Suzuki Jimny vs Toyota Urban Cruiser

44 Antworten · 5'357 Aufrufe · gestartet 26. Juni 2023 von clawi
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Themenstarter405 Beiträge · seit 202126. Juni 2023 · #1
Hallo Zusammen,

wir benötigen für Februar 24 einen möglichst hohen Mietwagen (Tiere sichten im Krüger), möchten aber nicht wieder so viel Geld für den Fortuner ausgeben.
Beim letzten Mal trafen wir Südafrikaner , die sehr vom Jimny mit Allrad geschwärmt haben. Wir haben ihn auch besichtigt, aber er sah nicht sehr groß aus. Und wie komfortabel man dort 3 Wochen sitzt?
Alternative ist der Urban Cruiser, der auch schon hier angesprochen wurde.
Kennt jemand beide und könnte etwas zum Vergleich sagen?

Vielen Dank
Claudia
1'096 Beiträge · seit 200926. Juni 2023 · #2
Hallo Claudia

Man kann die beiden Autos nicht vergleichen. Der Jimny ist ein seriöser Offroad 4x4. Mir fällt kein Terrain ein, dass der Jimny nicht bewältigen könnte. Er ist einfach kleiner geraten als seine Konkurrenten.

Wenn Ihr kein offroadfähiges Fahrzeug benötigt, nehmt den Urban Cruiser.

Liebe Grüsse
Guido
Themenstarter405 Beiträge · seit 202126. Juni 2023 · #3
okay Guido, danke!

Mapungubwe geht ohne und Krüger natürlich auch. Wahrscheinlich ist der Toyota doch etwas komfortabler, denke ich so.
1'096 Beiträge · seit 200926. Juni 2023 · #4
Evtl klärst du mal den allg. Zustand in Mapungubwe im Februar? Anforderungen ans Auto können zwischen Trocken- und Regenzeit stark differieren. Ich habe keine Erfahrung mit dem Park im Februar, weshalb ich nichts beitragen kann.

Liebe Grüsse
Guido
16,9k Beiträge · seit 201226. Juni 2023 · #5
clawi schrieb: ... Mapungubwe geht ohne ...
Mapungubwe hat etliche 4x4 Strecken. Wir fühlten uns dort mit dem Urban Cruiser leicht "untermotorisiert".

Um welchen Jimny handelt es sich denn, das alte Modell oder der Neue?
Den Alten hatten wir auch schon.

LG
Logi
2'536 Beiträge · seit 200726. Juni 2023 · #6
Hi Guido,
Seyko schrieb:
Man kann die beiden Autos nicht vergleichen. Der Jimny ist ein seriöser Offroad 4x4. Mir fällt kein Terrain ein, dass der Jimny nicht bewältigen könnte. Er ist einfach kleiner geraten als seine Konkurrenten.
Hm, ich weiß es nicht genau, aber wie sieht's denn mit Sperren aus? Hat der Jimny welche? Also Mittel- und ev. hinten und/oder vorne?
Soweit ich mich erinnere, war das zumindest in Europa immer das kleine Manko des kleinen Allradlers.
LG Wolfgang
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026
Themenstarter405 Beiträge · seit 202126. Juni 2023 · #7
Also die Allradstrecken im Mapungubwe würden wir damit nicht fahren wollen. Wir waren diesen März dort, und weil wir bei der Autovermietung nicht den Fortuner bekommen haben sondern ein Allrad Isuzu D Max, glaube ich, sind wir einfach mal 2 Allradstrecken gefahren. Oha, nicht schlecht und komplett zugewachsen und ohne Sicht auf die Piste. Wir haben uns einmal so verfahren, dass wir nicht aus dem Tal/der Pfanne herausgefunden haben, weil nix zu sehen war und zusätzlich schlecht gepflegt, so als wenn dort lange Zeit niemand gefahren wäre. Das würde ich mit einem kleineren Allrad, sprich Jimmy wohl nicht machen.
Die übrigen ,Straßen' waren holperig, aber nicht so schlecht, dass es nicht mit einem SUV gehen sollte.
Dachte ich. Wenn ihr euch untermotorisiert gefühlt habt.. welches Auto würdet ihr empfehlen?

