THEMA: Auf Tuchfühlung mit Zimbabwe - Die ZIM-Light Tour
18 Aug 2014 20:33 #350257
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Dienstag, 29.04.

Nach einer ruhigen Nacht stehen wir für unsere Verhältnisse spät auf, so gegen 7 Uhr. Wir haben ja Zeit und pirschen heute früh nicht. Nach einem entspannten Frühstück räumen wir unsere Sache zusammen und fahren vor zur Reception. Dort spazieren wir noch etwas herum und sagen dann bye bye Hwange. Wir fahren dieselbe Strecke zurück, wie wir gekommen sind.










Grenzübergang wird wieder Pandamatenga sein. Die Rüttelstrecke ist in den letzte Tagen nicht besser geworden und Fleur freut sich schon wieder über die Wasserdurchfahrten. Aber alles relaxt und entspannt.





Wir kommen am Grenzübergang an und sind innerhalb einer halben Stunde durch beide Grenzposten durch.
Auf Botswana-Seite wird dieses Mal unser Kühlschrank eingehend inspiziert. Eine dicke Mama kommt des Weges und stellt sich als Kühlschrank-Inspector vor. :dry: Sie versucht einen Blick in den Kühlschrank zu werfen, was sich als kein leichtes Unterfangen darstellt. :pinch: Wir weichen zurück, falls die Anhängerkupplung der Belastung nicht stand hält. :sick: Die Dame zeigt sehr viel Humor und kichert beim Aufstieg die ganze Zeit. Aber: Es wird nichts beanstandet (bitte merken!) und wir können nach kurzer Zeit auf einer schön geteerten Strasse Richtung Nata fahren. B) Dort haben wir uns einen Übernachtsstopp eingeplant.

Die Strecke verläuft eintönig geradeaus, links und rechts Felder so weit das Auge reicht. Irgendwann erreichen wir eine Veterinär Kontrolle. Eine hochschwangere Kühlschrank-Inspektorin möchte sich den Inhalt unseres Kühlschranks anschauen. Wir lassen die junge Frau ebenfalls hinauf kraxeln und haben nur Angst, dass das Kind während der Kühlschrank-Inspektion kommt. :blink: Statts Gurken gelüstet es ihr wohl nach Tomaten. Und so verabschieden wir uns nach über 2000 gemeinsamen Kilometern von unseren sorgsam gehüteten Coctailtomaten. :angry: Alles Andere geht zwar auch nicht, dürfen wir aber behalten. So wirklich kapieren wir die Logik nicht. :S

Fleur regt sich noch eine ganze Weile über die Verlust gegangenen Tomaten auf, als kurz vor Nata aber dieser Verlust der Tomaten zur Nebensache wird. :pinch:
Zuerst ein Schlag, dann ein mehrmaliges Zucken und unser bisher so treuer fahrbarer Untersatz verweigert seinen Dienst. Die letzten paar Kilometer dauern ewig, da wir sie mit Difflock im Standgas zurücklegen. Viele bange Minuten und einige Telefonate späteer versuchen wir nochmals unser Glück und fahren unterbrochen von einigen Rucklern und unserem Zähneklappern von Nata Richtung Franicstown. Doch kurz nach Nata ist Schluss. Chefe verweigert sich, weil die Geräusche aus dem vorderen Bereich des Autos nur noch schmerzhaft sind. :pinch: :pinch: :pinch:

Wir schaffen es unter lautem Getöse bis zur Nata-Lodge, wo wir die gesamte Aufmerksamkeit auf uns ziehen. Nach weiteren Gesprächen mit unserem Autovermieter wird entschieden, dass ein uns ein Abschleppwagen heute noch nach Francistown zu einer Landy-Werkstatt bringt. Fleur ist mit den Nerven am Ende und die 2 Sundowner am späten Nachmittag können sie auch nicht mehr aufbauen :blush: ....und dann werden wir afrikanisch abgeschleppt (to be continued.....).

