1. Afrika-Urlaub als Selbstfahrer mit Mietwagen --

35 Antworten · 6’186 Aufrufe · gestartet 26. Juni 2013 von Straube
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223 Beiträge · seit 201309. Juli 2013 ·
Hallo Straube, hallo Gerd

mein Ziel ist es, objektiv (daher Foto nach EINEM Gewitter! ) zu informieren.

Gruß
Silke
leben und leben lassen 4 Wochen Namibia 2009 3 Wochen Namibia 2010
5’538 Beiträge · seit 200809. Juli 2013 ·
Hallo Silke,

ich wollte Dir nicht auf die Füße treten. Natürlich habe ich Deine Objektivität NIE angezweifelt und natürlich kann es passieren, dass die eine oder andere Pad in der Etoscha nach einem Regenguss schwieriger passierbar sind. Aber es ist halt nicht der Normalfall im September bzw. Anfang Oktober und deswegen würde ich die Mehrkosten für einen 4 x 4 nicht ausgeben.

Liebe Grüße
Gerd
Themenstarter9 Beiträge · seit 201311. Juli 2013 ·
Nabend zusammen!

Ich habe mich jetzt nach längerer Überlegung und tagelanger Suche für den Hyundai entschieden...!

Ich hoffe mal, es war eine gute Entscheidung...!

Die Tourplanung nimmt ebenfalls langsam aber sicher Formen an...!

Ich halte euch auf dem Laufenden!

Danke für eure Ratschläge...!

Gruß

Straube
Themenstarter9 Beiträge · seit 201318. Juli 2013 ·
Nabend zusammen!

Hier nun mal wieder ein kleiner Zwischenstand der Urlaubs- und Routenplanung!!!

Unsere Route durch Namibia sieht demnach aus heutiger Sicht wie folgt aus:

1. Tag: Ankunft/ Übernachtung in Windhoek
2. Tag: Marienthal
3. Tag: Keetsmanhop
4/5. Tag: Fish River Canyon
6. Tag: Aus
7. Tag: Lüderitz
8. Tag: MAltahöhe
9./10 Tag: Sesriem
11/12. Tag: Swakopmund

Hier endet unsere bisherige Planung...!

Was sagt ihr zu der Tour?!?

Nun haben wir bis zum Tag des Rückflugs noch genau 9 Tage zur freien Verfügung...!

Allerdings wissen wir nicht genau, was wir uns in dieser Zeit auf jeden Fall noch anschauen sollten...!

Etosha ist natürlich klar....wohl auch eher 3 Übernachtungen oder reichen auch 2?!? Sollte man eigentlich den Etosha-Park einmal durchqueren oder immer zur Lodge zurückfahren? Oder eine Kombination aus 2 Übernachtungen an einer Seite und einer am anderen Ende?!?

Aber wohin von Swakopmund aus? Ab Richtung Skeletton Wüste oder eher direkt ins zentrale Damaraland?!?

Ich bin wie immer für alle Kommentare und Tipps dankbar 🙂

Schönen Abend an alle!!!

Gruß

Straube
1 Beiträge · seit 201318. Juli 2013 ·
Hallo Straube,

wir sind auch genau zum selben Zeitpunkt dort.

sind ebenfalls am planen wie die irren :o))

können uns ja gerne mal austauschen.

VG made1979
5’538 Beiträge · seit 200818. Juli 2013 ·
Hallo Straube,

ich würde von Swakopmund aus über Henties Bay und Uis in Richtung Brandberg oder noch ein bisschen weiter fahren. Je nachdem, ob Ihr gerne lauft, würde ich am Brandberg mindestens eine Ü einlegen. Zwei sind besser, dann könnt Ihr auch mal auf Pirsch nach Wüstenelefanten gehen.

Von da aus fahrt Ihr dann vielleicht nach Twyfelfontein und von dort über Khorixas und Outjo zur Etoscha. Meine Empfehlung ist, die ersten beiden Nächte in Okaukuejo zu verbringen, dann eine Nacht Halali und dann eine Nacht am Osteingang, aber außerhalb - z. B. Mokuti.

Von da würde ich dann direkt bis Windhoek bzw. kurz vor Windhoek fahren und die letzte Nacht bei Düsternbrook verbringen.

