Trophäenjäger erlegt Wüstenlöwe

191 Antworten · 27,3k Aufrufe · gestartet 03. Okt. 2013 von sekanzler
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2’047 Beiträge · seit 200721. Okt. 2013 ·
Otji schrieb:
Dieser Leserbrief vergleicht Äpfel mit Birnen, ist polemisch und völlig undurchdacht.
Es geht beim Thema hier um ein Tier, was aus Profitgier erschossen wurde, obwohl es ein gut sichtbares Halsband trug. Die Kreise, die diese "Wilderei" zieht (denn nichts anderes ist dieser Abschuss für mich), sind weit außerhalb dessen, was sich der Schreiber des Leserbriefes vorstellt.
Extinction is forever!
In eine Diskussion um Löwen vergewaltigte/ermordete Kinder zu bringen, ist ganz schlechter Stil und völlig am Thema vorbei. Es gibt wohl niemanden hier, der bei solchen Nachrichten nicht wütend wird und die Täter verflucht, aber der Verfasser tut so, als wenn wir dies mit einem Schulterzucken hinnehmen würden, nur weil diese Themen -seiner Meinung nach- nicht die selbe Aufmerksamkeit erfahren.
es geht hier um ein Land und um Menschen in diesem Land, die sehr ernsthafte Probleme haben. für die sich keiner in Europa so aufregt, dass er einen Leserbrief schreiben würde. Und es geht um Probleme, die gaaaanz viele so wichtig nehmen und sich aufregen, die aber angesichts der echten Probleme des Landes erst als nachrangig anzusehen sind, die europäischen Leserbrief- und Forumsschreiber aber aufbauschen, als sei das DER Weltuntergan in Afrika. Und auf diesen Umstand wird in dem Leserbrief deutlich hingewiesen. Nichts anderes. und das finde ich gut.
Keiner in Namibia wird den Abschuss eines besenderten Löwen gut finden. Aber angesichts der wirklich wichtigen Probleme im Land ist die Aufregung darüber eben schon lange nicht mehr verhältnismäßig.

Viele Grüße
jaw
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden (Mark Twain)
392 Beiträge · seit 200821. Okt. 2013 ·
Hallo jaw,

dies ist für mich nur ein Teil der Wahrheit.

Für mich besteht die Problematik aus einem Kreislauf. Die vergewaltigten Kinder sind ein Teil davon, wie auch die geschossenen Löwen, die gewilderten Nashörner/Elefanten und und und.

Es kommt nun (für mich) auch nicht darauf an, einen Leserbrief zu schreiben. Man kann sich auch anderweitig über so etwas auslassen oder versuchen, etwas dagegen zu unternehmen. Der Verfasser des Leserbriefes tut aber in seinem Leserbrief so, als wenn man (er) mit einem Leserbrief die Absolution erhalten würde. Dies ist für mich Humbug.

Ich weiß sehr wohl, welche Probleme das Land hat. Die Tiere dort sind aber sicherlich keines, höchstens haben sie ein Problem mit den Menschen, die sie nicht zu schätzen wissen.

Viele Grüße,

Otji
Schläft ein Lied in allen Dingen, Die da träumen fort und fort, Und die Welt hebt an zu singen, Triffst Du nur das Zauberwort. - Joseph von Eichendorff
2’530 Beiträge · seit 201122. Okt. 2013 ·
Der Huab Male XPL35 ist übrigends auch tot! Man weiß noch nicht warum!
Best Regards Adolf Conservation is our passion! Trustee, Sponsor & SA Contact for 'Desert Lion Conservation'! Sponsor of Desert Elephant Conservation. Hobby: Land Cruiser Touring Vehicles. Member of the LCCSA. Slogan: Tread lightly, leave nothing but your foot prints!
32 Beiträge · seit 201022. Okt. 2013 ·
Die Jagd auf Tiere wird immer ein Geschäft bleiben, ob man es nun selber aktiv unterstützt oder dagegen kämpft. Das Interesse daran führt dazu, dass nahezu alle jagdbaren Tiere nachgezüchtet werden, um dann auch abgeschossen zu werden - zumindest garantiert dies einen Nachschub an diesen Tieren (Südafrika nach Angaben aus der Zeitung: 3000 in der "Wildnis"(das wird dann sowas wie der Krüger sein) oder eines der anderen Gebiete, die der eine oder andere hier immer gern besucht. Wildtiere sind auch ein Geschäft im Etosha oder den meisten anderen Parks. Ohne die Tiere und das verbundene Geschäft gäbe es wohl kaum ein wirkliches Interesse an den Parks und an dem Schutz dieser Tiere. Die wohl grössere Bedrohung ist der schwindene Lebensraum und die wirtschaftliche Erschliessung der Länder auf Kosten der natürlichen Ressourcen - und darüber lässt sich noch trefflicher diskutieren oder besser noch: etwas tun (entrüsten natürlich auch). Auch wenn ein toter Löwe sicher traurig ist.
785 Beiträge · seit 200823. Okt. 2013 ·
Hi,