Sorry, aber nach einer fotografischen Dokumentation war es uns in diese Zeitraum absolut :blush:

Schönen Abend
Fleur
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19 Aug 2014 20:29 #350429
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Let the drama begin, Baby :S

wie schon gesagt, werden wir nun afrikanisch abgeschleppt. Wir sitzen gemütlich in der Bar der Nata-Lodge und trinken nochmals einen Sundowner, obwohl die Sun schon down ist. Aber Fleur ist es schließlich auch und verdrückt ein paar Tränchen. :(

Uns wird gesagt, der Fahrer wäre in der Nähe von Francistown und würde ca. 2 Stunden benötigen. Tja, dann müsste er gegen 18 Uhr da sein, sagt das Deutsche in uns. Aber wir sind ja schließlich in Afrika. :whistle: Ab 18 Uhr sitzen wir brav im Landy und warten und warten und warten. :dry: Die Security schleicht um uns herum, die Gäste gehen langsam zum Dinner und wir warten. :blink:

Gegen 19:30 Uhr dann endlich die Erlösung. Ein langer schlaksiger Kerl steigt aus und beginnt, unseren Landy auf seinen Abschlepper zu ziehen. Dies geschieht mit einem lautstarken Getöse, was sämtlliche Angestellte und auch Gäste animiert, sich das Spektakel mal anzuschauen. Mitleidige Blicke und auch nette Kommentare später ist Landy hoffentlich fest und sicher verzurrt und wir können starten. :unsure:

Während der kommenden Fahrt verstehen wir auch, warum Fahren in der Dunkelheit so gefährlich ist. Fleur flüstert mir zu: wie schnell fahren wir eigentlich? Keine Ahnung, der Tacho funzt nicht, steht immer auf Null und den Fahrer können wir nicht fragen, da er während der Fahrt ständig mit simsen beschäftigt ist. :pinch: Zielsicher schafft er es nicht, den Potholes aus dem Weg zu gehen und die Rindviecher auf der Strasse machen es auch nicht leicht. Irgendwann hält er am Strassenrand, um mit einem Abschleppkumpel zu quatschen, der gerade einen ziemlich neuen aber demolierten Daimler aufliest. Da war wohl ein Rindvieh zu viel im Weg. :dry: Aber wir haben ja Zeit, wir sind in Afrika :S

Der Blick auf den Tank sagt, zwischen viertel und Reserve, ob das noch bis Francistown reicht?
Ich (Chefe) frage: are you sure, we will reach Francistown with this empty tank?
Abschlepper: no problem, don´t worry. :S
Ah jetzt ja! Chefe lässt nicht locker, als Abschlepper an einer Tanke einfährt. Ein kurzes Schwätzle mit dem Tankwart und dann wird weitergefahren. Auf unsere Frage hin erwidert er nur kurz und knapp: no diesel. Ah jetzt ja! Abschlepper: but not problem, don´t worry. :huh:

Wir fahren weiter, unzählige Kilometer mit Potholes und Rindviechern. Fleur fallen immer wieder die Äuglein zu, aber ich ramme ihr dezent meinen Ellenbogen seitlich rein und verdonnere sie, wach zu bleiben. 3 paar Augen sehen mehr als zwei.

Irgendwann, nach unserer nächsten Nachfrage, eine weitere Tankstelle, allerdings ziemlich dunkel. Unser Abschlepper steht minutenlang auf der Hupe. Irgendwann kommt eine dicke Mama raus und gestikuliert wild und schimpft auf unseren Fahrer. Aber alles Hupen bringt nichts, no diesel – closed. :angry:

Also weiter mit den Potholes und Rindviechern.
Die Fahrt zieht sich, wir haben noch nichts Gescheites im Magen und die Laune ist am Tiefpunkt. Nicht jedoch die Laune unseres Abschleppers. Er simst und telefoniert (untermalt von seinen schrillen Schreien „jiha“....)....wir wollen nur heil ankommen und schnell ins Bett. :blush:

Vom Autovermieter wurde uns eine Campsite genannt, welche wir in Francistown ansteuern sollten. Diese liegt ca. 7 Km Rüttelpiste von der Hauptstrasse entfernt. Unsere Frage, ob der Diesel reicht, wird mal wieder bejaht...no problem. :angry:

Dann geht es links weg zur Campsite. Die Piste ist so grottenschlecht, der Abschleppwagen ächzt, unser Landy springt auf und ab. Wir drücken verspannt die Daumen, dass der Sprit reicht.

