Route Nordwest Namibia inkl. Kaokoveld

21 Antworten · 3’859 Aufrufe · gestartet 29. Nov. 2015 von Polar Bear
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Themenstarter16 Beiträge · seit 201529. Nov. 2015 ·
Hallo liebes Forum,

Ende Aug 2016 geht es für uns das erste mal nach Namibia. Flug mit LH/SAA ist bereits gebucht. Nach einiger Recherche im WWW, im Forum und in Reiseführern habe wir folgende, aus meiner Sicht mögliche und wünschenswerte, Route erstellt. Da wir keine Namibia Erfahrung haben möchte ich euch bitten mal darüber zu schauen und mir Feedback zu geben. Da wir ruhige Ecken lieben haben wir das Kaokoveld in unsere Planung mit aufgenommen. Normalerweise sind wir eher zu Fuß (oder auch mal Kanu) in der nördlichen Hemisphäre unterwegs (Kanada, Grönland, Norwegen, Nepal, etc.). Menschenleere Gegenden kennen wir sehr gut, allerdings nicht in wüstenartigen Regionen, sondern eher Gebirge/Tundra. Nächstes Jahr soll es mal etwas neues sein.

Mietwagen wird wahrscheinlich ein Toyota Hilux DC 4x4 3.0 D mit Dachzelt (ohne Safari/Expeditionsausstattung). Wir haben etwa 25 Tage für die Gesamtreise inkl. Flug, also etwa 23 Tage für unsere Rundreise. GPS und Sat Phone werden wir ebenfalls mieten. Den "van zyl pass" möchten wir keinesfalls machen. Wir sind meine Freundin und ich. BTW: wir haben wenig Offroad Erfahrung.
Nun zu unserer geplanten Route (Details wie Fahrtzeit u. -Länge, Übernachtung, Zwischenstopps in angehängter Datei):
1 Windhoek
2 Sesriem
3 Sesriem
4 Swakopmund
5 Swakopmund
6 Spitzkoppe
7 Spitzkoppe
8 Ugab Terrasen
9 Ugab Terrasen
10 Khowarib
11 Hoanib
12 Orupembe
13 Camp Syncro
14 Camp Syncro
15 Orupembe
16 Opuwo
17 Etosha West/Galton Gate
18 Okaukuejo/Ombika
19 Okaukuejo/Ombika
20 Etosha East/Namutoni
21 Waterberg
22 Waterberg
23 Windhoek

Bitte schaut euch die Route mal an. Macht die Sinn, ist die zeitlich so machbar und sinnvoll? Würde gerne noch nach Blutkoppe und Etupa aufnehmen, aber ich denke das geht sich so nicht aus. Habt ihr Vorschläge bzgl. Übernachtung? Geht diese Route mit Toyota Hilux? Die Route im Kaokoveld basiert in der Hauptsache auf Informationen von Topobär und chamäleon2011 (vielen Dank euch zwei). Also über Hoanib nach Puro und weiter überr Hoarusib/Khumib nach Orupembe (so habe ich die Route zumindest verstanden). Welchen Rückweg von Orupembe nach Opuwo (D3707 oder D3703) würdet ihr empfehlen? Ist die Route mit wenig Offroad Erfahrung machbar (Offroad Training ist geplant)?
Schonmal vielen Dank für eure Mühe und Unterstützung.

Gruß
Michael
📎 h9371e10.pdf
zuletzt bearbeitet 29. Nov. 2015
2’497 Beiträge · seit 201130. Nov. 2015 ·
Hallo Michael,

da Du einen Teil unserer Route übernommen hast, fühle ich mich jetzt ein wenig verantwortlich. 😗 Hoffentlich bist Du dann am Ende auch so zufrieden wie wir.

Deine Tour finde ich für eine erste Planung Namibia ohne jemals dort gewesen zu sein, ganz erstaunlich, durchaus machbar und ausgewogen. Kompliment. Was ich dennnoch ändern würde (nur meine persönliche Meinung, andere sehen das sicher wieder anders), sind ein paar Kleinigkeiten.

