Welches Fahrzeug, Vorreservierung, tour realistisc

9 Antworten · 1’570 Aufrufe · gestartet 11. Sept. 2015 von Icebreaker
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Themenstarter3 Beiträge · seit 201511. Sept. 2015 ·
Hallo Namibia-Forum, wir waren schon viel in der Welt unterwegs - und dieses Jahr wollen wir uns von Namibia beeindrucken lassen. Wir kommen in Windhoek am 31. Oktober um 19:45 an und haben in Namibia 19 Übernachtungen. Wir wollen gerne vorwiegend Campen und
Für unsere Planung sind noch einige Fragen offen: 1) müssen wir tatsächlich alles vorreservieren? Dann wären wir ja vor Ort sehr festgelegt und wenig flexibel. 2) Was für ein Fahrzeug würdet ihr empfehlen - sollte es ein 4x4 mit Dachzelt sein oder würde es auch ein "normales" Fahrzeug tun? Und 3) haltet ihr diese Tour in der Zeit für realistisch? Die Tour ist ungefähr so: 1.+ 2. Nacht: Windhoek, 3./4. Nacht Region Waterberg, 5./6./7. Nacht Etosha Nationalpark, 8./9./10. Nacht Opuwo, 11. /12/13. Nacht Region Palmwag, 14. Nacht Khorixas, 15./16/ Swapomuk, 17. /18. Nacht Sossosvlei, 119. Nacht Windhoek. Wir können die Fahrzeiten und daher die Realisierbarkeit dieser Route schlecht einschätzen. Über Antworten würden wir uns sehr freuen - Beste Grüße v. Sanne
4’143 Beiträge · seit 200911. Sept. 2015 ·
Hallo Sanne,
erst mal willkommen im Forum. Das sind aber eine Menge Fragen! Für die Vorplanung bis Oktober ist auch nicht mehr viel Zeit, ich hätte euch da schon empfohlen etwas früher anzufangen. Auf jeden Fall müsst ihr euch jetzt aber ranhalten.
Fahrzeug: Grundsätzlich hätte ich euch einen Toyota Hilux 4x4 Double Cab empfohlen, Der hat sich bei uns seit vielen Jahren bewährt, weil er auf Gravel ein gutes Fahrzeug ist, man höher sitzt usw. Ob ihr mit Dachzelt fahren wollt, ist eure eigene Entscheidung, ich weiß ja nicht, was ihr vom Campen haltet. Auch hier gilt grundsätzlich, dass man zwar weniger Comfort hat, aber dafür die Verbindung zur Natur intensiver ist. Ich finde eine Mischung aus Campen und Lodges ideal. Ist auch vom Alter und vom Geldbeutel abhängig. Dafür solltet ihr euch aber mal umschauen, wo ihr campen und evtl. eine feste Unterkunft haben wollt. In Swakopmund würde ich auf jeden Fall eine Lodge oder Hotel buchen. In der Etoscha solltet ihr vielleicht dann eine Campsite in Okaukuejo im Voraus buchen.
Die Route kann man so schon fahren.
Gruß:
Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
312 Beiträge · seit 201311. Sept. 2015 ·
Hallo Sanne,

Ihr wollt ja campen - wäre Eure Alternative dann ein Bodenzelt oder ein Camper? Etosha ist um die Zeit recht voll, da würde ich - wie von Burschi auch empfohlen - möglichst bald buchen.

Viel Spaß beim Vorbereitung
DoNo
7’348 Beiträge · seit 200611. Sept. 2015 ·
Hallo Sanne

Willkommen im Forum und viel Spass bei der Vorbereitung auf Eure Tour.

Diese ist ganz klar machbar. Ich würde ein 4x4-Fahrzeug mit Camping Equipment mieten. Dann habt Ihr alles dabei was Ihr braucht (Dachzelt, Kühlschrank, Stühle, Tisch, Kochutensilien etc.). Das hat sich über Jahre bewährt.

Ihr braucht nicht alles vorzubuchen, habt aber evtl. mal Pech, dass Ihr nicht genau den Platz erhaltet, den Ihr vielleicht möchtet.

Die Tour ist so sicher machbar. Wegen der Distanzen und Zeiten kannst Du mal hier unter Karten schauen.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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133 Beiträge · seit 201511. Sept. 2015 ·
Hallo Sanne,

willkommen im Forum.

Wie das bereits in den vorangegangenen Antworten herausgestellt wurde, solltet ihr euch wirklich mit den Buchungen beeilen, vor allem bei Etosha.

Bezüglich Campsites empfehle ich euch die aktuelle TRUMMIS LISTE.

Eure grob umrissene Route hört sich auf jeden Fall gut machbar an. Ihr wollt das Land also gegen den Uhrzeigersinn erkunden, fällt mir auf. Genaue Weg-Vorschläge kann ich aufgrund der fehlenden Unterkunfts-Angaben nicht geben.

Eventuell solltet ihr eine der gepl. 3 Nächte in Palmwag streichen zugunsten einer zusätzlichen dritten Nacht in Swakopmund, es lohnt sich. Man kann dort viel unternehmen und um, gerade als Neuling, die unvergleichliche Atmosphäre zu genießen.

Als Auto würde ich euch - aus eigener Erfahrung und weil einem damit alle Routen offenstehen - auf jeden Fall einen Toyota HILUX empfehlen.

Da ihr campen wollt und jetzt vielleicht nicht mehr alle Unterkünfte bekommt, dürfte ein HILUX mit Dachzelt sinnvoll sein. Beachtet da aber bitte das veränderte Fahrverhalten des HILUX - der Schwerpunkt liegt aufgrund des Dachzeltes höher, was sich insbesondere bei den Kurven auf Gravel bemerkbar macht. Langsamer fahren!

