Deutscher nahe Windhuk von Räubern ermordet!

127 Antworten · 49,9k Aufrufe · gestartet 10. Juli 2007 von Hiluchs
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118 Beiträge · seit 200610. Juli 2007 ·
@vero:
Bislang war es für mich nicht erforderlich zu Hause zu bleiben und wenn sich die Dinge nicht drastisch ändern, dann werde ich auch weiterhin hoffentlich ohne Zwischenfälle so schöne Länder wie Namibia bereisen!
Was meine Vorsichtsmaßnahmen und Abwehrmaßnahmen im Falle eines Falles angeht, bitte ich Dich, dies meine Angelegenheit lassen zu sein, genauso, wie ich Dir nichts aufzwingen werde. Gott möge verhindern, dass ich in so eine Situation komme. Aber sollte dies geschehen, so werde ich, falls noch in der Lage dazu, abwägen, was zu tun ist und notfalls bis zum Äußersten meine Begleiter und mich gegen Angreifer verteidigen oder aber, falls dies geboten ist, den Leuten geben was sie wollen. In solchen Situationen geht es um Leben und Tod. Deshalb helfen die hier genannten theoretischen Patentrezepte wenig. Wenn sich eine Gelegenheit bietet, den Angreifer mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit endgültig zu erwischen, so würde ich allerdings dazu neigen. Aber lasst uns darüber nicht diskutieren!
Gast10. Juli 2007 ·
Okavango schrieb:
Gibt es bei euch die Erfahrung, dass solche Überfälle immer wieder einmal vorkommen? Wie kann man sich wirklich schützen davor? Welche Vorsichtsmaßnahmen sind zu treffen?
Ich weiß, dass ich hiermit teils eine unbeliebte Meinung vertrete, aber ich persönlich halte mich zum Schutz vor solchen Taten von schwarzen Bewohnern fern!
Es ist uns leider nicht möglich auf offener Straße oder auch auf dem Lande zwischen Gut und Böse zu unterscheiden. Das Risiko ist einfach zu groß.
Laßt Euch auf keine Unterhaltungen, Betteleien und einseitige Gespräche ein. Steigt, wenn möglich nicht in einsamen und unübersichtlichen Gegenden aus (siehe Überfall Mondlandschaft und hier!) und wenn Euch irgendetwas nicht geheuer ist, dan sofort ins Auto und mit Vollgas davon!

Mein Kontak mit diesem Teil der Bevölkerung beschränkt sich daher leider auf Angestellte von Farmen, Restaurants und Tourist-Guides. Auch hier kann man interessante Gespräche haben und geht dabei keinerlei Risiko ein, da diese Menschen sehr friedlich sind... Und jetzt dürft Ihr mich deshalb gern kritisieren, aber da ich es als meine Lebensversicherung betrachte, werde ich es weiter so handhaben müssen. :(<br><br>Post geändert von: Okavango, am: 10/07/2007 11:01
Auch ich verhalte mich grundsätzlich so, vorallem in abgelegenen Gebieten. Das ist auch ein Rat meiner einheimischen weissen Freunde.Vorher schauen ob Schwarze da sind, und dann anhalten. Ich zolle dem weissen Farmer absoluten Respekt für seine Verfolgungsjagd! Ohne sie würde das Verbrechen bisher unerkannt sein.

Mein herzliches Beileid den Hinterbliebenen.
Gast10. Juli 2007 ·
myrio schrieb:
Also Anette,
du vergreifst dich bei diesem tragischen Ereignis total im Ton und fühlst dich wohl dabei sehr cool ! Ich fass es nicht!
myrio
mein(e) liebe(r) myrio
nun krieg dich mal flott wieder ein! niemand - ausser dir ! - hat sich hier im ton vergriffen! wenn du mit von mir geposteten facts nicht klar kommst empfehle ich dir zwecks neutralisierung täglich die nachrichten zu verfolgen.

die berichterstattung macht deutlich:
von rd. 290 pax im flugzeug war eine person am falschen ort zur falschen zeit! alle anderen rd. 288 machen - sicher etwas geschockt ob des tragischen vorfalls - weiterhin urlaub in namibia und sicher werden auch alle 288 wieder gesund heim fliegen. von den anderen tausenden derzeit in namibia befindlichen gästen gar nicht zu reden.

