Tschibo bietet Namibiarundreise an

48 Antworten · 15,1k Aufrufe · gestartet 14. Sept. 2006 von Savuti
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42 Beiträge · seit 200616. Sept. 2006 ·
Hört endlich auf. Das macht keinen Spaß mehr.
1’910 Beiträge · seit 200616. Sept. 2006 ·
GRINS noch was zum Thema... 😛

Metro bietet nun auch NAM an... straff gepackt 🤢 , na wers will. 😉
Klaus
Gruss, der K l a u s Nicht behindert zu sein ist ein Geschenk, welches einem schnell genommen werden kann....... In einem Augenblick! ...... Wer einen Fehler macht und ihn nicht korrigiert, begeht schon den zweiten...
1’457 Beiträge · seit 200616. Sept. 2006 ·
noch was nicht zum Thema: Ich weiß es klingt obermäßig fundamentalistisch aber ist einfach wahr: Kein Tourist, der nach Namibia FLIEGT darf sich über eine "Zerstörung des Ökosystems Namibia" aufregen. Globale Erwärmung hat ganz andere Dimensionen. Dumm wenn ich mit Michael/Yoahikawa schon wieder anlege 🙄 , aber es gibt auch Alternativprojekte zum Epupa 😉
1’455 Beiträge · seit 200617. Sept. 2006 ·
Ein bisschen was zum Nachdenken:
Wer fährt abseits der Gravelroads durch die Wüsten Nambias - der Individualtourist. Wenn es Wellblech gibt, machen wir doch eine neue Spur nebendran. Ich kenne Strecken, da war die Spur über 20m breit.
Die Pauschaltouristen fahren wenigstens auf den Strassen.
Massentourismus, egal welche der beiden Sorten sind für jedes Land tödlich.

Jedem die Reiseart, mit der er glücklich wird, ich könnte mir eine Pauschalreise für mich auch nicht vorstellen. Aber wie individuell ist jemand, der das Auto und alle Unterkünfte von hier aus vorbucht?
Und wenn eine Reisegruppe einen guten Führer hat wird er (hoffentlich) mehr erzählen, als die meisten im Reiseführer bei der Planung gelesen haben....

So und jetzt duck und wech....

Jens
594 Beiträge · seit 200617. Sept. 2006 ·
Hallo,

grundsätzlich denke ich, daß wir uns hier nicht drüber streiten sollten, welche Art in Namibia zu reisen die bessere ist. Es gibt Menschen die sich nur in einer Gruppe so richtig wohlfühlen und andere die lieber alleine reisen. Selbst unter den Individualreisenden gibt es gewaltige Unterschiede. Die einen bevorzugen den Luxus einer Lodge, während andere am liebsten unter dem Sternenhimmel schlafen. So mancher plant schon Monate vorher bis ins kleinste Detail die Route und erledigt auch alle Reservierungen selbst, andere überlaßen das alles lieber dem Reisebüro ihres Vertrauens. Dann gibts da noch welche die ihre Route gar nicht (mehr) groß vorab planen, schon gar keine Unterkünfte reservieren, sondern einfach drauflos fahren und bleiben wo es ihnen gefällt. All das ist in Namibia sehr gut machbar und jeder kann mit der für sich gewählten Art zu Reisen einen wunderschönen Urlaub erleben.

Die Bemerkung von Enyuku:

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Vor Jahren wurde man noch freundlich von den Himbas begrüßt, hat erste Hilfe geleistet, ein paar nette Worte gewechselt und mit einander gelacht. Heute - da bekommt man Steine nachgeworfen, weil die "Individuen" "sweeties" oder "omakaja" verteilt haben, sich als Geber für die Armen verstanden haben. Was dröhnen denn diese "Individuen" gegen die "Pauschalies"??? Warum fühlt Ihr euch eigentlich als was Besseres?? Aber keine Angst - die "Pauschalies" kommen nicht in den Norden, den dürfen ganz alleine die "Individuen" verderben
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kann ich jedoch so nicht stehen laßen. Es stimmt nicht, daß die "Pauschalies" nicht in den Norden kommen. Als wir vor 2 Jahren oben bei den Epupa-Fällen ankamen, staunten wir nicht schlecht dort einen großen Reisebus zu sehen. Das war schon eine kleine Völkerwanderung die da an den Fällen entlang spazierte.

