CoraThemenstarter1’335 Beiträge · seit 200616. Sept. 2009 ·
Ich möchte unsere Erfahrungen im Norden Namibias vorstellen.
Wir wollten von den Epupa-Fällen in Richtung Marienflusstal. Da wir allein unterwegs waren, wollten wir nicht den Van-Zyls-Pass fahren, sondern eine südliche Umfahrung nutzen. Dazu haben uns die Strecke von Epupa nach Okongwati über die C43, dann die D3703 nach Etengwa bis Otjitanda ausgesucht. Von da aus sollte es südlich um den Van-Zyls-Pass gehen. Natürlich ist uns klar gewesen, dass diese Strecke keine normale Gravelpad ist, sondern schon holpriger, aber das, was wir auf dieser Strecke erlebten, ging dann doch über unsere Befürchtungen hinaus. Ab Etengwa wurde der Weg sehr steinig, teils auch mit Abschnitten, die wir sehr langsam mit Einweisung des Beifahrers fahren mussten. Diese Passagen aber waren auf den ersten 20 km nur sporadisch und im Grunde einfach zu fahren. Auf einem Hügel gabelte sich die D3703, das Garmin zeigte uns die rechte (nördlichere) Spur an, der wir folgten. Hier gab einen steinigen Abschnitt nach dem anderen, mit zunehmenden Schwierigkeitsgrad. Die letzten 20 km bis Otjitanda bin ich meist gelaufen, ich habe es im Auto nicht ausgehalten, musste andauernd anweisen. Im Durchschnitt war es so, dass wir hundert Meter oder etwas mehr gefahren bzw. geholpert sind, dann kam wieder ein steiniger Abschnitt, der präzise geleitet und gefahren werden musste. Und auf der Strecke hörte das gar nicht mehr auf! Eine schwierige Stelle nach der anderen musste gefahren werden, je mehr wir fuhren, desto verzweifelter wurde ich! Von Schrittgeschwindigkeit spreche ich hier nicht! Fahren mit Einweisen in Hinsicht auf Räderstellung und genauer Rollstrecke geht nur im Schneckentempo. Oft waren die Passagen so, dass ich davor stand und sagte: Hier kommen wir nicht runter! Gert behielt die Nerven und wir überlegten gemeinsam, woher man den Wagen her lenken konnte. Mitunter war der Weg so, dass das Auto gefährlich in Schieflage geriet. Ich wollte am liebsten nur weggucken! Stellenweise war ich mir sicher, dass wir auf dem Van-Zyls-Pass waren, wie oft waren die Stufen so, dass ich Steine unterlegen musste. Aber auf dem Garmin konnte ich sehen, dass wir noch davon entfernt waren. Für die 40 km dieser Strecke haben wir mehrere Stunden gebraucht. Besonders die letzten 20 km waren sehr zeitintensiv. Kurz bevor man nach GPS nach Otjitanda, einer Ebene gelangt, muss man einen Berg runterfahren, der aus dicken Steinen besteht und sehr steil ist. Achterbahn. Ich habe im Auto geschrieen. Schlimm war, nach Gert, nur der Berg hoch, den es anschließend zu fahren galt, nur dicke Steine, sehr steil, ca. 150 m hochfahren. Wir sind oben, fast auf der Kuppe einmal hängen geblieben, ich war mit den Nerven fix und fertig. Gert hat das Auto zurückrollen lassen und es dann tatsächlich geschafft. Ich habe mitgeholfen, in dem ich am Armaturenbrett gezogen habe. Im Nachhinein haben wir das als schwierigste Stelle bewertet, wo auch Gert sagte, dass er es kritisch fand. Da die Nacht hereinbrach, übernachteten wir dort im Busch, mit abendlichem Himbabesuch. Wir beschlossen nun zwar nach Etangwa zu fahren, aber nicht, wie zuvor geplant, Richtung Marienflusstal abbiegen, sondern nach Opuwo. Map Souce und T4A-Karten befragt, riet uns die Software von unserem Bush-Camp aus wieder über die zuvor gefahrene Strecke zurückzufahren um nach Opuwo zu gelangen. Die vor uns liegende Strecke wurde mit Adjektiven wie slow, bad gravel, usw. beschrieben. Es wurde 12 h Fahrzeit ausgerechnet, also 2 Tage (Winter!) Uns war klar, dass wir die zuvor gefahrene Strecke niemals zurückfahren könnten. Wir sind der Überzeugung, dass man diese Strecke, ebenfalls wie den Van-Zyls-Pass, nicht von Westen nach Osten fahren kann. Gut, sicher, der ein oder andere Haudegen könnte das, aber halbwegs normale Menschen sicherlich nicht! Also beschlossen wir, entgegen der Ansicht der GPS-Software über Etangwa und Otwazumba nach Opuwo zu fahren.
