RIRike82Themenstarter8 Beiträge · seit 201501. Apr. 2015 · Hallo an alle,
diese Frage wurde sicher schon tausendmal gestellt...aber da wir das erste Mal nach Namibia reisen wollte ich doch nochmal ein paar Erfahrene fragen 🙂
Unsere Route sieht jetzt folgendermaßen aus (Dank der Hilfe hier im Forum):
1. Tag Flughafen Windhoek bis Auas Safari Lodge
2. Tag Homestead Lodge Sossusvlei
3. Tag Homestead Lodge
4. Tag Cornerstone Guesthouse Swakopmund
5. Tag Cornerstone Guesthouse Swakopmund
6. Tag Otjohotozu Guestfarm Omaruru
7. Tag Camp Kipwe
8. Tag Damara Mopane Lodge
9. Tag Okaukejo Rest Camp Etosha
10. Tag Okaukejo Rest Camp Etosha
11. Tag Emanya@ Etosha
12. Tag OKONJIMA Lodge
13. Tag Windhoek
Sind in einem Klein-oder Kompaktwagen die Chancen auf Autopannen höher?
Vielen Dank!
Ulrike
BikeAfrica7'316 Beiträge · seit 200601. Apr. 2015 · Hallo Ulrike,
Rike82 schrieb:
Sind in einem Klein-oder Kompaktwagen die Chancen auf Autopannen höher?
ich kenne eure Unterkünfte z.T. nicht und daher nicht die Zufahrten, also nur eine Antwort wegen der Pannen. Die 4x4-Fahrzeuge haben i.d.R. robustere Reifen und auch einen höheren Bodenabstand, wodurch nicht so viele Steine gegen den Wagenboden knallen.
Ich bin im Anschluss an eine Radtour mal 6 Tage mit Mietwagen (Golf 1) unterwegs gewesen. Ich hatte innerhalb von fünf Tagen drei Reifenpannen, davon (zugegeben) eine durch unangepasste Fahrweise. Die anderen beiden waren Pech. Fahren auf Pisten war kein Problem, aber laut, dafür mit wenig Benzinverbrauch.
Wenn ich nicht wirklich auf 4x4-Strecken unterwegs wäre oder hohe Bodenfreiheit brauchte, würde ich wieder einen normalen Pkw nehmen.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Alex_Muc857 Beiträge · seit 201401. Apr. 2015 · Hallo Ulrike,
ich habs noch nie gemacht, gehen tut es aber wahrscheinlich.. angepasste Fahrweise eben vorausgesetzt.. wenn Du die Seelenverkäufer siehst, die oft unterwegs sind.. aber ehrlich, ich meine, Spass macht es auf Gravel zumindest nicht. Etwas größer (länger v.a., Länge läuft), und etwas höher wegen Staub, Steinen etc. ist doch angenehmer. Es muss kein Hilux 4x4 sein, aber ein 2x4 Hilux, Prado, oder Condor sind sicher nicht falsch...
Viele Grüße
Alex
travelNAMIBIA33,2k Beiträge · seit 200601. Apr. 2015 · Hallo Ulrike,
wann ist Eure Reisezeit?
Abgesehen davon reicht (aber vielleicht nicht was Komfort etc. angeht) ein normales Fahrzeug auf 90 % der Strecken in 90 % der Monate.
Bis vor einigen Jahren war noch "jeder" mit Citi-Golf, Toyota Tazz etc. unterwegs...
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
BikeAfrica7'316 Beiträge · seit 200601. Apr. 2015 · travelNAMIBIA schrieb:Bis vor einigen Jahren war noch "jeder" mit Citi-Golf, Toyota Tazz etc. unterwegs...
... als Ergänzung für Dich Ulrike (als vermutlicher Neuling).
Der Citi-Golf war der Golf 1, der noch lange in Südafrika produziert wurde. Robustes Fahrzeug mit wenig anfälliger Technik. Den konnte man noch mit dem Taschenmesser reparieren, falls tatsächlich mal was kaputt ging. 😉
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
RIRike82Themenstarter8 Beiträge · seit 201502. Apr. 2015 · Danke für die Hilfe! Wir starten am 11. Oktober.