zudem: etwa gleichzeitig wurde in deutschland ein mann von seiner frau getötet. und dennoch bleiben rd. 25 millionnen männer bei ihren frauen.
so what!
tragisch was passiert ist - aber kein grund zur panik und erst recht kein grund hier im forum objektiv andersdenkende anzumachen!

realitätssinn sollte trotz der täglich tausendfachen gewalttaten dazu führen, dass wir hier nicht in fatalismus versinken und angst vor fremden, fremden gewohnheiten und anderen hautfarben schüren.

meine postings waren lediglich dazu angedacht, die destination namibia mit ihrer schwarzen bevökerung nicht zu diskreditieren. erst recht nicht mehr als jede andere destination - europa eingeschlossen.

ich hoffe du findest zum neutralen ton zurück - denn persönliche anmache hatten wir erst kürzlich und die war dem forum nicht zuträglich!

grüessle
anette

Post geändert von: anette, am: 10/07/2007 19:53



ps

zitat okavango:
"Ich weiß, dass ich hiermit teils eine unbeliebte Meinung vertrete, aber ich persönlich halte mich zum Schutz vor solchen Taten von schwarzen Bewohnern fern!"

wenn ich solche zeilen lese schäme ich mich zum weissen teil der weltbevölkerung zu gehören!
rassismus at it's worst.....tut mir leid, dafür fehlt mir jegliches verständnis!

Post geändert von: anette, am: 10/07/2007 20:00<br><br>Post geändert von: anette, am: 10/07/2007 20:02
1’335 Beiträge · seit 200610. Juli 2007 ·
Ich stimme Armin voll zu.

Wir haben uns im Forum gefunden, weil uns das Reisen nach Namibia, Botswana, Südafrika verbindet.
Ein Mensch, der uns darin gleich ist, hat nun ausgerechnet dort ein schreckliches Schicksal erlitten. Das macht uns alle betroffen und auch ängstlich. Denn es wird deutlich, dass es auch uns treffen kann.

Jeder drückt die Sorge anders aus und reagiert auch anders darauf.
Jede Regung dazu sollte akzeptiert werden. Die einen flüchten sich in Hoffnung (mir passiert das nicht, weil ...) die anderen in Abwehr. So viele Farben, so breit gefächert sind auch die Reaktionen von Menschen auf diese schreckliche Nachricht.

Ich wünsche Euch allen und mir Trost wie auch immer der sein mag.

Dann wage ich noch zu fragen: Waren die Opfer vielleicht sogar Forumsmitglieder?

Cora
0
Gast10. Juli 2007 ·
anette schrieb:
christian schrieb:
Hallo!

Sicherlich sollte eine Destination nicht vergeneralisierend unsicher geredet werden. Glaube auch, das dass niemand tut, wenn Du aber hier Empfehlungen aussprichst die entgegen den Reisewarnungen des auswärtigen Amtes sind
dann nützt das hier keinem, im Gegenteil. Zitat (Ausschnitt):

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Kriminalität: Steigen Sie in kein Taxi, in dem sich außer dem Fahrer bereits andere Personen befinden! Lassen Sie niemanden hinzusteigen!

Wenn Sie mit dem Kfz unterwegs sind, halten Sie nicht an unbewirtschafteten / unbewachten Rastplätzen an, da es dort wiederholt zu Überfällen auf Touristen gekommen ist.

Diebstähle und Raubdelikte gegen Touristen - vor allem Einzelreisende - werden auch in den Städten Windhuk und Swakopmund häufiger.

Gruß Christian
abschliessend zu den reisewarnungen:
die hier angeführten punkte treffen auch auf europäische destinationen zu, und ganz besonders derzeit auf deutschland, schenkt man herrn schäuble glauben 😉 von england (terror), italien (mafia), frankreich (rastplatzmörder), spanien (eta), ostdeutschland (neonazis), frankfurt (bahnhofsviertel: drogenkriege, das gleiche gilt für hamburg!)