Dort angekommenn begrüßen uns die zwei Securities. Wir fragen, ob noch Platz ist und dies wird bejaht. Wir wollen nur schnell ins Bett, also hurtig. Wir sind müde und es ist zudem A-kalt. Unser Abschlepper steigt in seinen Karren und will ihn anlassen....nix passiert. :pinch: :sick:

Ich frage: do we have another break-down? No, no diesel any more. Ah jetzt ja. :angry:

Fleur fragt noch, und was heißt das für uns? Tja, ohne Sprit kein Anlassen des Abschleppers und somit kein Ablassen des Landys. Es war 23:00 Uhr *arggggghhhhhhh

Nun beginnt folgende spannende Konversation:

Fleur: what´s your plan?
Abschlepper: I will call a friend to bring some diesel
Fleur: do you know one?
Abschlepper: no, I have to phone

Abschlepper telefoniert, Fleur klappert vor Kälte mit den Zähnen. Inzwischen haben wir uns Decken umgeworfen, da es in den Crocs und in der Jogginhose doch kalt ist. Es vergehen Minuten, die Security steht daneben und lächelt uns mitleidig an. Einer der Kollegen drückt Fleur noch einen Avis-Prospekt in die Hand, während ich mir die dunkle Campsite anschaue. :blink:

Einige Zeit später:

Fleur: did you find a friend?
Abschlepper: Yes
Fleur: and is he on the way?
Abschlepper: he has to organize some diesel

Das kann ja heiter werden. Wieder vergeht einige Zeit, Fleur wird immer grätiger. Nix zu Essen und dann net mal ein Viertele schlotzen können. :angry:

Fleur: what´s your update?
Abschlepper: oh my friend is on the way.
Fleur: when will he be here?
Abschlepper: soon!
Fleur: how do you define soon?
Chefe: how many KM is Francistown away? 20?
Abschlepper: yes, not fahr, he will be here within short

Wir frieren immer mehr und nix passiert. Irgendwann dann:

Fleur: where is your friend?
Abschlepper telefoniert und sagt: he´s lost.
Jetzt hat sich der Depp auch noch verfahren. :ohmy:

Um es kurz zu machen: er kommt gegen 23:45 Uhr. Hat einen Kanister dabei *jubel der auch noch Diesel enthält *jubel aber moment: wie soll die Karre ohne Einfüllstutzen betankt werden?

Aber wir sind ja in Afrika. Unser Abschlepper schneidet kurzerhand eine PET-Flasche auseinander und unter Mithilfe des Diesel-Bringers und der zwei Securities wird unter munterem Geplapper und Gelächter die Karre betankt. Sch...egal, dass dabei der Diesel über die Hände der Jungs und auf den Boden fließt. Alle haben ihren Spaß, ausser unsereiner. Klar, für die Securities ist es mal eine unterhaltsame Nacht. :woohoo:

Als klar ist, dass der Landy doch noch abgelassen werden kann, bitten wir den Fahrer, uns im Eingangsbereich der Campsite runter zu lassen. Uns ist es wurscht, wo wir stehen, hauptsache schnell und ebenerdig. Die Jungs der Security haben nichts dagegen und so wird der Landy mit riesigem Krach runtergelassen. Zum Glück sind wir die einzigen Gäste.