Viele Grüsse
Ulrike
giraffenmog649 Beiträge · seit 200702. Apr. 2015 · Hhhmmm.... Oktober habt Ihr vermutlich noch keinen Regen. Und außer Damaraland würde ich sagen, das Ihr mit reduziertem Fahrkomfort das hin bekommt. Natürlich nur, wenn Ihr vernünftige Ersatzreifen dabei habt und einen Reifen wechseln könnt.
Allerdings müsst Ihr per Shuttlebus die letzten Kilometer in die Vleis fahren und Ihr werdet in Etosha niedriger sitzen und vermutlich weniger sehen. Es ist immer ein Vorteil, wenn man über die Büsche schauen kann.
Im Damaraland sind die Wege etwas rauer. Das ginge bei vorsichtiger Fahrweise - aber mit höherem Radstand geht es besser...
Eine Frage: Steht die Tour schon so? Ich würde Damaraland lassen und statt dessen in den Norden von Etosha fahren. Wenn es um die 5Sterne Lodge geht : Schaut Euch mal Onguma the Fort an. Liegt direkt neben dem Anderson Gate...
bongolander408 Beiträge · seit 201402. Apr. 2015 · Es wird leider oft unterschätzt, was ein Auto leisten kann. Ich fahre fast hauptsächlich mit meinem Toyota Fun Cargo (Yaris Vizz) auf Strassen, die die meisten als 4x4-Strecke bezeichnen würden. (Vielleicht stelle ich mal ein kleines Video ein). Der Vorteil von richtigen! 4x4 ist besser gegen Staub und Spritzwasser geschützt. Ich habe bei meinem Kleinwagen allerdings grössere Reifen von Goodride montiert (schlechtes Fahrverhalten, aber hervorragende Haltbarkeit, +2cm) und Spacer eingebaut (+1").
Johannes
The Schimann Family - Man kommt als Gast und geht als Freund
Swakop19522'664 Beiträge · seit 201202. Apr. 2015 · Liebe Leute,
verabschiedet Euch mal vom abgehobenen Ausblick.
Die Luft im hohen 4x4 scheint so dünn zu sein, daß Ihr nicht einmal erkennt, was um Euch herum an Fahrzeugen läuft.
Ja, mit einem 4x4 oder großem SUV läßt sich besser auf schlechten Wegen fahren.
Aber haben manche trotz vieler Besuche bis heute nicht erkannt, daß es auch andere Autos als Tourie-4x4 und SUV´s gibt?
Was fahren denn die Einheimischen für Fahrzeuge? Nur 4x4 und große SUV? 🤩
Man kann das alles mit entsprechender Achtsamkeit auch mit Kleinwagen abfahren und bewältigen.
Haben wir bereits vor 40 Jahren mit VW Käfer, Datsun Bluebird, Goggomobil und Austin Mini getan, da war die einzige Teerpad zwischen Okahandja und Windhoek. Und wir haben nahezu nie Reifen kaputt gefahren, anders als die heutigen Touristen, die nicht einmal einer Klippe ausweichen und darüber hinweg rasen, und dann jaulen über den kaputten Reifen und die Kosten dafür. Man achtet darauf wo man fährt und welcher Spur ein Fahrzeug zu folgen hat. Da sitzt vielen aus Europa noch der Rest Autobahn tief eingebrannt.
Außerdem stammen die meisten Mietwagen aus südafrikanischer Produktion, und dort werden die Fahrzeuge nahezu allesamt mit einer Schutzplatte unter dem Motor ausgestattet. Das einzige was an den kleinen koreanischen PKW für Schotterwege untauglich ist, das ist der Mickeymaus-Wagenheber. Und immer ein Unterlegbrett für den Wagenheber im Auto haben.
Ausgefahrene Spuren, wo das Auto mittig kratzt, schneidet man bei entsprechend vorsichtiger Fahrweise auf den Farmwegen.
Da rast man nicht drüber hinweg, wie viele dieses tun.
Ach, es ist alles eigentlich ganz easy. Wenn man nur seinen Common Sense gebraucht. 😉
H.