Am Tag 11 wollt Ihr in den Hoanib, Tag 12 weiter bis Orupembe, das heißt, Ihr fahrt an Purros nur vorbei, finde ich persönlich ein bisschen schade, weil der Campground schön ist und die Gegend auch, ich würde dort eine Nacht bleiben, diese vielleicht vorher bei der Spitzkoppe einsparen, es sei denn, Ihr wollt dort ganz viel wandern.

Falls Ihr die Blutkuppe sehen wollt, könnt Ihr dort auf dem Weg nach Swakopmund vorbeifahren, ist gerade in einem anderen Thread beschrieben worden (ich glaube: "Permit Blutkuppe") oder sogar einmal dort übernachten, dann müsst Ihr aber noch einen Tag irgendwo einsparen und da wird´s für mich schon haarig. Möglich wäre das Damaraland zu kürzen, dann wird´s knapp mit Euren Pänen, oder Etosha, auch nicht optimal, also vielleicht die Übernachtung an der Blutkuppe auf den nächsten Urlaub verschieben und nur mal tagsüber anschauen. 😕

Viele raten immer ab, viel Zeit am Waterberg zu verbringen, wir mögen die Ecke aber sehr, nochmal eine ganz andere Landschaft und viele Möglichkeiten zu wandern und ein bisschen zu kraxeln. Ich würde da nichts kürzen. 😁

Epupa ist ein ganzes Stück mehr zu fahren, zuerst nach Opuwo und dann hoch an den Kunene, am Fluss lang ist wohl nicht fahrbar. Dafür braucht Ihr dann noch mal zwei Tage mehr, also auch verschieben.

Zu den Camps: Sesriem würde ich versuchen was auf der Sesriem Campsite zu bekommen, die ist IM Park und man kann früher los.

In Swakopmund haben wir immer eine feste Unterkunft, weil es an der Küste kalt und feucht ist, unsere Lieblingspension ist Sam´s Giardino, es gibt aber sicher auch preiswertere Varianten. Nach Cape Cross würde ich nicht fahren, sondern eine Bootstour machen, da gibt´s auch Robben satt, eine sogar auf dem Boot, außerdem Delfine, Pelikane und so weiter.

Spitzkoppe Campsite kenne ich nicht, uns hat es auf Ameib super gefallen, ordentlicher Campground und super Kletter- und Wandermöglichkeiten, vieles auch bei nur einer Nacht Aufenthalt machbar.

Im Damaraland haben wir uns für nächstes Jahr die Mowani Campsite ausgesucht, kennen wir noch nicht, kommt aber hier sehr gut weg.

Khowarib Commutity Campsite: hier unbedingt nach Campsite 1 fragen, sagenhafte Aussicht.

Dann käme bei meinem Vorschlag 1x wild campen und 1x Purros Community Campsite.

Bei Orupembe waren wir auf dem Hin- und Rückweg auf der Marble Campsite, Ablutions etwas runtergekommen, aber wamre Duschen, Feuerholz, sauber. In der Nähe gibt es die Selbstversorgerunterkunft Etambura, sie soll traumhaft sein und die würden wir nächstes Mal gerne nehmen, ist aber sicher auch eine Preisfrage.

Camp Syncro 🤩 😘 😄 😄 (aber alles im Leben ist ja bekanntlich Geschmackssache) Wir haben es geliebt.

Die Opuwo Country Lodge hat einen Campground, nicht besonders schön, aber saubere Duschen/Toiletten, Strom und man kann die Lodge-Annehmlichkeiten wie Pool, Bar, Restaurant mitbenutzen. Würde ich für eine Ncht wieder bleiben.

Am Galton Gate fanden wir Roadside Halt und Lodge schön, wie es dort nächstes Jahr aussieht, schauen wir uns im September an, denn dieses Jahr gab es die Lodge noch gar nicht. 😐 Alternativ kann man auch gleich in den Park fahren zur Campsite Olifantsrus und dann weiter nach Okaukuejo. Ich würde Halali Namutoni vorziehen, weil dort ein ergiebigeres Wasserloch ist. Die Camps im Etosha (außer vielleicht Olifantsrus) sind alle nicht so idyllisch, aber sie bieten halt Wasserloch und Lage.

