SSStefan / SonjaThemenstarter8 Beiträge · seit 202120. Mai 2021 · #21
@all vielen Dank schon einmal für die ganzen Anregungen und Anmerkungen. Wir sind dadurch schon einiges weitergekommen 🙂 und konnten auch einiges ausschließen. Jetzt da die Karten auch noch da sind, können wir am Wochenende mit der Detailplanung beginnen. Die momentane Reise sieht aber schon einmal wie folgt aus.
Johannesburg => Markalele NP SA 2 Tage Markalele NP => Khama Rhino Sanctuary 2 Tage Khama Rhino Sanctuary => Kubo Island 1 Tag Kubo Island => Makgadikgadi Pans National Park 2 Tage Makgadikgadi Pans National Park => Nxai Pan 1Tag Nxai Pan => Elefant sands 2 Tage Elefant sands => Francistown 1Tag Francistown => Mapungubwe-Nationalpark SA 2Tage Mapungubwe-Nationalpark => Johannesburg (Flug am Abend)
ca. 2600km in 14 Tagen.
LG Sonja und Stefan
BikeAfrica7'303 Beiträge · seit 200620. Mai 2021 · #22
Hallo Sonja und Stefan,
Botswana hat eine skurril anmutende Heavy-Metal-Szene. In Francistown gibt es z.B. das Hellraizer Festival. Auch wenn das gar nicht meine Art Musik ist, würde ich mir das nicht entgehen lassen, wenn ich zum passenden Zeitpunkt dort wäre. Es gibt auch einen interessanten Film, den ihr in verschiedenen Mediatheken finden könnt - "Botswana - die Königinnen des Heavy Metal".
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Burkhard488 Beiträge · seit 202020. Mai 2021 · #23
Stefan / Sonja schrieb: Mapungubwe-Nationalpark => Johannesburg (Flug am Abend)
Ernsthaft???
ich bin ja im Gegensatz zu vielen anderen hier auch eher der Typ "viel fahren, viele Ziele" .... aber diese Tages-Tour würde ich mir nicht zutrauen. Auch wenn man sehr früh loskommt in Mapungubwe (weiß gar nicht mehr wie früh das auschecken morgens möglich war....) müsste man vermutlich über die " 1 " fahren sonst dauert es noch länger über die Nebenstrassen. Dort ist schon einigermaßen Verkehr und so richtig 4-spurig ist die im Norden auch nicht nach meiner Kenntnis. Dazu dann abends noch den Wagen abgeben, rechtzeitig einchecken bei der Airline etc.
Da sehe ich keinerlei Reserven auf der langen Fahrt, besonders da der Rückflugtermin ja gesetzt ist.
Ihr optiert also für die Botswana-Variante für Eure 14 Tage.
Die vorgestellte Tour ist so, wie aufgezeigt, durchaus durchführbar. Die genannte Abfolge der Locations des Trips ist für meinem Geschmack jedoch wenig optimal; zumal Ihr zum ersten Mal in dieser ganzen Gegend sein werdet. Ferner solltet Ihr Euch über die Wetterbedingungen in Eurer Reisezeit in Bezug auf die einzelnen Örtlichkeiten zu Gemüte führen. Hier nachfolgend mal meine Fragezeichen: Kubu Island im Dez./Jan.? Elephant Sands zwei Nächte??? Nxai Pan nur eine Nacht??? Tagesstrecke Francistown -> Mapungubwe NP via Pont Drift - Durchfahrt des Limpopo möglich??? Mapungubwe -> JNB Intern. Airport am Rückflugtag??? Wie bereits gesagt, Ihr werdet das erste Mal diese Gegend besuchen. Da empfinde ich es als sehr empfehlenswert, auch wirkliche Highlights mit in die 14 Tage reinzupacken. Auch wenn dies bedeutet, daß Ihr den einen oder anderen Tag auch mal eine lange Fahrtstrecke zurücklegen müßt. Ich persönlich würde die nachfolgend aufgeführte Tour empfehlen: Johannesburg -> Belae Bela -> Marakele NP - 1 Nacht Tlopi Camp + 1 Nacht Bontle Camp Marakele NP -> Khama Rhino Sanctuary - 1 Nacht Khama Rhino Sanctuary -> Makgadikgadi National Park - 1 Nacht (Khumaga Campsite oder Ex-Tiians Camp) Makgadikgadi National Park Boteti Riverfront -> Nxai Pan NP – 2 Nächte South Campsite Nxai Pan NP -> Nata Lodge/Elephant Sands 1 Nacht Nata Lodge/Elephant Sands ->Senyati Safari Camp 3 Nächte (1. Tag Vic Falls, 2. Tag Game Drive Chobe NP Riverfront) Senyati Safari Camp -> Woodland Francistown 1 Nacht Woodland Francistown -> Goo-Moremi Gorge/Stevensford Game Reserve Campsite 1 Nacht Goo-Moremi Gorge/ Stevensford Game Reserve -> Mabalingwe Nature Reserve/Matamba Bush Campsite 1 Nacht Mabalingwe Nature Reserve/Matamba Bush Campsite -> Johannesburg (Flug am Abend)
