GUGuido.Gast10. Nov. 2017 · Hallo Woma,
WoMa schrieb:Wenn mein Gegenueber wegen Korinthen anfaengt, aggressiv zu argumentieren, habe ich keine Lust mehr. [...] Bevor es jetzt immer abstruser wird und ich mir Vorwuerfe und Unterstellungen anhoeren muss, die nichts, aber auch gar nichts mit der Realitaet zu tun haben, nur weil du Recht haben willst, steige ich aus der Diskussion mit dir wieder aus.
Du hast nicht eine einzige Aussage von mir widerlegt, kannst Du auch nicht, weil Du teilweise puren Unsinn geschrieben hast und offensichtlich Doppelstandards hast. Wenn Google, facebook und Co. automatisiert Daten erfassen, die kein Mensch manuell anschaut und die teilweise auch gar nicht verwertet werden, dann stellst du das als kritisch dar. Wenn ihr das Gleiche macht, ist es dagegen per se super. Und dann kommt, was immer kommt: Null Argumente mehr zum Thema sondern nur noch Kritik gegen die Person. Das ist OK aber halt in der Sache nicht überzeugend.
WoMa schrieb: bei dir klingt es als wuerden sie sich daran bereichern, dass sie keine Unfaelle haben.
Wenn Eure Lösung so viele Unfälle und Schäden verhindert: Bei welchem Eurer Vermieter werden denn die laut Deinen Aussagen teilweise um 80% verminderten Schäden in Form günstigerer Versicherungsgebühren an die Kunden weiter gegeben? Wo sind Eure Vermieter, die klar definieren: Wenn der Mieter nicht zu schnell war (was mit Blackbox nun endlich eindeutig belegbar ist), dann ist auch der Überschlag auf Gravel (single vehicle accident) versichert? Den Überschlag führt ja garantiert kein einziger Mieter mutwillig herbei. Oder ist es so: Wenn die Blackboxdaten verwendet werden, dann in der Regel zum Nachteil des Mieters. Wenn mit Beepern und Warnanrufen durchgesetzt wird, dass man teilweise nur noch max. 60km/h auf Gravel fahren darf, dann ist das für mich Gängelei. Aber wie schon geschrieben: Die Vermieter haben das Recht dazu und wenn das hinreichend viele Kunden akzeptieren, kommen sie damit eben durch. Das ist dann mein Problem und nicht das der Vermieter.
Beste Grüße
Guido
lilytrotter4’132 Beiträge · seit 200810. Nov. 2017 · Das böse tracken schürt beim täglichen Smartphone+App+google++...-User einfach zuviel Ängste... 🤪 🤢
Da ist man dann besonders beim Autofahren ganz schnell an den Grenzen der persönlichen Freiheit... 😗 😎 🤩
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt LEleserGast10. Nov. 2017 · Vor 15 Jahren hat mir der Gründer und Besitzer einer heute bekannten Vermietung in Upington gesagt, dass er nicht mehr an Südafrikaner vermiete, sondern nur mehr an Europäer. Von Ersteren kriege er nur Schrott zurück, Letztere seine zivilisierter und behandeln seine Autos pfleglich. Das dürfte sich geändert haben.
@ Gläserner Mensch und Fahrer.
Ich lese hier zwar nur hin und wieder, aber jedesmal ist mir folgender Widerspruch im Konsumverhalten auffällig. Was da zu Hause anstandslos akzeptiert wird, stößt im Urlaub in Afrika auf Ablehnung. Oder verstehe ich was falsch?
Jeder Nutzer eines Mobiltelefons, des Internets……bis Betreiber eines modernen Autos kann TOTAL abgesaugt werden und wird das auch in ihm unbekanntem Ausmaß. Lt. Presseberichten sind moderne Autos so ausgestattet, dass der Hersteller ALLES, von Betriebsdaten bis Standorte, Telefonverbindungsdaten und -INHALTE, abgreifen kann. Die Hersteller halten sich bedeckt, was davon und wie das tatsächlich ausgeführt wird. Ob und inwieweit das stimmt kann ich nicht beurteilen, es gibt aber hier technisch sehr versierte Schreiber, die vielleicht etwas dazu sagen könnten.
Unlängst habe ich mich an einer diesbezüglichen Umfrage eines Touring Clubs beteiligt und praktisch alle Fragen betr. Zustimmung verneint und mich für qualifizierte Zustimmungs-oder Ablehnungsrechte beim Fahrzeugkauf ausgesprochen.
