ROrolfhorstThemenstarter538 Beiträge · seit 201227. Okt. 2016 ·
Wie gesagt, von einer früheren Reise kannten wir bereits die Gegend um Twyfelfontein, aber halt nicht Mowani. Wie das schon klingt: „Mmm..owanii - Mmountain Camp“. Klingt doch ausgesprochen lecker - oder?
Aber dann: Ein über und über von kleinen Fliegen „Besessener“ teilte uns Campsite Nr.3 zu. So weit, so schön. Dort: Kleine Anrichte im Freien, eigener Sanitärblock, Hinkelsteine gleich bei, weiter Blick ins Land, und viel Platz…. herrlich! - Wenn da nicht die lästigen kleinen Fliegen wären, eine Plage fast biblischen Ausmaßes. Repellents entfalten null Wirkung. In die Augen, die Nase, die Ohren, überall fliegen sie hin, und Unterhaltung geht auch nicht. Allenfalls summend 😕 Essen, Trinken? - Verschleiert allenfalls wie ein Touarag, unter seinem Tugulmust? - Oder wie dat Dingen heißt? Auch wenn der Spuk nur bis zum Sonnenuntergang dauert, tu piel is tu piel!
Meine Frau hat sich alsbald verschleiert – warum eigentlich schwarz? – Das macht mich fast ein wenig nachdenklich.
Aber der, der die Fliegen erschaffen hat, erschuf auch den Sternenhimmel – wunderschön! Die Bildidee, geb‘ ich zu, habe ich geklaut, aber: Es ist ja „alles nur geklaut und gestohlen Nur gezogen und geraubt Entschuldigung das hab ich mir erlaubt“…
So, an dieser Stelle ein kleiner Vorschlag zur „Verschlankung“: Ich verkürze mal die Beschreibung der Weiterfahrt bis Camp Aussicht, auf wenige Anmerkungen, da die C43 schon Hunderte Male beschrieben wurde. Offen gesagt, die Hitze von 42° C dort, hat einem regelrecht das Hirn aus der Birne gebraten, ich konnt‘ mir nix merken. Und seitdem noch weniger! 😄 😄 Fotos? – Auch Fehlanzeige, die Luft flirrte vor Hitze und Staub... weit und breit kein Grün. Entzückend, geht anders. Das hat uns auch etwas enttäuscht, gerade wegen der schönen Landschaft wollten wir diese Ecke unbedingt nochmal bereisen. Pech gehabt. Aber soviel schon jetzt: Wir erfuhren reichlich "Wiedergutmachung" im weiteren Verlauf der Reise.
rolfhorst schrieb:Oh Doris, schön, dass Du dabei bist; aber "Landy" war das nicht, was wir so pfleglich fuhren. Es war ein "Japse". Der, für den "nichts unmöglich ist" 😄 Bei "Landy" denk' ich gleich an "lilytrotter": Black humor, wonach jeder Käufer, der sich für den Landy entscheide, einen Hund dazu geschenkt bekomme ... 🤩 🤩 ....damit der Nachhauseweg zu Fuß nicht gar so einsam sei. Glaubst Du das? - Ich lieber nicht!
Ich glaube das sofort, denn ich hatte schon einmal ein englisches Fahrzeug - einmal und nie wieder!
hallo rolfhorst, wollte schon immer mal mit so nem Hammer von Auto fahren 😛 , sieht super aus - die Route mit einigen bekannten Unterkünften , na da steig ich gerne ein und warte auf eure Erlebnisse. Liebe Grüsse Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
WOW. Von wegen ...und trocken sind seine Reviere....
Das fängt ja gut an. Flott geknipst und scharf geschrieben - oder war das umgekehrt?. Issdochejaal. Und da wir erst am Anfang des spannenden River-Quartettes sind freue ich mich auf vergnügliche readings to come...
Beste Gruesse
Piet
"Alles ist gut! Solange du wild bist!"
ROrolfhorstThemenstarter538 Beiträge · seit 201228. Okt. 2016 ·
Hallo Guggu, sich mit netten Leuten während derFahrt zu unterhalten, macht Spaß. Also nix wie rinn, schön, dass Du dabei bist. Welche "Bushis" (pardon) hast Du denn wiedererkannt?