Wie Ihr seht, habe ich - trotz meiner persönlichen Animositäten die Chobe Riverfront und auch Elephant Sands betreffend – diese mitintegriert. Wenn schon Kasane/Kazungula-Area, dann sollte ein Greenhorn auch die Chobe Riverfront erleben. Und ein Besuch der Viktoriafälle versteht sich dann sowieso von selbst. Die Nxai Pan in Eurer Reisezeit ist wettertechnisch betrachtet aber noch etwas genauer zu eruieren. Gegen Ende Eurer zwei Wochen dann lieber in der Waterberg-Region die wirklich absolut reizvolle Matamba Bush Campsite oder das Mabalingwe NR zum Ausklingen ansteuern. Ob bis Woodlands nördlich von Franci oder bis zum Goo-Moremi an einem Tag fahren, hängt von derLust auf hinterm Steuer hocken ab. Im Übrigen von Mabalingwe Nature Reserve/Matamba Bush Campsite zum JNB sind es ca. vier Stunden und nicht ein laaanger Trip vom Mapungubwe NP runter. Wäre mir ersten zu lange und zweitens habe ich immer die Befürchtung wegen einer Panne den Flieger am Abend in JNB nicht mehr zu bekommen.
Liebe Grüße vom Alm
SSStefan / SonjaThemenstarter8 Beiträge · seit 202120. Mai 2021 · #25
@ Burkhard
die gleichen Bedenken hatte meine Frau auch, den Stress sollte man sich nicht antuen, da muss ich noch. Da muss ich noch dran arbeiten.
Hallo, ich habe noch was gefunden: Elephant Sands hat bei uns einen eher fragwürdigen Eindruck hinterlassen. Elefanten welche (angelockt) durchs Camp zum Wasser laufen und sich von der Terrasse füttern lassen - nicht wieder 🤨 Ich würde das nächste Mal dann lieber in Nata bleiben (z.B. Pelican Lodge CS) und das Bird Sanctuary besuchen empfiehlt die Gromi
Grüessli von der Gromi
Reisebericht 2015: ZA, BW, NA, ZA
Reisebericht 2018: NA, BW, NA
Burkhard488 Beiträge · seit 202020. Mai 2021 · #27
Stefan / Sonja schrieb:die gleichen Bedenken hatte meine Frau auch, den Stress sollte man sich nicht antuen, da muss ich noch. Da muss ich noch dran arbeiten.
obwohl ich vom Camping keine Ahnung habe, mache ich hier mal einen anderen Vorschlag (die Camp-Grounds müsst ihr euch dann selber suchen....). Wie schon gesagt, 14 Tage sind gesetzt (das kenne ich .... 🙂 , länger waren meine Touren auch nie....) und den Weg haben wir so ähnlich schon anders rum gemacht, auch im Jan./Feb. zur Nebensaison.
1. Ankunft JoBurg, Fahrt in Richtung südlicher Kruger Park, Übernachtung 2. "Pirschfahrt Kruger", dann Übernachtung 3. "Pirschfahrt Kruger", dann Übernachtung 3. "Pirschfahrt Kruger", dann Übernachtung 4. Ausfahrt Kruger bis Mapungubwe Park 5. Mapungubwe Park 6. Fahrt über die Grenze nach Botswana, bis Nata sollte gehen 7. ?? 8. Fahrt nach Kasane, Übernachtung 9. Chobe River Front, Übernachtung Kasane 10. Tagesauflug ohne Auto zu den Victoria Falls per Veranstalter vor Ort, Übernachtung Kasane 11. jetzt habt ihr noch 3 Tage übrig um zurück nach JoBurg zu kommen .......
Gründe: Innerhalb des Krugerparks macht ihr sowieso Auto-Pirschfahrten, dann könnt ihr die auch gleich verwenden, um "Strecke" Richtung Norden zu machen, das Zelt müsst ihr ja sowieso einpacken jeden Morgen. Chobe River Front würde ich nicht weglassen, die ist Klasse und im Jan/Feb war die niemals überlaufen, eher einsam .... wenn ihr noch nicht da wart, dann kann man auch die VicFalls einbeziehen. Ob Ihr nun mit dem Auto selber rüber fahrt (Zusatzkosten für VISA, gibt aber auch irgendwas für das Auto ....) oder die 90km von Kasane aus mit einen "Veranstalter, nur Transfer hin + zurück, das ist an sich erträglich und man hat keinen Grenz-Übertritts Stress (die Fahrer haben meistens einen "Cousin" an der Grenze sitzen 😎 ).
