Hund aus NAM nach D? Erfahrungswerte ... ?

34 Antworten · 6’030 Aufrufe · gestartet 24. Okt. 2009 von janet
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34 Beiträge · seit 200625. Okt. 2009 ·
janet schrieb:
schon lustig was einem hier noch unterstellt wird.

Aber da mich Stoiklopfer hier persönlich anspricht: ich habe doch vorhin schon geschrieben dass ich weiss dass es auch in D genug solche Fälle gibt. Und nein, ich will auch nicht jetzt unbedingt einen Hund (wenn auch irgendwann mal in Zukunft). In diesem konkreten Fall wollte ich einfach spontan helfen, ich weiss nicht inwieweit das so schwer zu verstehen ist?!
Hallo Janet,

sorry wenn es so rübergekommen ist. 😊

Es sollte kein Angriff auch Dich persönlich sein. Ich wundere mich nur immer wieder, dass man Notfalltiere aus dem Ausland nach Deutschland einführt, aber unsere eigenen Notfälle einfach übersieht (siehe zur Urlaubszeit ausgesetzte Hunde/Katzen).
Und wie Miss Ellie das ganz treffend bemerkt hat hat das sehr sehr viel mit Bauchgefühl und PERSÖNLICHER Entscheidung zu tun. Und die lasse ich mir auch von keinem vorschreiben 😛
Unterstehe dich, dir vorschreiben zu lassen was du zu tun hast 😎

mfg
Stoiklopfer

PS: bin momentan Katzenlos, nachdem unsere Katze aufgrund von Krebs eingeschläfert werden musste. Mit Hunden habe ich es leider nicht so. Er würde bei mir nur verzogen (so wie ich es halt bin 🤪 )
Wenn ich die Geschichte in Worten erzählen könnte, brauchte ich keine Kamera herumzuschleppen. Lewis W. Hine, 1874-1940 Die ersten 10 000 Aufnahmen sind die schlechtesten. Helmut Newton, 1920-2004 Zwölf gute Fotos in einem Jahr sind eine gute Ausbeute. Ansel Adams, 1902-1984
Gast25. Okt. 2009 ·
jaw schrieb:
Ich finde es immer wieder bemerkenswert wie Touris es schaffen den elenden Hund oder das verletzte Tier in der Etosha fast ohne finanzielle Grenzen für einen Aktionismus zu nutzen
- aber gleichzeitig das menschliche Elend ignorieren, übersehen oder als lokaltypische Attraktion bei der Katutura-Elend-Besichtigungstour abhaken können.
Da hast du janet und auch Miss Ellie völlig falsch verstanden, jaw. Zu dieser Kategorie Touris rechne ich sie jedenfalls nicht! Es ging einzig und allein um die unmittelbare und spontane Hilfe eines Lebewesens in Not, und das ist durchaus verständlich da menschlich. Ich bin sicher wenn es sich um ein Kind gehandelt hätte wäre janet die letzte gewesen die sich abwendet - da wäre die Soforthilfe wahrscheinlich sogar noch leichter gewesen.
Nochmal: es ist (mir) völlig gleichgültig für welche Lebewesen sich Menschen einsetzen, ob für bedrohte Pflanzen, bedrohte Tierarten, notleidende Menschen oder einfach spontan für eine Kreatur in einer Notlage, Hauptsache sie tun es überhaupt und zeigen damit dass sie ihre Menschlichkeit noch nicht verloren haben. Die Frage "Mensch oder Tier" stellt sich für mich nicht, denn die Welt ist ein Ganzes, und nur weil der Mensch sich selbst als Krone der Schöpfung bezeichnet ist es noch lange nicht richtig ihn, und nur ihn allein, zu "retten".
Somit sollte es jedem selbst überlassen bleiben wie er seine Zeit und sein Geld sozial einsetzt.
Und wie Miss Ellie das ganz treffend bemerkt hat hat das sehr sehr viel mit Bauchgefühl und PERSÖNLICHER Entscheidung zu tun.
Genau das.
1’910 Beiträge · seit 200625. Okt. 2009 ·
Hallo zusammen, ohne jemanden auf die Füsse zu treten...

Meiner Meinung können dennoch mehr mit Tieren anfangen als mit kleinen Kindern.

