Don MelonThemenstarter28 Beiträge · seit 201505. Mai 2015 ·
Hallo zusammen, im Oktober bereise ich mit meiner Freundin das erste Mal Namibia. Wir haben einen Toyota Hillux (kein Allrad) und (nur) zwei Wochen Zeit. Bitte dringend um Feedback zu unserer angedachten Route:
6.10.: Ankunft Windhoek 7.10.: Fahrt zur Gästefarm Okonjima (350 km/Asphalt) (Geparden) /vormittags Windhoek 8.10.: Fahrt zum Etosha NP (350 km) /vormittags Geparden-Safari 9.10.: Etosha NP (Namutoni) 10.10.: Etosha NP (Namutoni/Halali) 11.10.: Etosha NP (Halali) 12.10.: Etosha NP (Okaukuejo) 13.10.: Etosha NP (Okaukuejo) 14.10.: Fahrt nach Swakopmund (560 km/hauptsächlich Asphalt) 15.10.: Swakopmund + Cape Cross (Seelöwen) (120 km) 16.10.: Fahrt nach Sossuvlei (400 km) /unterwegs: Vogelparadies Walvis Bay 17.10.: Dünen von Sossuvlei 18.10.: Namib Rand Nature Reserve/Straße Pad 828 (200 km) 19.10.: Fahrt nach Windhoek (500 km) 20.10.: Flug nach Kapstadt
Was meint ihr? Passt das zeitlich? Alternative Vorschläge? Empfiehlt sich im Zweifel eher ein Besuch des Namib Rand Nature Reserves oder des Naukluft Nationalparks? Unser Interessensschwerpunkt liegt klar bei Flora und Fauna.
Ich danke euch im Voraus. 🙂
Jaspar061103655 Beiträge · seit 201405. Mai 2015 ·
Hallo, was mir als erstes auffällt, ist eure Strecke von Etosha nach Swakop. Klar ist es machbar, aber schade ums wunderschöne Damaraland, welches ihr völlig links liegen lasst. Würde evtl. eine Nacht in Namutoni kürzen und die im Damaraland, zB in der Vingerklip Lodge, einbauen. Gruß, Sarah
Hey, was meinst Du denn mit: "Namib Rand Nature Reserve/Straße Pad 828 (200 km)"? Wo wollt Ihr da übernachten? Wolwedans? NamibRand Fam. Hideout? Ihr kommt ohne Buchung einer Übernachtung nicht in das Reserve und dürft da nicht einfach mal so durchfahren. Es ist aber wunderschön. Wir waren dieses Jahr für 2 Nächte dort-es hat sich gelohnt. Ihr müsst in Namibia bedenken, dass Ihr überwiegend nicht auf Asphalt unterwegs seid sondern auf Pads, von unterschiedlicher Qualität. Im Höchstfall 80 Kmh. Im Durchschnitt kommt Ihr dann auf 60 Km in der Std. Die Strecke Swakop- Sossus war jetzt im April ganz manierlich, das kann im Oktober aber schon wieder ganz anders sein. Deshalb würde ich eine Zwischenübernachtung in den Naukluftbergen einplanen und dann erst nach Sossus. Sonst bleibt keine Zeit fürs Vogelparadies. Ich gebe auch Sahra recht: lieber 1 Nacht weniger in der Etosha und dafür 1 Übernachtung im Damaraland. Wenger ist manchmal mehr - vor allem in Afrika! Liebe Grüße aus Hamburg Petra
Deine Tour ist gar nicht so stressig, wie sie auf den ersten Blick aussieht. Es sind halt ein paar Fahrtage dabei, die ich auf jeden Fall in Kauf nehmen würde. Hier meine Kommentare:
6.10.: Ankunft Windhoek Da würde ich mir zum Eingewöhnen mal etwas gönnen und die Nacht auf der Heinitzburg verbringen. Am Nachmittag empfehle ich Euch eine der längeren Stadtrundfahrten mit Bwana Tucke Tucke (schau mal nach, die haben m. W. zwei oder drei verschiedene Touren im Angebot).
7.10.: Fahrt zur Gästefarm Okonjima (350 km/Asphalt) (Geparden) /vormittags Windhoek 8.10.: Fahrt zum Etosha NP (350 km) /vormittags Geparden-Safari Kein Kommentar.
9.10.: Etosha NP (Namutoni) Da würde ich eher ins Onguma Bush Camp oder in die Mokuti Lodge gehen.
10.10.: Etosha NP (Namutoni/Halali) Ich würde auch diese Nacht in der Onguma/Mokuti verbringen.
11.10.: Etosha NP (Halali) Ich würde durchfahren bis Okaukuejo. Trotz der vielen Wasserlöcher unterwegs schafft Ihr das gut.
12.10.: Etosha NP (Okaukuejo) Diese zweite Nacht in Okaukuejo ist kein unbedingtes Muss. Ich würde weiter zum Dolomite Camp fahren.