Die Nacht habe ich kaum geschlafen, denn die schreckliche Strecke, die wir zuvor gefahren sind, war mit keinem Adjektiv in den T4A-Karten bedacht (nur Bemerkungen zu Mondschein und Campingmöglichkeit) aber die Strecke, die vor uns lag, hatte wohl viel Arges für uns bereit. Was würde uns also erwarten? Es konnte nur noch schlimmer werden! Mir war schlecht, ich aß nicht, schlief nicht, hatte Angst wie selten in meinem Leben. Am nächsten Morgen, sind wir sofort bei Sonnenaufgang losgefahren, länger hätte ich es im Zelt nicht ausgehalten. Voll Sorge fuhren wir los (Gert weniger sorgenvoll, ich dafür mehr.) Der Weg war holprig, aber fahrbar, teilweise sogar mit 20 km/h. Dann trafen wir auf einen Polizeiwagen, den ich nach dem Straßenzustand befragte, der meinte, der sei so, wie hier. Also alles ok. Ich stieg beruhigt wieder ein. Wir fuhren weiter. Ab Etangwa fanden wir eine richtig gute Pad vor! Ganz neu und wir konnten sogar richtig schnell fahren. Nach Opuwo kamen wir nach 4 h Fahrtzeit. Opuwo, der Ort meiner Glückseligkeit! Dort haben wir auf der Campsite des Opuwo Country Hotels genächtigt, im Übrigen sehr zu empfehlen! Man kann alle Facilities nutzen (auch den tollen Pool!) und herrlich essen gehen! Das beste Essen, das wir in diesem Urlaub, nach unserem Selbstgekochten, zu uns genommen haben.
Wir sind viele Tage später in die Khowarib-Schlucht gefahren, wo die T4A-Karten vor einer „difficult rocky section“ warnen. Das ist Kindergarten gegen die D3703 im Norden! Ganz ehrlich. Wir sind immer noch erstaunt, dass zu dieser strecke nichts vermerkt ist. Ich denke, dass es daran liegt, dass wenige Menschen diese Strecke fahren.
Wir hörten von Marius Steiner, dass die von uns gefahrene Strecke als der kleine Van-Zyls-Pass bezeichnet wird. Natürlich findet er den „Kindergartenkram“.
Falls ich diese Strecke jetzt noch einmal fahren würde, würde ich sicherlich mutiger sein und das Ganze lockerer sehen. Aber wenn man eine solche Strecke das erste Mal fährt und nicht weiß, wie und ob (!) man mit Auto wieder gut rauskommt, dann zehrt das gewaltig an den Nerven. Vor allem, wenn man allein unterwegs ist.
Wir würden daher nicht wieder im Kaokeveld allein reisen. Das ist einfach eine Nummer für sich. Vor dem Kaokeveld waren wir im Khaudom, der ja auch immer wieder für Diskussion sorgt, hinsichtlich der Eignung für Alleinfahrende. Aber der Khaudom ist wirklich einfach zu fahren (Tiefsand). Das ist nichts gegen die D3703, gar nichts!
Falls Ihr daher fahrt: Man kann ihn fahren. Vor allem, wenn man weiß: Das hat schon ein normaler Mensch vor mir auch gemacht!
P.S.: Wir haben keine Bilder davon, ich war mit Überleben beschäftigt.
vielen Dank für den ausführlichen Bericht- ich kam mir glatt vor, als säße ich selbst im Auto. 😮 Und ich kann mich ganz hervorragend in Deine Gefühlslage hineinversetzen. Aber wenn man solche Herausforderungen erfolgreich gemeistert hat, sind sie gigantische Erlebnisse, die einem für immer in Erinnerung bleiben werden 😉
Wir sind sehr froh, dass euch das Überleben gelungen ist - was würden wir beim nächsten Pfingst-Braai bloß ohne euch beiden tun?
habe gerade deinen Bericht über die D3707 gelesen, wir sind von Mariental kommend die strecke gefahren , also von West nach Ost, wir standen auch vor der Wahl über Opuwo oder eben diese, wir haben uns natürlich für die kürzere entschieden also die von dir beschriebene. Du hast recht, auch wir glaubten nie dort anzukommen wo wir hinwollen, Hammerstrecke, müsste nicht unbedingt noch einmal sein.Van Zylls kann nicht viel schlimmer sein. Wir haben die ganze Strecke mit einem Toyota Onduzu gefahren, wenn du das Auto kennst dann weisst du was das bedeutet.