LG. Rolf
ROrolfhorstThemenstarter538 Beiträge · seit 201228. Okt. 2016 ·
Hi crockydile, danke für Deine nette "re". Ich unterstelle: "Scharf" (mit Fragezeichen), meintest Du einzig und allein im optischen Sinne. Meine Fotos sind "frei ab 6 J.
Wenn da nicht die lästigen kleinen Fliegen wären, eine Plage fast biblischen Ausmaßes. Repellents entfalten null Wirkung. In die Augen, die Nase, die Ohren, überall fliegen sie hin, und Unterhaltung geht auch nicht. Allenfalls summend
Das kommt mir doch sehr bekannt vor 🤩. 2015 wurden wir auf Mowani auch von diesen kleinen schwarzen Fliegen malträtiert. Sie fliegen und krabbeln in jede Körperöffnung - aber sie stechen nicht 😄 . Wir hatten nicht ausgeharrt, sondern sind dann bis Sonnuntergang zum Aba Huab Damm vor ihnen geflohen.
Ich freue mich auf deine Fortsetzung Liebe Grüße Dagmar
rolfhorst schrieb:Welche "Bushis" (pardon) hast Du denn wiedererkannt?
Wahrscheinlich meint sie Cosmo und seine "Truppe". Den kennt ja so ziemlich jeder, der mal dort war... 😎
LG Logi
ROrolfhorstThemenstarter538 Beiträge · seit 201228. Okt. 2016 ·
Nach ca. 200 km auf der C 43 erreichten wir „Khowarib“. Pad gut, aber kaum Futter für die Augen: Einige wenige Springböcke, eine Giraffe, zwei, drei Kudus, vielleicht drei Zebras. Das ham‘ wir dort schon anders erlebt. Aber wer geht schon bei 42 °C flanieren. Was uns in Khowarib anhalten ließ? - Ein Geheim Tipp: „Im vorderen Teil des Tales“ seien sie, die Elefanten. Warum eigentlich nicht, Wasser war da, in Hülle und Fülle! Nur: Jemand hätte es ihnen halt sagen müssen, den Elis! – Was Wüstenelefanten Suche angeht, bin ich ein Nullinger; vulgo: „ hat sich stets bemüht…“ Zurück zum Campground: Wir wählten den der Khowarib Lodge. Dort wiederum sind die Plätze 5 und 6, am schönsten. Lauschig und direkt über dem Fluss gelegen, sehr ordentliche Sanitäranlagen, wirklich schön dort. Abends am Feuer, bei Gegrilltem, dazu ein gutes „Tröpfchen“, umrahmt vom open air Konzert der Zikaden und Frosch- Tenöre - ein wahres Lullaby!
Hartnäckig wie ein Zeck frug ich anderntags jeden „official“ nach den Elefanten. Es entspann sich folgende Unterhaltung: " Ja, sie sind in der Nähe, gestern sahen Gäste aus Belgien 13 Elefanten u n d einen Löwen“! - Ja subber, wo laufen sie denn? "Äh – sie sind bei Sesfontein. Kennen Sie…? – Ja klar, wir sind ohnehin auf dem Weg dorthin. Ooch, Sie wollen gar nicht mit unserem Guide…? Ja also, Sie fahren ungefähr in Richtung „Elephant Song“/Amspoort, aber nicht so weit. Dort fahren Sie erst links, dann über einen Hügel, denke ich – und unten sollten Sie die Spuren finden. Aber am besten, Sie fragen nochmal im Fort von Sesfontein".
Dort war man sehr freundlich und bot uns einen Game Drive für 3.600 NAD an, dies sei der Mindestpreis, bei 2 Personen. Sauberer „Mindestlohn“! – Entweder platzt der Deal oder ich. Wir entschieden uns für Lösung 1. Ihr ahnt schon: Wir fanden sie nicht, die Elefanten. Vielleicht zu weit links, vielleicht der falschen Spur gefolgt, vielleicht zu blöd angestellt?