Möglich wäre die Aufteilung 1x Roadside Halt, 1x Olifantsrus, 1x Okaukuejo, 1x Halali. Ich weiß, viele weden mich jetzt köpfen wegen der Zwei-Tage-Regel, aber als Camper mit Dachzelt müsst Ihr eh immer einfalten, um zum Gamedrive loszufahren, da kann man dann auch gleich ein Stück weiter übernachten.

Am Waterberg gibt es das Waterberg Wilderness Camp, fanden wir gut, man ist direkt am Waterberg und kann losmarschieren, außerdem hatten wir auf dem Platz Paviane (Achtung Vorratsbox 😊) und Zebramangusten, im Wald viele Dikdiks.

Zu den Routen schreibe ich morgen noch was, da befrage ich zuerst noch mal meinen Chefnavigator. Nur schon mal vorab: Von Khowarib via Hoanib, entlang dem Skeleton Coast Park von Süd nach Nord, durch den Hoarusib zuerst nach Purros. Dann kommt der Khumib nach Orupembe, wir sind aber "außen rum" gefahren.

Zum Auto: Wir hatten einen Hilux Bushcamper von Savanna, der kostet mehr als der Hilux mit Dachzelt, war aber für uns ein Traum und auch im Kaokovelt toll, da mit Spezialbereifung und wirklich viel Bodenfreiheit. Ein "normaler" Hilux sollte aber wohl auch gehen, es kommt meiner Meinung nach darauf an, sich genügend Zeit zu nehmen und vorsichtig zu sein.

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Bis dann und liebe Grüße
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
zuletzt bearbeitet 30. Nov. 2015
4’132 Beiträge · seit 200830. Nov. 2015 ·
... und dem wäre eigentlich nix hinzuzufügen 🙂 🙂

außer vielleicht
dass es sinnvoll für ein entspanntes Fahren wäre (besonders im Trockenflussbett des Hoanib und Hoarusib (Puros Campsite) wenn ihr einfach zuvor ein bisschen Weichsand-fahren üben würdet.

Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
Themenstarter16 Beiträge · seit 201530. Nov. 2015 ·
Wow, das ist eine ausführliche Antwort. Erstmals vielen Dank.
5’490 Beiträge · seit 200930. Nov. 2015 ·
Den Ausführungen von Karin ist nicht mehr viel hinzuzufügen.

Ich weiss jetzt nicht, wie wichtig Euch die Doppelübernachtungen an einem Ort sind. Da man aufgrund des Dachzeltes die Campingsachen sowieso jeden Morgen zusammenpacken muss, tendieren wir eher dazu täglich den Ort zu wechseln, die Etappen dafür aber sehr kurz zuwählen. In diesem Sinne sind auch meine Vorschläge zu sehen.

Die Blutkuppe könnt Ihr gut bei der Anreise nach Swakopmund einbauen. Idealer Platz für Eure Mittagspause. Das Permit könnt Ihr in Sesriem bekommen.

Die Campsites an der Spitzkoppe sind sehr, sehr einfach. Da gibt es außer einem Plumpsklo nichts. Dafür liegen Sie aber in fantastischer Natur zwischen den Felsen. Für Naturliebhaber sehr zu empfehlen. Längere Wanderungen kenne ich dort nicht. Eher kurze Spaziergänge. Ich empfehle den Naturbogen und Bushmans Paradies. Insofern würde ich nur eine Nacht an der Spitzkoppe verbringen und die andere auf Ameib. Da ist die Campsite zwar nicht so urig, dafür kann man aber eine tolle Rundwanderung auf den Gipfel des Elefantenkopfs unternehmen (eine kurze versicherte Passage).

Die Ugab Terassen sind für mich persönlich überhaupt kein lohnendes Gebiet. Ich würde anstelle dessen lieber eine Nacht in der Region Twyfelfontein und eine Nacht auf Palmwag verbringen.

Im Kaokovelt würde ich eine Nacht im Camp Sycro streichen und dafür eine Nacht in Pirros einfügen. Die Strecke Zwischen Camp Sycro und Orupembe ist in einem halbe Tag gut zu schaffen, so dass Ihr trotzdem noch ausreichend Zeit am Kunene habt.