Battli128 Beiträge · seit 200602. Apr. 2015 · Hallo!
Ich kann Swakop1952 nur zupflichten. War nun 16 Male in Namibia - durch alles durch - und hab noch nie einen SUV gebraucht! (Zum Sossusvlei bin ich mit dem Shuttle gefahren.) Bei aufmerksamer Beobachtung sieht man auch vom normalen PKW genügend Tiere.
Cheers, Battli
giraffenmog649 Beiträge · seit 200702. Apr. 2015 · Swakop1952 schrieb:
Was fahren denn die Einheimischen für Fahrzeuge? Nur 4x4 und große SUV? 🤩
Man kann das alles mit entsprechender Achtsamkeit auch mit Kleinwagen abfahren und bewältigen.
Haben wir bereits vor 40 Jahren mit VW Käfer, Datsun Bluebird, Goggomobil und Austin Mini getan, da war die einzige Teerpad zwischen Okahandja und Windhoek. Und wir haben nahezu nie Reifen kaputt gefahren, anders als die heutigen Touristen, die nicht einmal einer Klippe ausweichen und darüber hinweg rasen, und dann jaulen über den kaputten Reifen und die Kosten dafür. Man achtet darauf wo man fährt und welcher Spur ein Fahrzeug zu folgen hat. Da sitzt vielen aus Europa noch der Rest Autobahn tief eingebrannt.
Außerdem stammen die meisten Mietwagen aus südafrikanischer Produktion, und dort werden die Fahrzeuge nahezu allesamt mit einer Schutzplatte unter dem Motor ausgestattet. Das einzige was an den kleinen koreanischen PKW für Schotterwege untauglich ist, das ist der Mickeymaus-Wagenheber. Und immer ein Unterlegbrett für den Wagenheber im Auto haben.
Ausgefahrene Spuren, wo das Auto mittig kratzt, schneidet man bei entsprechend vorsichtiger Fahrweise auf den Farmwegen.
Da rast man nicht drüber hinweg, wie viele dieses tun.
Ach, es ist alles eigentlich ganz easy. Wenn man nur seinen Common Sense gebraucht. 😉
H.
Jaha, schon klar - aber die können auch Pad fahren. Schätzen wir doch mal wie viele km Feldweg ein mittlerer Europäer am Lenkrad verbracht hat. Würde mich wundern, wenn es 50 km würden. Und die Frage hat halt auch kein Südwester gestellt....
dergnagflow2'549 Beiträge · seit 200702. Apr. 2015 · Zwischen "geht alles, wenn's muss" und "ich hab' Urlaub und möchte da etwas anderes erleben" ist halt ein Unterschied 😉.
"Gehen" tut viel, ob's immer Spaß macht ist halt die Frage. Ich unterstelle mal den meisten "Einheimischen", dass sie auch lieber mit einem Hilux oder LC 4x4 fahren würden, wenn sie sich den leisten könnten oder wollten. Ich kann und will mir den hier zuhaue auch nicht leisten, aber die drei Wochen Urlaub dort, da geht das dann schon.
Swakop19522'664 Beiträge · seit 201202. Apr. 2015 · Nee, Giraffenmog, es geht immer wieder darum, daß Leute meschugge geredet werden.
Die jungen Leute die weniger verdienen möchten auch mal gerne nach Namibia.
Und da sollte man ihnen die Latte nicht höher hängen, sondern ihnen nahe bringen, daß man das mit kleineren Fahrzeugen bei entsprechender Fahrweise auch bewältigen kann. Das entspricht auch den Tatsachen.
Ganz easy.
Auch Südwester haben mal angefangen zu fahren.
Noch in den 70igern gab es fast nur VW Käfer oder VW Busse als Mietwagen, und die aus Europa stammenden Mieter sind damit auch nahezu überall hin gekommen, trotz zum Teil erheblich schlechterer Wege und weniger Teerpads.
Aber leider hängen zu viele dem Trugschluß eingebildeter Sicherheit an, weil sie höher sitzen, daß ihnen weniger passieren würde. Entsprechend hat sich die Fahrweise verändert, reflektiert an den vielen kaputten Reifen und Scheiben.