Liebe Grüße
Gerd
475 Beiträge · seit 201219. Juli 2013 ·
Straube schrieb:
Nun haben wir bis zum Tag des Rückflugs noch genau 9 Tage zur freien Verfügung...!
Allerdings wissen wir nicht genau, was wir uns in dieser Zeit auf jeden Fall noch anschauen sollten...!
Etosha ist natürlich klar....wohl auch eher 3 Übernachtungen oder reichen auch 2?!? Sollte man eigentlich den Etosha-Park einmal durchqueren oder immer zur Lodge zurückfahren? Oder eine Kombination aus 2 Übernachtungen an einer Seite und einer am anderen Ende?!?
Hi Straube,
Als Ersttäter haben wir Etosha ausgeweitet, letzten November. Wir wollten 3 Nächte bleiben, geworden sind es 5 Nächte, 2 Namutoni, 1x Halali, 2x Okaukuejo. Und es hätten noch einige Nächte mehr sein können... 🙂
Wir würden es wieder genau so machen: von Ost nach West ( oder umgekehrt ) durchfahren, möglichst viele Querverbindungen und Wasserlöcher besuchen und die Umgebung der camps tagsüber erkunden.
Namutoni: in der Tat war das Wasserloch nicht so ergiebig, aber nachts doch besucht, ein echt schönes camp, nette Gespräche mit 'Nachtaktiven', die Wasserlöcher und Umgebung Drumherum fanden wir toll!!
Gutes und preiswertes Essen, einfach nett dort.
Halali: staubig, etwas einsam, aber ein sehr aktives Wasserloch, der relativ lange Fußweg dorthin allein etwas unheimlich, aber sehenswert.
Okaukuejo: viele Tiere, aber auch viele Menschen und staubiger campground.
Extrem viele Menschen, ich habe teilweise nicht mehr auf´s Wasserloch geschaut, sondern in aller Ruhe meinen Mitmenschen beim Dauerfotografieren zugeschaut, war schon fast wieder amüsant.
Nachts noch mal zum Wasserloch gegangen, toll, immer noch Tiere und kaum Menschen.
Also ich würde def. mehr als 3 Nächte dort einplanen..... 😉

lg
paulinchen
Sambia Dezember 2015 / Januar 2016 Sambia November 2016
zuletzt bearbeitet 19. Juli 2013
3’388 Beiträge · seit 200920. Juli 2013 ·
Hallo Straube,

zwei Dinge:

1. was mir nicht gefällt (wobei die Betonung auf MIR liegt): nur eine Nacht an einem Punkt zu bleiben wäre mir einfach zu wenig. Du kommst irgendwann frühen nachmittag an, kannst vielleicht noch das Eine oder Andere machen und am nächsten Tag geht´s schon wieder weiter. Mir wäre das zu stressig - aber das ist nur meine Meinung.

2. mit dem ix35 hast Du eine sehr gute Wahl getroffen. Dieses Auto fahren wir auch hier zu Hause, und es ist ein schönes Auto. Hoch, groß - ich wäre froh, in einem Namibia-Urlaub so ein Auto zu haben. Gratulation zu Deiner Entscheidung.

Viele Grüße

der bayern schorsch
Link zu allen Reiseberichten: Reiseberichte Bayern Schorsch
Themenstarter9 Beiträge · seit 201324. Juli 2013 ·
Nabend zusammen!

Unsere Planung ist noch weiter fortgeschritten. Insgesamt haben wir nun 14 von 20 Übernachtungen gebucht.

Nun geht es um die weitere Routenplanung….:-)

Hier die Details:

Wir werden aus Swakopmund Richtung Uis fahren und dort eine Nacht verbringen. Anschliessend fahren wir weiter nach Khorixas und übernachten in der Damara Mopane Lodge.

Von da an haben wir jetzt auf dem Weg in Richtung Etosha verschiedene Möglichkeiten:

Variante 1:

3 Ü Etosha Safari Lodge
1 Ü Okaukuejo
Ggf. 1 Ü Halali

Wir überlegen aktuell, ob wir von der „Mopane Lodge“ direkt Richtung Etosha fahren und in der „Etosha Safari Lodge“ bleiben sollen.

