reifen auf dem Auto.
Dabei hatten wir noch Glück, ohne Reifendruckgerät und ohne Kompressor waren wir unterwegs nach Opuwo schon auf fremde Hilfe angewiesen und hatten die auch bekommen...
Das Reifendrama habe ich ja auch im Reisebericht verewigtSchon auf Seite 1 am Ersatzrad sieht man mit wie vielen Muttern schon von Anfang an befestigt war. Blöd dass eine weitere auch nicht wirklich gut hielt und man mit Panzertape so ein Rad auch nicht Gravelroad tauglich befestigt bekommt... 😄
Die Reifen waren übrigens versichert und kosteten so theoretisch im Endeffekt 100 N$ Selbstbeteiligung. Theoretisch deswegen, da wir in Vorleistung gegangen waren und durch Wechselkursschwankungen zwischen bezahlen der Reifen und Erstattung kosteten die im Endeffekt dann gar nichts...
War trotzdem eine super Reise und wir waren dieses Jahr wieder in Namibia und nächstes Jahr ist auch wieder gebucht nur eben der Fahrzeugvermieter war schon dieses Jahr ein anderer und wird es auch nächstes Jahr wieder sein. 😉
Vielleicht hat Britz ja auch seit 2016 dazu gelernt oder wir waren eine absolute Ausnahme?!? 🙂
Gruß Markus
Sanne2’485 Beiträge · seit 200613. Dez. 2017 · Markus615 schrieb:
Wenn dann Ersatzreifen wenigstens zeitnah organisiert werden könnten wäre es auch kein Drama gewesen... Aber wir warteten viele Stunden und verloren so einen ganzen Urlaubstag unnötigerweise.
Gruß Markus
das ist doch zeitnah 😮 Erwartest Du wirklich, dass jeder Vermieter für seine Fahrzeuge an jeder Werkstatt zig Reifen auf Vorrat hält? 😗 Vermutlich nicht, deshalb müssen sie beschafft werden und das ist in Namibia entfernungstechnisch eben schwieriger in nicht "vielen Stunden" als vielleicht in Deutschland...
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
Sasa2’391 Beiträge · seit 201613. Dez. 2017 · Wir hatten letztes Jahr einen Fortuner von Britz und waren sehr zufrieden. Gute Einweisung incl. genaue Beschreibung für Reifenwechsel und Vierradfahren.
Geld für Reifenpanne wurde zurücküberwiesen (nach ca. 4 Wochen) Abgabe vollkommen unkompliziert.
Und zum Thema tanken bei Mietfahrzeugen, könnte ich viele Geschichten die hier in Deutschland spielen schreiben. Da habe ich auch schon Rechnungen von Mietwagenfirmen über 4 l Benzin für fast 20€ bekommen, weil angeblich der Tank nicht voll war. Im Südeuropäischen Raum noch ganz andere dolle Dinger. Sowas kann überall passieren, aber das weiß man doch eigentlich auch, oder? Deshalb selber alles überprüfen, wenn möglich.
Viele Grüße
Sasa
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft.
3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016:
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html MAMarkus6151’042 Beiträge · seit 201613. Dez. 2017 · Hallo Sanne,
Sanne schrieb:
das ist doch zeitnah 😮 Erwartest Du wirklich, dass jeder Vermieter für seine Fahrzeuge an jeder Werkstatt zig Reifen auf Vorrat hält? 😗
ähm ja mindestens einen Reifen schon... Reifenpannen sind ja nichts außergewöhnliches in Namibia.
Sanne schrieb:
Vermutlich nicht, deshalb müssen sie beschafft werden und das ist in Namibia entfernungstechnisch eben schwieriger in nicht "vielen Stunden" als vielleicht in Deutschland...
Blöderweise war die Entfernung da aber gerade einmal ca. 2 km von der Stelle wo wir nagelneue Reifen bekommen hätten zu der Werkstatt die genannt war. Man darf dann als Vermieter eben nicht nur bestimmte Werkstätten vorschreiben und wenn, dann sollten die eben auch Reifen bevorraten.