Ehrlich gesagt, ich verstehe nicht, wie manche es schaffen so viele Reifen kaputt fahren, und warum mir das einfach nicht gelingen will und auch in der Vergangenheit nicht gelungen ist.
Bei Dir und Deinem Unimog trifft das wohl auch nicht zu, da rennt selbst ein Esel schneller. 😄
Aber im Allgemeinen.
Alex_Muc857 Beiträge · seit 201402. Apr. 2015 · Servus Swakop,
einerseits hast Du recht, wenn Du schreibst, schau an, was Einheimische fahren. Aber: Die von Dir geschilderten Autos sind alle robust gewesen, mit Käfern sind Leute durch die Sahara gefahren.. mach das mal mit nem Polo von heute 😉
Eine Pad kann, wenn nicht frisch gehobelt, doch ganz schön rütteln. Ich wollte das in einem normalen Auto nicht ertragen,weil ich immer auch an den Verschleiss denke. Und im Notfall doch ganz gerne die Sicherheitsmarge des stabilen G-Fahrgestells+Reifen habe, wenn ich mittags um 12 doch mal einen Schlot übersehe/zu spät sehe.
Und fahren muss man es auch können, mit normalen Fahrzeug auf Pad, zwischen "mal gehört wie gemacht" und "zigtausend Kilometer" gefahren auf Pad und schlechten Wegen ist dann doch noch ein wenig Unterschied.
Wenn man Glück hat, kann man butterweiche 3000km durch Namibia fahren, wenn man Pech hat, sind 2500 km Wellblech. Das ist in höheren, längeren, größeren Fahrzeugen schon nervig, in kleineren Fahrzeugen meiner Meinung nach noch schlimmer. Und VW Bus (teuer) oder die Busse von Toyota (von mir genannt) oder Nissan sind Alternativen ohne 4x4, wenn sie denn günstiger sind.
Viele Grüße
Alex
Strelitzie2'853 Beiträge · seit 201102. Apr. 2015 · Hallo Ulrike,
wir sind bisher 2x in NAM gewesen, 1x SUV (Nissan X-Trail), ein Mal 4x4 (für Weiterfahrt BOT).
Den SUV fanden wir optimal - vor allem auf den "Nebenwegen" im Etosha, da hätte wir nicht über die wirklich groben Steine mit einem Polo oä. drüberrumpeln mögen.
Leider kenne ich den Preisunterschied zw. Klein/Kompaktwagen und SUV - mit mehr Bodenfreiheit- nicht; das wäre für mich das Kriterium. Wenn der SUV ins Budget passt, klare Empfehlung.
Um ins letzte Vlei zu kommen, braucht ihr eh einen 4x4 - und der Shuttle ist da eine sehr gute Alternative.
Man kann auch einen Marathon in Straßenschuhen oder barfuss laufen....;)
Viele Grüße
Strelitzie
Swakop19522'664 Beiträge · seit 201202. Apr. 2015 · Alex,
jeder musste mal anfangen.
Na und?
Es geht nicht immer mit Vorgekaut und Puderzucker!
Und wenn Du einen Schlot zu spät siehst, kannst Du in der G-Klasse genauso tot sein wie im kleinen Hyundai.
H.
Alex_Muc857 Beiträge · seit 201402. Apr. 2015 · Swakop1952 schrieb:Alex,
jeder musste mal anfangen.
Na und?
Es geht nicht immer mit Vorgekaut und Puderzucker!
Und wenn Du einen Schlot zu spät siehst, kannst Du in der G-Klasse genauso tot sein wie im kleinen Hyundai.
H.
Hallo Swakop, natürlich hast Du einerseits recht, hab ich ja geschrieben. Aber wenn jemand ohne Vorkenntnisse des Landes frägt, finde ich eben, man sollte drauf hinweisen. Und dass jeder mit einem höhergelegten Hilux in Top-Ausstattung rumfährt, ist genauso Blödsinn (oder Urlaubsfeeling, je nach Perspektive..)