Schau mal auf meine Homepage unter Namibia, dort sind einige Bilder der Strecke, ich hoffe es weckt Erinnerungen, ich bekomme immer noch Gänsehaut wenn ich die sehe.
africangirl79 Beiträge · seit 200816. Sept. 2009 ·
Liebe Cora,
da stockt einem ja der Atem, so wie du es erzählst. Und wenn mir der Atem stockt, dann hat es bei dir, die du das erlebt hast, sicher noch mehr! Aber ihr habt es geschafft! Das ist toll und du wirst es nie wieder vergessen. Ja, ihr seid an die Grenzen gekommen, aber ihr habt es geschafft und das ist großartig. Du wirst diesen Urlaub nie vergessen.
wir haben uns neulich noch gefragt, wie es Euch wohl ergangen ist! Jetzt wissen wir es zumindest teilweise. Das war ja ein harte Nummer mit dieser ominösen D3703! Gut, dass Ihr die Straße unbeschadet gemeistert habt - Respekt!
Dieses Jahr war wohl irgendwie "Pleiten, Pech und Pannen", denn Kathrin und Olli hatten ja auch einen ganz schönen "Schlamm-Massel" und einige Herausforderungen. Obwohl deren grenzenloser Optimismus nicht zu toppen ist.
Wir hatten ein unverschuldet kaputtes Auto nebst total unkooperativem Vermieter (noch harmlos ausgedrückt), einen Besuch beim Arzt in Kasane sowie beim Zahnarzt in Maun und fünf platte Reifen in 6 Tagen. Und, wir kennen jetzt die Frau von Keith und die Caprivi River Lodge. Ansonsten war alles klasse... .
Wir können uns ja im Herbst / Winter mal "zum Ausweinen" treffen 😉 !
Crazy Zebra3’766 Beiträge · seit 200616. Sept. 2009 ·
Hallo Cora,
diese Situationen sind mir bekannt, hier pflegt meine Frau auszusteigen mit einem süfisannten Lächeln im Gesicht und den Worten - Hey Schatz, einer sollte doch noch was von der Lebensversicherung haben 🤩 wo sie recht hat hat sie Recht!
Gruss Kurt
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
lilytrotter4’132 Beiträge · seit 200816. Sept. 2009 ·
Liebe Parnassia!
Schön von Euch zu hören. Hoffentlich war der Rest der Reise entspannter!! Wir haben auf der Strecke viel an Euch gedacht, denn wir wussten ja, dass Ihr auch da oben durchs Kaokoveld wollt. Wir wären sehr gern mit Euch das Stückchen gemeinsam gefahren. Aber da hattet Ihr das schon längst hinter Euch. Wir können nur sagen, die Strecke Etengua – Otjitanda hat uns auch sehr überrascht!! Wir sind dort ebenso lang geschlichen wie Ihr und natürlich viel gelaufen und Steine geschleppt und Spuren gebaut. Es war sehr anstrengend und zeitintensiv und im Scheinwerferlicht sind wir schließlich die letzte steile Strecke bergab gefahren und gerutscht, denn es war ja stellenweise so steil, dass das Auto sich durchs eigene Gewicht einfach nach unten schob. Hinzu kam, dass die Bäume und Sträucher z.T. doch sehr eng standen und einem wenig Alternativen erlaubten. Das Auto hat echt gelitten. Eigentlich wollten wir an dem Tag oben auf dem van Zyls schlafen, daran war natürlich nicht mehr zu denken, als wir langsam schnallten, dass die D3703 ein Zeit- und Nervendieb ist. Wohlmöglich haben wir dann entnervt am gleichen Plätzchen, direkt unterhalb der letzten Steilabfahrt dieser Strecke ähnlich schlecht geschlafen, denn wir haben uns ernsthaft gefragt, wie denn wohl der Van Zyls Pass sein mag, vor dem man, mit Recht, so viel warnt und den wir ja noch vor uns hatten, wenn es über die Strecke D3703 scheinbar nichts Berichtenswertes gibt. ‚Kleiner van Zyls’ triffts schon irgendwie gut und wir vermuten, dass diese Strecke nicht besprochen wird, weil es hier nichts Spektakuläres gibt, wie die schöne Aussicht vom Van Zyl ins Marienflusstal. Was uns aber am Van Zyls dann am Meisten beschäftigt hat, war: Wieso will eigentlich jeder hier lang fahren anstatt lang zulaufen? Wenn man hier wandert - und das muss man beim Spuren ansehen und Spuren legen ja zwangsläufig, dann steigt man irgendwann gar nicht erst wieder ein, weil’s laufen nämlich viel mehr Spaß bringt (der Beifahrer ist ja sowieso immer holpertechnisch im Nachteil, denn er hat kein Steuer zum festhalten in der Hand). Also langer Rede Sinn: Wieso gibt es eigentlich keine Anbieter für Wanderungen über den van Zyls, tolle Sache wäre das, dann könnte man die Gegend so richtig genießen. Ist ja auch gar keine weite Strecke. Man wird auf halber Strecke abgesetzt, braucht nur den Spuren nachlaufen und unten auf der anderen Seite warten die Sundowner und der Koch steht am Braai. Ach, nun geht’s mit mir durch. Liebe Grüße Lilytrotter