Wenn andere Vermieter Kunden haben, die in ganz kurzer Zeit neue Reifen bekommen, dann findet man das eben nicht so lustig, wenn man selber am Vortag die Reifen schon bestellt hat und das Versprechen bekommen hat dass die am nächsten Morgen da sind und es dann doch bis zum späten Nachmittag dauert. Derjenige der uns am Vortag geholfen hatte, der hatte unterwegs auch eine Reifenpanne (auch gute Reifen können kaputt gehen) und kurze Zeit später einen neuen Reifen aufgezogen. Der nannte uns auch die Werkstatt wo noch mindestens 4 neue Reifen der gesuchten und durchaus gängigen Reifengröße lagerten und die war eben nur 1,3 km (gerade auf Google maps geschaut) von der Stelle entfernt wo unsere Felgen auf neue Reifen warteten.
Wir hatten ziemlich genau 22 Stunden "umsonst" auf die Reifen "gewartet" und das merkt man sich halt für das nächste Mal.
Wie ich schon geschrieben habe, den einen, einzig ausschlaggebenden Grund gibt es nicht, das ist einfach die Summe der "Unzulänglichkeiten" und das war 2016 vielleicht ein bedauerlicher Einzelfall.
Dass es mich getroffen hat ist purer Zufall, aber die Konsequenzen die ich daraus gezogen habe sind eben aufgrund persönlicher Erfahrung. Manch anderer Kunde hätte das vielleicht auch als Abenteuer empfunden und "steht auf so etwas". 😉
Gruß Markus
PS: Ich bin es gewohnt auf Ersatzteile zu warten. Meine eigenen Fahrzeuge waren früher "fast immer" im Urlaub defekt, jedenfalls kam das ein paar Mal vor und nicht nur in Afrika hat man manchmal ein "Ersatzteilproblem" und wenn das gelöst ist dann ein "Werkzeugbeschaffungsproblem" und wenn es nur ein 50er Schlüssel ist, den man sich aus Flacheisen wenigstens noch zusammen schweißen kann...
Bornheimer99 Beiträge · seit 201615. Dez. 2017 · Meine Frau und ich waren im September/Oktober gut drei Wochen lang in Namibia unterwegs.
Die gefahrene Strecke betrug insgesamt ca. 5.800 km. Unser fahrbarer Untersatz war ein Discoverer FunX2 (Diesel) auf der Basis eines Nissan NP 300 von Bobo-Campers mit anfangs 115.000 km auf der Uhr. Wir hatten uns für dieses Fahrzeug entschieden, obwohl es teilweise durchaus kritische Reviews im Netz gibt. Ausschlaggebend für uns war, daß dies als einziges 4WD-Fahrzeug eine innenliegenden chemischen Toilette anbot. Für uns als Namibianeulinge ohne Campingerfahrung in diesen Breiten war das ein wichtiger Punkt gewesen. Im Nachhinein kann ich sagen, daß wir sie nicht einmal benutzt haben und die kleine Toilette als zusätzlicher Stauraum diente.
Über das Fahrzeug selbst kann ich nichts grundsätzlich Schlechtes sagen, obwohl es durchaus Licht und Schatten gibt.
Positiv überrascht waren wir über den durchschnittlichen Treibstoffverbrauch. Genannt wurde uns ein Wert zwischen 12 und 14 Liter/100km. Tatsächlich lag unser Verbrauch dann bei 11,7 Litern. Trotz ziemlich verbrauchter Reifen hatten wir auf der gesamten Strecke keinen einzigen Reifenschaden oder Plattfuß. Da haben wir unterwegs ganz andere Sachen gesehen oder von Reisebekanntschaften gehört. Der Stauraum im Camperaufsatz war für uns mehr als ausreichend und der große Kühlschrank Gold wert. Das Bett, welches sich schnell aus dem Tisch und den Sitzbänken herstellen ließ, war war für meine Frau und mich durchaus bequem. Die Ausstattung war auch dem Verwendungszweck angemessen. Wir hatten sogar einen elektrischen Kompressor, mit welchem wir schnell den Luftdruck den wechselnden Pad-Gegebenheiten (Gravel, Washboards, Sand, Teer) anpassen konnten.
