THEMA: Windhoek -> Swakopmund B2 vs C28
24 Mai 2013 20:09 #289625
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  • magic-vibes am 24 Mai 2013 20:09
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Hallo espresso,

du bist ja sicherlich in Namibia um Urlaub zu machen, deshalb würde ich dir in jedem Fall die C28 empfehlen. Wenn du es allerdings eilig hast, dann bist du mit der B2 besser dran. Allerdings solltest du bei der B2 auch mindestens 4 stunden einplanen. So lange brauchen selbst die täglichen Shuttlebusse (bei nur einer Pause) und die fahren recht zügig. Für die C28 solltest du mit einem normalen PKW über 6 Stunden einplanen, hast dafür aber eine tolle Landschaft und schon schönes Afrikafeeling... wenn du Glück hast, siehst du vor oder nach dem Abzweig der D1985 schon Giraffen... :)
Viel Spass in Namibia!
Volker
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24 Mai 2013 21:47 #289635
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  • Okaukuejo am 24 Mai 2013 21:47
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Es kommt auch immer darauf an, ob man nur geradeaus fährt oder auch mal links oder rechts abbiegt, wo es einem gefällt oder Pause macht. Ich war auf die Art auch schon mal locker 8 Stunden unterwegs. Also auf jeden Fall Zeit einplanen.
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24 Mai 2013 22:00 #289636
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  • Armin am 24 Mai 2013 22:00
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Hallo "espresso3",

ich muss die Empfehlung einiger FoMis zugunsten der C28 über den Bosua-Pass ein wenig relativieren. Wir sind sie vor gut zwei Wochen in umgekehrter Richtung gefahren und zwar in erster Linie deshalb, weil diese Strecke noch ein weißer Fleck auf unserer Namibia-Landkarte war. Wir haben für die Strecke 5 Stunden reine Fahrtzeit mit einem 4x4 gebraucht.

Wir haben den westlichen Teil durch die Namib als problemlos, aber in weiten Teilen recht langweilig empfunden. Regelrecht genervt hat uns jedoch der östliche Teil ab Bosua-Pass bis zum Beginn der Asphaltstraße 30 km vor Windhoek. Die Piste windet sich achterbahnartig auf und ab und scheint schier endlos. Dazu war sie in einem ausgesprochen schlechten Zustand (Wellblech), der uns jede Freude an der schönen Landschaft verdorben hat. Dazu kommen unzählige cattle-grids (Viehgitter), die zusätzlich zum schlechten Straßenzustand als Schikanen dienten. Jedenfalls haben wir die C28 als eine der unangenehmsten Strecken Namibias kennengelernt.

Auch den nicht enden wollenden Passanstieg haben wir unerwartet als absolut nicht einfach empfunden. Die heftigen Steigungen in Verbindung mit "Wellblech" reduzierten die Traktion des Wagens so stark, dass wir den Allrad zuschalten und in den 1. Gang heruntermussten. Aber das betrifft dich ja weniger, da du ja in Ost-West-Richtung fährst. Jedenfalls haben meine Frau und ich beschlossen, dass die Fahrt über die C28 die erste und letzte war.

Die B2 ist natürlich auch nicht gerade eine tolle Alternative, wäre mir aber aus aktueller Erfahrung immer noch lieber, als die C28. Wenn die Zeit da ist, würde ich über den Gamsberg-Pass (C26/C14) von Windhoek nach Swakopmund fahren.

Tut mir leid, dass ich dich nun vielleicht erneut verunsichert habe.

Trotzdem eine gute und erlebnisreiche Reise
Armin
Letzte Änderung: 24 Mai 2013 22:03 von Armin.
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24 Mai 2013 22:07 #289638
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espresso3 schrieb:
Hallo Christian, Danke für die schnelle und hilfreiche Antwort, wir sind zwei Tage in Swakopmund, dann werden wir wohl die C28 nehmen.

Hallo,

es kommt auch ein wenig darauf an, welche Tage, d.h. welche Wochentage ihr in Swakopmund seid. Von Samstag Mittag bis Montag früh werden in Swakop nämlich die Bürgersteige hochgeklappt und mir tuen nämlich immer die Touristen leid, die Samstag Mittag in Swakopmund ankommen. Das wären zwei verschenkte Tage...

Sonnige Grüsse!
Oshivambo
Enda nawa
Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen. (Karl Valentin)
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25 Mai 2013 08:01 #289651
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@ travelNAMIBIA
Danke für die Tips mit den Touren! Hört sich gut an und bisher haben wir auch noch keinen Plan was wir in Swakopmund machen.

@ Armin
Ja, nach deinen Erfahrungen bin ich tatsächlich wieder etwas unsicher und geneigt auf die C28 zu verzichten. Zeit haben wir genug, es ist unser erster Afrika-Urlaub. Uns wird das Fahren am Anfang sicher nicht langweilig wenn es was zu sehen gibt, aber wenn es dann viel Wellblech gibt wird es wohl nervig. Außerdem haben wir nur einen Toyota Corolla oder sowas, da werde ich dann auch schnell nervös, dass der mir kaputt geht...

@ Oshivambo
Zum Glück sind wir in der Woche da :)
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25 Mai 2013 09:30 #289661
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@espresso3

Ich musste während meiner ersten Namibiareise die B2 fahren, weil ich (auf dem Fahrrad) nicht genug Wasser transportieren konnte. Die B2 hat mir nicht das Gefühl vermittelt, durch die Wüste zu fahren. Zwei Jahre später dann mit dem Rad über die Gamsbergstrecke war ein ganz anderes Gefühl. Kein Asphalt, keine Stromleitungen, keine Dörfer. Stattdessen Wüstenpiste und manchmal stundenlang kein Auto in Sicht. Manchmal ein paar Strauße oder Schakale (war ja seinerzeit ein spannender Anblick).

Natürlich fährt sich die B2 bequemer und einfacher. Wenn man aber etwas von dem erleben möchte, was Namibia/Afrika ausmacht, dann sind Asphaltstraßen meiner Meinung nach die falschen Strecken. Ich fahre sogar mit dem Fahrrad oft Umwege, um Asphaltstraßen zu vermeiden.
Wichtig ist jedoch, genug Zeit zu haben. Auf einer Piste in Zeitdruck zu kommen oder in die Dunkelheit zu fahren, ist sehr schlecht.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
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