ich kann die Aufregung über den Abschuss auch nicht so ganz nachvollziehen, sicherlich war dieser Abschuss verkehrt, dem PH sollte auch die Lizenz entzogen werden, denn bevor man auf ein Tier schießt, ist dieses genau "anzusprechen", d.h. es sollte im Fernglas genau bestimmt werden, Geschlecht und Alter ( bei Löwen kann man das Alter z.B. neben dem allgemeinem Körperbau ganz gut an der Färbung der Nase erkennen, je schwärzer diese, je älter der Löwe, Löwen unter 5 Jahre sind eh tabu)
Ich kann mir nicht vorstellen, dass dies hierbei ordentlich geschehen ist, dann sonst hätte man das Halsband sicherlich auch erkannt!
Aber jetzt hieraus zu fordern, die Jagd oder auch die Löwenjagd völlig zu verbieten macht mir keinen Sinn!
Viel mehr sollte man darauf achten, die bestehenden Regeln und Gesetze ordentlich umzusetzen, nur auf wirklich überzähliges Wild zu jagen, dieses dann natürlich auch so teuer wie irgend möglich zu vermarkten um den Profit hieraus wiederum in den Erhalt von Lebensräumen zu stecken ( so ist es ja auch ursprünglich geplant gewesen )

Jetzt fresst ihr mich wahrscheinlich, aber ich finde es auch auch schon recht komisch, wie wir Europäer generell den Einwohnern in Afrika immer wieder vorschreiben, wie sie mit ihrem Wild umzugehen haben, frei nach dem Motto: "lasst blos alles leben, denn ich will ja auf meiner Fotosafari so viel Tiere sehen können wie nur möglich" , obwohl wir in Europa längst alle Raubtiere so gut wie ausgerottet haben, die Geschichte vom letzten Bär ( Bruno ) kennen wir ja noch und dann auch selbst per Flugzeug anreisen, obwohl gerade diese Art zu Reisen jegliche "Ökobilanz" sprengt!!

Aber so sind wir Menschen halt nun mal, wir wissen ja immer ganz genau, was die Anderen verkehrt machen, nur sind die wenigsten bereit mal vor der eigenen Haustüre zu kehren und vor den wirklich großen Problemen macht man gerne die Augen zu, denn um diese zu lösen müsste man vielleicht sich selbst einschränken und wer will dass schon?
( Ich selbst schließe mich da nicht aus! )

Da ist dann natürlich so ein geschossener Löwe immer ein recht guter Anlass!

Viele Grüße


Markus

P.S. ich will hier niemanden kränken oder beleidigen, ich habe dies nur geschrieben um mal generell zum nachdenken anzuregen
Gast23. Okt. 2013 ·
Hallo,
jaw schrieb:es geht hier um ein Land und um Menschen in diesem Land, die sehr ernsthafte Probleme haben. für die sich keiner in Europa so aufregt, dass er einen Leserbrief schreiben würde. Und es geht um Probleme, die gaaaanz viele so wichtig nehmen und sich aufregen, die aber angesichts der echten Probleme des Landes erst als nachrangig anzusehen sind, die europäischen Leserbrief- und Forumsschreiber aber aufbauschen, als sei das DER Weltuntergan in Afrika. Und auf diesen Umstand wird in dem Leserbrief deutlich hingewiesen. Nichts anderes. und das finde ich gut.
Keiner in Namibia wird den Abschuss eines besenderten Löwen gut finden. Aber angesichts der wirklich wichtigen Probleme im Land ist die Aufregung darüber eben schon lange nicht mehr verhältnismäßig.
Hier ziehst Du irgendwo Trennlinien, die ich so nicht sehe. Unterschwellig steht dann der Vorwurf im Raum, dass die Leute sich für die Wildtiere engagieren, ihnen die Probleme der Menschen aber egal sind. Einem Philip Stander und einem großen Teil seiner Unterstützer ist völlig klar, dass die Wüstenlöwen ausschließlich dann eine Überlebenschance haben, wenn die Menschen vor Ort davon profitieren. Darum dreht sich ein großer Teil der Arbeit von Desert Lion, TOSCO und anderen.