Post geändert von: anette, am: 10/07/2007 17:03<br><br>Post geändert von: anette, am: 10/07/2007 17:06
Anmerkung:
In Ostdeutschland ist die Gefahr von Neonazis als weisser Tourist angegriffen zu werden, als schlichtweg nicht gegeben anzusehen.
Themenstarter527 Beiträge · seit 200610. Juli 2007 ·
Es wäre einmal interessant, zu erfahren, was NamPol zur Ermittlung der Täter unternimmt. Geht man davon aus, dass die Täter zu Fuß geflohen sind, so hätte der sofortige Einsatz einer Wärmebildkamera aus der Luft sicherlich Erfolg versprochen. Allerdings gehe ich davon aus, dass solche Gerätschaften dort leider nicht vorhanden sind.

Ich habe jedenfalls noch keine Pressemeldungen über den aktuellen Stand der Ermittlungen gesehen... 🙁 Ich kann nur nochmals meine Hoffnung darüber ausdrücken, dass diese Kerls aufgespürt und ihrer gerechten Strafe zugeführt werden!
Gast10. Juli 2007 ·
Kaisi schrieb:
anette schrieb:
christian schrieb:
Hallo!

Sicherlich sollte eine Destination nicht vergeneralisierend unsicher geredet werden. Glaube auch, das dass niemand tut, wenn Du aber hier Empfehlungen aussprichst die entgegen den Reisewarnungen des auswärtigen Amtes sind
dann nützt das hier keinem, im Gegenteil. Zitat (Ausschnitt):

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Kriminalität: Steigen Sie in kein Taxi, in dem sich außer dem Fahrer bereits andere Personen befinden! Lassen Sie niemanden hinzusteigen!

Wenn Sie mit dem Kfz unterwegs sind, halten Sie nicht an unbewirtschafteten / unbewachten Rastplätzen an, da es dort wiederholt zu Überfällen auf Touristen gekommen ist.

Diebstähle und Raubdelikte gegen Touristen - vor allem Einzelreisende - werden auch in den Städten Windhuk und Swakopmund häufiger.

Gruß Christian
abschliessend zu den reisewarnungen:
die hier angeführten punkte treffen auch auf europäische destinationen zu, und ganz besonders derzeit auf deutschland, schenkt man herrn schäuble glauben 😉 von england (terror), italien (mafia), frankreich (rastplatzmörder), spanien (eta), ostdeutschland (neonazis), frankfurt (bahnhofsviertel: drogenkriege, das gleiche gilt für hamburg!)

Post geändert von: anette, am: 10/07/2007 17:03<br><br>Post geändert von: anette, am: 10/07/2007 17:06
Anmerkung:
In Ostdeutschland ist die Gefahr von Neonazis als weisser Tourist angegriffen zu werden, als schlichtweg nicht gegeben anzusehen.
haallloooo
meinst du es soll beruhigend klingen, wenn man sich nur als weisser dort sicher fühlen darf!? ja wo leben wir denn bzw. wie offen darf man denn eine neofaschistische position vetreten?
ich schreibe nicht nur aus "weisser" sicht!
die weisse erdenbevölkerung betrachtet sich zwar oftmals - peinlich peinlich - als das non-plus-ultra! doch gottlob zähle ich mich nicht zu diesem kreis!
grüessle
anette
grüessle
anette<br><br>Post geändert von: anette, am: 10/07/2007 20:18
Gast10. Juli 2007 ·
Kaisi schrieb:
Anmerkung:
In Ostdeutschland ist die Gefahr von Neonazis als weisser Tourist angegriffen zu werden, als schlichtweg nicht gegeben anzusehen.
Bist du schon einmal mit Dreadlocks abends mit der S-Bahn nach Hellersdorf oder Lichtenberg gefahren? Wahrscheinlich nicht, denn davon würden dir deine (Zitat) "Weissen Freunde" (Zitatende) abraten.

Stefan (Dem extrem schlecht geworden ist und hier nicht mehr mitliest!)
Themenstarter527 Beiträge · seit 200610. Juli 2007 ·
Anette und auch alle anderen!