Starke Hitze hilft in solchen Momenten der Entscheidungsfindung – wir entschieden uns für Camp Aussicht (Dort nur 36° C). (noch ein paar Impressionen aus Ses.)
So sieht er jetzt aus, der "Joubert Pass". Ein Schnitt bis weit ins Gesunde, finanziert mit Geldern der EU, heißt es. Wir können stolz sein! Auch Leitplanken werden inzwischen montiert. Ein notwendiger Beitrag zur Verkehrssicherheit, denn jetzt kann schneller gefahren werden.
Sie hat nicht daran gedacht - "2fast4u". Eine stattliche Zebraschlange von gut 1,5 m Länge. Aber wie gesagt: Mausetot.
Die Südzufahrt ist bei 18° 44 814 S / 13° 44 511 E Das Camp liegt auf 1600 m Höhe, die Temperatur fühlbar angenehmer. Lotti empfängt uns freundlich, wir bekommen Platz 1 - sind heute die einzigen Gäste - D.h. bis auf „Manuel“ wenn man so will. Er wohnt für einige Monate bei Steiners und macht sich als Schmucksteinschleifer und beim Bau einer neuen Unterkunft nützlich. Er führt uns auch zur „Dioptaz“ Mine, die Marius viele Jahre betrieb, bis gesundheitliche Gründe zum „Aus“ zwangen – der Staub! Bis zu 40 Meter tiefe Stollen trieb er über die Jahre in den Felsen - ohne vernünftige Absaugung - der Presslufthammer, ich schätze ihn auf 40 kg, lehnt noch am Fels. – Brutaler Job, ein Klondike ohne Saloon.
Jeder Tropfen Wasser im Camp wird aus Regenwasser gewonnen. Wassersparen ist wirklich angesagt!
Aber wie umsetzen, bei so vielen Verbrauchern, noch dazu, wenn die "Bite" so seltsam gesrieben, das Fogel nix versteht?
"So sieht er jetzt aus, der "Joubert Pass". Ein Schnitt bis weit ins Gesunde, ..."
Das klingt interessant, aber fehlt da nicht das zugehörige Fotodokument ev. ?
Beste Gruesse
Piet
"Alles ist gut! Solange du wild bist!"
ROrolfhorstThemenstarter538 Beiträge · seit 201228. Okt. 2016 ·
Nachtrag: Tut mir leid, weiß nicht, warum zwei Dateien nicht gesendet wurden?
Der neue Joubert!
(Rüpel Papagei)
Das candle light Dinner, mit Marius und Manuel, bietet heute 3- Gänge, mit „Bourguignon“ als Hauptgang: Marius: „Nein, das Fleisch kaufen wir nicht in Opuwo, wir beziehen es von den Herero, wir schlachten selber“. Tatsächlich? - „Ja die Kuh ist vor ein paar Tagen überfahren worden, das Fleisch kann also noch etwas nach Gummi schmecken“. Marius hat nicht nur den Händedruck eines Schraubstocks, sondern auch dessen Humor. Ich versuche tapfer, das Fleisch nicht nach „Pirelli“ schmecken zu lassen. Es geht so.
Danach: Philosophische Grundsatz Überlegungen zur Schaffung einer gerechteren Welt. Es ist immer wieder überraschend, wie besorgt die Namibier um die Zukunft Deutschlands sind: Der finanzielle Niedergang, der Kulturverfall, die Überfremdung … und am schlimmsten: Die Deutschen merke(l)n es nicht. Bei so viel Disput mussten sich die „Denkmodelle“ verhaken, Gott sei Dank, es blieb beim Florett. Je länger der Abend, desto mehr mochten wir uns, es wurde richtig, richtig nett! – Oh, was ist das denn: Manege frei für die Stachelschweine! – Schmatzend machen sich 4 Stück von ihnen unter dem Nachbartisch über eine Schüssel Maisbrei her. Eine tolle Show. Natürlich sprachen wir auch über banales: Das Wetter. Marius gab den Rat, statt nach Epupa, lieber zur Kunene River Lodge zu fahren, dort staue sich Hitze und Luftfeuchte nicht gar so sehr. Ein guter Rat! Ein Wort noch zu den „Himba“: Ich bin überzeugt, Marius ist ein super Guide. Wir fragten aber erst gar nicht, weil er mit seinem Hausbau vollkommen ausgelastet schien. Also nix Himba, statt dessen weiter, Richtung Opuwo.
