12. Oktober 2013 - Frankfurt - Windhoek
Es ist soweit - wir sitzen im ICE nach Frankfurt und die erste Aufregung ist auch schon überstanden. Im letzen Augenblick erfuhren wir, dass der ICE erst ab Badischen Bahnhof fährt, anstatt Basel SBB. Unser reservierter Sitzplatz ist im hintersten Wagen und dieser hat die Nummer 37. Der erste Spurt ist geschafft. In Frankfurt haben wir noch gemütlich Zeit uns auf den Nachtflug einzustellen. Etwas Aufregung gibt es bei der Handgepäckkontrolle. Mein Rucksack wird zu Seite genommen und eine Dame fragt mich, ob ich ein Fernglas dabei habe. Ja, habe ich - und ich muss mit einem Herrn in ein Nebenraum. Er mache jetzt ein Sprengstoff-Test mit dem Staub auf dem Fernglas - es sei nur eine Stichprobe. Dieser Vorfall war doch etwas beunruhigend, das Fernglas haben wir im Army-Shop gekauft... Der Flug nach Windhoek verläuft problemlos. Wir fliegen mit einem ganz neuen Airbus der Air Namibia. Trotzdem haben wir Mühe etwas Schlaf zu finden, es ist etwas kalt und wir sind froh, als wir pünktlich um 6.00 Uhr morgens in Windhoek landen - in Namibia wird es langsam Tag.
13. Oktober 2013 Windhoek - Okonjima-Farm
Bis zur Passkontrolle geht es zu Fuss über das ganze Flugfeld - recht eindrücklich und einmalig - in der langen Warteschlange braucht es etwas Geduld, bis wir die 3 Stempel in unseren Pässen haben, wir sind ja in Afrika.. Unser Gepäck ist jedoch schon auf dem Rollband und wir steuern direkt auf das Autovermietungsbüro "Budget" zu. Nach dem mühsamen ausfüllen der Papiere kommt das noch mühsamere Kontrollieren des Autos.. Unser Auto ist ein Nissan 4x4 mit einem Aufbau auf der Ladebrücke. Es ist keine Limousine, aber dafür hat es 4 gute Pneus und noch 2 Reserveräder - jetzt kann's endlich losgehen - Achtung Linksverkehr! - Richtung Windhoek City. Wir haben etwas Mühe bis wir das Einkaufszentrum gefunden haben, damit wir Wasser- und Knabbervorräte einkaufen können. Dann suchen wir noch einen Bankomaten für etwas namibische Dollars zum Tanken. Endlich können wir losfahren - Richtung Norden auf der schnurgeraden, asphaltieren B1. Am Flughafen war es noch etwas kühl, es wird jedoch immer wärmer und wir müssen schon bald die Klimaanlage in Gang setzen. Die Müdigkeit der letzen Nacht macht sich bemerkbar und es braucht auf den 270 km zweimal ein Halt um ein kurzes "Nickerchen" zu machen
Die AfriCat Foundation liegt westlich des Waterbergs, zirka 20 km vor Otjiwarongo.Der kühle Willkommensdrink tut gut. Unsere Lodge ist wunderschön! Die Aussicht durch das riesige Fenster gibt uns das Gefühl direkt in der Steppe zu sein - Warzenschweine tummeln sich bei den Termitenhügeln, Erdmännchen tauchen kurz auf und verschwinden bald wieder. Wir sind einmal mehr überwältigt von dieser Landschaft, dieser Weite und diesen Farben! Bis zum Abendessen können wir uns etwas entspannen und geniessen es ganz einfach auf unserer Veranda. Beim Abendessen, bei Oryxfilet mit Gemüse, lernen wir ein Schweizer Paar kennen und sie lassen uns an ihren Reiseerlebnissen ihrer 3-wöchigen Namibiareise teilhaben. Wir sind definitiv angekommen in Namibia..!