Dieser Thread ist nicht der geeignete Ort, wieder wilde Streitereien zu beginnen!

Allerdings meine ich, dass es auf der Hand liegt, dass der Aufenthalt z.B. in Windhoek eine erheblich größere Gefahr birgt, als der Aufenthalt eines Schwarzen in Ostdeutschland. Wer schoneinmal in Ostdeutschland war oder dort gelebt hat, der weiß, wovon ich spreche und da gibt es meiner Meinung nach überhaupt keinen Diskussionsbedarf, denn die Kriminalitätsstatistiken belegen dies!


Abgesehen davon, halte ich das von Okavango geschilderte Verhalten, sich von bestimmten Personen fernzuhalten völlig berechtigt. Durch sein Fernhalten wird niemandem Schaden zugefügt und immerhin kann sich jeder hier, wie im Urlaub mit den Personen umgeben, die er dafür bevorzugt. Die Gründe, sich in Namibia so zu verhalten sind nachvollziehbar und somit kann ja jetzt jeder selbst darüber nachdenken, ob dies auch für ihn der richtige Weg ist. Andernfalls, kann er es ja anders machen!
Gast10. Juli 2007 ·
Kaisi schrieb:
anette schrieb:
christian schrieb:
Hallo!

Sicherlich sollte eine Destination nicht vergeneralisierend unsicher geredet werden. Glaube auch, das dass niemand tut, wenn Du aber hier Empfehlungen aussprichst die entgegen den Reisewarnungen des auswärtigen Amtes sind
dann nützt das hier keinem, im Gegenteil. Zitat (Ausschnitt):

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Kriminalität: Steigen Sie in kein Taxi, in dem sich außer dem Fahrer bereits andere Personen befinden! Lassen Sie niemanden hinzusteigen!

Wenn Sie mit dem Kfz unterwegs sind, halten Sie nicht an unbewirtschafteten / unbewachten Rastplätzen an, da es dort wiederholt zu Überfällen auf Touristen gekommen ist.

Diebstähle und Raubdelikte gegen Touristen - vor allem Einzelreisende - werden auch in den Städten Windhuk und Swakopmund häufiger.

Gruß Christian
abschliessend zu den reisewarnungen:
die hier angeführten punkte treffen auch auf europäische destinationen zu, und ganz besonders derzeit auf deutschland, schenkt man herrn schäuble glauben 😉 von england (terror), italien (mafia), frankreich (rastplatzmörder), spanien (eta), ostdeutschland (neonazis), frankfurt (bahnhofsviertel: drogenkriege, das gleiche gilt für hamburg!)

Post geändert von: anette, am: 10/07/2007 17:03<br><br>Post geändert von: anette, am: 10/07/2007 17:06
Anmerkung:
In Ostdeutschland ist die Gefahr von Neonazis als weisser Tourist angegriffen zu werden, als schlichtweg nicht gegeben anzusehen.
Du musst jetzt mal dran glauben - stellvertretend für alle anderen Rassisten in diesem Forum:
Als Forumbetreiber würde ich mich als allererstes mal der so ganz offensichtlichen Rassisten entledigen! Es kann doch nicht sein, dass sich hier die Ewiggestrigen äussern dürfen. Und wenn es nur zum Zweck ist andere versuchen zu indoktrinieren!
Rassismus sollte endgültig kein Thema mehr sein dürfen! Auch in einem - oder erst Recht in einem - Reiseforum nicht!
Bzgl. Rassismus wünsche ich mir dann doch eine Zensur!

lala salama
MzUnGu
Gast10. Juli 2007 ·
Um mal einen anderen Aspekt der Tragödie zu beleuchten: Namibia hat als aufstrebendes Tourismusland einiges durch deratige Ereignisse zu verlieren. Das Medienecho inDeutschland ist vergleichsweise groß. Bei uns gab es schon 3 Anrufe von Verwandten die wissen, dass wir demnächst nach Namibia wollen. Tenor: "Daaa wollt ihr hin???"