Trotzdem sehe ich die hier diskutierte Problematik anders gelagert (zumindest nach Bauchgefühl), weil es nämlich um sicherheits- und beschädigungsrelevante Fragen geht und nicht um die Weiterverarbeitung und Vermarktung von Nutzerprofile.
Sanne2’487 Beiträge · seit 200610. Nov. 2017 · Liebe Maxi,
gestern habe ich nicht mehr geschrieben, weil ich nicht wollte, dass eine Diskussion in einen Streit mündet, aber offensichtlich ist das genau passiert.
Wenn in Namibia eben fast alle Vermieter meinen, Kunden tracken zu müssen und Daten nicht nur im Unfallfall auslesen, muss ich das so hinnehmen. Mich ärgert nur immer, wenn diese Vermieter versuchen mir einzureden, dass wäre zu meinem eigenen Schutz. Wenn ich einerseits darauf bestehen muss, dass irgendein völlig runtergefahrener Reifen getauscht wird, anderseits aber das Tracken mein Unfallrisiko minimieren soll, ist das ein Widerspruch für mich. Die Kunden grundsätzlich nur mit guten Reifen vom Hof fahren zu lassen, ist nach meiner Erfahrung nicht die Regel. Und das würde in meinen Augen deutlich mehr für meine Sicherheit tun als ggf. ein Anruf, dass ich zu schnell unterwegs wäre.
Ich kritisiere damit nur die Vorgehensweise der Vermieter, ganz sicher nicht Dich.
Liebe Grüße
Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
TAtanjatanja137 Beiträge · seit 201710. Nov. 2017 · Ich verstehe die Vermieter. Wenn jemand ordentlich fährt und dich an die Mietbedingungrn hält sollte es egal sein ob man überwacht wird . Die PKWs sind Eigentum des Vermieters also kann er auch versuchen sein Eigentum so gut es geht zu schützen .
Ich denke auch Mietwagenfirmen und Car-Sharing-Firmen in Deutschland werden so verfahren . Hab ich glaub ich schon gelesen.
Auch Taxi dürfte man dann nicht mehr fahren und Firmenwagen werden auch oft GPS überwacht .
Also wem es nicht passt: nachfragen und woanders mieten.
kOa_Master391 Beiträge · seit 201510. Nov. 2017 · tanjatanja schrieb:Ich verstehe die Vermieter. Wenn jemand ordentlich fährt und dich an die Mietbedingungrn hält sollte es egal sein ob man überwacht wird...
Puh, also mit der Argumentation habe ich extrem Mühe, grundsätzlich. In einer solchen Welt wo solche Gedanken dominieren will ich nie leben, da ist nämlich die Freiheit nichts mehr wert.
Ich sehe aber auch keine Probleme darin, dass Vermieter mittels Blackbox (Fahrtenschreiber und Notsignal) ihre Fahrzeuge überwachen, um sich im Schadens-/Versicherungsfall abzusichern. Eine Live-Überwachung fände ich aber auch äusserst bedenklich.
MAMarkus6151’042 Beiträge · seit 201610. Nov. 2017 · Hallo Maecs,
Maecs schrieb:
Diese Personen sollten aber auch tunlichst (in Deutschland oder sonstwo) kein Smartphone oder gar Facebook o.ä. nutzen.
und niemals einen Tesla kaufen.... 😄
◾Telematikprotokolldaten: Zur Verbesserung unserer Fahrzeuge und Dienstleistungen können wir bestimmte Telematikdaten über die Leistung, Nutzung, den Betrieb und den Zustand Ihres Tesla-Fahrzeugs erfassen. Hierzu zählen beispielsweise: Fahrzeugidentifikationsnummer; Geschwindigkeitsinformationen; Kilometerstand; Informationen über den Batterieverbrauch; Batterieladehistorie; Funktionen des elektrischen Systems, Informationen über die Softwareversion, Daten des Infotainmentsystems, sicherheitsrelevante Daten und Kamerabilder (einschließlich z.B., Informationen über die SRS-Systeme, Bremsen und Beschleunigen, Sicherheit, e-Bremse und Unfälle), kurze Videoaufnahmen von Unfällen, Informationen über die Verwendung und den Betrieb von Autopilot, Summon und anderen Funktionen, sowie andere Daten, die uns helfen, Probleme festzustellen und die Leistung des Fahrzeugs zu analysieren. Wir können diese Informationen entweder persönlich (wie beispielsweise während eines Servicetermins) oder über Fernzugriff erheben.