13.10.: Etosha NP (Okaukuejo) Vom Dolomite Camp würde ich heute über den Grootberg in Richtung Twyfelfontein fahren. Unterkünfte hat Annick genug genannt.
14.10.: Fahrt nach Swakopmund (560 km/hauptsächlich Asphalt) Von Twyfelfontein würde ich über die D 2612 nach Uis und von dort an die Küste fahren. Den Abstecher zum Cape Cross kannst Du dann gleich auf diesem Weg machen.
15.10.: Swakopmund + Cape Cross (Seelöwen) (120 km) An diesem Tag hättet Ihr die Möglichkeit nach Walvis Bay zu fahren und die Delfin-Tour zu machen und außerdem eine Runde um die Lagune zu fahren, um Flamingos zu beobachten.
16.10.: Fahrt nach Sossuvlei (400 km) /unterwegs: Vogelparadies Walvis Bay Ohne den Abstecher nach Walvis Bay schafft Ihr das bis zum Nachtmittag, so dass Ihr schon nach der Ankunft ins Vlei fahren könnt für erste Erkundungen.
17.10.: Dünen von Sossuvlei vormittags die Dünen, nachmittags Weiterfahrt nach Wolwedans.
18.10.: Namib Rand Nature Reserve/Straße Pad 828 (200 km) Wolwedans
19.10.: Fahrt nach Windhoek (500 km) Das wird eine lange Tour mit viel Gravel, aber machbar.
Viel Spaß noch beim Planen, aber plane nicht zu lange. Oktober ist Hochsaison.
Ich kann Deinen Tips gut nachfolgen,aber bei Dolomite ,da habe ich mir gut überlegt ob ich eine Antwort schreiben soll.
Wir waren im März 2015 im Dolomite Camp und waren eigentlich mehr als sehr erwartungsvoll .
Aber rückblickend gesehen werden wir in diesem Camp nicht wieder buchen.
Es bringt nicht sehr viel ,wenn man die persönlich subjektiv negativen Argumente hier auflistet ,möchte ich auch nicht.
Der West Teil von Etosha hat es sicher nicht so in sich,mal ganz sanft ausgesprochen.
Gruss Peter
Don MelonThemenstarter28 Beiträge · seit 201506. Mai 2015 ·
Hallo nochmal zu später Stunde,
vielen Dank für eure Tipps. @ Tadi: Wir haben vor, im Namib Rand Nature Reserve zu übernachten. Pad 828 ist eine Straße, von der ich in einem anderen Forum gelesen hatte, soll malerisch sein. @ Gerd: Ich werde deine Vorschläge einfließen lassen. Sehr ausführlich, danke. @Peter: Dass der Ostteil des Etosha attraktiver sein soll als der Westen, war mir neu. Wenn das so ist, plane ich noch etwas um.
Jaspar061103655 Beiträge · seit 201406. Mai 2015 ·
Guten Morgen allerseits 😎 ,
ich muss auch nochmal kurz meinen Senf zum Dolomite Camp abgeben. Wir waren ebenfalls im März dort (Peter, wann seid ihr genau dort gewesen?) und waren aufgrund vieler Bilder und Berichte sehr gespannt auf das Camp, hinterher leider maßlos enttäuscht und würden ebenfalls nicht nochmal dort nächtigen. Genauso hat uns der Westteil nicht begeistert 😐 . Hätten wir drei Nächte, die wir „unterbringen“ müssen, würden wir diese mittig bzw. direkt am Toreingang (Osten) einplanen und den Westen außen vor lassen. Und wenn’s doch der Westen mit sein soll, würde ich von Okaukuejo zusehen, dass ich abends aus dem Park bin und mir „draußen“ irgendwas in der Nähe such…
chamäleon20112’497 Beiträge · seit 201106. Mai 2015 ·
Hallo,
wir waren auch schon im Dolomite Camp, im Oktober 2013, also zu Don Melon´s Reisezeit. Damals war das Camp noch sehr schön, das mag sich verändert haben 😕 , was mir sehr leid tut, da wir uns dort wohl gefühlt haben und ich eigentlich irgendwann wieder hin wollte.
Die Tierwelt ist allerdings durch das Camp wenig beeinflussbar und da hatten wir gerade im Westen super Tiersichtungen im Oktober: riesige Herden verschiedener, auch seltener Antilopen, Bergzebras und Steppenzebras an einem Wasserloch 😁 , Elefantenherden (viele), Löwen, Honigdachse ... und immer waren wir allein an den Wasserlöchern.
Ob sich die Einsamkeit inzwischen mit Öffnung des Westteils für alle auch ohne Dolomite Buchung verändert hat, weiß ich nicht, das werden wir im kommenden September herausfinden, sind aber in Olifantsrus auf dem neuen Campingplatz.
Liebe Grüße Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein.