Volkswagen wird demnächst keine riesige Autofabrik bei Twyfelfontein bauen und für Jobs, Einkommen, Bildung und medizinische Versorgung in der Torra Conservancy sorgen. Toyota auch nicht. Die realistischste Option auf eine Verbesserung der Lebensverhältnisse der ca. 1.200 Menschen in der Conservancy ist meines Erachtens ein mehr an Tourismus. Dazu muss man ein attraktives Tourismusprodukt bieten und dazu gehört neben der spektakulären Landschaft eben auch der Erhalt der ebenso spektakulären Fauna. Und deshalb kann ich da keine scharfe Trennlinie zwischen zwischen dem Schutz von Wildtieren einerseits und den Problemen der Locals anderseits ziehen.

Die Torra Conservancy erzielt fast ihr gesamten Einnahmen direkt oder indirekt durch den Wildbestand, im Wesentlichen durch (Foto-)Tourismus. Die Trophäenjagd generiert nur 10-15 % der Einnahmen. Es spricht Einiges dafür, dass der Wert des Dorob-Male für den Tourismus höher war, als die einmaligen Einnahmen durch den Abschuss. Der Abschuss dieses Löwen, der zudem offenbar nie Vieh der Locals gerissen hat, war dann eben nicht nur schädlich für die Löwenpopulation sondern auch schädlich für die Menschen in der Torra Conservancy.

Was die Einflussnahme anbetrifft: Ohne Engagement von außen - nicht nur aus Europa und Amerika sondern insbesondere auch aus Südafrika - gäbe es das Desert-Lion-Projekt in Namibia vermutlich nicht mehr und es gäbe wahrscheinlich auch keinen Wüstenlöwen mehr. Und letztlich sind vorrangig wir es, denen Namibia für möglichst viel Geld ein Tourismusprodukt verkaufen will. Da kann man meines Erachtens schon mal den Mund aufmachen und sagen, was einem als Tourist wichtig ist. Natürlich sollte man sich dabei auch immer kritisch hinterfragen, welche Forderungen man als Ausländer kundtun darf. Was meines Erachtens unter anderem nicht geht, sind Forderungen, die die Menschen vor Ort wirtschaftlich belasten. Dann muss man entweder einen anderen Weg suchen oder nicht nur den Mund aufmachen sondern sich auch finanziell engagieren, damit die Kosten irgendwelcher Forderungen nicht an den Locals hängen bleiben. Wenn es um Letzteres geht, werden leider meistens mindestens 90% der Kritiker sehr still.

Es ist ansonsten sicher so, dass die Aufmerksamkeit für verschiedene Probleme nicht immer gleichmäßig oder "fair" verteilt ist. Es steht Euch frei hier und anderswo andere Problematiken in den Fokus zu rücken und um Unterstützung für Lösungskonzepte zu werben. Nur das Engagement anderer für z.B. Desert Lion als unwichtig oder unverhältnismäßig zu kritisieren, fände ich etwas billig.

Beste Grüße

Guido
zuletzt bearbeitet 23. Okt. 2013
33,3k Beiträge · seit 200624. Okt. 2013 ·
Hallo zusammen,

ich "missbrauche" mal diesen Thread.

"Im Nordwesten Namibias ist ein weiterer Wüsten-Löwe tot aufgefunden worden. Löwen-Forscher Stander spürte den Kadaver des 14-jährigen Mähnenlöwens im Huab Rivier auf. Die Todesursache ist noch ungeklärt" (Quelle: Hitradio Namibia)