◾ Fernanalysedaten: Zur Diagnose und Problembehebung können wir Ihr Tesla-Fahrzeug unter Umständen dynamisch verbinden. Dieses Verfahren kann dazu führen, dass wir Zugriff auf persönliche Fahrzeugeinstellungen (wie beispielsweise Kontakte, Browserverlauf, Navigationsverlauf und Radionutzungsverlauf) erhalten. Diese dynamische Verbindung ermöglicht es uns auch, den aktuellen Standort Ihres Fahrzeugs festzustellen, jedoch ist dieser Zugriff auf eine begrenzte Anzahl von Mitarbeitern bei Tesla beschränkt.
Aber im Gegensatz zu der Vorgehensweise bei Mietwägen in Namibia kann man der Datennutzung da auch widersprechen, allerdings mit unabsehbaren Folgen:
Wenn Sie nicht mehr möchten, dass wir Telematikprotokolldaten oder andere Dateien von Ihrem Tesla Fahrzeug erhalten, kontaktieren Sie uns bitte wie im Abschnitt „Wie Sie uns erreichen“ unten beschrieben. Bitte beachten Sie, dass, wenn Sie der Erfassung von Telematikprotokolldaten oder anderer Daten von Ihrem Tesla Fahrzeug widersprechen (mit Ausnahme der oben angeführten Einstellungen für die Datenfreigabe), wir nicht in der Lage sind, Sie in Echtzeit über Probleme im Zusammenhang mit Ihrem Fahrzeug zu informieren. Dies kann dazu führen, dass bei Ihrem Fahrzeug eine lediglich eingeschränkte Funktionalität, ernsthafte Schäden oder Funktionsunfähigkeit eintreten können. Es können dadurch auch zahlreiche Funktionen Ihres Fahrzeugs außer Betrieb gesetzt werden, wie regelmäßige Software- und Firmwareaktualisierungen, Fernwartungen und die Interaktion mit mobilen Anwendungen und im Auto installierten Funktionen, wie beispielsweise Standortsuche, Internetradio, Sprachsteuerung und Webbrowserfunktionalität.Maecs schrieb:
Da gibt man sicher viel mehr privates preis als beim Autofahren in Namibia.
Ja ganz sicher und in Namibia wird man vom Vermieter auch darauf hingewiesen, dass so ein System an Bord ist. Ich denke, dass die Hoffnung besteht, dass wenn der Kunde weiß, dass er jederzeit überwacht werden kann sich dann auch an die Mietbedingungen bezüglich der erlaubten Geschwindigkeiten hält. Ein Fahrzeugvermieter, der allerdings max. 60 km/h auf Gravel zu lässt, da würde ich dann einfach nicht mieten, auch wenn ich meistens diese 60 km/h freiwillig nicht überschreite.
Beinahe jeder Autovermieter in Namibia hat ein Trackingsystem im Fahrzeug eingebaut und bei uns ist so ein ähnliches System auch in vielen modernen Fahrzeugen auch verbaut nur kann das meist sehr viel mehr als nur die Position des Fahrzeugs bestimmen.
Wo sich das Fahrzeug meines Autovermieters in Namibia gerade befindet, darf er ja ruhig wissen. Von mir aus auch wie schnell sich sein Fahrzeug gerade bewegt. Was soll er mit den Informationen großartig anfangen?
Problematisch wird es dann, wenn die Informationen von "Fremden" abgefangen werden könnten, die andere Interessen als der Fahrzeugvermieter verfolgen. Aber ich habe noch von keinem Fall gehört, bei dem diese Daten gezielt genutzt wurden um ahnungslose Urlaube zu überfallen.
Gruß Markus
dino727 Beiträge · seit 200810. Nov. 2017 · leser schrieb:
Ich lese hier zwar nur hin und wieder, aber jedesmal ist mir folgender Widerspruch im Konsumverhalten auffällig. Was da zu Hause anstandslos akzeptiert wird, stößt im Urlaub in Afrika auf Ablehnung. Oder verstehe ich was falsch?
Also das sehe ich anders. Ich würde das Verhalten in Deutschland genauso ablehnen. Ich würde z.B. nie einen der Versicherungstarife abschliessen, bei denen man sich eine Tracking-Box einbauen lassen muss.
Der Grund dafür ist nicht, dass ich ständig wie ein Wilder gegen Verkehrsregeln verstoße. ABER: Wir sind alle Menschen und machen Fehler. Ich behaupte mal, dass jeder von uns an jedem Tag unabsichtlich und vielleicht auch absichtlich gegen irgendwelche Regeln verstößt. Besonders auch gegen Verkehrsregeln. Oft sind die Fehler klein, manchmal groß. Meistens bleiben diese Fehler folgenlos. Besonders im Autoverkehr kann ein kleiner Fehler aber einen großen Effekt haben und hohe Kosten nach sich ziehen.
