THEMA: Krüger N.P.
31 Jan 2026 19:00 #719840
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  • Hippie am 31 Jan 2026 19:00
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Hallo Jambotessy,
wir sind seid 8 Jahren fast regelmäßig 2x im Jahr im Kruger(4-6 Wochen), deshalb auch kaum noch hier im Forum. Wir sind im Kruger wegen der Vielfalt der Tierwelt(aus unserer Sicht gibt es das nirgends) . Ich kenne jetzt deine Vorlieben nicht, bezüglich Tiere. Landschaftlich ist der Kruger komplett unterschiedlich was Norden und Süden anbetrifft.
Deine Reisezeit finde ich aber nicht so glücklich, geht es nicht zu einer anderen Zeit?
Ostern ist 2027 Ende März und im April hat Südafrika so manche Feiertage. Wir sind dieses Jahr auch wieder im April dort, allerdings kommen wir erst nach Ostern an.
Und das Wetter ist zu beachten: im März regnet es manchmal heftig, danach sind die Gravelroads meistens gesperrt, das schränkt ein. Die Touristen tummeln sich auf den Teerstraßen, und das können viele sein. Die Administration achtet sehr darauf, dass alles geregelt ist und niemand zu Schaden kommt.
Wir bezeichnen den Kruger im Süden als riesigen Safaripark, vor allem zu Ferienzeiten, in der Mitte und im Norden ist es Nationalpark. Reiseberichte zum Kruger findest du viele im südafrika forum.
Die Sichtungen im Süden sind aber auch auf Grund der Flüsse wesentlich häufiger als im Norden.
Geparden und Leoparden bekommt man im Norden wesentlich seltener zu sehen. Im Norden gibt es Elands, im Süden nicht. Roan auch nur im Norden. Sabels nur in ganz bestimmten Gebieten, eher südlich. Nashörner trifft man im Südwesten fast täglich.
Ein kleines Camp im Süden ist Biyamiti, absolut zu empfehlen auch in der Hochsaison, da man in der Früh und abends die erste Stunde sich die Wege nur mit den Camp Insassen teilt.
Wie Sascha schreibt, sind manche große Camps nicht unbedingt riesig. Außerdem gibt es in den großen Camps ganz ruhige Ecken, wo man überhaupt nichts vom Trubel mitbekommt, außer im Restaurant.
Den Kruger zu bereisen ist für erfahrene Afrikareisende eine Herausforderung. Ich habe immer noch Problem mit den Teerstraßen, aber die Tiere nicht, Hyänen, Löwen lieben die Teerstraßen vor allem in der Früh. Wildhunde sind im ganzen Park verteilt, sieht man häufiger als Geparden.
Was Vögelsichtungen anbelangt, da muss du RB von maddy lesen. Sie hat auch RB im südafrika Forum 2024 veröffentlicht.
Unsere Lieblingscamp im Norden sind:
Shimuwini (liegt direkt am Letaba), beschaulich, man muss aber immer 20 Min die Stichstraße fahren bis man auf Teerstraße kommt
Sirheni finden wir sehr schön, Häuser in sehr gutem Zustand.
Im Punda Maria gibt es das Russels Cottage, ein Juwel (eigenes gate, nicht im Camp)
An der Grenze zu MOZ gibt es, die Pafuri Border Post. Nachteil hier der Generator von Grenzposten. Aber ansonsten ganz einsam.
Wenn man in Biyamiti oder Crocodile Bridge oder Berg en Dal übernachtet, hat man den Vorteil, dass man zum Lunch auch außerhalb Essen gehen kann. Wir verbinden das immer mit Game Drive.
Ansonsten bekommst du sicher noch viele Information, die die Entscheidung nicht leichter machen.
Viele Grüße Wolfgang
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31 Jan 2026 19:49 #719843
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  • Jambotessy am 31 Jan 2026 19:49
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Hallo Wolfgang, lieben Dank für deine ausführliche Antwort-

Der Gründe, warum ich früher noch nie im Krüger war, sind tatsächlich die Teerstraßen und die großen Camps. Aber da nicht jünger werde habe ich mir gedacht, dass ich doch mal in den Krüger gereist sein müsste, bevor es alters- und gesundheitsmäßig nicht mehr geht. :(

Das mit der Reisezeit macht Sinn. Ich war zwar schon zu dieser Zeit im CKGR und KTP, aber halt im Krüger nicht. September /Oktober wäre sicher sinnvoller? Als Rentnerin ist man da ja flexibel.