Und tot kann man immer sein... mir ging es drum, was das Material dazu sagt, wenn ich durchrumple, bremsen kann ich immer noch, aber nicht auf 0 km/h - den Schlag steckt ein Geländeauto/ SUV/ Condor meiner Meinung nach besser weg als ein relativ moderner Kleinwagen..
Viele Grüße
Alex
BikeAfrica7'316 Beiträge · seit 200602. Apr. 2015 · Swakop1952 schrieb:
Ehrlich gesagt, ich verstehe nicht, wie manche es schaffen so viele Reifen kaputt fahren, und warum mir das einfach nicht gelingen will und auch in der Vergangenheit nicht gelungen ist.
... einer von den drei Reifen ging z.B. in Etosha kaputt, als ich an einem Wasserloch stand und nur zwei Meter geradeaus nach vorne gefahren bin, also nicht einmal im Schritttempo und auch nicht über große Steine, aber einer davon war halt wohl recht spitz. Der vordere Reifen rollte problemlos drüber und der hintere bekam ein Loch. Pech eben. Und der erste Platten war auch einfach Pech. Vielleicht waren die Reifen auch schon öfter geflickt und evtl. nicht sehr gut und sind evtl. an der gleichen Stelle wieder kaputtgegangen.
Der zweite war nicht angepasste Geschwindigkeit. Ich hatte es eilig und das sollte halt nicht zum zu schnellen Fahren führen. Ich tat es dennoch und das auch auf recht schlechter Piste. Die Panne wäre ganz klar vermeidbar gewesen.
Ansonsten habe ich in 30 Jahren einen einzigen Reifen plattgefahren und das auch erst neulich.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
BEbeate1'450 Beiträge · seit 200602. Apr. 2015 · Also einen platten Reifen kann man halt nicht nur wegen "unangepasster" Fahrweise haben, sondern auch bei "unangepasster" Reifenqualität.
Wir sind bestimmt schon über 100.000 km mit diversen Mietwagen, Wohnmobilen, Campern etc. in div. Ländern gefahren und hatten bisher 2 platte Reifen: jedesmal hatten wir uns einen Nagel eingefahren (Farmland). Also könnt Ihr mal davon ausgehen, dass wir wissen, wie wir fahren.
Ja, bis wir dann letztes Jahr auf Feuerland 3 platte Reifen innerhalb von 3 Tagen hatten, bei mitgenommenen 2 Ersatzreifen und keinerlei Möglichkeit innerhalb der nächsten 100 km einen Reifen zu kaufen oder nur reparieren zu lassen!!
So standen wir dann auf 3 Rädern mit 3 platten Reifen 8 Stunden in der Pampa, ohne Handy-Verbindung und warteten, bis zufällig ein Farmer vorbeikam.
Es stellte sich heraus, dass die Reifen auf dem 4x4-Camper total überaltet waren.
Dies nur zum Thema: bei vorsichtiger Fahrweise passiert sowas nicht.
Beate
Swakop19522'664 Beiträge · seit 201202. Apr. 2015 · Klar, gibt es Situationen wo man eben die A-Karte zieht, wie mit Nägeln etc.
Auf Feuerland oder nördlich von Palmwag gibt es eben scharfes Lavagestein, da darf man nur zaghaft bremsen und entprechend angepaßt muß man fahren, halt wie auf weichen Eiern.
Liegt ein Stück Eisen auf dem Weg, und man sieht es zu spät, oder ein anderes Auto fährt drüber und schiebt es Dir auf die Fahrspur, dann ist der Reifen hin. Ist mir neulich auf der BAB passiert, dann stehst Du erst recht, weil die neueren Modelle der Sternapotheke nicht mal mehr einen Reservereifen haben. Statistisch gesehen kommt das fast nie vor, das ist nicht die Regel!
Die meisten Schäden kommen wegen nicht angepaßter Fahrweise. Wolfgang hat das realistisch umschrieben.
Wem die Reifen um die Ohren fliegen bei 150 km/h und fast 40° Außentemperatur, wobei der Asphalt in der Sonne dann schon mehr als 50°C hat, der fährt einfach nicht mit den Wetterbedingungen angepaßter Fahrweise. Touch your own nose.