Auf die eher negative Seite gehört für mich, daß der Wagen für seine Größe und sein Gewicht etwas untermotorisiert war. Dies machte sich immer auf steileren Anstiegen bemerkbar, wenn man nicht über genügend Schwung verfügte. Nur einmal im Kaokoveld, auf der Zufahrt zum Camp Aussicht, auf halber Stecke zwischen Sesfontein und Opuwo, brauchten wir einen zweiten Anlauf. In einem Steilstück standen plötzlich Rinder auf dem Weg, welche uns zum Anhalten zwangen. Als sie sich endlich wegbewegt hatten, war der Motor zu schwach um den Wagen im ersten Gang am Berg anzufahren. Also hieß es rückwärts runter, durch das Trockenflußtal hindurch und den Gegenhang rückwärts hinauf. Dann wurde ordentlich Schwung geholt und das letzte Steilstück zum Camp gerade so geschafft. Bei den den abenteuerlichen Passagen durch die Zufahrten zum Camp zeigte sich eine andere Eigenschaft des Nissan, auf die man achten sollte. Durch den Camperaufbau verfügt er über einen relativ hohen Schwerpunkt, welcher sich durch teilweise abenteuerliches Schwanken des Fahrzeugs auf unebenem Gelände bemerkbar macht. Letzlich sind wir aber doch auf den Berg rauf und wieder hinuntergekommen.
Eine weitere interessante Erfahrung mit dem Wagen war, daß sich durch die Vibrationen ständig irgendwelche Schrauben und Scharniere lockerten oder lösten und wir froh waren, entsprechende Schraubendreher und -schlüssel dabei zu haben.
Vermutlich auf Vibrationen war auch ein unplanmäßiger Zwischenstop zurückzuführen. Auf der Fahrt durchs Damaraland gabe es ohne ersichtlichen Grund plötzlich Probleme mit dem Zündschloß. Beim Starten des Motors ließ sich plötzlich der Schlüssel nicht mehr drehen. Teilweise dauerte es mehrere Minuten und dutzende Versuche, bis der Motor gestartet werden konnte. Gemäß Kontakt mit Bobo-Campers, bzw. dessen technischen Dienstleisters, wurde ein Werkstadtbesuch in Swakopmund vereinbart. Hier wurde in einer Vertragswerkstatt das defekte Zündschloß ausgetauscht. Wir nutzten die Zeit für eine ohnehin geplante Stadtbesichtigung.
Alles in allem haben wir unsere Entscheidung für den Discoverer FunX2 von Bobo Campers nicht bereut, obwohl ich denke, daß andere Fahrzeuge für Fahrten in rauhem Gelände deutlich besser geeignet sind. Wichtig ist, das man gut und sicher ankommt und zu diesem Punkt gibt es meinerseits keine Klagen.
2017 - Namibia (10.09. - 04.10.2017)
2019 - Neuseeland (19.01. - 12.02.2019)
2020 - Mecklenburg-Vorpommern (Ersatz Kanada - 06.09. - 19.09.2020)
PGlaesserThemenstarter15 Beiträge · seit 201715. Dez. 2017 · Danke für den so ausführlichen Reisebericht 🙂 Ich denke langsam auch, das man Glück und Pech haben kann wie immer im Leben. Wir sind mit solch einem Picup Camper schon viel in der Welt unterwegs gewesen, Kanada, Südamerika und finden dieses Fahrzeug immer wieder klasse für Individualtouristen die was erleben wollen 😛 . Bis jetzt hatten wir damit auch noch nie größere Probleme, bis auf einem platten und einem Dieselfilter und das auch in Südamerika wo wir schon einige harte Pisten hinter uns gebracht haben. Man hat ein geländegängiges Fahrzeug und Wohnmobil in einem.
PHphilcis213 Beiträge · seit 200709. Jan. 2018 · Hallo,
bei uns gab es 2015 bei Britz mit dem gemieteten Hilux noch ne Zugabe - dem dem 'volltanken(!) - :
als wir bereits unterwegs waren stellten wir fest, dass das Campinggeschirr nur sehr unvollständig war ( hätten wir vlt explizit untersuchen sollen beim Losfahren) , wir mussten von Werkstatt zu Werkstatt, weil dauernd größere Reparaturen waren an der ausgelutschten Kiste und zu guter letzt standen wir im 'center of nowwhere' und die 2. Gasflasche war leer.....
soviel zu Britz, die dann auch in Windhoek noch recht unverschämt wurden!!
lg
philcis