War jemand schon mal in dieser Lodge und kann mir sagen, wie der Aufenthalt dort war?
Ist die Lage der Lodge ausreichend, um für die Touren in den Etosha gut gerüstet zu sein?!?

Ist der Rückweg aus dem Etosha am Ende eines jeden Tages zurück zu der Lodge ggf. zu weit?


Variante 2:

1 Ü Etosha Safari Lodge
2 Ü in Okaukuejo
1 Nacht Halali

Wir bleiben 1 Nacht außerhalb des Etosha in der „Etosha Safari Lodge“ und verbringen anschliessend 2 Nächte direkt in Okaukuejo, von wo aus wir dann ggf. noch in Halali 1 Nacht einlegen…!

Hat eigentlich jede dieser Lodges Wasserlöcher in unmittelbarer Umgebung?

Schonmal vorab wieder vielen Dank für eure Tipps!!!

Gruß

Straube
5’538 Beiträge · seit 200824. Juli 2013 ·
Hallo Straube,

wenn Ihr außerhalb der Etoscha bleiben wollt und sich für Euch Etoscha Safari anbietet, dann würde ich nicht die Lodge, sondern das Camp nehmen. Beides sind relativ große Betriebe und beide haben kein erwähnenswertes Wasserloch. Die Lodge liegt oben auf einem Berg mit wunderbarer Fernsicht über den Busch. Das Camp liegt am Fuß dieses Berges, ist einfacher, aber sehr viel uriger ausgestattet und es ist preiswerter. Die Entfernung zum Anderson Gate beträgt rund 10 km, d. h. man ist sehr schnell im NP. Das heißt, weder die Anfahrt morgens noch die Rückfahrt abends sind zu weit. Wenn Ihr in der letzten MInute - bei Sonnenuntergang - den NP verlasst, seid Ihr immer noch im Hellen wieder in der Lodge bzw. im Camp.

Als Fan, der am liebsten im Park übernachtet, weil ich nur so die tollen Wasserlöcher habe, würde ich aber gleich bis Okaukuejo durchfahren. Das ist von der Mopane Lodge überhaupt kein Problem.

Deshalb sähe meine Planung so aus:

2 Nächte Okaukuejo
1 Nacht Halali
2 Nächte eine der vielen Lodgen am Ostausgang z. B. Mokuti.

Das gibt Euch ausreichend Zeit, den gesamten mittleren und östlichen Teil der Etoscha in Ruhe zu erkunden.

Liebe Grüße
Gerd
1’821 Beiträge · seit 200824. Juli 2013 ·
Hallo Straube, in der Nähe der Etosha Safari Logge liegt die Gästefarm Vreugde. Das ist ein absolutes Highlight 🙂 frag mal rum oder schau in den einschlägigen Foren. Die würde ich einer Großunterkunft, wo auch massenhaft Busreisen hinfahren, auf jeden Fall vorziehen.

LG Boris
30 Beiträge · seit 201325. Juli 2013 ·
Hallo Straube,

bin gerade frisch zurück aus Namibia.

Wir haben Etosha wie folgt gemacht:

Von Twyfelfontein nach Buschberg Guest Farm, dort 1 ÜN
dann am nächsten Morgen früh in den Park, Tiere gucken, nachmittags einchecken in Okaukuejo (2 ÜN)
dann weiter nach Halali (1 ÜN)
und anschließend weiter Richtung Osten und nachmittags raus aus dem Park zur Etosha Aoba Lodge (ein Traum)

Das waren für uns 2 volle Tage Pirschfahrt und 2 dreiviertel Tage, was für uns absolut ausreichend war, da wir immer sehr sehr früh los sind und nachmittags nicht mehr im Auto sitzen konnten :-)))

Viel Spaß bei der weiteren Planung.



PS: Sehr zu empfehlen ist auch die Ai Aiba Lodge im Erongo
324 Beiträge · seit 200925. Juli 2013 ·
Hallo Straube,

wir sind fast zur gleichen Zeit nun schon zum dirtten Mal in Namibia und haben aus Erfahrungswerten heraus entschieden, dass wir den angebotenen ix35 nicht fahren wollen. Als wir ihn neulich bei uns auf einem Parkplatz sahen, wußten wir, dass wir richtig entschieden hatten. Bei den Strassenverhältnisse in Namibia ist der Schaden durch Steinschlag vorprogrammiert und der Komfort bei den Kilometern, die man macht deutlich niedriger. Aber jeder muß wissen, was er will.

