THEMA: Aktuelles aus Südafrika und Lesotho
14 Nov 2017 12:44 #496969
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  • mutsel am 14 Nov 2017 12:44
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Liebe Fomis,
4 Wochen Urlaub sind beendet,
hier ein paar Infos,die vielleicht für den ein oder anderen hilfreich sein können.
Route:
Flug München-Joburg mit SA ( ohne Probleme)
Fahrzeugübernahme bei Britz Nissan Trax 4x4. Bei Übernahme unbedingt einen Meter vorrollen,damit die Reifen geprüft werden können. Einer war dabei,wo die Leinwand schon zu sehen war,auch das Reserverad war eigentlich schrott. Wir waren mit 3 Autos unterwegs. Wir hatten allein 5 Reifenschäden und haben alle Reserveräder der anderen verbraucht. Zwischendurch haben wir in Werkstätten auch flicken lassen. Die Küche ist nur von außen zu bedienen. Das war ein großer Nachteil. Kochen viel oft aus Wettergründen aus. Wir waren das 9.Mal unterwegs. Noch nie haben wir erlebt,dass von 4 Wochen 3 im Sturm -teilweise Orkan zu erleben waren. Und das durchgängig von den Drakensbergen - Lesotho- Addo- Baviaanskloof-Kleine Karoo-Cederberge-nach Kapstadt. Das die Küche fest installiert ist,war uns nicht klar. Es gibt aber eine Ausführung, wo die Küche innen ist.Man muß es nur wissen. Mit diesen Wetterkapriolen konnte man aber auch nicht rechnen. Kein Regen - aber Sturm ohne Ende.
In Lesotho sind wir nach dem Sanipass Richtung Mantsonyane gefahren. 80 km in 10 Stunden. Wer gern offroad fährt - wunderschöne Landschaft. Zum Übernachten sind wir aber ins Gelände des Missionskrankenhauses gefahren. Entgegen unserer Annahme,das man sich in Lesotho überall hinstellen kann, haben wir dann doch diese Möglichkeit genutzt,weil -allein war man nirgends. Nach Lesotho sind wir über den Zebra NP zum Addo gefahren. Der Camp am südlichen Eingang in Colchester ist sehr zu empfehlen. Sehr weitläufig und ganz tolle Dünen. Nächste Station war Baviaanskloof. Auch hier kommen offroad Liebhaber auf ihre Kosten.Pässe rauf und runter und das ca. 200 km. Richtung Karoo sind wir aus Versehen im NP Anysberg gelandet. Landschaftlich ein "Edelstein" Wir waren eine Nacht im Bushcamp Tapfontein. Würde mich interessieren,ob das hier einer kennt. Laingsburg ist der nächste größere Ort. Auf Zwischenstation in die Cederberge haben wir uns noch Kagga Kamma ausgesucht. Campsites und Pool zwischen Felsen. Leider die kälteste Nacht mit 4 Grad. Draußen sitzen war nicht-dazu natürlich wie fast immer Sturm. In den Cedarbergen waren wir in Kromrevier. Hier hat sich viel geändert. ( Waren vor 10 Jahren) hier. Wunderschöne Campsites mit eigenen Toiletten und Duschhäuschen. Wichtig wer demnächst hin will: Die Wanderung zum Wolfberg und Umgebung ist für ca. 3 Jahre gesperrt. Nach den verheerenden Bränden soll die Natur zur Ruhe kommen. Und für Bergsteiger: das Malteserkreuz steht noch und man kann-wenn man die entsprechende Ausrüstung und das Können hat,auch rauf. Von hier sind wir an die Westküste. Am Meer bei Paternoster konnten wir stehen für 1 Euro die Nacht pro Person. Von hier sind wir in den kleinen aber feinen Büffelfontein Park und nach Kapstadt-genauer nach Muizenberg. Ferienwohnung Bergheim-wunderschön über drei Etagen für uns sechs. Alles vom Feinsten. Die Kriminalität hat uns aber schon erschreckt. Wir hatten das Gefühl immer nur Glück zu haben. Wir haben den Black Monday mit erlebt und von Einheimischen gehört, dass die Kriminalität stark zunimmt,auch auf Touristen. Den Tafelberg hat man jetzt einigermaßen unter Kontrolle. Jetzt war das Gebiet Silvermine dran. Ein Filmteam wurde überfallen,eine Frau beim Wandern. Wir fanden überall an den Eingängen Schilder,dass man nicht unter 4 Personen loswandern soll. Und das in einem Gebiet wo nur gewandert,geklettert und fahrrad gefahren wird. Rund um die Uhr immer die Antennen ausfahren,dass etwas passieren könnte, das Urlaubsfeeling leidet schon zunehmend darunter.
Viele Grüße
Mutsel
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14 Nov 2017 13:24 #496976
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  • GinaChris am 14 Nov 2017 13:24
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Hallo Mutsel,
ist der Weg Sani Pass - Mantsonyane in so üblem Zustand?
Danke für deine Info!
Gruß Gina
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14 Nov 2017 13:35 #496978
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  • mutsel am 14 Nov 2017 12:44
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Hallo Gina,
das liegt im Empfinden des Fahrers. Wer gerne offroad fährt findet es geil. Schön langsam-Landschaft genießen .Wir waren drei Fahrzeuge. 2 fanden es große Klasse. Den dritten hat es genervt und er wollte nur "raus" . Die Nissan Trax, das habe ich noch vergessen zu schreiben waren fahrtechnisch vollkommen in Ordnung. Reifen müssen Top sein. Es gibt aber den Hinweis,dass man speziell für diese Strecke Schneeketten mitnehmen soll,falls es naß wird. Probleme hatten wir keine. Aber wenn man den Sanipass vorher fährt,kommt einem der im Nachhinein wie eine Autobahn vor.
Grüße
Mutsel
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