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
Carsten Möhle1’290 Beiträge · seit 200617. Sept. 2009 ·
Hallo Cora,
nur ein kleiner bitterböser Kommentar: Ihr habt an der falschen Stelle gespart - wie so viele - und vielleicht den angebotenen Guide nehmen sollen. Ihr hättet Euch das alles ersparen und die Reise genießen können. Aber oftmals werden in diesem Selbstfahrerforum die Weichen falsch gestellt. Die Beratungsleistung durch Profis wird durch die Massenberatung durch Amateure eingetauscht. Demokratisch aber bringt einen nicht wirklich weiter, wenn um die Einschätzung von realen Gefahren geht. Das Eintippen von GPS Koordinaten führt auch nicht automatisch zur Beherrschung von Situation in der echten Wildnis mit nur einem Leben ohne Reset Taste. Es gibt ein echtes , authentisches Afrika außerhalb dieser Forenwelt. Eine sehr bedenkliche Entwicklung, die wir noch mehr im Bereich Botswana beobachten können. Dort haben sich in diesem Jahr bereits 16 Fahrzeuge aus Namibia zum Totalschaden versenkt, 2 Abschleppunternehmen aus Maun sind in diesem Jahr Euro- Millionäre geworden. Matou 66 spricht in seinem Beitrag zu recht von einem Fahrzeugfriedhof auf der Strecke Savuti - North Gate. Es ist aber ein Fahrzeugfriedhof überforderter Fahrer in den falschen Fahrzeugen mit falscher virtueller Beratung.
Auch das muss einmal ehrlich gesagt werden, dass dieses Forum viele dazu verleitet sich in überfordernde Situationen zu begeben.
Mit sonnigen Grüßen, weil ich Euch beide ja wirklich aus tiefem Herzen mag, aus Windhoek Carsten Möhle
Wir sind die Strecke am 4.9. gefahren, wußten aber was uns erwartet, waren mit 3 Autos unterwegs und haben es als Vorbereitung zum Van Zyl's Pass angesehen (ja, es geht schlimmer als die D 3703). Hier außerdem nochmal ein riesiges Danke-schön an Carsten, der uns unsere 1.000 Fragen zu allen möglichen Strecken in Namibia immer geduldig beantwortet hat!
Viele Grüße,
Ina
Jens_Dietzel1’455 Beiträge · seit 200618. Sept. 2009 ·
Ja, die Strecken sind etwas holprig.
Aber (da muß ich Carsten recht geben), man sollte sich nicht überschätzen. Nur dem Navi nachfahren, in einem nicht vertrauten Fahrzeug ist einfach leichtsinnig.
Zweites Aber: Wir sind alle erwachsen und handeln eigenverantwortlich.
Drittes Aber: Die Lemminge. Blos weil einer hier schreibt "..ich bin hier und dort gefahren" muß das nicht jeder nachmachen.
Carsten will natürlich auch was verdienen, ist aber auch ok.
Ich miete mir doch in D auch keinen PS-Boliden (weil ich sonst nen Fiat punto fahre), fahre auf die Autobahn und schaue mal, wie sich Tempo 340 anfühlt. Das fahrverhalten bzw. den Bremsweg u. a. kann man nicht einschätzen. Nur in Namibia ist alles anders. Ich miete mir irgendwo ein Auto und komme überall hin (weil die Deutschen ja die weltbesten Autofahrer sind). Ich brauche auch nicht mehr als 2 Liter Wasser dabeihaben, ich bleibe ja nie stecken. Und ich habe ja ein SAT-phone dabei, wenn die Kiste dann auf dem Dach gelandet ist... Und die Gold-Card-All-Inklusive-Versicherungskarte, die wird es schon richten....
Was hat Rüdiger Nehberg mal gesagt: Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um!
Aber einen Vorteil hat das Lemminge-Verhalten: Wenn was passiert, ist die Wahrscheinlichkeit sehr viel größer, das bald ein anderer vorbeikommt.
LG Jens
lilytrotter4’132 Beiträge · seit 200818. Sept. 2009 ·
Na, Jens? Wen bezeichnest Du denn da jetzt als „Die Lemmige.“? Spucks ruhig aus.
Lieber Jens! Das sehe ich etwas anders. Vielleicht haben die Beiden sich gar nicht so überschätzt, denn sonst wären sie den „berüchtigten Van Zyls“ gefahren. Den haben sie aber, aus eben der richtigen Einschätzung des eigenen Vermögens, ausgelassen. Sie haben offensichtlich nicht ausreichende Informationen gehabt und die wären in ihrem Fall nötig gewesen. Diesen Mangel hat Parnassia hier mit ihrem offenen Bericht (in dem sie sich nicht hinter coolen Sprüchen versteckt hat) versucht zu beheben. Sie berichtet über die Strecke ohne zu übertreiben oder zu untertreiben. Und sie erlaubt uns einen Blick auf ihre Gefühle in dieser Situation. Damit schließt sie eine Informationslücke hier im Forum.