Ich bleibe bei meinem Vorschlag, von Kasane (oder VicFalls) aus zurück zu fliegen, das spart Sprit und viel Fahrt-Stress. Auch wenn die One-Way Geb. für das Auto schnell 400€ oder mehr sind, der Flug ist meistens nicht so richtig teuer gewesen zu meiner Zeit.
Gromi schrieb:Hallo, ich habe noch was gefunden: Elephant Sands hat bei uns einen eher fragwürdigen Eindruck hinterlassen. Elefanten welche (angelockt) durchs Camp zum Wasser laufen und sich von der Terrasse füttern lassen - nicht wieder 🤨 Ich würde das nächste Mal dann lieber in Nata bleiben (z.B. Pelican Lodge CS) und das Bird Sanctuary besuchen empfiehlt die Gromi
Hi Gromi,
meine Worte...
Um hier nochmals unsere letztmaligen Elephant Sands-Erfahrungen zum Besten zu geben... Klick mich
Aber ich will ja auch nicht immer als nachtragend hier empfunden werden 🤪 , deshalb nahm ich in meine heutige Empfehlung für Stefan und Sonja Elephand Sands mit auf; auch aus dem Grund, weil, wenn die Strecke Franci-Kasane hoch- und runtergefahren wird, der Reisende gerne ja alternative Nächtigungsstätten wünscht. Und besonders, wenn man die Strecke noch nicht kennt.
Im letzten Jahr habe ich hier im Forum aber auch das Lucky Bush Camp und das Chobe Forest Camp zwischen Franci und Panda/Kazun/Kasane als alternative Im-Busch-Übernachtungsmöglichkeiten vorgestellt. Wären natürlich auch eine Idee für Stefan und Sonja.
Elephant Sands war für uns 2014 und wieder 2019 ein durchaus positives Erlebnis!
Wir haben zig Elefanten erleben dürfen, bei Tage, im Dunkeln, nahe oder weiter weg, ohne ~ Fütterung ~ : Einzelne Bullen, Herden, außerdem Webervögel, Tokos etc. Wir waren jeweils eine Nacht dort.
Wir haben beim Essen abends interessante Gespräche mit jungen Leuten , z.B. aus Spanien geführt, die im Zelt übernachtet haben. Die fanden es wohl praktisch, in der Nähe der Sanitäranlagen zu nächtigen. 😉
2019 gab es Bustouristen, die dort Mittagspause machen - da war es etwas voller. Aber ansonsten völlig ok.
Ich will keine Grundsatzdiskussion führen, nur unsere persönlichen Eindrücke schildern. 🙂 Dazu gehört auch, dass wir die Nata-Lodge langweilig fanden.
Um hier nochmals unsere letztmaligen Elephant Sands-Erfahrungen zum Besten zu geben... Klick mich
Hallo ALM,
wobei man aber sagen muss, dass sich Dein Erfahrungsbericht auf unsägliche Overland-Gruppen und rücksichtslose Südafrika-Camper bezieht. Die Problematik von Party-Overlandern und fragwürdigem Camperverhalten hast Du ja in allen Parks in Bots. So ist die "Einsamkeit" von Campsites wie Paradise in Savuti fix vorbei, wenn nebenan auf C4 ein Overlander oder eine Gruppe von 12 Leuten und 4 Fahrzeugen aus SA anreist, die erst einmal ein high-tech-camp mit Sat-TV einrichten.
Klar, die Betreiber könnten auch gegensteuern, Campsites abgrenzen, Zufahrten und Zugänge besser regeln. Allerdings ist und bleibt Elephant Sand nur eine Durchgangsstation. Hab noch nie gehört, dass jemand gesagt hat, "ich mache 1 Woche Elephant Sands". Die Problematik von feierwütigen Overlandern aber wirst wohl eher nirgends in den Griff bekommen.
Allerdings geb ich Dir schon recht, über Elephant Sands kann man durchaus streiten. Was mich wundert ist, dass da noch nie wirklich was passiert ist, denn mit 3,8 im Turm am Wasserloch voller Elefanten, das könnte schonmal böse ausgehen.....
Für einen Stop-Over halte ich Elephant Sands allemale ok, nur das Abendbuffet ist in meinen Augen eher nix, zumal es seit jeher gefühlt immer das gleiche Essen gibt.