ROrolfhorstThemenstarter538 Beiträge · seit 201230. Okt. 2016 ·
Kunene River Lodge
Von Camp Aussicht bis zur Kunene River Lodge sind gemütliche 3,5 bis 4 Stunden Fahrt zu kalkulieren. Man folgt der C 43 bis Otjiveze, und nimmt dann die D 3701. Der Verzicht auf Epupa fiel uns insoweit etwas leichter, als wir die Fälle bereits kannten. Sicherlich sind sie nach der Regenzeit am imposantesten, aber selbst im September sei die Schüttmenge des Kunene noch ca. 250 m³/Sek (Pete). Wer also noch nie dort war: Unbedingt anschauen! (Die neue D 3700 entlang des Kunene, nach Swartbooisdrift ist wohl weitestgehend fertiggestellt (s. Bericht; lilytrotter). Damit ließe sich beides einfacher verbinden.
Viehtränke der Himba, etwa auf Höhe "Otjiveze".
Das Gelände der Kunene R.L. ist ein Garten Eden. Tropische Bäume und Blüten, Schatten, ein Pool, und als Angebot: Allerlei Activities. Lodge Betreiber sind "Hillary & Pete", sehr sympathische, lockere Briten. Das Campgelände ist großzügig angelegt (veil Platz, Strom, Wasser, Grill), sehr sauberer Sanitärblock. Den Nichtcamper erwarten hübsche Lapas. Uns gefiel es so gut, dass wir gleich drei Tage blieben. Wenn es überhaupt ein Monitum gibt, dann allenfalls die Affen! Sie klauen regelrecht organisiert – und, na ja, mit affenartiger Geschwindigkeit. 😈 😈 - Ob verpackt oder nicht, alles Essbare ist auf dem Baum, sobald man es eine Sekunde aus den Augen lässt.
Da freuen wir uns doch schon auf den kommenden März / April: wir werden bei beiden (Kunene River Lodge/Camp Aussicht) Unterkünften je zwei Nächte verbringen, nur in umgekehrter Reihenfolge. Danke für den Bericht und die schönen Fotos, ich bin gespannt auf die Fortsetzung, das gibt bestimmt noch Tipps. Gruß Anne
zwischen 1991 und 2008 diverse Aufenthalte Jemen - 2011 Südafrika - 2013 Kamerun - 2016 Namibia - 2018 Namibia
ROrolfhorstThemenstarter538 Beiträge · seit 201231. Okt. 2016 ·
@ Gromi, & @ Anne,
habt vielen Dank für Eure "re". Wir freuen uns, wenn Euch unsere Tour ein paar Tipps geben konnte. Euch schon jetzt schöne Urlaubsträume, auch wenn's noch ein bißchen hin ist, bis "please fast your seat bells..."
Viele Grüsse, Rolf
ROrolfhorstThemenstarter538 Beiträge · seit 201231. Okt. 2016 ·
So, nachdem die "seat bells" ausgeläutet haben 😄 , ein Stückchen weiter im RB.
Go- away- Vogel Was wir Laien für ein Sonnenbad hielten, ist in Wirklichkeit „anting“. „TRACKS & SIGNS“schreibt dazu: “...bird, dust bathing and being cleaned of parasites by ants“. Vielleicht trägt mich jetzt die Phantasie zu weit, aber Imker behandeln die "Varoa Milbe" auch mit Ameisensäure. - Weiß jemand aus dem Forum mehr dazu?