Beziehst Du Deine Ausführungen auch auf uns? Da liegst Du ebenfalls daneben. Die mit Recht kritisierte und häufig vorkommende Selbstüberschätzung vieler Selbstfahrer-Off-Road-Experten verleitet Dich dazu, dieses als Vorurteil in Deine Beurteilung mit einfließen zu lassen. Und nun werde ich etwas tun, was ich eigentlich nie machen wollte, denn wir haben hier schon zu viele Selbstdarsteller, die ständig auf ihre Erfahrung pochen - und ich meine nur das „pochen“, nicht das an der eigenen Erfahrung teilhaben lassen. Wir also, sind recht erfahren im reisen. Unsere unerschütterliche Liebe gehört Afrika, auch wenn es überall auf der Welt faszinierende Orte und schöne Erlebnisse gibt. Nach nunmehr ca. 50 Reisemonaten in Afrika (2 Durchquerungen waren auch dabei), bevorzugt in der Wüste, die wir immer alleine und selbstorganisiert unternommen haben, ist es uns ausreichend möglich, Streckenführungen und eigenes Verhalten einschätzen zu können. Ziel dabei ist es nicht: „durchzukommen“, sondern möglichst „gut“ durchzukommen. Was bedeutet: Reisespass zu haben und keine Material-Schlachten zu führen. Dass es dabei immer wieder zu Überraschungen kommt, liegt in der Natur der Sache. Zusätzlich wäre zu erwähnen, dass unser Fahrzeug entsprechend ausgestattet ist. Es gäbe noch viel zu schreiben, ich mag aber jetzt nicht mehr, mich nervt das total.
Abschließend eine Richtigstellung Deiner Beurteilung, dass diese Strecke „etwas holprig“ sei. Das ist schlichtweg irreführend! Die Strecke ist so schwierig, wie oben beschrieben, wie immer man damit umgehen mag. Mit einer solchen, vollkommen falschen Bewertung dieser Strecken, leistest Du dem von Dir beklagten Verhalten Vorschub!
Gruß Lilytrotter
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
Jens_Dietzel1’455 Beiträge · seit 200618. Sept. 2009 ·
Hallo Lillytrotter,
ich habe meine Antwort auf keinen von Euch gemünzt, es war etwas allgemeiner gehalten.
Ihr seid ja, wie viele hier, auch nicht das erste Mal unterwegs und könnt Euch einschätzen.
Aber es sind viele hier (das erkennt man an einigen Threads), die Fragen nur "wo bekomme ich die Karte bzw. die Tracks für das GPS her" und dann geht es auch schon los. Das ist es, was ich als gefährlich ansehe.
Ich bin auch schon durch fise Ecken geholpert, den "Van Zyl's" sind wir nicht gefahren, weil das Auto nicht gemietet ist udn noch ein bisschen länger halten soll.
Wenn ein erfahrener Afrikafahrer eine Strecke hier beschreibt, dann denken Neulinge oft "Ach, was der kann, ....." usw. weil sie es gar nicht einschätzen können. Man sollte sich nur langsam rantasten und nicht gleich beim ersten Trip den höchsten Schwierigkeitsgrad wählen.
Früher mußte man sich mehr mit der Strecke beschäftigen, Karenmaterial organiseren, man mußte mit Karte/Kompass/GPS auch umgehen können, hat sich Höhenprofile angeschaut....das macht heute keiner mehr. Und dieses blinde auf das GPS verlassen halte ich für gefährlich!
Wie Du siehst, ich habe keinen Stacheldraht gefrühstückt.
vor einigen Jahren habe ich an dem Pass oben gestanden und nach kurzer Überlegung bin ich umgekehrt. Warum sollte ich meinem alten, offenen Ex-BW-Unimog sowas zumuten? Ich habe mich so entschieden, weil ich das den alten Reifen einfach nicht zumuten wollte. Na gut, es gab noch 3 Ersatzreifen, aber die würden sicherlich noch für die Rückfahrt nach Maun gebraucht. Also "cui bono"! Mir und meinem Mitfahrer brauchte ich nichts zu beweisen, und der Pass musste auch nicht bewältigt werden, um zum nächsten zu gelangen. Es wäre nur so zum Spass gewesen, und dafür gibt es sicherlich bessere Gelegenheiten.
La Leona2’781 Beiträge · seit 200718. Sept. 2009 ·
Cora es tut mir leid dass du so gelitten hast, von deinen posts kann man sehen wie gut ihr euch für die Reise vorbereitet habt.
Mein Bericht in Deutsch ist nur ein Beschreib, der zweite Bericht auf englisch von unseren Freunden enthält viele viele Bilder. Vorallem von den Autos und von den Strassen, weil wir sind alle 6 offroad-Fans.