Dafür gibt es Versicherungen.
Und jetzt kommt mein Problem: Jeder Unfall beruht letztendlich auf einem Fehler. Bei einer Komplettüberwachung - und sei es nur bei nachträglicher Auswertung - wird die Versicherung nach jedem Unfall einen Fehler finden können. Damit hätte sie immer einen Grund nicht zu zahlen, falls der Fehler auf meiner Seite war und nicht ein anderer den Unfall verursacht hat. (Dann zahlt halt dessen Versicherung nicht)
In einer idealen Welt wird das natürlich nicht passieren. Diejenigen, die ein Tracking-System einbauen, die wollen natürlich nur das Beste für den Fahrer. Leider leben wir nicht in einer idealen Welt. Ich habe einfach ein Problem damit, dass ich theoretisch nach einem solchen Unfall auf dem kompletten Schaden - der in schlimmen Fällen in existenzbedrohende Höhe schnellen kann - sitzen bleiben, nur weil ich einen Fehler gemacht habe.
Leider haben die Mietwagenvermieter in Namibia durch einige Berichte auch hier im Forum keinen besonders guten Ruf. Wenn die Unfallquote wirklich durch Tracking um 80% sinkt, und alle Firmen einen Tracker haben, dann müssten die Mietwagenpreise ja mal günstiger werden. Tun sie aber nicht. Das Thema mit den schlechten Reifen hatten wir auch schon. Auch der Verdacht, dass man Schäden auf den Mieter schiebt, die andere Verursacht haben (Stichwort Kupplung).
Das ist der Grund, warum ich etwas gegen das Tracking habe. Aber natürlich kann das jeder anders sehen.
Gruß
Dino
YAyanjep1’014 Beiträge · seit 201610. Nov. 2017 · Ein Tracking-System kann keinen Unfall verhindern, wie auch. Allenfalls das Wissen, daß man - als zahlender Mieter und Vertragspartner - ständig live überwacht wird und kleinste Verstöße sofort bemerkt werden und im Schadensfall den Versicherungsschutz kosten können. Irgendwie mag ich mich mit so einem Denkansatz nicht anfreunden (Obwohl, in Nordkorea spuren die Leute auch, permanente Überwachung sei Dank). Ich kann ja auch nicht vom Vermieter verlangen, daß der sich eine webcam in die Werkstatt hängt und ich so prüfen kann, ob mein Mietwagen einen ordentlichen Service bekommen hat, bevor ich ihn übernehme oder ob schlampig drübergeschaut wird. Meine Fahrweise kann den Fahrzeug schaden, schlampige Wartung kann mir schaden. Ich muß darauf vertrauen, daß das Fahrzeug in ordentlichem Zustand ist, mir wird aber unterstellt, daß ich ohne das Wissen permanenter Überwachung sofort über die Stränge schlage. Das paßt für mich nicht zusammen.
Yanjep
Sasa2’391 Beiträge · seit 201610. Nov. 2017 · Hallo zusammen,
gibt es bei den Internationalen Mietwagenfirmen keine Tracker? Wir haben bisher bei Britz/Kea und Avis gemietet. Wir wurden auf keine Tracker hingewiesen und im Mietvertrag stand auch nichts davon. Allerdings wurde uns bei Avis mündlich 60km/h auf Gravel mitgeteilt. Ich habe mich mit dem Herrn noch gestritten, weil er behauptete, dass sei so Gesetzt in Namibia. Dafür wurde nichts zum Nachtfahren gesagt.
Zum Thema tracking kann ich Yanyep, Sanne und Guido sehr gut verstehen. Die Argumente kann ich voll und ganz unterschreiben (die Art und Weise mancher Beiträge nicht immer)
Ich bin ja so ein Dinosaurier ohne Instagram, Facebook und sogar ohne Whats App, ich google nicht mal, nein ich benutze Metasuchmaschinen. Meine Tochter nennt mich Datenschutzfanatikerin.
Ich benutze auch ein Smartphone, aber der Standort ist abgeschaltet, ich gebe keiner AppZugriff auf meine Kontakte oder auf den Standort oder auf die Kamera. Wenn ich so etwas freigebe, dann weil es zu diesem Zeitpunkt Sinn macht.