Im Westteil des Etosha bietet sich die Olifantrus Campsite an. Die könnt Ihr locker trotz ausführlichen Gamedrive von Opuwo aus erreichen.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
2’606 Beiträge · seit 200730. Nov. 2015 ·
Hi,
Topobär schrieb:
Im Westteil des Etosha bietet sich die Olifantrus Campsite an. Die könnt Ihr locker trotz ausführlichen Gamedrive von Opuwo aus erreichen.
die solltet ihr für Ende August aber bald reservieren, die haben nicht viele Stellplätze dort!
Und das Wasserloch bzw. das dort befindliche Gebäude zählt zum Besten, was Etoscha derzeit zu bieten hat.

lg
Wolfgang
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026
Themenstarter16 Beiträge · seit 201506. Dez. 2015 ·
Vielen Dank für die vielen hilfreichen Vorschläge. Bin derzeit dabei, unter Berücksichtigung eurer Ideen, die Route zu überarbeiten.
Themenstarter16 Beiträge · seit 201506. Dez. 2015 ·
Topobär schrieb: Im Westteil des Etosha bietet sich die Olifantrus Campsite an. Die könnt Ihr locker trotz ausführlichen Gamedrive von Opuwo aus erreichen.


Hallo Topobär, von Opuwo nach Olifantrus an einem Tag geht aber vermutlich nicht wenn man durch die Khowarib Schlucht fährt. Ich nehme an du meinst über C41/C35?
Ist die Fahrt durch die Khowarib Schlucht zu empfehlen?
2’606 Beiträge · seit 200706. Dez. 2015 ·
Hi,

also Opuwo-Khowarib-Olifantrus ist an einem Tag ein bisserl stressig.
T4A meint fast 8 Stunden Fahrtzeit. Und da sind keine Pausen dabei.
Empfehlenswert wäre es meiner Meinung nach auf jeden Fall, wenn du irgendwo noch eine Nacht einplanst.
Allerdings nicht ganz einfach zu fahren, es gibt einiges an Bulldust dort, also sehr feiner "Pudersand".

lg
Wolfgang
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026
Themenstarter16 Beiträge · seit 201520. Dez. 2015 ·
Hi,

ich habe meine Routenplanung nun überarbeitet. Nochmals vielen Dank für die Vorschläge. Hilux und einige Unterkünfte sind bereits reserviert. Die detaillierte Planung habe ich als PDF angehängt.
Thu 25.08.2016 Windhoek
Fri 26.08.2016 Sesriem
Sat 27.08.2016 Tsauchab River Camp or Namib Desert Camp
Sun 28.08.2016 Swakopmund
Mon 29.08.2016 Swakopmund
Tue 30.08.2016 Spitzkoppe
Wed 31.08.2016 Ameib
Thu 01.09.2016 Twyfelfontein
Fri 02.09.2016 Palmwag or Khowarib
Sat 03.09.2016 Hoanib
Sun 04.09.2016 Purros
Mon 05.09.2016 Orupembe
Tue 06.09.2016 Camp Syncro
Wed 07.09.2016 Camp Syncro
Thu 08.09.2016 Orupembe
Fri 09.09.2016 Opuwo
Sat 10.09.2016 Etosha Roadside halt
Sun 11.09.2016 Olifantrus Campsite
Mon 12.09.2016 Okaukuejo Camp or Etosha Safari Campsite
Tue 13.09.2016 Onguma campsites or Namutoni Camp
Wed 14.09.2016 Waterberg
Thu 15.09.2016 Waterberg
Fri 16.09.2016 Windhoek

Khowarib Schlucht werde ich wohl weglassen da offensichtlich sehr schwierig zu fahren und es geht sich auch zeitlich nicht wirklich aus.

Ein paar Fragen habe ich allerdings noch und hoffe auf eure Unterstützung:
Bin mir nicht sicher wie ich von Palmwag nach Purros reise.
1. Palmwag übernachten und dann über Crowther's 4WD Trail in den Hoanib oder
2. Khowarib Campsite übernachten und dann über Hoanib riverbed 4WD trail
Die zweite Variante hat den Vorteil das wir noch einen Abstecher in die Khowarib Schlucht machen und auch auf dem Khowarib Campsite übernachten könnten über den ich viel positives gelesen habe. Allerdings bin ich mir nicht sicher was wir bei der Fahrt von Palmwag über den Crowther's Trail verpassen?