Wir haben wie schon mehrmals erzählt die Reise in 3 tip top ausgerüsteten Land Rover Defenders gemacht,von mir aus gesehen eines der wenigen Fahrzeuge das für den anspruchsvollen Van Zyl's Pass und die umliegenden schweirgen Streckenabschnitte wie die von cora beschreibene Strasse dafür gegeeinet ist, Dank seiner Bodenfreiheit, Einfall- und Ausfallwinkel und vorallem dem Torque.
Ich hoffe mitbeizutragen dass Reisende die Anforderungen besser einschätzen können gruss leona
Gruss Leona
crisscross236 Beiträge · seit 200718. Sept. 2009 ·
Hallo Cora, hallo Leona,
vielen lieben Dank für eure Schilderungen. Ich finde es für das Forum enorm wichtig, dass solche Beiträge gepostet werden.
Vielleicht wäre es ja mal eine Idee, dass besonders "anspruchsvolle" Strecken einen separaten Link bekommen - z.B. unter dem Querverweis Karten, damit auch Neulinge leichter Infos zu bestimmten Routen bekommen können?!?
Über die Suchfunktion tue ich mich persönlich eher schwer, nützliche Hinweise zu bekommen, da hier zu viele Postings auf einmal auftauchen.
Ich teile auch die Meinung von Carten Möhle, dass man beim Stöbern leicht dazu verführt wird, sich mehr zuzutrauen als Mensch und Auto eigentlich zuzumuten ist.
lilytrotter4’132 Beiträge · seit 200818. Sept. 2009 ·
Hallo, Jens! Ach, soo … - es ist nett zu hören, dass eigentlich, obwohl nur 2 Poster Konkretes von dieser Strecke berichtet hatten, Deine Antwort auf keinen von uns gemünzt war und nur allgemeinen Charakter hat, denn das hörte sich zuvor glatt so an …
Und wenn Du nun von früher sprichst, den Zeiten ohne GPS, ja, heute ist es anders. Früher gab es auch keine PSstarken 4x4Rentals und keine Computer … und früher gab es auch fast keine Touristen in Namibia. Früher fuhr man (leider häufig) ohne konkrete Informationen solche Strecken, denn es gab gar keine Information, dafür hatte man, wenn man sich in solche Gebiete vorwagte viel mehr Zeit und Erfahrung. Und man wusste, dass niemand, aber auch wirklich niemand vorbeikommen würde, außer vielleicht Einheimische. Früher war jeder Reisende aus Sparsamkeit untermotorisiert, aber ansonsten gut ausgerüstet und konnte sein Auto bei Bedarf selber reparieren. Und vor allem hatte früher hinterher keiner eine Möglichkeit sich damit in einem Forum darzustellen, in wie viel Stunden er auf einer extremen Strecke von A nach B gefahren ist. Denn auch so etwas ist irreführend, wie auch das herunterspielen oder dramatisieren von Schwierigkeitsgraden. Beides ist hier nicht geschehen, die Informationen zur Strecke sind korrekt, nur mit einigen persönlichen Geschichten garniert, die sich unschwer von der Sachinformation trennen lassen. Unser Forum könnte da durchaus etwas besser steuern, wenn mehr Leute so wie hier geschehen, mit Information warnen würden … denn da oben im Gebirge riechts stellenweise verdammt nach Getriebeöl und die vielen langen Einkerbungen in den Felsen zwischen den Spuren, die Differenziale und andere in Mitleidenschaft gezogene Fahrzeugteile hinterlassen haben sowie die schwarzen Spuren von Gummiabrieb sprechen ihre eigene Sprache. Arme Autos. Gruß Lilytrotter
Ach übrigens, gerade habe ich hier im Forum für die Strecke D3703 Okongwati – van Zyl: 8 Stunden Fahrzeit gefunden. Ob so eine lockere Aussage für den normalen Selbstfahrer sinnvoll ist?
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
Jens_Dietzel1’455 Beiträge · seit 200619. Sept. 2009 ·
Hallo Lillytrotter, ich habe nur den Bericht von der Strecke als Anlaß genommen, den ein oder anderen Denkanstoß zu geben. Es gibt j ain Namibia noch mehr fiese Strecken 😊
Ich habe beim ersten Mal Kaokoveld auch gestaunt, was so ein Landy aushält, trotzdem tat er mir leid 😐
Mit den Zeitangaben (Die 8 Stunden klingen rekordverdächtig) ist es auch so eine Sache. Aber früher hat man wegen des unsicheren Streckenverlaufs einfach mehr Zeit eingeplant. Du brauchst doch nur mal hier die Reisepläne anschauen, da hast Du Namibia (Fishriver bis Kunene), Botswana und Südafrika in 2-3 Wochen drin. Bei der Planung muß alles ohne Probleme laufen, d.h. keine Pannen und auch keine Sreckenprobleme.