Doch nun zu der Tchibo-Reise an sich, die ja so manches Gemüt hier heftig erhitzt hat. Selbst wenn ich irgendwann mal in die Situation käme, nicht mehr allein zu zweit in Namibia reisen zu können und stattdessen eine Gruppenreise buchen würde, dann würd ich speziell dieses Angebot ganz bestimmt nicht auswählen weil

1. die Reisetermine nicht unbedingt die geeignesten für Namibia sind. Kein einziger Termin in den schönsten Monaten Mai/September/Oktober.
2. Keine Angabe wie groß die Gruppe ist.
3. Weiterfahrt direkt vom Flughafen, also keine Möglichkeit um vorher noch etwas in Windhoek einzukaufen.
4. Nur vage Angaben über die Übernachtungsorte/Unterbringung.
5. Eines der Highlights - das Sossusvlei - wird nur während der Fahrt von Maltahöhe zum nächsten Übernachtungsort Solitair besucht. Also weder Sonnenauf- noch Sonnenuntergang in den Dünen. Der Sesriem Canyon wird zwischendurch auch noch besichtigt, demnach kann der Aufenthalt im Death- und Sossusvlei nur von sehr kurzer Dauer sein.
6. In nur 11 Reisetagen fast 3.000 km in einem Bus verbringen, wäre mir persönlich etwas zu viel.
7. Sooo günstig wie auf den ersten Blick ist der Reisepreis dann doch nicht. Im Januar zahlt man 1.799 in den Monaten März, April und November 1.879 Euronen. Hinzu kommen noch Mittag- und Abendessen, Getränke und evtl. weitere Aktivitäten die im Preis nicht enthalten sind.
Ich denke es gibt schönere Angebote im Bereich Gruppenreisen die insgesamt auch nicht oder nur wenig teurer als das Tchibo-Angebot sind.

Allen die in nächster Zeit ihre Urlaubstage in Namibia verbringen werden, auf welche Art auch immer, wünsche ich einen wunderschönen Aufenthalt in diesem faszinierenden Land.

LG
AfriacanDreams
Reisebericht April 2008
3’766 Beiträge · seit 200617. Sept. 2006 ·
Jens_Dietzel schrieb:
Ein bisschen was zum Nachdenken:

So und jetzt duck und wech....

Jens
Ich kann da Jens leider nur beipflichten, selbst ich der ein Verfechter von "Kleingruppenreisen" bin ich sage jetz absichtlich "Individualreisen" das hat "AfricanDreams" genau richtig differnziert, muss gestehen das natürlich auch die sogenannten "Idividis" sich nicht alle im Sinne des Naturschutzes ect. verhalten, auch bei den Selbstfahreren gibt es in nicht kleiner Zahl Personen die völlig unvorbereitet so eine Reise in Angriff nehmen und ihr Verhalten gegenüber Land und Menschen jeglicher Beschreibung spotten.

ENDLICH 🙂 scheinen sich die Gemüter hier zu beruhigen und es wird um die Sache Geschrieben und nicht "Idividis gegen Pauschalis" ausgespielt was für mich so nie zur Diskusion stand.

Einzig, und da werde ich meine Meinung nicht änderen glaube ich das explizit Namibia nicht in der Lage ist und auch nicht dafür geeignet Tourismus in beliebieger Grösse auf zu nehmen, und deshalb habe ich nicht sehr viel Freude daran das immer mehr Grossveranstalter vom Kuchen Namibia sich was abschneiden wollen. Sehr oft werden da nur die Vorteile heausgestrichen die für das Land gut sein sollen, klar, niemand redet gerne von den negetaiven Seiten, sind doch "Gewinn" das erste Ziel, und bei den Preisen die oft angeboten werden nur über die "Masse zu realisieren"

Hier wäre mein wunsch für Leute die Gerne Pauschalreisen buchen (aus berechtigten Gründen) zu prüfen ob die nicht mit einem anderen kleineren Reisbüro nicht auch machbar wäre, wo
lokale Tourführer/Unternehmer zum Zuge kommen. Und wenn der Preisunterschied auch geringfügig höher sein mag, lohnt es sich aus meiner Sicht auf etwas anderes zu verzichten (vieleicht auf ein Kinobesuch, ein Abendessen, ein Bierchen im Tag, oder was weis ich) und dieses Geld in die Reise zu investieren.