Ich habe nichts zu verbergen, aber ich möchte entscheiden was ich hergebe an Daten. Wenn ich hier im Forum der ganzen Welt freiwillig in einem Reisebericht meine Erlebnisse schreibe, dann ist das meine Entscheidung und ich weiß ganz genau, dass mehrere tausend Menschen das lesen und über mich einiges erfahren.
Ich möchte aber nicht, dass Daten von mir oder über mich oder über mein Fahrverhalten irgendwo gespeichert werden und ich habe keine Ahnung welche Daten das genau sind und was damit geschieht. Dem Vermieter scheint mein Versprechen pfleglich mit dem Auto umzugehen nicht zu reichen, mir reicht nicht die Zusage, dass sich ja außer im Unfallfalle keiner dafür interessiert.
Man könnte das schon transparenter gestalten und offen legen was, wann und wo genau getrackt wird und was mit diesen Daten passiert. Dann habe ich auch eine reale Wahl, das zu erlauben oder eben abzulehnen.
Ein Eintrag auf der Homepage so in der Art wie "die Fahrzeuge unserer Flotte sind mit einer Blackbox ausgestattet" ist nicht wirklich viel Information. Leider musste ich bei der Nachfrage bei dem einen oder anderen Vermieter feststellen, dass die Informationen auch nicht sehr viel ergiebiger werden. Wenn Vermieter das nur zu meinem Besten machen, warum bekomme ich dann so wenig spezifische Aussage dazu? Ich glaube, die wissen das oft selber gar nicht genau, was sie da jetzt so alles an Daten sammeln und ich stimme Guido zu, dass es zumindest den Eindruck macht, dass es darum geht möglichst den Kunden bei Schäden zur Kasse zu bitten. Ich sage bewusst, es macht den Eindruck, nicht, dass es so ist. Das weiß ich nicht.
Mich würde an dieser Stelle interessieren, wie die Versicherungen dazu stehen. Werden diese Trackingsysteme von den Versicherungen verlangt? Ich denke nicht, weil es ja auch Mietwagen ohne gibt, oder nicht?
Wer entscheidet darüber, dass ich fahrlässig oder gar grob fahrlässig gehandelt habe? Beim Überschlag ist es ja klar in den Verträgen drin, allerdings auch nicht wirklich Kundenfreundlich. Wäre es nicht an der Versicherung zu entscheiden wann sie zahlen und nicht am Mietwagenvermieter oder tun sie das sogar?
Könnte es ganz hypothetisch gesprochen auch so sein, dass die Versicherung einen Schaden zahlt, aber der Vermieter sich den Schaden auch noch mal vom Kunden bezahlen lässt? Ich möchte hier nicht behaupten, dass das getan wird, aber wäre es möglich?
Und es scheinen sich ja hier alle einig zu sein, auch die tracking Befürworter, dass man ganz schnell auch mit der vorsichtigsten Fahrweise gegen die Regen verstößt. Wenn 1 km/h zu schnell ein Verstoß ist, warum werde ich nicht schon bei 1 km/h unter der Grenze gewarnt?
Ich finde das alles nicht wirklich schlüssig und nachvollziehbar. Aber vor allem bin ich grundsätzlich gegen jede Art von Datensammelei, von der ich nichts genaues weiß und ich lasse nicht gelten, dass das eben an so vielen Stellen im Leben schon passiert, dann kann man ja noch ein bisschen mehr sammeln und außerdem hat man ja nichts zu verbergen. Doch ich habe etwas zu verbergen, nämlich meine persönlichen Daten, auch wenn ich nichts illegales tu. Wenn ich z.B. schon vor der Buchung unserer nächsten Namibiareise von der telemetrischen Datenerfassung gewusst hätte, dann hätte ich evtl. nicht gebucht. In die USA werde ich zumindest nicht mehr reisen mit all ihren Einreisefragereien.
Ich besitze auch keine Payback Karte oder ähnliches, die wollen nämlich auch nur mein allerbestes, nämlich mein Kaufverhalten ausspionieren. Deshalb zahle ich auch fast immer bar.
Das können andere ganz anders machen und sehen, aber ich sehe es halt so und deshalb möchte ich informiert werden und damit die Wahl haben.
Ich möchte hier niemanden angreifen und hoffe, das wird so verstanden. Es ist wirklich sehr schade, dass so eine, sehr wichtige Diskussion über Datenschutz teilweise persönlich wird oder persönlich genommen wird. Das hilft keinem weiter. Wenn der Tonfall einfach weniger vorwurfsvoll ist, kann man seine Ansichten viel besser an den Mann oder hier an die Frau bringen.