Eine Vernachlässigung kommt in beiden Fällen vor, nur wo wiegt sie mehr...
Gruss, der K l a u s Nicht behindert zu sein ist ein Geschenk, welches einem schnell genommen werden kann....... In einem Augenblick! ...... Wer einen Fehler macht und ihn nicht korrigiert, begeht schon den zweiten...
Gast25. Okt. 2009 ·
Ich finde dass man da ganz stark trennen muss, Klaus. Es ist ja nicht so dass janet eine Wahl gehabt hätte zwischen einem akut vom Hungertod bedrohten Kind und einem ebensolchen Hund. Abgesehen davon dass so eine Situation unwahrscheinlich ist würde sich jeder vernünftig denkende Mensch natürlich für das Kind entscheiden.

Selbst wenn allgemeiner Konsens darüber herrscht dass Kinderschicksale schwerer wiegen als Tierschicksale, muss man doch nicht zwangsläufig nur notleidende Kinder unterstützen. Wenn man schon so fragt: wie schwer wiegt dann die Vernachlässigung von alten Menschen, oder behinderten Menschen? Gibt es da eine verbindliche Einheit?

Ich möchte mir nicht anmaßen darüber zu urteilen, welche Prioritäten die Leute in Bezug auf ihr soziales Gewissen setzen.
1’723 Beiträge · seit 200925. Okt. 2009 ·
dieser thread ist mal wieder der beweis, das es hier einige gibt die entweder nciht richtig mitlesen oder aus igoranz das gelesene nicht in ihre ueberlegungen und gegenauesserungen mit einbeziehen.

wie ich es schon gesagt habe, ich glaube, wenn janet oder wer auch immer in einem bestimmten augenblick mit einem hungernden kind, oder einem kind in elendem zustand begegnet waere haette sie ebenfalls auf irgenteine art helfen wollen und es (so wie ich es aus der ferne beurteile auch direkt getan).. in diesem speziellen falle handelte es sich nunmal um einen hund, na und ?? auch hunde sind lebewesen und ein verleich ist hier ziehmlich an den haaren herbei gezogen..

Aber nochmals, deshalb den tod des hundes anzubieten, ist etwas neben der kappe, fuer mich etwas viel sogar.

auch der vergleich zu deutschen tierheimen hinkt ein wenig, es ging um spontane hilfe und nicht einen vorsaetzliches und geplantes verhalten.

darueber hinaus finde ich persoenlich es ziehmlich unverschaemt Janet eindeutig vorzuwerfen, sich ueber die verantwortung die ein tier mit sich bringt nicht im klaren zu sein. Soweit ich informiert bin ist janet volljaehrig und bereits tierhalterin und kann sehr gut die lebenserwartung und die folgen der anschaffung eines hundes abschaetzen.

und mal abgesehen davon : ja wir kommen als touris nach nam. Ist des deshalb pflicht auch ein sozialprojekt zu machen ?? find ich persoenlich nicht. Es ist gut, wenn es menschen gibt die sich sozial engagieren, aber das darf keine pflicht werden, und schon gar nicht mit organisierten touren.. wir hatten ja auch schon mal das thema himbabesichtigungen, is mal so gar nicht mein fall, und auch organisierte fahrten in slums, sorry aber wer verdient da und wo ist der echte soziale geist.
[b]"eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort Tierschutz ueberhaupt geschaffen werden musste" theodor heuss
236 Beiträge · seit 200725. Okt. 2009 ·
Hallo,

Miss Ellie schrieb:
dieser thread ist mal wieder der beweis, das es hier einige gibt die entweder nciht richtig mitlesen oder aus igoranz das gelesene nicht in ihre ueberlegungen und gegenauesserungen mit einbeziehen.
Ich würde sogar noch weiter gehen und behaupten, dass es an ihrer Grundeinstellung liegt!

Grundsätzlich finde ich es toll, wenn sich Menschen mit anderen Kulturen auseinander setzen, diese bereisen und noch spannender, wenn diese dort vielleicht leben oder sich finanziell dort engagieren. Es ist auch großartig, wenn Menschen, die vor Ort leben, uns hier im Forum Einblicke gewähren, die wir so während unserer Urlaube nicht kennenlernen können.

Ich muss aber immer mehr feststellen, dass hier einige meinen, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben - und "nur", weil sie vielleicht einige Jahre in Afrika gelebt haben. Gerade diese Personen legen hier im Forum eine Umgangsform an den Tag, dass sie andere Meinungen, Lebens- und Urlaubseinstellungen schlichtweg nicht tolerieren. Gleichzeitig tragen sie das Schild "Toleranz" für alle sichtbar vor sich her.

