Namibia entdecken ohne selbst zu fahren!?

28 Antworten · 3’417 Aufrufe · gestartet 08. Apr. 2017 von Leipziger
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1’014 Beiträge · seit 201609. Apr. 2017 ·
Jemand aus dem Ruhrgebiet, der die Zechen und Wasserschlösser hier schon kennt 🙂

Yanjep
655 Beiträge · seit 200609. Apr. 2017 ·
Hallo,
da stellt jemand im Forum eine Frage und bekommt Antworten auf Fragen, die er nicht gestellt hat.
Es soll tatsächlich Menschen geben, die, anders als viele andere, nicht die übliche 0815-Rundreise, die man sowieso in jedem Reiseführer nachlesen kann, machen wollen, sondern eine speziell auf sich und ihre Bedürfnisse zugeschnittene Reise planen möchten. Auf solche Fragen könnte doch ein Forum wie dieses Antworten geben, ohne, dass sich jemand "erklären" muss.
Herzlichen Dank an die, die auf die Fragen wirklich eingegangen sind und Tipps gegeben haben.
Sonntägliche Grüße von Helga
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1’014 Beiträge · seit 201609. Apr. 2017 ·
Bei einem Aufenthalt von 9 Tagen finde ich die Nachfrage, ob die Idee, mit dem Überlandbus Ausflüge zu machen der Weisheit letzter Schluß ist, nicht unberechtigt. Tiefschürfendere Einblicke in das alltägliche Leben der Bevölkerung erhält man so allerdings eher als bei einem Lodgeaufenthalt, das ist zweifellos richtig.

Yanjep
2’606 Beiträge · seit 200709. Apr. 2017 ·
helga schrieb:Auf solche Fragen könnte doch ein Forum wie dieses Antworten geben, ohne, dass sich jemand "erklären" muss.
Für mich zeigt sich die Qualität eines Forums auch darin, dass versucht wird, die Dinge zu hinterfragen bzw. zu erfragen, warum jemand nach solchen Dingen fragt. Das hat nichts mit "erklären müssen" zu tun, sondern mit dem Versuch herauszufinden, mit welchen Gedanken gefragt wurde.

lg
Wolfgang
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026
33,4k Beiträge · seit 200609. Apr. 2017 ·
OFF TOPIC
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Hi Yanjep,
Tiefschürfendere Einblicke in das alltägliche Leben der Bevölkerung erhält man so allerdings eher als bei einem Lodgeaufenthalt,
der einzige richtige Überlandbuss ist der Mainliner... und ich frage mich was Du da nun für besondere Einblicke in das "alltägliche Leben der Bevölkerung" erwartest? Wenn Du z.B. mit dem Flixbus von Hamburg nach Frankfurt unterwegs bist, bekommst Du doch auch keinen Einblick in das alltägliche Leben der Bevölkerung...
Da bekommt man auf einer Lodge oder noch besser Gästefarm deutlich mehr mit (wobei ich nicht weiß ob man ein Fortbewegungsmittel und eine Unterkunftsart überahupt vergleichen kann).

Viele fragende Grüße
Christian
Vom 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
1’014 Beiträge · seit 201609. Apr. 2017 ·
Da hat ein Hauch Ironie mitgeschwungen.
Aber um es deutlicher zu sagen: Auf einer Lodge wird man umsorgt und bei Fahrten mit dem Bus ist der Kontakt mit den Leuten, die fuer das Umsorgen zustaendig sind, buchstaeblich etwas enger.

Yanjep
20 Beiträge · seit 201618. Apr. 2017 ·
trips in kleingruppen, flugsafaris (sehr teuer, aber der Wahnsinn), privat geführte toure im Speziellen mit Axel. er macht auf euch angepasste Touren und nimmt das ganze Material mit, wenn man gerne auch campen möchte, so im Damaraland und Kaoloveld. dies ist sicherlich die abenteuerlichste und erlebnisreichste Variante. ich kann dir gerne weiterhelfen
Astrid
244 Beiträge · seit 201518. Apr. 2017 ·
Hallo,

wir haben auf Omandumba mal zwei (ältere) Damen getroffen, die ganz ohne Auto unterwegs waren. Sie haben sich eine Region (Erongo) herausgesucht und das Ganze mit Transfers, die oft in Absprache mit den Farmen angeboten werden, organisiert. Ich meine, sie waren jeweils 3 - 4 Tage auf Haasenhof, Farm Eileen und Omandumba. Das fand ich eine schöne, entspannte Lösung.
Vielleicht wäre das ja etwas für Euch.

Viele Grüße
Ria
7’359 Beiträge · seit 200618. Apr. 2017 ·
travelNAMIBIA schrieb:OFF TOPIC
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Hi Yanjep,
Tiefschürfendere Einblicke in das alltägliche Leben der Bevölkerung erhält man so allerdings eher als bei einem Lodgeaufenthalt,
der einzige richtige Überlandbuss ist der Mainliner... und ich frage mich was Du da nun für besondere Einblicke in das "alltägliche Leben der Bevölkerung" erwartest? Wenn Du z.B. mit dem Flixbus von Hamburg nach Frankfurt unterwegs bist, bekommst Du doch auch keinen Einblick in das alltägliche Leben der Bevölkerung...
Da bekommt man auf einer Lodge oder noch besser Gästefarm deutlich mehr mit (wobei ich nicht weiß ob man ein Fortbewegungsmittel und eine Unterkunftsart überahupt vergleichen kann).

... 'nen schönen Einblick bekommt man jedoch, wenn man die Kleinbusse benutzt, die in Katutura abfahren. Ob man das aber überhaupt will, ist eine andere Frage.
Das geht los mit dem Durcheinander auf dem Busbahnhof und man findet nicht alleine den richtigen Bus. Derweil laufen überall "fliegende Händler" rum und verkaufen von der Sonnenbrille bis zu einzelnen Scheiben Wurst so ziemlich alles, was man sich vorstellen kann. Hat man den richtigen Bus gefunden, wartet man, bis er auf den letzten Platz besetzt ist (in meinem Fall hat das ganze zwei Stunden gedauert. Natürlich sind normalerweise keine Weißen im Bus und man hat vorwiegend Kontakt zu den Teilen der Bevölkerung, die normalerweise nichts mit Touristen zu tun haben. Damit sind nicht nur Gespräche gemeint, sondern der Kontakt ist auch körperlich, weil die Sitzbänke so dicht besetzt werden. Während meiner Fahrt war ich auch beiden Seiten von den Waden bis zur Hüfte eingekeilt. Es konnt sich nur jeder Zweite hinten anlehnen und die jeweils Anderen lehnten sich an die Lehne der Vordersitze. Gelegentlich tauschten alle die Position. Der Bus fuhr auch Umwege, wenn jemand 'ne Viertelstunde abseits der Hauptstrecke wohnte und man hat auf jeden Fall eine ganz andere Sicht auf Namibia bekommen. Die ganze Fahrt war wirklich sehr interessant, aber unbequem und zeitlich völlig unkalkulierbar.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...