Viele Grüße
Christian
Vom 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
213 Beiträge · seit 200624. Okt. 2013 ·
Hallo,
ich habe vor einigen Jahren eine Löwenfamilie in der Torra Conservancy entdeckt, 2 Erwachsene und 4 ca. 6 Monate alte Jungen. Ich war so glücklich diese in einem Areal vorzufinden, wo es genug Wild gab. Ein Jahr später waren alle 6 erschossen worden von Jägern. Und dann erzählen euns die Jäger etwas von waidgerechtem Jagen.Natürlich gibt esunterihnen eine große Anzahl, die sich waidmännisch verhalten. Aber es scheint mir fast so, als wenn diese bei der Jägerschaft in der Minderheit sind. Und zu der Torra Conservancy ist zu sagen, daß in meinem Bekanntenkreis in Namibia, die dort vor Ort leben und viel mitkriegen was so läuft, offen darüber gesprochen wird, daß man gegen Geld von der Verwaltung alles bekommt. Abschuß für 200 Springböcke - geschossen werden an die 500. Kontrolliert wird es nicht. Als die Hobatere Lodge abgebrannt war, wurde dort gewildert ohne Ende. Das zu Biltong verarbeitete Fleisch hing teilweise in den Hütten. Dabei sollen auch Mitglieder des Naturschutzes, die ja an sich auf passen sollten, involviert gewesen sein. Aber wie schon gesagt, daß habe ich nur von meinen Bekannten gehört.

Gruß
HolgerK.
2’530 Beiträge · seit 201124. Okt. 2013 ·
@ Christian:
Cruiser schrieb:Der Huab Male XPL35 ist übrigends auch tot! Man weiß noch nicht warum!
😗
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33,3k Beiträge · seit 200624. Okt. 2013 ·
Hi Cruiser,

ups 😉 Seltsam nur, das Stander es eben erst bekannt gegeben hat...

Viele Grüße
Christian
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Themenstarter20 Beiträge · seit 201324. Okt. 2013 ·
Hallo miteinander.

XPL 35 ist derselbe Löwe, von dem in der Nachrichtenmeldung auf die Rede ist. Der Tod liegt schon ein paar Wochen zurück, daher auch die Schwierigkeit, die Ursache festzustellen - das Fell ist zerrissen, die Knochen verteilt...

Immerhin ist eins sicher, und deshalb ist das hier in diesem Thread wirklich fehl am Platz, Christian 😉 : Ein Trophäenjäger war es nicht.

LG sven
Sven www.bush-telegraph-namibia.net
983 Beiträge · seit 201124. Okt. 2013 ·
Ich verliere zwischen Entsetzen und teilweise unklaren Informationen ein wenig den Überblick.

Dass der Abschuss ein No-Go war, darüber sind wir uns einig. Über die Konsequenzen "Verbot der Trophäenjagd" oder schwächere Maßnahmen oder gar keine Maßnahmen, darüber ist hier viel geschrieben worden.

Wie sieht es denn jetzt nach dem Tod des 2. Löwen mit dem Erhalt der Population der Wüstenlöwen überhaupt aus? Gibt es noch genug männliche Löwen oder ist es mit Blick auf die Zukunft nicht so dramatisch?

Könnte man dort, sofern nötig, einen männlichen Löwen auswildern?
Beste Grüße rhh64
zuletzt bearbeitet 24. Okt. 2013
2’530 Beiträge · seit 201124. Okt. 2013 ·
Africa Trophy Hunting
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983 Beiträge · seit 201124. Okt. 2013 ·
Cruiser schrieb:Africa Trophy Hunting
😮 😈

Verbot der Trophäenjagd!
Beste Grüße rhh64
zuletzt bearbeitet 24. Okt. 2013
983 Beiträge · seit 201125. Okt. 2013 ·
😠
Beste Grüße rhh64
zuletzt bearbeitet 15. Nov. 2013
2’664 Beiträge · seit 201225. Okt. 2013 ·
Cruiser schrieb:Africa Trophy Hunting
Eine solch kranke Werbung geht an einem nicht so ganz unreflektiert vorbei, aber ich halte mich mal besser zurück. Das ist die gleiche Sorte Abknall-Anbieter, die auch angrenzend zu Mana Pools und anderen Tierschutzgebieten aktiv sind.
785 Beiträge · seit 200825. Okt. 2013 ·
Hi,

also, ich sehe da kein Problem, denn:

Wir sind uns alle einig, dass der Lebensraum von Wildtieren in Afrika begrenzt ist, oder?

Jetzt gibt es da Naturschutzgebiete, diese dienen zu Schutz der Tiere, da wohnen so gut wie keine Menschen, alles ist prima, die Tiere können sich frei bewegen und haben die Möglichkeit sich entsprechend zu vermehren.