Am späteren Nachmittag dann: „Sundowner boats trip“. Florian, ein durchtrainierter Apoll, nimmt uns mit an Bord. Der Kunene lässt sich vom Camp aus ca. 10 km flussaufwärts befahren, dann blockieren Kaskaden die Weiterfahrt. Florian macht die Strecke zweimal täglich – allerdings mit dem Kajak. Auf die Frage nach dessen Verträglichkeit mit den Krokodilen meint er: „Das mach‘ ich schon seit 4 Jahren, und bis jetzt ist noch alles dran“. Wer so spricht, dem will man unbesehen glauben. 😄 😄
Das angolanische Ufer scheint unbesiedelt, trotzdem hin und wieder Vieh. „Für die nächsten 40 km ist dort Himba Land, sonst nix“, meint Florian. "Es gibt aber verwandtschaftliche Beziehungen zwischen den Himba auf der namibischen, und denen auf der angolanischen Seite". - Und wie kommen sie über den Fluss? – „Einige haben Boote, manchmal waten sie auch durch“. - Aha, und wie tief ist denn das Wasser? – „Das wechselt, wir haben schon zwischen 20 cm und 5 m gemessen. Zurzeit ist der Fluss 100 m breit, wir haben aber auch schon 600 m gemessen“.
Schlangenhals Vogel Goliath Reiher
Florian der „Sonnenkönig“: Auf der Rückfahrt gibt Florian den doppelten Sonnenuntergang. Zunächst läßt er die Sonne hinter einem Bergrücken untergehen, und einige Zeit später, nach dessen Umfahrung, ein weiteres Mal. Bereits im Finsteren kommen wir zurück zur Lodge. Das Dinner auf der Terrasse über dem Kunene war weder an Romantik, noch an Qualität zu übertreffen. Ein superzartes, saftiges Rumpsteak. Den Zähnen war fast langweilig, so wenig zu tun 😄 - Kompliment, wir waren sehr zufrieden. Von wegen: „Fish & Chips“... aber das weiß man ja eigentlich schon seit „Jamie“…
ROrolfhorstThemenstarter538 Beiträge · seit 201201. Nov. 2016 ·
Nach drei Tagen verabschieden wir uns, „deeply recovered“ von der Kunene River Lodge und fahren die alte Militärstraße D 3700, in Richtung Ruacana. Die Strecke ist ein bisschen „bumpy“, aber selbst für Leute mit „Rücken“, gut machbar. Immer wieder öffnen sich schöne Blicke auf den Kunene Fluss, es macht Spaß, hier zu sein. Unterwegs begegnen wir einer Frau des „ZEMBA“ tribe, mit ihren beiden Kindern. Die Zemba siedeln in Angola, einige wenige auch im Raum Ruacana. Sie sind zwar verwandt mit den Herero, und den Himba, aber doch eine eigene indigene Gruppe. Nach meiner Kenntnis betreiben sie eher Anbau von Feldfrüchten, denn Viehzucht, gelten daher in den Augen der Vorgenannten, eher wenig. Die Frauen der Zemba schmücken sich ausgesprochen hübsch, wie die Bilder zeigen, aber in völlig anderer Weise als die Himba. Wer mehr über die Zemba wissen möchte, guckst Du vielleicht hier: http://earthpeoples.org/blog/?p=1059
Wir hatten bei früheren Reisen wirklich sehr schöne Begegnungen mit den Himba, aber noch nie erlebten wir für einen Sack Maismehl so viel Dankbarkeit wie hier: Ondangi, Ondangi, Ondangi, es wollte gar nicht aufhören. Ein Polaroid noch, für die family und weiter ging's.
Bei Ruacana erreichen wir die C 46, ihr folgen wir bis Ondangwa. Vielleicht an dieser Stelle ein kleiner Einwurf: Das Naturdenkmal „Ruacana Falls“ braucht man nicht mehr zu besuchen, das einzige was hier fließt, sind Strom und Kohle.
Die Fahrt durch die Provinzen Omusati und Oshana bietet landschaftlich nichts Spektakuläres. Na ja, vielleicht den Baobab von Ombalantu ausgenommen. Aber es ist ausgesprochen interessant, das Leben und Treiben links und rechts der Straße zu beobachten. Die Region ist dicht besiedelt, der Wasserreichtum erlaubt Landwirtschaft, es boomt allenthalben. Die Versorgung der Bevölkerung mit Märkten und Läden ist gut, man hat den Eindruck: Hier bewegt sich was. Leider sieht man auch viele „Shebeens“, die in zweifelhaftem Ruf stehen. Wie wir in „Ongula Homestead“ hörten, schenken viele ihren selbstgebrannten Fusel aus, dessen Konsum sowohl körperliche, als auch soziale Schäden verursacht; ganze Familien verkommen, wie wir hörten.