Wenn ich es richtig weiß, haben auch einige Autovermieter den Versicherungsschutz für gewisse Strecken ausgeschlossen. Alles was keine offizielle Straße ist und dann noch teilweise so Dinger wie Epupa-Swartbooisdrift. Da haben wir fast 1,5 Tage gebraucht (mit unserem Landrover, aber auf den paßt man ja auch besser auf). Wir haben eine Kolonne (7 Südafrikaner, teilweise mit Trailer) vorgelassen, um nicht überholt zu werden. Nach 1 Stunde haben wir sie überholt (Panne), aber kurz darauf sind die an uns vorbeigestochen, ich dachte die sind vom Affen gebissen.... Unsere Zeit inst sicher nicht rekordverdächtig, aber wir leben auch eher nach dem Motto "Der Weg ist das Ziel" und nicht das Sammeln von Lodgerechnungen aus ganz Afrika.
Aber wir sind ja alles Menschen, die selbst entscheiden können. Jeder wie er will
Nur wer andere Mitfahrer hat, trägt auch ein großes Stück Verantwortung, nicht nur für sich.
LG und ein schönes Wochenende Jens
LUluckydaisy160 Beiträge · seit 200620. Sept. 2009 ·
Hallo zusammen,
vor 3 Wochen sind wir die Strecke gefahren: Epupa – van Zyls in einem Tag.
Zugegebenermaßen ist ja die Straße von Epupa bis Okongwati zum „Highway“ ausgebaut.
Aber wenn ich sage wir, dann muss ich hinzufügen, dass wir einen Guide und Freund aus Südafrika dabei hatten, der uns mit seinem privaten Toyota Landcruiser mit Dachzelt fuhr. Uns war von Anfang an völlig klar, dass wir niemals selber mit der praktisch nicht vorhandenen 4x4 Erfahrung in diese Gegend vorstoßen würden.
Da ich Coras Bericht mit Interesse gelesen habe (dabei sind mir die einzelnen Stellen nur zu gut in Erinnerung) und nun gespannt die weitere Diskussion verfolge, habe ich vorsichtshalber mal schnell auf meinen Bildern nachgesehen, wie viel Zeit wir wirklich gebraucht haben. Onkongwati – Van Zyls Aussichtspunkt (auf dem wir übernachtet haben – traumhaft!): 7,5 Stunden.
Dabei ist eine Rundfahrt von fast 30 Minuten dabei, nachdem wir einen Abzweig vor Otjitanda verpasst haben. Wege bauen war nicht nötig, offensichtlich hatten das Cora und ihr Mann schon erledigt. 😁 Im Ernst, zweimal ist unsere Fahrer auf dieser Strecke ausgestiegen um die beste Linie zu sehen, das zweite mal war schon im Van Zyls Pass.
Und das ist der Unterschied, wenn man einen Profi dabei hat. Hier schließe ich mich Carstens Aussage an. Wir haben nicht nur dieses eine Leben, ich habe auch nur diesen einen Jahresurlaub. Und der soll Spaß machen, nicht Stress. Man kann schon seine Grenzen „erfahren“, aber man muss nicht glauben, dass ein Offroadfahrkurs und das gelegentliche Nutzen des Allrades in der Wildnis die Erfahrung eines Fahrers wett macht, der vermutlich schon vor Erwerb seines Führerscheins mit dem Fahrzeug im Gelände war.
Der Van Zyls und die Umgebung gelten als mit die schwierigsten Strecken im südlichen Afrika (oh ja, die 3703 war unserem Freund wohl bekannt auch wenn er zuletzt vor einigen Jahren dort war). Wenn ich da hin will und Spaß haben möchte, muss ich mir die bestmöglichsten Konditionen schaffen. Kann ich das nicht, ich persönlich lasse es dann lieber, andere leiden lieber.
Wir hatten viel Spaß. 🙂 🙂
@ Cora: unser Guide hatte eine 4x4 Karte vom Kaokoland, deren Name ich vergessen habe. Dort war diese Straße durchaus markiert mit „track rough in places, unsuitable for trailers“ was wir dann auf der Fahrt auch gerne zitierten. Falls Du aber doch Bilder dieser Strecke haben möchtest zur Erinnerung, melde Dich doch einfach, ich habe einige aussagefähige gemacht…. 😉
Gute Pad,
Anke
Auch ein Weg von 1000 Meilen beginnt mit einem Schritt. (aus China)
QUQuiverTree24 Beiträge · seit 200621. Sept. 2009 ·
Hallo Parnassia,
ich habe eben Deinen Bericht über die D3703 entdeckt und mit Interesse gelesen. Was Du schreibst, hatten uns Einheimische in Kamanjab schon mitgeteilt, dass nämlich die Zufahrt zum Van-Zyl's-Pass fast genauso anspruchsvoll sei, wie der Pass selbst (s. mein Bericht von 2008, 18. und 19.August). Letzterer war für meine Begriffe schon noch einen Tick anspruchsvoller, und wem dort nicht der Angstschweiß auf der Stirn gestanden hat, der hat keine Gefühle mehr. Irreführend und trügerisch ist meines Erachtens die Tatsache, dass die D3703 in vielen Karten nicht einmal als 4WD-Strecke ausgewiesen ist.