Dann wünsche ich euch, daß ihr alle Wunsch-Unterkünfte / Campsites bekommt, noch eine tolle Planungsphase und natürlich einen schönen, unvergeßlichen Urlaub.

Viele Grüße
Thomas
Themenstarter3 Beiträge · seit 201511. Sept. 2015 ·
Tausend Dank für eire Antworten!! das ist echt super!!! hat mir schon viel geholfen.. noch ne frage - ich Geländefahrzeug fahren ist für mich Neuland - werde aber die Einzige sein, die fährt. sollte ich hier bereits ein Geländefahrtraining absolvieren - oder ist das bei der Strecke nicht wirklich erforderlich? Schon mal besten Dank für eure tollen Einschätzungen und liebe Grüße - Sanne
93 Beiträge · seit 201411. Sept. 2015 ·
Grüß dich Sanne,

die bisherigen Antworten gingen alle in die richtige Richtung. Ob du lieber länger in großartiger afrikanischer Szenerie oder an belebteren Plätzen verweilen willst, hängt doch zunächst von deinen Vorlieben ab. Du solltest mal prüfen, ob du statt eines längeren Palmwag-Aufenthaltes nicht noch ein Stop bei Twyfelfontain oder im Bereich Erongo machst. Hat schon was, die Gegend!
Auf Campsites kommst du recht bequem unter - auch jetzt noch, aber in begehrten Lodges könnte es eng werden. Bei guten Sprachkenntnissen solltest du für ein paar Cent mehr dort anrufen und gleich die Buchungsmöglichkeit prüfen. Den Rest der Zeit schläfst du im Dachzelt auf dem Hilux. Bloß kein Normalfahrzeug wählen; das bringt's nicht bei den Pisten dort! Und ein Geländefahr-Kurs ist zwar sicherlich was Feines, aber auch nicht ganz billig. Das musst du wohl für dich allein oder mit deinen Gefolgsleuten entscheiden. Auf jeden Fall ist die sichere Beherrschung eines Hilux schon auch Übungssache, so dass du dich schon eine gewisse Zeit einfahren und die verschiedenen Fahrmodi mal ausprobieren musst.
Enjoy your trip!

Und wenn du die Sanne ohne Su- aus Berlin bist, dann können wir auch heute Abend noch darüber plaudern. Schaun mer mal!

Cantor
zuletzt bearbeitet 11. Sept. 2015
133 Beiträge · seit 201511. Sept. 2015 ·
Hallo Sanne,

da hast du ja schon viele Antworten erhalten.

Wegen dem 4x4-Fahren mach dir bitte keinen so großen Kopf, das ist nicht 180° anders als einen geöhnlichen PKW zu fahren, mit Ausnahme halt der Möglichkeit, den Allradantrieb zuzuschalten. Die Kiste ist breiter und hat höheren Bodenabstand.

Da hat Cantor schon recht, vorher einen Allrad-Kurs hier zu machen, das ist zu teuer und auch nicht notwendig.

Wichtig ist, bestehe am Ankunftstag bei der Bakkie-Übernahme auf einer ausführlichen Einweisung (oder melde die am besten von daheim aus beim Vermieter an).

Da bekommst du einen Überblick über die Bedienelemente deines Mietbakkies, wie du den Allrad zuschaltest, die Differentialsperre, Allradfahren auf unterschiedlichem Terrain, was du beachten sollst (Fahren auf Gravelpads, also Schotterstraßen, ist nicht ganz ohne), Wagenheber usw. Wichtig ist auch, bestelle 2 Ersatzräder. Gerade auf den Gravepads ist der Verschleiß relativ hoch, und mit 2 Ersatzrädern hast du Puffer, falls du den ersten vorzeitig brauchst. Meines Kenntnisstandes nach ist ein Erste-Hilfe-Kasten in Namibia nicht Standardausrüstung, melde sowas auch beim Vermieter auch an.

Bei der Tour-Ausplanung achte bitte auch darauf, daß auf jeder Tagesetappe mindestens eine Tankstelle liegt, zur Sicherheit. Sprit ist das wichtigste, und gerade in der Mitte und im Süden von Namibia ist das Tankstellen-Netzt nicht so dicht.

Wenn du einen HILUX mietest, dann hat der in aller Regel einen Doppeltank, also ca. 170 L Fassungsvolumen.

Viel Spaß noch bei der Planung.

Viele Grüße
Thomas
249 Beiträge · seit 200611. Sept. 2015 ·
Hallo Sanne

Deine Aussage vom Geländefahren nicht so der grosse Meister zu sein ist schon OK.

Nur wegen Geld keinen Allrad Kurs zu machen finde ich schon etwas fahrlässig,immerhin hast Du Verantwortung für Deine Mitreisenden.

Bei so einem Kurs wird Dir auch beigebracht wie man kräfteschonend einen Reifen wechselt.

Allrad und Diff Lok einzusetzen ist auch nicht ohne Grundkenntnisse so einfach zu händeln..

Mach den Allrad Kurs und du wirst es nicht bereuen.

Sonnige Grüsse aus Südfrankreich

Peter
Themenstarter3 Beiträge · seit 201514. Sept. 2015 ·
hallo zusammen, tausend Dank für eure Antworten, das hilft mir seht bei der Planung! Es tun sich natürlich weitere Fragen auf - z.b lohnt im Etosha die Strecke zwischen Halali und Elefantsrus? Und wie lange braucht man ca dafür, wenn man sich natürlich nicht beeilen will?
Beste Grüße Sanne