Liebe Grüße Claudia
1'096 Beiträge · seit 200926. Juni 2023 · #8
dergnagflow schrieb:Hm, ich weiß es nicht genau, aber wie sieht's denn mit Sperren aus? Hat der Jimny welche? Also Mittel- und ev. hinten und/oder vorne?
Soweit ich mich erinnere, war das zumindest in Europa immer das kleine Manko des kleinen Allradlers.
LG Wolfgang
Hallo Wolfgang,

U.a. ARB bietet beide Sperren für den Jimny an. Ob Vermieter diese Variante anbieten weiss ich nicht. Allerdings kann der Jimny mit seiner Bodenfreiheit, seinem kurzen Radstand und der serienmässigen Untersetzung nahezu alle Herausforderungen meistern. Ich hätte da keine Bedenken.

Wir haben die Sperren im LC noch nie benötigt und wir sind schon alle erdenklichen Untergründe gefahren. Reisende gehen idR auch nicht das letzte Risiko ein, da der Weg das Ziel ist.
Der Jimny klingt wie gemacht für die Strecken im Mapungubwe. 🤩 😄

Liebe Grüsse
Guido

PS: mittlerweile gibt es für den Jimny im Zubehör alles was irgendwie relevant ist.
158 Beiträge · seit 202026. Juni 2023 · #9
Hi.,
wir sind zwar nur in Namibia unterwegs, aber für 2 Personen reicht uns der Jimny. Sind überall hin gekommen. Und zumindest in Namibia ist er preislich einfach zu interessant, wenn man wie wir jährlich 8-10 Wochen im Land unterwegs ist.
LG christine
Themenstarter405 Beiträge · seit 202126. Juni 2023 · #10
Dann muss ich mal schauen, wo er angeboten wird. Klingt doch sehr interessant. Meistens bucht man ja eine Kategorie, und welcher Wagen es dann wird, weiß man nicht. Der Jimny tauchte bisher gar nicht auf. Wahrscheinlich müsste ich direkt einen Vermieter in Joburg fragen. Oder könnt ihr mir einen Link geben, wo ihr gemietet habt?

Lieben Dank
Claudia
2'536 Beiträge · seit 200726. Juni 2023 · #11
Hi, Guido,
Seyko schrieb:
U.a. ARB bietet beide Sperren für den Jimny an. Ob Vermieter diese Variante anbieten weiss ich nicht. Allerdings kann der Jimny mit seiner Bodenfreiheit, seinem kurzen Radstand und der serienmässigen Untersetzung nahezu alle Herausforderungen meistern. Ich hätte da keine Bedenken.

Wir haben die Sperren im LC noch nie benötigt und wir sind schon alle erdenklichen Untergründe gefahren. Reisende gehen idR auch nicht das letzte Risiko ein, da der Weg das Ziel ist.
Ich würde mal davon ausgehen, dass die Vermieter nichts zusätzlich einbauen haben lassen. Da kommt in der Regel die billigste Variante zum Einsatz.
Irgendwelches Zubehör von ARB oder OME o.Ä. ist da sicher nicht verbaut.

Ich wollte es nur einwerfen, ich kenne die zu befahrenden Strecken nicht. Weiß nur aus eigener Erfahrung, dass ich sowohl die mittleren und hinteren Sperren meines LCs schon des öfteren gebraucht hatte und auch die im Hilux in Namibia waren nicht umsonst mit. Aber ev. bin ich auch dort unterwegs, wo nicht so viele fahren.

LG Wolfgang
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026
1'096 Beiträge · seit 200926. Juni 2023 · #12
Das interessiert mich, Wolfgang.

Wir sind bisher etwa 80.000 km gefahren und ich hatte noch keine Situation. Inkl. Kaokoland, alle 3 Täler, etc pp.
Wo war denn das und in welchen Situationen?

Danke und liebe Grüsse
Guido

PS: gerne per PN um nicht den Thread zu kapern.
zuletzt bearbeitet 26. Juni 2023
16,9k Beiträge · seit 201226. Juni 2023 · #13
clawi schrieb:Wahrscheinlich müsste ich direkt einen Vermieter in Joburg fragen.
https://www.treadlite4x4hire.co.za/

LG
Logi
Themenstarter405 Beiträge · seit 202127. Juni 2023 · #14
Oh supi, Logi!
Vielen Dank!
1'296 Beiträge · seit 200727. Juni 2023 · #15
Seyko schrieb: Der Jimny ist ein seriöser Offroad 4x4. Mir fällt kein Terrain ein, dass der Jimny nicht bewältigen könnte.
Kommt auch immer auf den Fahrer an 😉 Jimmy eingegraben bis zu den Achsen in der Zufahrt zum Sossusvlei. Foto ist aus Video extrahiert.