Trotzdem sind wir den Pass damals mit nur einem Auto gefahren und hatten, dank vernünftiger Fahrweise und einer Portion Glück, nicht einmal eine Reifenpanne. Dafür muss man dann aber etwas mehr Zeit einplanen. Letztendlich muss jeder für sich entscheiden, ob er das zweifelsohne hohe Risiko eines (Total-)Schadens des Fahrzeugs mit allen daraus folgenden Konsequenzen in Kauf nehmen möchte. Leider, oder besser gesagt, glücklicherweise kann man sich nicht gegen alles versichern.
Anspruchsvolles Offroad-Fahren hat zugegebenermaßen seine Reize, aber ich sehe das ganze auch immer mit einem kritischen Auge. Bestes, oder eher schlechtestes Beispiel, ist für mich die Rallye Paris-Dakar. Dort wird der dem täglichen Leben eines Westeuropäers abhandengekommene Nervenkitzel in Ländern zu stillen versucht, in denen die meisten Einheimischen nicht wissen, was sie am nächsten Tag essen werden. Es ist fast so, als führe man mit seiner Motoryacht an einem Ertrinkenden vorbei und zeige ihm, was für ein tolles Schiff man sein eigen nennt.
Die Idee mit dem Erwandern des Van-Zyl's-Passes fände ich sowieso besser, aber das wirft natürlich ganz andere Probleme auf: ausreichend Zeit, gute logistische Planung und vor allem körperliche Fitness. Und die kann man sich nicht erkaufen. Es sei denn, mit fünf Begleitfahrzeugen vor und nach dem Pass, aber dann wäre es keine echte Herausforderung mehr. Ich bin gespannt auf den ersten Bericht einer Wanderung von Okongwati über den Van-Zyl's-Pass bis hinauf zum Kunene. Ohne Netz und doppelten Boden.
die zahlreichen selbstkritischen Stimmen über Sinn und Unsinn von mehr oder weniger gut vorbereiteten Offroad-Einlagen hier und an anderen Stellen im Forum (Bravo!) haben auch mich nachdenklich gemacht. Sechs Urlaube mit Allrad-Fahrzeug beinhalteten auch immer wieder Situationen, die aus den verschiedensten Gründen für mich grenzwertig waren. Nie waren es Extreme, aber trotzdem liegen die letzten heiklen Situationen erst ein paar Tage zurück. So im Nachhinein frage ich mich dann auch, was ich davon eigentlich gehabt habe. Oder wie hat es mein Partner bzw. meine Partnerin empfunden? Da kann es durchaus unterschiedliche Sichtweisen geben.
Dann kam der Beitrag von Carsten, der sicher in weiten Bereichen "pro domo" spricht, aber auch viele Realitäten enthält. Und wenn ich auf unseren letzten Urlaub im Norden Namibias und Botswanas zurückblicke, dann waren die Fahrten, bei denen wir einen ortskundigen Guide dabei hatten, mit Abstand die erholsamsten und noch dazu erlebnisreichsten, auch wenn ich bei diesen Fahrten weitestgehend selbst hinterm Steuer gesessen habe. Mit ziemlicher Sicherheit hätte ich unser gutes (gemietetes) Auto in der Gegend um 2nd Bridge mit allen Konsequenzen "versenkt" und das wunderschöne Löwenrudel, dem wir uns bis auf "Griffweite" nähern konnten, hätten wir nie gesehen. Ähnlich ging es uns an der Chobe-Riverfront. Natürlich geht sowas nicht immer, aber wir werden uns bei unseren künftigen Urlauben im Vorfeld sehr genau überlegen, was die Ziele dieses Urlaubs sind und ob bewusst eingegangene Risiken durch das Befahren unbekannter oder unkalkulierbarer Strecken zu diesen Zielen gehören. Ich bin mir heute schon sicher, dass da das eine oder andere rausfallen wird, denn die Denkweise "Wenn andere das schaffen, schaffe ich das auch" ist nicht unbedingt eine Maxime unserer Urlaubsplanungen.
Das südliche Afrika hält m. E. genug Herausforderungen bereit, bei denen man froh über einen 4x4 sein kann, worauf ich daher auch nie verzichten möchte. Für jemanden, für den Offroad-Fahren Selbstzweck ist, was ich durchaus akzeptiere, gelten natürlich andere Schwerpunkte.