Kaum ist der Landy abgelassen, wird das Auto des Diesel-Bringers aufgezogen (ebenfalls unter großem Lärm) und wir schlagen unser Dachzelt auf und sind sofort im Bett. Nicht ohne den Abschlepper auf ein pünktliches Erscheinen (der Blick von Fleur ließ keine Zweifel übrig) hinzuweisen. Die Jungs der Security wünschen uns eine gute Nacht und versprechen auf uns aufzupassen.

Noch nie haben wir so sehr gefroren wie in dieser Nacht....trotz dicker Bekleidung und diverser Decke. Fleur und ich kuscheln so eng wie schon lange nicht mehr zusammen und versuchen zu schlafen, doch wir werden nicht richtig warm.....gute Nacht! :kiss:
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20 Aug 2014 20:10 #350639
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Mittwoch, 30.04.

Seit langem musste unser Wecker wieder herhalten. Um 05:30 Uhr rattert er los. Wir wollen rechtzeitig aufstehen um Zeit für ein schnelles Frühstück sowie eine hoffentlich warme Dusche zu haben. Fleur streckt einen Haxen aus der Decke und beschließt: vergiss das Frühstück! :pinch: :pinch: Also mümmeln wir uns nochmals ein und bleiben noch ein halbes Stündle liegen. :whistle:

Um 6 Uhr stehen wir schließlich auf und begeben uns ohne Umwege direkt zu den Ablutions. Großzügig wie Fleur ist, darf ich die Dusche als Erster testen. :huh: Nach anfänglichen bangen Minuten wird das Wasser endlich lauwarm und dann angenehm warm. So werden aus uns Beiden Warmduscher, die ungern das Wasser abdrehen um sich in der Kälte trocken zu rubbeln. :unsure:

Frisch geduscht erkunden wir bei einem schnellen Rundgang die empfehlenswerte und schön angelegte Campsite. Danach warten wir, zu unserer Überraschung, nur knapp 10 Minuten auf unseren Chaos-Abschlepper. Die Ansage von Fleur gestern abend war wohl deutlich genug. :evil: :evil:

Unser Landy wird erneut aufgeladen – wir sind nicht überrascht, dass unser Abschlepper sein Fahrzeug seit gestern nicht aufgetankt hat. Aber alles geht gut, wir bezahlen die Übernachtung und fahren die 7 Km Rüttelstrecke retour.





In Francistown ankommend fährt unser SMS schreibender Abschlepper vor einer Werkstatt vor und verschwindet dort. :dry: Nach einer Landy-Werkstatt sieht das Ganze nicht aus und wir beschließen, unseren Landy zu verteidigen, falls er ihn hier abladen möchte. :angry:

Nachdem er seine Beute, nämlich uns, seinen ganzen Werkstatt-Kumpels gezeigt hat, bringt er uns endlich zur heiß ersehnten Landrover-Werkstatt. Der Werkstattleiter Ebson empfängt uns freundlich. Nachdem unser Landy endlich abgeladen wird und wir Ebson erklären, weshalb wir liegen geblieben sind, möchte er das Auto in die Werkstatt fahren. Ich sage noch „no good idea“, als er auch schon den Motor anlässt und die ersten 1-2 Meter fährt. :pinch:

An seiner Mimik erkennen wir, dass er mir Recht gibt und es besser ist, den Landy in die Werkstatt zu schieben.
In den folgenden Stunden, während in der Werkstatt der Landy seziert wird, schaffen wir es immerhin auf einen Kaffee und ein paar Kekse als Frühstück. Für Alkohol ist es noch zu früh, außerdem wollen bzw. müssen wir heute noch irgendwie weiter kommen. :whistle:





Nachdem beim Landy ein Herztod diagnostiziert wird (um es mit den Worten von Bloke auszudrücken), organisiert uns unser Autovermieter einen Ersatzwagen, welchen ich kurz darauf am Flughafen abholen kann. Fleur währenddessen räumt unsere ganzen persönlichen Sachen aus dem Auto und knüpft Kontakt zu einer Angestellten, die großes Interesse an Germany aber auch an einer Reise wie unsere zeigt. Sie hat sich beim nächsten Mal als Reisebegleitung nach Deutschland angeboten