Ein einziges solches Ereignis vergessen die Leute schnell wieder. Folgen in den nächsten Monaten weitere derartige Ereignisse, so wird der Namibiatourismus vermutlich Schaden nehmen.

Die verantwortlichen Poliker in Namibia können jetzt einfach nichts tun und hoffen, das sich das nicht wiederholt. Oder die können überlegen wie sich die Sicherheit verbessern lässt. Natürlich können die unmöglich 100%ige Sicherheit garantieren - die gibt es in keinem Land der Welt.

Guido
Gast10. Juli 2007 ·
hiluchs,
nimm mal Kontakt auf mit den Schwarzen, die in Ostdeutschland zu Krüppeln geprügelt wurden..................sicher relativierst du dann ein statement,oder - eher wahrscheinlich - auch nicht 🙁
Beim Lesen der statements meint man sich wirklich zurückversetzt in eine Zeit, die ich dachte doch längst hinter uns gelassen zu haben! Wenn es nicht so traurig wäre, hätte es was von Realsatire!

MzUnGu
294 Beiträge · seit 200710. Juli 2007 ·
Okavango schrieb:
Gibt es bei euch die Erfahrung, dass solche Überfälle immer wieder einmal vorkommen? Wie kann man sich wirklich schützen davor? Welche Vorsichtsmaßnahmen sind zu treffen?
Ich weiß, dass ich hiermit teils eine unbeliebte Meinung vertrete, aber ich persönlich halte mich zum Schutz vor solchen Taten von schwarzen Bewohnern fern!
Es ist uns leider nicht möglich auf offener Straße oder auch auf dem Lande zwischen Gut und Böse zu unterscheiden. Das Risiko ist einfach zu groß.
Laßt Euch auf keine Unterhaltungen, Betteleien und einseitige Gespräche ein. Steigt, wenn möglich nicht in einsamen und unübersichtlichen Gegenden aus (siehe Überfall Mondlandschaft und hier!) und wenn Euch irgendetwas nicht geheuer ist, dan sofort ins Auto und mit Vollgas davon!

Mein Kontak mit diesem Teil der Bevölkerung beschränkt sich daher leider auf Angestellte von Farmen, Restaurants und Tourist-Guides. Auch hier kann man interessante Gespräche haben und geht dabei keinerlei Risiko ein, da diese Menschen sehr friedlich sind... Und jetzt dürft Ihr mich deshalb gern kritisieren, aber da ich es als meine Lebensversicherung betrachte, werde ich es weiter so handhaben müssen. :(<br><br>Post geändert von: Okavango, am: 10/07/2007 11:01
Ich kann mich den Vorsichtsmaßnahmen nur anschließen, bzw. ich habe das bei den vergangenen Besuchen auch so gehandhabt. Das hat auch nichts mit einer Pauschallisierung der schwarzen Bevölkerung zu tun. Nur ist es eben so, dass mich (uns) noch kein Weißer an der Tankstelle von Khorixas / Kamanjab oder in größeren Städten ein Gespräch aufgezwungen oder gar massiv bedrängt hat.
Jedoch hätte dieses Verhalten uns auch nicht genutzt, da wir auch 2002 an der gleichen Stelle munter losgezogen sind und fotografiert haben...

Gruß
Achim
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Gast10. Juli 2007 ·
Swakopmund schrieb:
Kaisi schrieb:
Anmerkung:
In Ostdeutschland ist die Gefahr von Neonazis als weisser Tourist angegriffen zu werden, als schlichtweg nicht gegeben anzusehen.
Bist du schon einmal mit Dreadlocks abends mit der S-Bahn nach Hellersdorf oder Lichtenberg gefahren? Wahrscheinlich nicht, denn davon würden dir deine (Zitat) "Weissen Freunde" (Zitatende) abraten.

Stefan (Dem extrem schlecht geworden ist und hier nicht mehr mitliest!)
Was soll das jetzt? Ich habe nunmal in Nam nur weisse Freunde!