Ongula Homestead liegt an der M 121, ca. 60 km hinter Ondangwa. Auch diese Straße ist perfekt ausgebaut (Asphalt), wenn man also Strecke machen muss, hier läuft's. Die gesamte Weglänge ab der Kunene R.L. betrug etwa 300 km. Damit wir langsam mal zu den Tieren im Caprivi kommen, will ich mich textlich etwas zügeln. Daher nur ein Link, der mehr zu Ongula sagt: http://www.ongula.com/ Die Unterkunft hat uns ausgesprochen gut gefallen!
Vielleicht noch ein kleiner Exkurs zum „Traditional Dinner“, (ich zitiere:)
Traditional Main Course:
- Mahangu Porridge – made from Mahangu Millet - Traditional spinach – spinach grown from the soil - Traditional Marathon chicken - Mopane Worms - Traditional white bean sauce
Wie’s geschmeckt hat? – Überraschend gut, very traditional!
Den „Starter“ haben wir uns aufschreiben lassen, hat wirklich gut geschmeckt, und vielleicht will jemand sein Repertoire erweitern. Die Mopane Würmer? - Habe ich gegessen – aber nur, weil mir jemand sagte: „Wer in Namibia Chicken ißt, gilt bereits als Vegetarier“. Daher als „Fleischgang“: Mopane Worms. Acht Stück – und ich war pappsatt! – Mein Tipp: Ganz intensiv an „Original Nürnberger Bratwurst“ zu denken, quasi im Tunnelblick. Die Nürnbergerle gleichen morphologisch ein wenig, dann schlupft’s schon irgendwie.
Champagner8’801 Beiträge · seit 201002. Nov. 2016 ·
rolfhorst schrieb:Liebe Bele, von Dir gelobhudelt zu werden... mein Gott, was schöneres kann ich mir gar nicht vorstellen! - Nur zu 😄 Noi Kwatsch, ich freu' mich sehr darüber, dass Du dabei bist. Übrigens: Den letzten Abend unserer Reise verbrachten wir in Joe's Beerhouse, und wen treffen wir? - Ein Ehepaar aus Kirchheim/T. Immerhin war ihnen "Büsnau" schon geläufig, vielleicht neue "Kundschaft"?
Schönste Grüße, und brave Schöler! Rolf
Guten Abend Rolf,
hmmmm...... geht gar nicht - aus Kirchheim und dann sich hier nicht outen???? 🤩 Naja, vielleicht kennen sie mich ja und denken....och nööö, lieber nicht 😄 😎 !
Danke für das letzte Kapitel - ich hatte dir deshalb im Vorfeld eine PM geschickt, aber diese scheint wohl nicht bei dir angekommen zu sein (oder hast du etwa auch gedacht: "och nööö, lieber mal nicht antworten?" 😛 ) - aber das hat sich nun ja erledigt 😘 !
Tja, und dann ist da noch meine obligatorische Frage : wann gehts hier eigentlich mal weiter??? 😗
LG Bele
P.S.
Die Nürnbergerle gleichen morphologisch ein wenig, dann schlupft’s schon irgendwie.
ROrolfhorstThemenstarter538 Beiträge · seit 201202. Nov. 2016 ·
Hallo Bele,
Du schreibst:
Tja, und dann ist da noch meine obligatorische Frage : wann gehts hier eigentlich mal weiter??? 😗
Wenn ich Dir jetzt sage, dass ich heute Abend schon zweimal die nächste Folge verschickt habe .......grrrrr, tue ich Dir dann wenigstens ein bißchen leid? Keine Ahnung woran es liegen könnte, ich gehe auf "Absenden", a b e rrr es tut sich nix! - Zefixallelujascheißglumpverreckts.