Wenn mir wortwörtlich jemand mit langjähriger Afrikaerfahrung ins Gesicht sagt, ihm ist es egal, ob T-Shirts durch Kinderarbeit "günstig" in Deutschland verkauft werden, wie soll ich dann noch seinen "erhobenen Zeigefinger" bzgl. Bescheidenheit, Zurückhaltung und Verständnis für Mensch und Natur bei der "Föndiskussion" ernst nehmen.

Noch einmal:
Man redet nicht über Toleranz, sondern lebt sie!
Man redet nicht über humanitäre Hilfe, sondern engagiert sich oder hilft mit Spenden.
Man redet nicht über Tierschutz, sondern geht mit offenen Augen durch die Welt und hilft, wo es notwendig erscheint.

In diesem Sinne: Weiter so Janet!

Gruß
Christoph
Tiefsandtaucher: Unser privater Reise- und Abenteuerblog für Individualreisende und Selbstfahrer mit vielen Reiseberichten aus dem südlichen und östlichen Afrika Blog: https://www.tiefsandtaucher.de Facebook: https://www.facebook.com/tiefsandtaucher/
4’450 Beiträge · seit 200825. Okt. 2009 ·
Hallo Christoph, 🙂
Du schreibst :

Noch einmal:
Man redet nicht über Toleranz, sondern lebt sie!
Man redet nicht über humanitäre Hilfe, sondern engagiert sich oder hilft mit Spenden.
Man redet nicht über Tierschutz, sondern geht mit offenen Augen durch die Welt und hilft, wo es notwendig erscheint.

Vielen Dank für Dein Bericht, da stimme ich voll und ganz zu, hoffentlich nehmen sich das mal einige als Beispiel. 🙂
Schönen Sonntag
LG
Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia" http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung.... http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html 2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana. 2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik. 2012 Namibia und KTP 2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP 2014 Kapstadt und Kruger NP 2015 Kruger National Park 2016 kruger National Park 2017 Kruger National Park 2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
13 Beiträge · seit 200625. Okt. 2009 ·
Liebe Forumsteilnehmer!

Freue mich,das es noch so Menschen gibt, wie Janet!
Hatte anfangs ein ähnliches Erlebniss in Durban,wo eines morgens
ein kleines, ausgesetztes Hündchen,sich in unserem Selbstversorger- Appartment uns zugesellte und um Futter winselte.
Dieses wimmern geht einem schon durch Mark und Knochen und wenn man die anflehenden Augen eines Tieres sieht,muss mann schon ziemlich abgehärtet sein,Ihn zu ignorieren.
Helfen ist die eine Sache,sich umzudrehen und nichts tun die andere. Wegsehen ist kein Kunststück,denn das kann jeder.
Habe zwei Urlaubstage geopfert,um den kleinen zu vermitteln.
Hätte ich keinen Erfolg gehabt,hätte ich alles getan,um eine Lösung zu finden.Notfalls,Ihn nach Deutschland mitzunehmen.
Die Kosten wären zweitrangig gewesen.
Das schlechte Gewissen hätte mich eine lange Zeit begleitet.
4’132 Beiträge · seit 200825. Okt. 2009 ·
Liebe janet, bitte bedenkt bei solchen Geschichten: Sehr häufig erscheinen uns Touristen die Situationen anders als sie sind.
Wir können mitunter nicht beurteilen, ob ein solches Tier irgendwo hingehört!!
Vielleicht zu jemandem, der das Tier zwar nicht pflegt, dass es unserem europäischen Vorstellungen genügt (er hat vielleicht auch für sich selbst zu wenig), aber dem es trotzdem ein Begleiter ist.
Jemand, der uns nicht sichtbar ist, weil er irgendwo im Busch ist.
Wir wissen doch alle wie es ist, man meint, da wäre niemand und plötzlich steht einer da …
Vielleicht ist es ein entlaufenes Tier und hat (noch) nicht zurückgefunden.
Es gibt viele Gegebenheiten, die wir vielleicht falsch einschätzen. Deshalb würd ich mich hüten, ein Tier mitzunehmen.
Gruß Lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
Themenstarter1’419 Beiträge · seit 200925. Okt. 2009 ·
Hallo Lilytrotter,

das Tier gehörte jemandem. Ehrlich gesagt hatte sein Anblick und sein Verhalten dem Hund gegenüber meinen Wunsch mehr als verstärkt, ihn ins Auto zu holen und wegzufahren.

Und ich denke nicht dass er da was dagegen gehabt hätte, das ist ja auch mit das Schlimme ...