Das mit den Dreadlocks ist dein Problem. Ich kenne Berlin sehr gut. In diese rote Hochburg Hellersdorf und das braune Lichtenberg wird wohl kein Tourist hinwollen. Ich auch nicht, der 3 Jahre in Berlin gelebt hat!
In Hellersdorf gibt es ja außer der Platte und ewig gestrigen alten roten Socken nichts zu sehen.
Gast10. Juli 2007 ·
Oje, hier kochen ja die Emotionen hoch. Vielleicht mal grundsätzlich was zur Kommunikation:

Wenn wir mit jemanden kommunizieren, der uns gegenübersteht, dann hören wir seine Worte. Zur richtigen Interpretation dieser Worte ziehen wir aber automatisch weitere Informationen des Gegenübers heran, nämlich Betonung, Gestik und Mimik. All diese Zusatzinformationen fehlen bei der Kommunikation via Internet und genau das ist der Grund warum es so häufig Mißverstandnisse bei der Kommunikation via Internet gibt. Worte und Sätze werden regelmäßig ganz anders verstanden, als sie gemeint waren.

Bevor man sich so richtig anmacht, sollte man immer noch einmal überlegen, ob das mit Sicherheit so böse gemeint war, wie man das gerade verstanden hat oder ob auch eine positivere Interpretation möglich ist.

Guido
74 Beiträge · seit 200610. Juli 2007 ·
...irgendwie fängt es wieder an aus dem ruder zu geraten!
wenn wir jeden tödlichen angriff in unserem eigenen land so ernst nehmen, wie das hier der fall ist, müssten wir doch alle abhauen oder uns täglich grosse sorgen machen, wenn wir aus dem haus gehen...

das ganze ist sehr tragisch und für niemanden wünschenswert, aber man muss es auch realistisch sehen. deswegen die ferien absagen ist läppisch! und die, die sich wegen so etwas ernsthafte gedanken machen...da frag ich mich ob afrika der richtige ferienort ist...

grüsse reto
Gast10. Juli 2007 ·
mzungu schrieb:
Kaisi schrieb:
anette schrieb:
christian schrieb:
Hallo!

Sicherlich sollte eine Destination nicht vergeneralisierend unsicher geredet werden. Glaube auch, das dass niemand tut, wenn Du aber hier Empfehlungen aussprichst die entgegen den Reisewarnungen des auswärtigen Amtes sind
dann nützt das hier keinem, im Gegenteil. Zitat (Ausschnitt):

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Kriminalität: Steigen Sie in kein Taxi, in dem sich außer dem Fahrer bereits andere Personen befinden! Lassen Sie niemanden hinzusteigen!

Wenn Sie mit dem Kfz unterwegs sind, halten Sie nicht an unbewirtschafteten / unbewachten Rastplätzen an, da es dort wiederholt zu Überfällen auf Touristen gekommen ist.

Diebstähle und Raubdelikte gegen Touristen - vor allem Einzelreisende - werden auch in den Städten Windhuk und Swakopmund häufiger.

Gruß Christian
abschliessend zu den reisewarnungen:
die hier angeführten punkte treffen auch auf europäische destinationen zu, und ganz besonders derzeit auf deutschland, schenkt man herrn schäuble glauben 😉 von england (terror), italien (mafia), frankreich (rastplatzmörder), spanien (eta), ostdeutschland (neonazis), frankfurt (bahnhofsviertel: drogenkriege, das gleiche gilt für hamburg!)

Post geändert von: anette, am: 10/07/2007 17:03<br><br>Post geändert von: anette, am: 10/07/2007 17:06
Anmerkung:
In Ostdeutschland ist die Gefahr von Neonazis als weisser Tourist angegriffen zu werden, als schlichtweg nicht gegeben anzusehen.
Du musst jetzt mal dran glauben - stellvertretend für alle anderen Rassisten in diesem Forum:
Als Forumbetreiber würde ich mich als allererstes mal der so ganz offensichtlichen Rassisten entledigen! Es kann doch nicht sein, dass sich hier die Ewiggestrigen äussern dürfen. Und wenn es nur zum Zweck ist andere versuchen zu indoktrinieren!
Rassismus sollte endgültig kein Thema mehr sein dürfen! Auch in einem - oder erst Recht in einem - Reiseforum nicht!
Bzgl. Rassismus wünsche ich mir dann doch eine Zensur!