An Deiner (klassischen) Namibia-Route fehlt für meinen Geschmack noch die Waterbergregion mit ihrer tollen Landschaft.

Unsere Planung und Buchungen sind übrigens schon seit Dezember durch und beendet. Erstaunlich, dass ihr in der Saison offenbar noch bekommt, was ihr haben wollt.

Viel Spass auf Pad!

Melanie
Die Strasse gleitet fort und fort, weg von der Tür, wo sie beginnt, weit überland, von Ort zu Ort. Ich folge ihr, so gut ich kann. Ihr lauf ich raschen Fusses nach, bis sie sich gross und weit verflicht mit Weg und Wagnis tausendfach. Und wohin dann? Ich weiss es nicht. J.R.R. Tolkien, Der Herr der Ringe
3 Beiträge · seit 201325. Juli 2013 ·
Hallo Straube, meine bisher schönste reise (2007) war vom krüger park am indischen ozean nach kapstadt. diese richtung ist m.E. sehr empfehlenswert, da man sich in kaptsatdt abschließend nochnal richtig "ausruhen" kann. am "indik" kann man auch sehr schön baden gehen... in kapstadt sind´´s ca 12°C brrrr
wenn die ansprüche nicht all zu hoch sind gibt es ein nettes kleines büchlein, das nennt sich "from coast to coast". meisten alles backpacker-unterkünfte mit gemütlichen kleinen 2 mann hütten ebenerdig oder im baum, bis hin zu 10-bett Dorms. (nie genutzt)
und die preise sind fast schon peinlich, ich habe immer gut trinkgeld gegeben.
das schöne ist man trfifft immer leute die aus der gegenrichtung kommen und so bekommt man anbends bei einem kühlen tafel oder windhoek (ganz wichtig : brewed by german purity law ;-)) immer erfahrungen aus erster hand, wo es toll oder eher schlecht ist...
die strecke an sich ist sehr schön (ausser die region um east london - hier einfach schnell durch) .
es gibt diverse parks (tiere ohne ende), den swartbergpass, an der "bloukrans-bridge kannst du bungee-jumpen oder in der oribi gorge nen bungee-swing machen, sandboarding (hab ich ausprobiert).... 1001 möglichkeit
Themenstarter9 Beiträge · seit 201305. Aug. 2013 ·
Nabend zusammen!

Haben unsere Routenplanung nun abgeschlossen!

An dieser Stelle erstmal einen schönen Dank an Boris...! Ohne ihn wären wir niemals auf die Vreugde Guestfarm aufmerksam geworden, in der wir glücklicherweise noch ein Zimmer für 3 Nächte bekommen haben! Danach gehts für jeweils eine Nacht ins Halali Camp sowie in die Aoba Lodge.
Zu guter Letzt verbringen wir auf dem Rückweg Richtung Windhoek noch eine Nacht im Hadassa Guesthouse!
Soviel dazu...! Nun ein ganz anderes Thema...! Langsam aber dennoch sicher mache ich mir Gedanken, was genau wir uns alles anschauen möchten...!
Da kommen schon einige Kilometer Fußweg zusammen! Daher meine Frage:
Wie wichtig ist gutes Schuhwerk für das wandern bzw. herumlaufen in Namibia?!?
Muss man sich extra neue Wanderschuhe kaufen oder tun es auch meine Bundeswehr-Stiefel?!? Sollte man falls nötig halb- oder Knöchelhohe Schuhe wählen?

Schönen Abend!

Gruß

Straube
223 Beiträge · seit 201306. Aug. 2013 ·
Hallo Straube

auf jeden Fall Knöchel hoch, wenn ihr wandern wollt-
sonst kann es gut sein, daß ihr mit Schlangen eine "Naherfahrung" erlebt.

Gruß
Silke
leben und leben lassen 4 Wochen Namibia 2009 3 Wochen Namibia 2010