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travelNAMIBIA33,3k Beiträge · seit 200606. Mai 2015 ·
Hi zusammen,
der Westteil Etosha ist landschaftlich natürlich deutlich abweckslungsreicher als der Süden/Osten (abgesehen von der Pfanne). Zudem ist der Teil noch unberührter. Da es im Westen extrem wenig diese Regensaison geregnet hat, ziehen viele Tiere weiter gen Nordosten. Man sollte deshalb mit kommender Trockenzeit nicht zu viele große Herden erwarten.
Das Dolomite Camp - meiner Erfahrung nach - war und ist mittelmäßig. Durch Öffnung der Hobatere Lodge kann man eine Nacht im Dolomite Camp aber eben auch durch eine kurz außerhalb des Parks ersetzen.
Viele Grüße aus Windhoek Christian
Vom 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
@Peter: Dass der Ostteil des Etosha attraktiver sein soll als der Westen, war mir neu. Wenn das so ist, plane ich noch etwas um.
ob der Osten oder der Westen in Bezug auf Tiersichtungen attraktiver ist, lässt sich wunderbar streiten. Es hängt u. a. vom Wetter, aber auch von der Zeit hat, die einem zur Verfügung steht. Wenn man z. B. 2 oder 3 Tage Zeit hat und all die vielen Wasserlöcher in Ruhe ansehen kann, dann wird man dort immer gute Sichtungen haben. Ich füge mal zwei Bilder von einem Nachmittag an Jakkalswater bei. Und daher auch mein Vorschlag, im Dolomite Camp eine Zwischennacht einzulegen und von da aus in Richtung Damaraland zu fahren. In diesem Zusammenhang finde ich Christians Vorschlag natürlich besser, in die Hobatere Lodge zu gehen. Ich war zwar sei der Neueröffnung noch nicht wieder da, aber allein der Platz als solches ist prima.
Liebe Grüße Gerd
Don MelonThemenstarter28 Beiträge · seit 201506. Mai 2015 ·
Brauche bitte dringend noch günstige Übernachtungsmöglichkeiten für die Route. (40-50€/p.p)
ich bin auch der Meinung, dass das nur sehr schwer darstellbar ist. Ich nenne mal ein paar mir bekannte, relativ preiswerte Unterkünfte
6.10.: Ankunft Windhoek z. B. Pension Uhland
7.10.: Fahrt zur Gästefarm Okonjima (350 km/Asphalt) (Geparden) /vormittags Windhoek entweder campen oder streichen. Okonjima bzw. nächste Umgebung gibt es nicht billiger
8.10.: Fahrt zum Etosha NP (350 km) /vormittags Geparden-Safari Namutoni, Zimmer, nicht Chalet o.ä. oder ca. 30 km außerhalb des Parks eine Gästefarm, deren Namen mir entfallen ist.
9.10.: Etosha NP (Namutoni) Dann würde ich keine zweite Nacht dort verbringen, sondern in Halali eines der Touristenzimmer nehmen.
12.10.: Etosha NP (Okaukuejo) Diese zweite Nacht in Okaukuejo ist kein unbedingtes Muss. Ich würde dann aus dem NP raus und in Outjo und entweder in der Matunda Guest Farm oder in der Bambatsi wohnen. Matunda - eine Stunde von der Etoscha weg, Bambatsi zwei Stunden.
13.10.: Etosha NP (Okaukuejo) Bambatsi und von da aus Ausflüge nach Twyfelfontein und zur Vingerklippe
14.10.: Fahrt nach Swakopmund (560 km/hauptsächlich Asphalt) Von Outjo über Omaruru und Karibib - ca 4 - 5 Stunden. Dort Veronikas Bed & Breakfast
16.10.: Fahrt nach Sossuvlei (400 km) Namib Desert Lodge - ca. 60 km vor Sesriem.
17.10.: Dünen von Sossuvlei Namib Desert Lodge.
18.10.: Namib Rand Nature Reserve/Straße Pad 828 (200 km) Barchans Dune Retreat oder Camp Gecko
19. 10. Rückfahrt nach WDH
Ansonsten guck mal hier - http://www.info-namibia.com/, www.Magic-Vibes.com oder www.abenteuer-in-namibia.com. Allerdings ist Eile geboten, gerade die günstigen Quartiere sind stark nachgefragt und viele schon ausgebucht.
Liebe Grüße Gerd
Don MelonThemenstarter28 Beiträge · seit 201507. Mai 2015 ·
Hallo Gerd,
nochmals vielen Dank. Deine Tipps sind sehr hilfreich und wir werden auch die Tage buchen. Es ist für uns kein Problem, uns auch mal was zu gönnen. Nur wollen wir nicht die kompletten zwei Wochen für 80-100 oder mehr Euro pro Nacht nächtigen. Vielleicht zelten wir auch hier und da und lassen es uns dafür ansonsten gut gehen. Die von dir vorgeschlagenen Übernachtungsmöglichkeiten schaue ich mir gleich mal an.