lala salama
MzUnGu
Ich bin kein Rassist, sondern sehe nur die Realitäten. Und daraus ziehe ich meine Schlüsse und Vorgehensweisen.
Und wer wie ich in einem totalitärem Staat groß geworden ist, weiß, was
Indoktrination bedeutet. So etwas liegt mir fern.
Wenn man solche Behauptungen aufstellt, sollte man den Menschen schon genauer kennen.<br><br>Post geändert von: Kaisi, am: 10/07/2007 20:59
2’781 Beiträge · seit 200710. Juli 2007 ·
Mein Körnchen zum traurigen Thema möchte ich hier auch noch beitragen, denn es ist geprägt vom täglichen kriminellen Leben in Buenos Aires, wo 95% aller Raubüberfälle, Express-Entführungen für Lösegeld, sowie Morde ungeplant stattfinden. Wie im beschriebenen Fall. Lediglich die Formel muss sich ergeben:
1) ein oder mehrere arbeitslose meist drogen-oder alkoholsüchtige Verbrecher (unterschiedlich bewaffnet)schlendern mit offenen Augen herum und wissen dass sie demnächst wieder für ihre Sucht Ware in Geld umsetzen müssen.
2) potentielles Opfer nähert sich zu Fuss oder per Auto und wird angehalten
2b) potentielles Opfer öffnet seine Haustüre oder Garage und wird überrumpelt.
3a) Austausch von Wertsachen findet gewaltlos statt
3b) Austausch von Wertsachen findet gewaltsam statt

Damit die Wahrscheinlichkeit von Situation 3b verringert werden kann gilt hierzulande folgende Verhaltensregel:

- niemals Gegenwehr zeigen, sich nicht in Diskussionen verwickeln oder Fragen stellen.

- einen zweiten Geldbeutel mit einer interessanten Summe und Krimskram bereithalten um ihn den Dieben auszuhändigen, falls es sich nur um Jugendliche Klebstoff-inhalierende Kleindiebe handelt.

- Bereitschaft den Autoschlüssel oder andere Wertsachen komentarlos zu übergeben falls dies von den Dieben verlangt wird um ein Blutvergiessen zu verhindern.

- wenn immer möglich Ruhe bewahren und versuchen sich die Gesichter zu merken ohne die Täter offen anzuschauen, weil das macht sie umso nervöser.

In meiner Familie wurden bereits 3 Personen entführt, alle sind glimpflich davongekommen. Es wurde bei uns schon dreimal ins Haus eingebrochen. Zwei unserer Autos wurden gestohlen. Den Kindern wurden Uhren und anderes in der Disco und an der Tankstelle abgenommen.

Das Leben ist nun mal konfliktiv wenn es einen so grossen Unterschied zwischen arm und reich gibt. Was wir in Namibia in einem Doppelkabiner alles dabeihaben ist mehr als diese Mörder je in ihrem Leben verdienen und besitzen werden. Es ist wichtig dass wir das niemals vergessen. Aber trotzdem müssen wir auch lernen mit diesen Menschen umzugehen. Es ist hierzulande und in Afrika bewundernswert wie hoch die Moral in vielen armen Familien immer noch steht, wie grosse Mühe sich die Eltern, meist die alleinerziehenden Mütter machen um ihre Kinder recht und anständig zu erziehen. Eine Brücke kann man bauen sowohl wir zu ihnen als auch sie zu uns. Nicht jeder Kontakt muss in einer Tragödie enden. Im Gegenteil, die vielen lieben schwarzen Afrikaner die wir unterwegs in den afrikanischen Ländern angetroffen haben und den hochsensiblen mausarmen Andenindios denen wir hierzukontinente auf unseren Reisen begegnen habe ich es zu verdanken dass ich mich unterwegs grösstenteils sicher und wohl fühle und dass ein Austausch für beide Parteien wertvoll und lehrreich ist. Denn ich spürte schon oft dass es Begegnungen ohne Schuldgefühl meinerseits und ohne Neid ihrerseits geben kann und sie für alle Beteiligten schön sind, weil sie so unmöglich erscheinen auf den ersten Blick.
Gruss Leona
2’781 Beiträge · seit 200710. Juli 2007 ·
Mein Körnchen zum traurigen Thema möchte ich hier auch noch beitragen, denn es ist geprägt vom täglichen kriminellen Leben in Buenos Aires, wo 95% aller Raubüberfälle, Express-Entführungen für Lösegeld, sowie Morde ungeplant stattfinden. Wie im beschriebenen Fall. Lediglich die Formel muss sich ergeben:
1) ein oder mehrere arbeitslose meist drogen-oder alkoholsüchtige Verbrecher (unterschiedlich bewaffnet)schlendern mit offenen Augen herum und wissen dass sie demnächst wieder für ihre Sucht Ware in Geld umsetzen müssen.
2) potentielles Opfer nähert sich zu Fuss oder per Auto und wird angehalten
2b) potentielles Opfer öffnet seine Haustüre oder Garage und wird überrumpelt.
3a) Austausch von Wertsachen findet gewaltlos statt
3b) Austausch von Wertsachen findet gewaltsam statt