LG
Jambotessy
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(Sprichwort der Ovambo)

1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
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31 Jan 2026 20:39 #719844
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  • Makra am 31 Jan 2026 20:39
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Wir reisen seit 1989 in den Kruger und haben schon vor 20 Jahren 3 Wochen am Stück da verbracht. Damals konnten das viele nicht nachvollziehen.... Die Camps waren im Vergleich zu heute richtig günstig.

Natürlich bevorzugen wir auch die kleinen Bushcamps, verbringen aber immer öfter längere Zeit in den großen Camps wie Skukuzza und Satara. Die haben durch die guten Restaurants schon einen Vorteil. Außerdem kriegt man in seiner Unterkunft wenig vom Trubel mit. Ein schönes Camp, das wir bis vor 2 Jahren außer Acht gelassen haben, ist Crocodile Bridge. Da waren wir jetzt 2 Jahre hintereinander und hatten immer tolle Sichtungen von der Terrasse aus.

Oktober/November ist für uns eine gute Reisezeit. Wir waren auch schon im März, mehrere Male im April Mai. Aber da sind etliche Feiertage in SA, nicht nur Ostern. Daher ist der Park dann recht voll, da durch Brückentage oft lange Wochenenden zusammen kommen. Leider sind, vor allem in den Bushcamps die Unterkünfte für 2, 4 oder 6 und mehr Personen bunt gemischt. Das heißt, die kleinen liegen immer dazwischen. Da kann es schon recht nervig sein, wenn man am Abend vor seinem Cottage sitzt und rechts sowie links sind südafrikanische Familien mit mehreren Kindern ( falls man da empfindlich ist .... ). Wenn es ganz blöd läuft gehören die dann auch noch zusammen und rennen laufend hin und her.
Liebe Grüße
Makra
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31 Jan 2026 21:13 #719845
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Makra schrieb:
Natürlich bevorzugen wir auch die kleinen Bushcamps, verbringen aber immer öfter längere Zeit in den großen Camps wie Skukuzza und Satara. Die haben durch die guten Restaurants schon einen Vorteil. Außerdem kriegt man in seiner Unterkunft wenig vom Trubel mit.
eben, vor allem von den Tagestouristen bekommt man in den Camps nicht wirklich was mit, wenn man in/an seiner Unterkunft ist, denn Tagestouristen haben den Vorteil, dass sie Abends eben weg sind ;) - auch Lower Sabie ist ein herrliches Camp, entweder mit Safari Zelt mit Flußblick (heißen jetzt wohl Safari Bungalow - River View) oder die BD3U Bungis, auch am Fluß (mit innenliegender Küche).

Ich hatte auch lange Zeit meine Bedenken, vor allem mit Skukuza und Lower Sabie (eben weil da im Shop/Restaurantbereich) mittags/tagsüber der Bär steppt, an seiner Unterkunft bekommt man aber davon nichts mit! Und gerade rund um Skukuza und Lower Sabie sind die Sichtungen meist phänomenal und Lake Panic erreicht man nur von Skukuza sehr früh ;) mittlerweile sind Lower Sabie und Skukuza (Riverside Bungalow (LR2W)) mit meine Lieblingscamps - vor allem auch mit zunehmendem Alter :blush: so muss ich bspw nicht jeden Tag kochen und/oder grillen, sondern kann mir Take aways aus den Restaurants holen :whistle: und muss mir auch nicht (bis auf Frühstück und Getränke) keine Gedanken um Lebensmitteleinkauf etc machen.

Weiterer "Komfortpunkt" - der Flug direkt in den Kruger nach Skukuza, dort den Mietwagen übernehmen und je nach erster Übernachtung direkt drin - ich bin bisher dann bspw auch schon mit Mittagsstop in Tshokwane nach Satara.
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31 Jan 2026 21:44 #719848
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  • Jambotessy am 31 Jan 2026 19:49
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Makra und M@rie, auch euch lieben Dank.

Auf Restaurants lege ich keinen Wert, da habe ich lieber kleine Camps mit der Hoffnung, dass es in den gr. Camps meist mehr "Unterhaltung" geboten wird für die lauteren Gäste. ;)

LG Jambotessy
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31 Jan 2026 22:06 #719849
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Jambotessy schrieb:
dass es in den gr. Camps meist mehr "Unterhaltung" geboten wird für die lauteren Gäste. ;)
was meinst du denn damit genau?

meine bisherigen Erfahrungen sind, dass es zwar tagsüber in den größeren Camps lauter, weil belebter ist, aber Abends herrscht in allen Camps "Lärmverbot" und mit Pech kannst du "laute Familien" gerade auch in den Bushveld Camps haben, da dort i.r.R. die Unterkünfte für mehr Personen pro Unterkunft zu finden sind.
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