Gruss
janet
Reisebericht: 3 Wochen Namibia 2009 - "suchen und finden *g*" Reisebericht Sao Tomé 2011 Diskutiere niemals mit einem Idioten. Er zieht dich auf sein Niveau herab und schlägt dich dort durch Erfahrung!
134 Beiträge · seit 200925. Okt. 2009 ·
@ all,

ist dies alles euer ernst?

Stellt euch vor, ein hungernder Namibianer würde dies lesen!

Mehr möchte ich dazu nicht sagen.

Ramona
2’047 Beiträge · seit 200725. Okt. 2009 ·
Danke Ramona.

Genau das stört mich, nicht dass Janet einem Hund helfen will. Darauf hätte ich auch nicht reagiert.
Ausserdem stört mich, dass ausser WoMa auf den Beitrag von Brit keine Reaktion erfolgt ist, konno aber für seine Provokation "gesteinigt" werden darf.

Schönen Restsonntag
jaw
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden (Mark Twain)
Themenstarter1’419 Beiträge · seit 200925. Okt. 2009 ·
Hallo Ramona,

ja das ist mein Ernst. Und ich bin es langsam Leid, mich dafür rechtfertigen zu müssen wie und für was ich in diesem Land und nicht nur dort mein Geld ausgebe. Denn das ist immer noch meine Entscheidung!

Ich frage mich eher ob Dein Vergleich Dein Ernst ist, denn Äpfel mit Birnen vergleichen wäre hier wohl noch untertrieben.

Was nehmen sich manche Leute eigentlich hier raus?!

Verständnislose Grüsse
janet

p.s. ich habe übrigens an fast allen Buden am Strassenrand um den Brandberg rum angehalten und den Leuten Schmuck etc abgekauft. Wenn Frauen dann noch nach Essen gefragt haben haben wir unseren Kühlschrank geplündert und Essen und Decken verteilt. Am Ende hatten wir nix mehr und haben halt in Khorixas nachgefüllt. Aber das gehört nicht hierher und ich wollte es eigentlich auch nicht hier erwähnen. Aber man wird ja von manchen Leuten automatisch als schlecht abgestempelt nur weil man einem Tier helfen wollte! Denkt da mal drüber nach .... !!!!

p.p.s. @Ramona: dann hoffe ich doch mal Du verurteilst alle anderen die sich irgendeinen Luxus in aller erdenklichen Form gönnen genauso. Und nun denk mal drüber nach ob das okay ist. Wenn Dein Herz nicht bis zur Tierliebe oder Toleranz reicht, tust Du mir einfach nur Leid.
Reisebericht: 3 Wochen Namibia 2009 - "suchen und finden *g*" Reisebericht Sao Tomé 2011 Diskutiere niemals mit einem Idioten. Er zieht dich auf sein Niveau herab und schlägt dich dort durch Erfahrung!
zuletzt bearbeitet 25. Okt. 2009
541 Beiträge · seit 200725. Okt. 2009 ·
Hallo,

fassungslos lese ich nun diesen Threat...

Da hat jemand Mitleid mit einem Hund und erntet lediglich selbstherrliche Belehrungen und bittere Polemik. Von Menschen, die selbst, ja was denn überhaupt, machen?

Ich persönlich habe tiefen Respekt vor jedem, der (oder die) sich um Mensch wie Tier in Notsituationen kümmert! Und wer schon mal ein Tier retten wollte, der weiß dass dies eine rein emotionale Entscheidung ist und zum Glück nicht vorher der Tschenrechner ausgepackt wird, um zu berechen, was man alternativ mit dem Geld machen könnte.

Gott sei Dank, gibt es Menschen, die genau so wie Janet denken - ob bei Mensch oder Tier.

Viele Grüße
Anja
Intelligent people discuss ideas. Fools discuss how people should behave. (Paulo Coelho)
zuletzt bearbeitet 25. Okt. 2009
541 Beiträge · seit 200725. Okt. 2009 ·
jaw schrieb:
Ausserdem stört mich, dass ausser WoMa auf den Beitrag von Brit keine Reaktion erfolgt ist, konno aber für seine Provokation "gesteinigt" werden darf.

Schönen Restsonntag
jaw
@Jaw
Stimmt, der Kommentar von Brit geht gar nicht, aber der ist so unterirdisch, dass er für sich wirkt und keinerlei zusätzlicher Kommentierung bedarf!
Intelligent people discuss ideas. Fools discuss how people should behave. (Paulo Coelho)