Damit die Wahrscheinlichkeit von Situation 3b verringert werden kann gilt hierzulande folgende Verhaltensregel:

- niemals Gegenwehr zeigen, sich nicht in Diskussionen verwickeln oder Fragen stellen.

- einen zweiten Geldbeutel mit einer interessanten Summe und Krimskram bereithalten um ihn den Dieben auszuhändigen, falls es sich nur um Jugendliche Klebstoff-inhalierende Kleindiebe handelt.

- Bereitschaft den Autoschlüssel oder andere Wertsachen komentarlos zu übergeben falls dies von den Dieben verlangt wird um ein Blutvergiessen zu verhindern.

- wenn immer möglich Ruhe bewahren und versuchen sich die Gesichter zu merken ohne die Täter offen anzuschauen, weil das macht sie umso nervöser.

In meiner Familie wurden bereits 3 Personen entführt, alle sind glimpflich davongekommen. Es wurde bei uns schon dreimal ins Haus eingebrochen. Zwei unserer Autos wurden gestohlen. Den Kindern wurden Uhren und anderes in der Disco und an der Tankstelle abgenommen.

Das Leben ist nun mal konfliktiv wenn es einen so grossen Unterschied zwischen arm und reich gibt. Was wir in Namibia in einem Doppelkabiner alles dabeihaben ist mehr als diese Mörder je in ihrem Leben verdienen und besitzen werden. Es ist wichtig dass wir das niemals vergessen. Aber trotzdem müssen wir auch lernen mit diesen Menschen umzugehen. Es ist hierzulande und in Afrika bewundernswert wie hoch die Moral in vielen armen Familien immer noch steht, wie grosse Mühe sich die Eltern, meist die alleinerziehenden Mütter machen um ihre Kinder recht und anständig zu erziehen. Eine Brücke kann man bauen sowohl wir zu ihnen als auch sie zu uns. Nicht jeder Kontakt muss in einer Tragödie enden. Im Gegenteil, die vielen lieben schwarzen Afrikaner die wir unterwegs in den afrikanischen Ländern angetroffen haben und den hochsensiblen mausarmen Andenindios denen wir hierzukontinente auf unseren Reisen begegnen habe ich es zu verdanken dass ich mich unterwegs grösstenteils sicher und wohl fühle und dass ein Austausch für beide Parteien wertvoll und lehrreich ist. Denn ich spürte schon oft dass es Begegnungen ohne Schuldgefühl meinerseits und ohne Neid ihrerseits geben kann und sie für alle Beteiligten schön sind, weil sie so unmöglich erscheinen auf den ersten Blick.
Gruss Leona
19 Beiträge · seit 200710. Juli 2007 ·
@Okavango
ich verstehe nicht warum Sie sich so von mir angegriffen fühlen?! Es ist natürlich Ihre Sache, wo Sie hinreisen..........Ich habe lediglich eine Feststellung gemacht und die heutigen Ereignisse in der Welt relativ realistisch interpretiert!
gruß verena