Namibia2023_20230512_GX010135-Bearbeitet.jpg


Gruß
Panther
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486 Beiträge · seit 202027. Juni 2023 · #16
dergnagflow schrieb:
Hm, ich weiß es nicht genau, aber wie sieht's denn mit Sperren aus? Hat der Jimny welche? Also Mittel- und ev. hinten und/oder vorne?
Soweit ich mich erinnere, war das zumindest in Europa immer das kleine Manko des kleinen Allradlers.
LG Wolfgang
muss mal wieder etwas "klugscheißen" ..... 😈
wenn im südlichen Afrika kein völlig anderer Antrieb als hier angeboten wird, dann hat der Jimny schon Sperren, es ist ja schließlich ein "Zuschalt-Allrad", also eine ordentliche Mitten-Differenzial Sperre, die schon mal beide Achsen fest koppelt.

Die Achs-Sperren vorn bzw. hinten realisiert dann die übliche Traktions-Kontrolle des ABS (ich habe mal ein Bild von der Suzuki Homepage rangehängt). Das Vorgänger Modell hatte das noch nicht, der aktuelle schon.
Wenn ihr nicht gerade extreme Sachen macht (steile Felsen klettern im Regen 😎 ), dann reicht das viel weiter als der Fahrer verträgt.
Im Tiefsand hat der Jimny den großen Vorteil des geringen Gewichtes. Ich war mehrmals mit Jimnys zusammen auf europäischen Übungs-Gelände, mit dem Alten Modell.
Die einzige Chance, den fest zu fahren, war wie im Bild beide Räder diagonal den Kontakt verlieren zu lassen (Matsch). Mit Traktions-Kontrolle wäre das aber eher auch nicht passiert.

Bei dem geringen Gewicht reichte dann, dass der Beifahrer dem Wagen von außen einen "Schubs" gab und schon hatte sogar das alte Modell wieder ausreichenden Bodenkontakt.
An sich ist die Kombination aus geringem Gewicht und kurzem Radstand im Gelände ziemlich unschlagbar.


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Gruß Burkhard
486 Beiträge · seit 202027. Juni 2023 · #17
panther schrieb:
Seyko schrieb: Der Jimny ist ein seriöser Offroad 4x4. Mir fällt kein Terrain ein, dass der Jimny nicht bewältigen könnte.
Kommt auch immer auf den Fahrer an 😉 Jimmy eingegraben bis zu den Achsen in der Zufahrt zum Sossusvlei. Foto ist aus Video extrahiert.
das ist aber schon eine Kunst ...... was hat der denn für Gewaltmanöver gefahren 😄 , das merkt man doch vorher ......
braucht jetzt vermutlich 2 Mann zum raus schubsen .... 😈
Gruß Burkhard
Themenstarter405 Beiträge · seit 202127. Juni 2023 · #18
Hm, wieder was gelernt, und die Infos machen ja richtig Lust mal einen Jimny zu fahren!
Ich erkundige mich mal nach Preisen.
L G Claudia
7'296 Beiträge · seit 200627. Juni 2023 · #19
panther schrieb:
Seyko schrieb: Der Jimny ist ein seriöser Offroad 4x4. Mir fällt kein Terrain ein, dass der Jimny nicht bewältigen könnte.
Kommt auch immer auf den Fahrer an 😉 Jimmy eingegraben bis zu den Achsen in der Zufahrt zum Sossusvlei. Foto ist aus Video extrahiert.

Namibia2023_20230512_GX010135-Bearbeitet.jpg


Gruß
Panther

Wie verbuddelt man denn in dieser Passage ein Fahrzeug bis zu den Achsen?
Ich würde dort noch nicht mal 4x4 einschalten, so wie es auf dem Foto ausschaut.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
7'296 Beiträge · seit 200628. Juni 2023 · #20
clawi schrieb:Hm, wieder was gelernt, und die Infos machen ja richtig Lust mal einen Jimny zu fahren!

Wenn der Platz ausreicht, reicht auch das Auto aus. Schau Dich mal um, welche Autos Förster in Deutschland fahren. Das sind Lada Niva und Suzuki Jimny. Die brauchen wendige Fahrzeuge, die unter üblen Bedingungen zu handhaben sind und sich durch den Matsch wühlen (z.B. nach Baumfällarbeiten im Frühjahr). Früher waren auch kleine Unimogs wie U411 oder Subaru Forester dabei, aber die gibt es ja kaum noch.
Ich habe noch keinen Förster mit Land Cruiser oder Hilux gesehen, was nicht bedeutet, dass es das nicht gibt. Der Jimny wäre meinem 4x4-Pickup im Gelände sicherlich überlegen.

Gruß
Wolfgang
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