Wie am besten das Etambura Camp buchen? Über http://www.kcs-namibia.com.na/etambura.html und verschiedene andere Kontakte aus dem Internet haben bislang leider nicht funktioniert.
Wie am besten von Orupembe nach Opuwo fahren? D3707 oder D3703?

Freue mich natürlich auch über Feedback zu der geplanten Route.

Grüße

Michael
📎 h15ce9e9.pdf
4’132 Beiträge · seit 200820. Dez. 2015 ·
Hallo, Polar Bear,

du fragst:
"Bin mir nicht sicher wie ich von Palmwag nach Purros reise."

Da du für Palmwag bis Hoanib 1 Tag einplanst, brauchst du dir um eine Alternative zur C-Straße keine Gedanken machen. Unter 3 Tagen Zeit würd ich den Crowthers Trail/Palmwag Concession auslassen.
...und, - du verpasst immer etwas,
wenn du irgendwo nicht langfährst... 😉

genieß die Strecken und Orte, die du anfährst mit ausreichend Zeit. Du bist grad dabei, deine Route voller zu packen. Das ist nicht unbedingt von Vorteil.

Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 20. Dez. 2015
1’302 Beiträge · seit 200721. Dez. 2015 ·
Hallo Michael,

das Etambura Camp haben wir für nächstes Jahr ganz normal über info@kcs-namibia.com.na gebucht. Das hat zwar immer etwas länger gedauert bis Antwort kam, aber letztendlich hat es gut funktioniert. Vielleicht nochmal hinschreiben oder anrufen.

Also wir werden die 3707 von Orupembe nach Opuwo fahren. Wir waren zwar noch nicht so weit nördlich, aber so sieht momentan der Plan für Mai aus 🙂
Wir fahren von Palmwag (Übernachtung) über Sesfontain in den Hoanib. Bleiben dann aber auch noch zwei Nächte in den Flußtälern bevor wir nach Purros fahren. Den Crowthers Trail sind wir schon vor ein paar Jahren gefahren. Aber wie auch immer du fährst, "versäumen" wirst du immer was 😉 Alles auf einmal geht halt nicht.
Khowarib Campsite und Schlucht steht dann auf dem Rückweg von den Epupa Falls auf unserem Plan.

Deine Km-Angaben im PDF von Purros bis Etambura sind nur 66 km. Bei uns sind das über 100 km bei gleicher Strecke (geplant mit T4A). Solltest du nochmal überprüfen.

Viel Spaß weiterhin beim planen

Panther
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Themenstarter16 Beiträge · seit 201521. Dez. 2015 ·
Hallo Panther, habe heute eine Antwort von KCS-Namibia erhalten. Hat halt einfach etwas länger gedauert. Vielen Dank für die Info. Ja, die Km und Zeitangaben sind noch sehr ungenau, da muss ich mich nochmals durch die T4A-Karte wühlen. Ich habe die Karte gerade nicht vor mir, aber ich meine das Etambura Camp ist in meiner T4A nicht drin (Version 2013). Deshalb habe ich die Angaben bis Orupembe genommen. Wie auch immer, checke ich nochmal.
Grüße
Michael
Gast21. Dez. 2015 ·
Moin,
Polar Bear schrieb: Ich habe die Karte gerade nicht vor mir, aber ich meine das Etambura Camp ist in meiner T4A nicht drin (Version 2013).
Etambura ist seit Version 12.05.04 in T4A enthalten. Das weiß ich so genau, weil ich damals die Daten samt der damals mangels Schild noch kaum zu findenden Zufahrtspiste an T4A übermittelt hatte. Die erste offizielle Version mit Etambura dürfte 12.10 (Oktober 2012) gewesen sein. Wenn Du eine ältere Version hast, kannst Du die Klink Otmenje als Ziel nehmen. Von da sind es 3km. Sonst siehe hier:
https://tracks4africa.co.za/listings/item/w254451/etambura-camp/