Auf jeden Fall sollte solch eine Diskussion nicht zum Verlassen des Forums führen. Da sieht man wie viele Emotionen in so einer scheinbar sachlichen Diskussion mit einfließen, obwohl es hier ja eigentlich nur um Einsen und Nullen geht.
Viele Grüße
Sasa
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft.
3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016:
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html YAyanjep1’014 Beiträge · seit 201610. Nov. 2017 · Ich bin ähnlich "datensparsam" unterwegs. Wer was über mich wissen will, darf gerne fragen. Aber Computer, Kundenkarten, Apps, Haushaltsgeräten oder meinem Auto gestatte ich, wo immer ich es unterbinden kann oder etwas halt bewußt nicht nutze, keine Freizügigkeiten, auch nicht "zu meinem Besten". Wenn meine alte Karre ihren Geist aufgibt, kaufe ich mir einen Oltimer ohne Standleitung nach Hause 😗
Yanjep
fordfahrer1’005 Beiträge · seit 200810. Nov. 2017 · Hi,
einen wichtigen Aspekt haben wir auch noch nicht behandelt.
Im Ernstfall würde ich die Validität der Daten anzweifeln. Um rechtsverwertbare Daten zu haben, müsse 99% sichergestellt sein, dass alle Daten verschlüsselt, eindeutig zuordnenbar und nicht manipulierbar erfasst und gestored werden...
Gruss
Christian
LEleserGast10. Nov. 2017 · dino schrieb:Also das sehe ich anders. Ich würde das Verhalten in Deutschland genauso ablehnen. Ich würde z.B. nie einen der Versicherungstarife abschliessen, bei denen man sich eine Tracking-Box einbauen lassen muss.
Dino
Guten Abend Dino, das ist aber schon lange so, jedes moderne Auto ist seit ein paar Jahren eine fahrende tracking box….dir, uns, mir war es bloß nicht bewusst. Und da ist das, was hier aktuell über die black box in Mietautos in NAM oder SA debattiert wird, ein uralter Lärcherlschas dagegen, wie das im Ösideutsch heißt.
Siehe z. B.
https://www.youtube.com/watch?v=iQqLDkW5VwQ oder
http://www.newcarz.de/2016/05/31/adac-datenklau-im-auto-hersteller-sammeln-ungefragt-fahrzeugdaten/ oder google passende Stichwörter und dir werden die Augen übergehen, was seit einiger Zeit üblich ist.
In einem modernen Auto gibt es unzählige Eingangsdaten für die xx Steuerungssysteme für Motor….ABS…ESP…Lenkung…. und die Reaktionen darauf, die in Regelkreisen verknüpft sind….usw. usw. ALLE Daten geben folglich auch Auskunft über dein Fahrverhalten, dessen Kräftereaktionen registriert und gespeichert werden. Vielleicht gibt es hier Techniker, die das besser erklären können, bitte Spezialisten an die Front! Gespeichert und verwertet werden die Daten auf alle Fälle, ob und was auch laufend on-line übermittelt wird, ist dann schon fast egal. Und von den persönlichen Daten am angedockten Mobiltelefon etc. haben wir noch gar nicht geredet.
Dein Fahrstil während der ersten 5000 km oder so wird analysiert und die Motorsteuerung entsprechend angepasst. Wenn du ein Fetzer bist und oft scharf beschleunigst, wirst du nie den niedrigen Treibstoffverbrauch erreichen, den ein konträrer Fahrstil der Motorsteuerung als „bevorzugt“ mitgeteilt hat, auch wenn du es ein Mal gemütlich angehen möchtest. Bei einem Unfall sind alle wesentlichen Eingangsparameter und Fahrerreaktionen, wie Ausweichmanöver, Bremsen etc. in den ESP-, ABs- etc. Speichern enthalten, was damit gemacht wird, ist eine andere Sache. Und das kann man ….fortsetzen. Vielleicht findet sich ein Techniker und/oder Insider der sich anonym aus dem Fenster hängt und erklärt was da alles gespeichert und verwertet wird/werden kann. Was da Vermieter in NAM oben drauf setzen ist m. E. rudimentär gegenüber dem was unter der Haube schon vorhanden ist, wobei ich nicht weiß was von der in Europa eingebaute Technik auch in Afrika verbaut wird. Die Motoren sind jedenfalls 10 Jahre oder so hinter unserem Stand er Technik, weil der dafür erforderliche Treibstoff in Afrika nicht verfügbar ist…..