Am Beispiel des Löwen, ist es nun mal so, eine gewisse Fläche verträgt nur eine gewisse Anzahl an Raubtieren, die Löwen die jetzt halt überzählig sind, suchen sich ein neues Revier, jetzt sind aber schon alle Reviere im Naturschutzgebiet durch andere Löwen besetzt, also wandert der Löwe aus dem Naturschutzgebiet aus.

In Botswana ist es oftmals dann so, dass angrenzend zu den Naturschutzgebiete Jagd Konzessionen vergeben werden, diese sind meist recht wenig besiedelt, sind landschaftlich meist nicht so schön wie das Schutzgebiet selbst und deshalb für Touristen nicht so interessant.

Für diese Konzessionen wird von den Jagdveranstaltern viel Geld bezahlt, es werden aufgrund aktueller Zählungen gewisse Abschussquoten vergeben, diese kosten z.B. für einen Löwen sehr viel Geld und dieses Geld wird dann wiederum zum größten Teil für den Unterhalt des Naturschutzgebietes verwendet.

Was soll denn sonst eurer Meinung nach mit den überschüssigen Löwen geschehen?

Wenn diese nicht reduziert werden wandern sie automatisch in Gebiete in denen mehr Menschen wohnen und der Konflikt ist dann vorprogrammiert!

Meiner Meinung ist es doch super, wenn ein Ausländischer Jäger kommt, einen Haufen Geld für einen alten Löwen bezahlt,der aus seinem Rudel von einem jüngeren Löwen verdrängt worden ist, seine Pflicht für die Arterhaltung getan hat, eh nur noch ein paar Jahre zu leben hat und dann der gezahlte Betrag dann zum Großteil für den Unterhalt des Naturschutzgebietes, der Bekämpfung der Wilderei und der Entschädigung der Bevölkerung die durch Löwen schaden hatte, ausgegeben wird!

Ich sehe da absolut kein Problem, obwohl ich verstehen kann, dass solche Bilder von erlegte Wildtieren nicht jedem gefallen, nur sollte man da halt vielleicht versuchen nicht nur das Bild zu sehen, sondern den gesamtem Zusammenhang.


Viele liebe Grüße


Markus
983 Beiträge · seit 201125. Okt. 2013 ·
Es war vor einigen Monaten einfach, hier im Forum Geld für Halsbänder für die Wüstenlöwen zu organisieren. Auch wir haben gerne hierfür Geld gegeben.

Es ist aber unmöglich, Widerstand gegen die kranken Auswüchse der Trophäenjagd zu organisieren.

Das überflüssige und kontraproduktive Blabla geht mir auf den Geist.

Ich ziehe mich für einige Wochen aus dem Forum zurück. Brauche, so wie Gerd vor einigen Monaten, eine Auszeit.
Beste Grüße rhh64
785 Beiträge · seit 200825. Okt. 2013 ·
Hallo Ralf,

wenn dich mein Beitrag in irgend einer Form gekränkt, oder beleidigt hat, so war dies sicherlich nicht meine Absicht!


Gruß


Markus
132 Beiträge · seit 201125. Okt. 2013 ·
Markus
Hi Markus,
genau so ist es.
Klasse geschrieben.
Einigen Poster möchte in dieser Sache -auf der rein sachlichen Basis- mal anraten, sich daran zu erinnern, woher das Fleisch kam, das sie heute schon verspeist haben. Und was für ein Leben diese Milchkuh hatte und wie die gestorben ist (vermutlich wesentlich schlimmer als der Löwe...).

Löwe
Natürlich müssen da Schutzprogramme her, die Arbeit von Dr. S. unterstützt werden, etc., pp.
das ist keine Frage.
Aber auf einer prof. Ebene, die Emotionen müssen da raus.
Das sieht er übrigens genauso.

...offen darüber gesprochen wird, daß man gegen Geld von der Verwaltung alles bekommt. Abschuß für 200 Springböcke - geschossen werden an die 500. Kontrolliert wird es nicht. Als die Hobatere Lodge abgebrannt war, wurde dort gewildert ohne Ende. Das zu Biltong verarbeitete Fleisch hing teilweise in den Hütten. Dabei sollen auch Mitglieder des Naturschutzes, die ja an sich auf passen sollten, involviert gewesen sein. Aber wie schon gesagt, daß habe ich nur von meinen Bekannten gehört.
Genauso war das.
Und da waren keine Trohäenjäger, schießwütige Ausländer oder weiße PHs dabei.