Volker schrieb:jaw schrieb:Hallo,
heute gibt es eine Fortsetzung des Dramas Wüstenlöwen in der AZ: Die leidtragende Bevölkerung wehrt sich und ist unterwegs ein ganzes Rudel zu töten. 2 männliche Tiere haben sie schon bekommen, mind. 3 sind auf der Flucht. Und das für mich besonders bemerkenswerte: Der Forscher Sander spricht sich für die Trophäenjagd als bessere Alternative für diese Situation aus.
Zitat aus dem Artikel:Optimal wäre, dass Trophäenjäger die Löwen erlegten, da die Tiere dann wenigstens einen Teil der Verluste decken und die Nachfrage der Jäger befriedigt werde, so Stander.
Dem ist nichts hinzuzufügen.
Viele Grüße
jaw
Ich denke doch:
Wenn es einem Trophäenjäger auch um "Artenschutz" geht, wieso zahlt er nicht die Prämie und lässt den Abschuss von einer lizensierten/authorisierten Person in Namibia durchführen? Das Geld wäre dann doch prima im Entschädigungsfonds für die dort ansässigen Einheimischen aufgehoben.
Viele Grüße,
Volker
Hallo,
und wo ist dann der Unterschied? Löwe tot.
Ich kann ja jeden verstehen, der mit der Trophäenjagd seine Probleme hat, die Jagd an sich ist jedoch grundsätzlich etwas ganz natürliches. Der Mensch ist nun mal ein Allesfresser und war zeitlebens auch Jäger. Ich persönlich esse wesentlich lieber Wildfleisch als Schnitzel & Konsorten aus der Massentierhaltung. Wir machen uns auch Würste, Schinken etc, was ist daran verwerflich? Und die Trophäenträger (Rehbock, Hirsch etc), die wir erlegen, werden genauso verwertet. Wir produzieren bei der Jagd hochwertige Lebensmittel!
Weiterhin wird durch die Jagd - in gewissem Maße - der Wildbestand geregelt, was uns beim Schalenwild auch vom Gesetzgeber vorgeschrieben wird.
Allen Argumenten zum Trotz muß ich sagen, die Jagd ist eine sehr schöne Passion. Es ist spannend, anstrengend, aufregend, es gäbe noch viele Argumente. Setzt Euch mal nachts an einen Waldrand und wartet auf den Sonnenaufgang. Es gibt wenig schöneres. Und wenn dann jemand mit viel Geld nach Afrika fliegt, und dort ein paar Antilopen erlegt, was ist daran so schlimm? Das Fleisch wird gegessen, die Knochen nagelt sich der Jäger daheim als Erinnerung an die Wand, warum soll er das nicht dürfen? Und wenn von den Behörden ein Löwe oder ein Elefant oder ein Nashorn oder was auch immer freigegeben wird, kann man es doch niemandem verwehren, das anzunehmen, und eine horrende Summe dafür auf den Tisch zu legen! Durch vernünftig betriebene Jagd ist noch keine Tierart ausgestorben. Durch unvernünftigen Artenschutz jedoch schon eher!
Jetzt habe ich mich hier weit aus dem Fenster gelehnt, und bin vielleicht etlichen Usern auf die Füße gestiegen, wofür ich mich in aller Form entschuldige. Vielleicht ist da auch etwas "off-topic", aber mir war danach.
Nehmts mir nicht übel, ich wünsch allen einen schönen Abend, allen Urlaubern schöne Reise und allen Jägern Waidmannsheil!
Maecs