…ist alles sehr kompliziert
Gila.Bend522 Beiträge · seit 201710. Nov. 2017 · fordfahrer schrieb:Hi,
einen wichtigen Aspekt haben wir auch noch nicht behandelt.
Im Ernstfall würde ich die Validität der Daten anzweifeln. Um rechtsverwertbare Daten zu haben, müsse 99% sichergestellt sein, dass alle Daten verschlüsselt, eindeutig zuordnenbar und nicht manipulierbar erfasst und gestored werden...
Gruss
Christian
Deutsches oder namibisches Recht, wovon gehen wir bei einem solchen Szenario aus und wo wird letztendlich die Verhandlung sein?
YAyanjep1’014 Beiträge · seit 201610. Nov. 2017 · Das nenne ich mal die Hand in die Wunde legen 😎 . Das ist nicht unkompliziert; wo der Gerichtsstand ist, richtet sich nach internationalem Privatrecht bzw. dem im Vertrag vereinbarten Gerichtsstand (sofern wirksam vereinbart). Ich mache seit 25 Jahren nur Strafrecht und müßte es nachprüfen, falls es uns trifft.
Yanjep
MAMarkus6151’042 Beiträge · seit 201610. Nov. 2017 · 😄
leser schrieb:
Vielleicht findet sich ein Techniker und/oder Insider der sich anonym aus dem Fenster hängt und erklärt was da alles gespeichert und verwertet wird/werden kann.
Da wirst Du keinen finden... nicht einmal diejenigen die nur ein ganz klein wenig Ahnung von der Materie haben werden Dir da irgendetwas dazu sagen. Siehe meinen Post vor 2 Seiten, was offiziell von Tesla direkt von deren Homepage dazu verlautet wird. Klick den Link an und lese da den kompletten Text durch, dann weißt Du dass so ziemlich alles verwertet werden kann und wird... 😛
Eigentlich reicht das ja auch aus, was offiziell dort beschrieben wird. Bei keinem anderen Hersteller habe ich allerdings diese Informationen gefunden, was nicht gleichbedeutend ist, dass da gar keine Daten erhoben werden.
Das "einfache" Trackingsystem was in der Fahrzeugflotte bei den Vermietern in Namibia eingesetzt wird, darüber kann man eigentlich nur lachen. Das kann so gut wie gar nichts. Die GPS Position übertragen? Na und? Das kann mein Smartphone auch. Welcher Idiot da auf die Idee kommt irgendwelche Kabel zu durchschneiden, der hat das System überhaupt nicht kapiert. Ich gebe hier sicher keine Anleitung wie man so ein System mit einfachsten Mitteln ausschaltet und würde das auch selbst nie selbst "deaktivieren".
Ich bin selber auch nur ein "Schatten" als digitale Signatur, was heisen soll, dass man mich eigentlich nirgends findet, jeden anderen als Beispiel aus meinem Stundiengang findet man mit beruflichem Werdegang etc. im Netz. Heute ist das gar nicht mehr so einfach dass man einfach unauffindbar ist, man kann auch ungewollt und ohne jede Beteiligung im Netz landen und wird da dann vermutlich immer bleiben, denn das Internet vergisst nie. Die kleinste Sorge habe ich allerdings, dass ein Autovermieter aus Namibia meine gefahrene Route mit meinem Namen verknüpft ins Web stellt und somit aus einem Reisebericht hier im Forum die Verknüpfung hergestellt ist, womit man mich dann eindeutig zu ordnen könnte. Nachrichtendienste können das sicher irgendwie machen, aber die kommen einfacher an die gewünschten Daten (und können mit meinen auch nichts anfangen außer auf Ewigkeiten zu speichern).
Nur weil man Paranoid ist, heist es nicht, dass man nicht doch verfolgt wird... oder wie war der Spruch? 😄
Was für die Rätselecke: Finde ein Bild von Dir (als Person dargestellt) irgendwo im Internet...
Da haben einige keine Schwierigkeiten damit... Ich wüsste nicht wo ich suchen sollte aber jeder aus meinem Studiengang ist ziemlich schnell und einfach auffindbar... JEDER! 😄
Die Theorie mit den Fahrprofilen und Verbrauchsdaten ist grundlegen falsch. Das Fahrzeug verbraucht immer entsprechend seines Betriebszustands und nur der Bordcomputer ermittelt da einen ungefähren Mittelwert so dass nicht so sehr auffällt wenn man es hat "krachen lassen". Einzig und alleine zählt was man an der Zapfsäule in den Tank kippt, die gefahrenen Kilometer weiß man und damit lässt sich der Durchschnittsverbrauch errechnen (der in der Regel höher ausfällt als das was der Computer einem anzeigt).