Beste Grüße

Guido
zuletzt bearbeitet 21. Dez. 2015
129 Beiträge · seit 201321. Dez. 2015 ·
Hi Michael,

bin erst im September 2015 den Crowthers Trail gefahren. Dieser ist meiner Meinung nach in einem Tag von Palmwag in den Hoanib nicht zu schaffen. Wir haben eine Zwischenübernachtung gebraucht. Er ist nicht sehr anspruchsvoll, aber steinig und rüttelt dir dein Auto richtig schön durch (bzw. kaputt 🙁 ).
Ich würde über Khowarib und dort campen, ist sehr schön!

Grüße
Alex
Themenstarter16 Beiträge · seit 201521. Dez. 2015 ·
Hi Guido, In meiner Papierkarte (2013/14 Edition) ist Etambura nicht drin. Aber vielen dank für die Info, vor allem für den Link zu T4A Map, werde ich für die weitere Planung nutzen.
5’490 Beiträge · seit 200922. Dez. 2015 ·
Wir haben in der Day Visitors Area kurz vor Beginn des Crothers Trail übernachtet und sind dann recht gemütlich in einem Tag zum Hoanib gefahren, wo wir dann im Seitental des Ganamub übernachtet haben.
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2’606 Beiträge · seit 200722. Dez. 2015 ·
Also ich meine auch, dass man von der Day Visitors Area in den Hoanib nicht unbedingt eine Zwischenübernachtung braucht (schöner ist es natürlich, wenn man mehr Zeit hat).
Wir sind das in umgekehrter Richtung mit dem Motorrad gefahren, unser Guide allerdings mit dem Auto samt Motorrad-Anhänger.

Ja, es ist steinig, man kommt (mit dem Auto) selten über 40 km/h ohne dass man Angst um die Reifen oder um's Fahrwerk haben muss, aber von Palmwag weg sind das knappe 150 Kilometer. In sechs Stunden ist das sicher zu schaffen.

lg
Wolfgang
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026
129 Beiträge · seit 201323. Dez. 2015 ·
Also ich gehe als Start von der Palmwag Lodge aus. Von dort bis in den Hoanib hätten wir es diesen Sommer sicher nicht in 6h Stunden geschafft. Wie gesagt, meiner Meinung nach von der Lodge nicht ganz zu schaffen in einem Tag. Aber wir sind auch mit eigenem Wagen unterwegs und bewegen den evtl. vorsichtiger als einen Mietwagen.
Vor allem wenn man die Strecke das erste Mal fährt, sollte man genügend Zeit einplanen. Von der Day Visitor Area, kurz vor Abzweig Crowthers, ist das wohl eher möglich.
Wir taten uns übrigens relativ schwer die ausgewiesenen Camps zu erkennen (die ja meistens nicht gekennzeichnet sind vor Ort), waren aber auch nur mit Karte ohne GPS unterwegs.

Gruß
Alex
Gast23. Dez. 2015 ·
Hallo,

es sind schon Leute über den Crowthers Trail an einem Tag von Palmwag bis Purros gefahren, was dann aber ungefähr einen 12-Stunden-Ritt bedeutet und wenig Sinn macht, weil man ja die Gegend erleben und nicht nur die Strecke abhaken will.

Ansonsten möchte ich ein bisschen davor warnen, die Strecke als ganz easy darzustellen, nur weil man sie selbst bei einmaliger Durchfahrt so erlebt hat. Es ist keine Asphaltstraße die immer und zu jeder Jahreszeit gleich gut befahrbar ist. Zwischen Palmwag und dem Hoanib kreuzt man ungefähr 30 Flussbetten. Wenn es eine heftige Regenzeit gab, die Flüsse alle gelaufen sind, ordentlich Geröll bewegt und Pisten teilweise ausgespült haben, dann kann das durchaus auch etwas anspruchsvolleres Offroad-Fahren sein. Es kommt dann auch vor, dass Abschnitte, so wie in T4A eingezeichnet, überhaupt nicht mehr befahrbar sind und man eine Umfahrung finden muss..

Beste Grüße

Guido