An "uns" Reisende die alles alleine "organisieren oder organisieren lassen"
um möglichts unabhängig die Natur, Land und Leute zu geniessen habe ich die bitte, tut das so das noch viele nach uns dieses Land so vorfinden wie wir, wie Andreas erwähnte muss nicht jeder eine neue Spur neben der Pad ziehen, die ist genauso verantwortungslos wie den Müll liegen lassen oder moderne "Bonbons" an die Himbas, San's ect zu verteilen!

Ich denke wenn alle von uns etas bewusster Reisen (wenn sie es nicht bereits tun) können noch viel das Land geniessen so wie es jetzt ist und weshalb wir Naibia so geren besuchen!

Gruss Kurt
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
1’501 Beiträge · seit 200617. Sept. 2006 ·
zum Glück hat unser Hotel Internet 🙂 und ich kann die Diskussion weiter verfolgen. (Ich weiß, ich bin süchtig 🙁 )

@VirusAfricanum
Hier wäre mein wunsch für Leute die Gerne Pauschalreisen buchen (aus berechtigten Gründen) zu prüfen ob die nicht mit einem anderen kleineren Reisbüro nicht auch machbar wäre, wo lokale Tourführer/Unternehmer zum Zuge kommen. Und wenn der Preisunterschied auch geringfügig höher sein mag, lohnt es sich aus meiner Sicht auf etwas anderes zu verzichten (vieleicht auf ein Kinobesuch, ein Abendessen, ein Bierchen im Tag, oder was weis ich) und dieses Geld in die Reise zu investieren.
An "uns" Reisende die alles alleine "organisieren oder organisieren lassen"
um möglichts unabhängig die Natur, Land und Leute zu geniessen habe ich die bitte, tut das so das noch viele nach uns dieses Land so vorfinden wie wir, wie Andreas erwähnte muss nicht jeder eine neue Spur neben der Pad ziehen, die ist genauso verantwortungslos wie den Müll liegen lassen oder moderne "Bonbons" an die Himbas, San's ect zu verteilen!
Ich denke wenn alle von uns etas bewusster Reisen (wenn sie es nicht bereits tun) können noch viel das Land geniessen so wie es jetzt ist und weshalb wir Naibia so geren besuchen!
Du hast hier genau das Richtige geschrieben und ich schließe mich deiner Bitte an.

Liebe Grüße
helen
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503 Beiträge · seit 200618. Sept. 2006 ·
Ich finde, African Dreams, Du hast völlig Recht. Mir fiel schon vor einiger Zeit das "Berge und Meer"-Angebot, auf das sich Tschibo beruft, in die Finger. Und ich fand es auch eher ein teures als ein preiswertes Angebot. Mit dem Lockpreis werden sich die Leute, die keine Preisvergleiche anstellen, wundern, was noch an Kosten oder auch Qualitätseinbußen auf sie zukommen. Diese Reise bekommt man bei anderen namhaften Anbietern vermutlich preiswerter. Für eine Gruppenreise ist sie billig, aber keinesfalls preiswert.

Gruß
Martin
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Gast29. Okt. 2008 ·
Ich muss mal aus aktuellem Anlass dieses uralten Fred ausgraben und fragen, ob es jemanden aus diesem Forum gibt, der diese Namibia-Reise mit Tchibo (Berge & Meer) gemacht hat.

Mich würden die Erfahrungen bezüglich
- Programm & Durchführung
- Qualität der Unterkünfte
- Reisegruppe im Allgemeinen
interessieren.

Vielleicht hat ja jemand Lust, über die Reiseerlebnisse zu berichten.

Gruß Ralph