Adblue ist nur in Afrika nicht verfügbar, die Motoren laufen aber auch ohne Adblue (wenn man den BC dazu überredet). Der Kraftstoff (Diesel) in Afrika funktioniert auch problemlos in modernen Motoren. Alternative Kraftstoffe wie Salatöl oder ähnliche Öle vertragen die modernen Dieselmotoren nicht mehr so problemlos, aber hauptsächlich Schwefel macht denen nicht viel aus nur dass eben die Abgaswerte katastrophal werden. Was den modernen Motoren mehr zusetzt ist vor allem der Staub der die elektischen Verbindungsleitungen und damit die Motorsteuerung negativ beeinflusst. Die ganzen Steckverbindungen dicht zu bekommen ist eher das Problem und bei elektischen Kontaktproblemen sind moderne Motoren anfälliger. Auch der Luftmassenmesser wird in Afrika wohl keine 160 TKM überleben?!? Macht er aber in Deutschland heute zutage auch nicht mehr oder liegt das am Dreck in der Luft im Stuttgarter Raum?!? 🤪
Gruß Markus
TITicktack352 Beiträge · seit 201611. Nov. 2017 · In ein paar Jahren hat es jeder kapiert....alte Autos wie mein Landcruiser haben kein Steuergerät welches man von überall her einlesen kann. Man kann problemslos ( sogar mit Hochdach ) auf der Gravel 120 km/h fahren. Wann will man eigentlich mit 60 km/h irgendwo im Damaraland ankommen, wenn man den ganzen Tag auf der staubigen Straße verbracht hat. Ich werde bei niedrigen Geschwindigkeiten immer sehr schnell müde, sorry. Ups wieder ein Unfallfaktor....
In Afrika trennt sich nunmal die Spreu vom Weizen... und das ist gut so.
Weshalb sich ständig die Autos überschlagen erschließt sich mir nicht. Wahrscheinlich sind die Leute eingeschlafen wegen der Hitze und der Monotonie der Landschaft und haben beim Aufwachen das Lenkrad überrissen.
Fahre LC Baujahr 96 mit Hochdach ( ehem. Britz Bushcamper ). Das Auto ist wunderbar ausbalanciert danke OME Fahrwerk und Spurverbreiterung. Bin seit über 20 Jahren in Afrika unterwegs, komme aus dem Offroad Motorsport und verstehe hier die ganze Thematik nicht. Das Problem ist doch eh hausgemacht.....wenn ich sehe was so manchmal an Leuten auf der Straße rumfährt, ich meine die die denken man schaltet Allrad ein und alle Probleme auf Gravel sind gelöst, wie es einem die Werbung suggeriert. Jetzt wird sich noch darüber aufgeregt das man überall getrackt ist. Vielleicht gar nicht so schlecht im Ernstfall.....oder??
Ich mach mir heut abend auf jeden Fall mal nen Joke mit einem Freund, der auch im Dezember in NAM unterwegs ist, sich einen Mietwagen gebucht hat ( wahrscheinlich auch nur 60 km/h auf Gravel fahren darf ), schon zigmal im südlichen Afrika unterwegs war und als Sport nebenbei beim härtesten Endurorennen der Welt auf 2 Rädern unterwegs ist 😄 😄 😄 .
Ist auch einer der bei 60 km/h eher einschläft, lach.
LEleserGast11. Nov. 2017 · Und so kam Darwin in das Namibiaforum, oder?
Argumentativ ist
Ticktack schrieb:
In Afrika trennt sich nun mal die Spreu vom Weizen... und das ist gut so.
aber ein Eigentor für den Wortspender. Mit „survival of the fittest“ meinte Darwin, dass die am besten ANGEPASSTEN überleben. Im Kontext dieses Themas die, die mit ANGEPASSTER Geschwindigkeit fahren.
TITicktack352 Beiträge · seit 201611. Nov. 2017 · .....an seine eigenen Möglichkeiten angepasste Geschwindigkeit, dann bitte...
Randfontein568 Beiträge · seit 201411. Nov. 2017 · Ticktack schrieb:.....an seine eigenen Möglichkeiten angepasste Geschwindigkeit, dann bitte...
Ja, natürlich! Größere Fahrerfahrung hilft , größeres Ego eher nicht... 😉
Wir sind hier nicht im thread "berühmte letzte Worte..."! 😈