Wir lassen unseren Landy schweren Herzens zurück. Auf solch einen Abschied waren wir nicht vorbereitet. :(
Der Ersatzwagen, ein VW Polo muss sich als Raumwunder beweisen, um unsere ganzen verbleibenden Habseligkeiten aufzunehmen. :woohoo:

Wir kommen kurz nach Mittag los und fahren Richtung südafrikanischer Grenze. Unterwegs kaufen wir noch ein paar Drinks. Zu Essen haben wir noch genügend, nur die verderblichen Waren haben wir unter die Leute gebracht. Denn Kühlschrank, Gaskocher etc in Polo ist nicht. Unser Ziel ist die Kwa Nokeng Lodge direkt am Border Post, welche unser Autovermieter für uns organisiert hat. Wir geniessen das Dinner, endlich wieder etwas Warmes nach 48 Stunden sowie die weichen Betten in unserem Chalet.


















was für Elekriker :woohoo:
Anhang:
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25 Aug 2014 21:56 #351206
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Donnerstag, 01.05.

Wir schlafen die erste Nacht, welche wir wieder in einem normalen, kuscheligen, weichen Bett verbringen wie tot. Vielleicht lags auch an den Ereignissen und der kurzen Nacht davor. :blush: Wir nehme eine heiße Dusche, richten uns und gehen rüber zur Frühstücksterrasse. Außer uns sind kaum Gäste anwesend. Wir unterhalten uns ein wenig mit dem sichtlich unterbeschäftigten Koch, der die Konversation als erfreuliche Abwechslung ansieht.

Nach dem Frühstück begeben wir uns frisch gestärkt zurück ins Zimmer und packen wir unsere Sachen und räumen den Kühlschrank aus und versuchen erneut, wieder alles in den Polo zu laden. Auch dieses Mal klappt es wieder. :silly:

Unser Raumwunder:




Für heute Abend planen wir, eine Self-Catering-Unterkunft anzusteuern, um unsere letztes Holz zu verfeuern sowie ein letztes Abendessen unter afrikanischem Himmel zuzubereiten. :(

Die Fahrt verläuft ereignislos und wir steuern Mokopane an, um Geld am Bankomat zu ziehen. Leider haben wir vergessen, dass heute der Erste des neuen Monats ist. :pinch: Somit reihe ich mich an einer Shopping Mall in die lange Reihe der Wartenden ein, während Fleur draußen wartet. Es dauert eine Ewigkeit, da manche Herrschaften mit 3 oder 4 Karten Geld ziehen. :blink: Aber wir sind in Afrika, wir haben Zeit.
Als ich endlich an der Reihe bin, jedoch die Dame vor mir laut schimpfend sich vom Automaten entfernt, versuche ich mein Glück. Aber nach dem Diesel scheint nun auch der Bankomat empty zu sein. Weder die erste noch die zweite Karte funktioniert. :angry: Als ich mich 3-4 Meter entferne springt der Automat plötzlich wieder in den normalen Moduls und ich kann endlich Geld ziehen. Gott sei Dank! Somit sind wir wieder flüssig. :silly:

In Vaalwater suchen wir einige Zeit, bis wir eine Self-Catering-Unterkunft finden. Den Namen haben wir uns leider nicht gemerkt. Diese Unterkunft befindet sich bereits im Winterschlaf, doch die Chefin bietet uns ein Rondavel an. Da wir kein Camping-Equipment mehr haben, bringt uns der Angestellte alles, was wir benötigen. Ein Fass zum Grillen, eine Doppel-Elektro-Kochplatte, Pfanne, Topf etc. Ein Kühlschrank steht bereits da.






Unser Rondavel:













Wir kochen nochmals gemütlich und verbringen einen schönen Abend bei einem kleinen Feuerchen. Morgen geht es zurück nach Hause, wir sind im Zeitplan. Fleur entspannt sich wieder. :lol:








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