THEMA: Korruption bei der Vergabe von Fischfang Quoten
15 Mär 2024 11:34 #684024
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tacitus schrieb:
Über Jahrzehnte haben Chinas staatlich kontrollierte oder vom Staat bezahlte Unternehmungen hunderte Gebäude staatlicher und öffentlicher Verwaltungen, politischer Stakeholder, Infrastruktur- und Telekommunikationseinrichtungen in Afrika gebaut und mit „Haustechnik“ ausgerüstet.
So sind die Türen weit auf, um bei Bedarf quasi „online“ mit dabei und informiert zu sein B) .
Eine win-win-Situation, für die man gerne was springen lassen kann

Der passende Witz der Baubranche dazu geht so:

Chinas Gebäude bestehen zu 2/3 aus Beton und zu 1/3 aus Überwachungskameras

LG
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15 Mär 2024 18:34 #684065
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  • tacitus am 15 Mär 2024 18:34
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Ich habe das, trotz B) ernst gemeint
Seit vielen Jahren wird dieses Sicherheitsrisiko afrikanischer Institutionen von den „gut informierten Kreisen“ und medial abgehandelt. Als spektakuläres Beispiel ging das AU-HQu in Addis (von China finanziert und gebaut) vor ca. 10 Jahren durch die Medien, wonach die IT-Systeme angezapft, Räumlichkeiten verwanzt waren usw.
Ungewöhnlich ist das für die globale Geheimdienstewelt zwar nicht, aber wenn man sich viel schenken lässt, muss man sich noch mehr gefallen lassen. Viele afrikanische Staaten (PS 19:20: lt. Medien Namibia ganz besonders) haben mit chinesisch finanzierten und errichteten Regierungs- und Verwaltungsbauten die Hose weit runtergelassen.
mM
Letzte Änderung: 15 Mär 2024 19:20 von tacitus.
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15 Mär 2024 23:24 #684082
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  • Swakop52 am 15 Mär 2024 23:24
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So sieht es aus.
Auch die gigantische neue amerikanische Botschaft in Windhoek erstaunt nicht.
Ob dort das neue Überseekabel bald für die NSA hin gelegt wird?
Chinesen gegen Amerikaner?
H.
*Wer einen Fehler begeht und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten! (Konfuzius)
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28 Jul 2025 12:28 #710378
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Kommentar heute in der AZ:

Verantwortung ist ein Fremdwort

... Im Grunde ist dies nur eine Fortsetzung der sich entwickelnden namibischen Mentalität, laut der kriminelle Aktivitäten (sogar das scheinbare Schwängern von Minderjährigen) zunehmend als „Gentlemen’s Delikt“ gehandelt wird.
Der verstorbene Präsident Hage Geingob reagierte verärgert, als die Medien die Korruption in Namibia als endemisch anprangerten. Dabei haben beschuldigte sowie teilweise verurteilte Korruptionsbeteiligte – in Regierungskreisen sowie Beamte und Manager im öffentlichen – sowie Privatsektor – wiederholt gezeigt, dass finanziell-fundierte Vergehen Teil unseres Tagesgeschehens geworden sind. Man denke einfach Fisch-Rot, Gesundheits-Rot, Bergbau-Rot, Meat-Rot, Bildungs-Rot, Umwelt-Rot, Landverteilungs-Rot, Entwicklungs-Rot, Stadtgehälter-Rot... die „vrotte Liste“ (verrottet) scheint unendlich. ...


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28 Jul 2025 13:46 #710389
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Logi schrieb:
Kommentar heute in der AZ:

Verantwortung ist ein Fremdwort

... Im Grunde ist dies nur eine Fortsetzung der sich entwickelnden namibischen Mentalität, laut der kriminelle Aktivitäten (sogar das scheinbare Schwängern von Minderjährigen) zunehmend als „Gentlemen’s Delikt“ gehandelt wird.
Der verstorbene Präsident Hage Geingob reagierte verärgert, als die Medien die Korruption in Namibia als endemisch anprangerten. Dabei haben beschuldigte sowie teilweise verurteilte Korruptionsbeteiligte – in Regierungskreisen sowie Beamte und Manager im öffentlichen – sowie Privatsektor – wiederholt gezeigt, dass finanziell-fundierte Vergehen Teil unseres Tagesgeschehens geworden sind. Man denke einfach Fisch-Rot, Gesundheits-Rot, Bergbau-Rot, Meat-Rot, Bildungs-Rot, Umwelt-Rot, Landverteilungs-Rot, Entwicklungs-Rot, Stadtgehälter-Rot... die „vrotte Liste“ (verrottet) scheint unendlich. ...


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Bei diesen Feststellungen kann man nur hoffen, dass sich die Beamten an der Basis nicht das Verhalten ihrer Übergeordneten zum Vorbild nehmen und sich dann nicht noch ein Touristen Penalty Rot einreiht. Bis jetzt hat man größtenteils immer das Gefühl gehabt, rechtlich korrekt behandelt zu werden.
Wenn ich solche Erlebnisse hätte wie zeitweise in Zimbawe und Mosambik, teils Sambia, dann wäre das.......
VG
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28 Jul 2025 14:42 #710392
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R51:
Das hier sind nur die ganz kleinen Fische wo es um kleines Geld geht. Eine Pest, aber vorhanden.
Leider bieten zu viele Menschen in NAM den Entscheidungsträgern gleich eine Belohnung an, wenn sie etwas genehmigt haben möchten.
Die großen Fische hinter dem großen Geld gibt es (leider) in Europa genauso wie in Afrika, bis in die höchsten Stellen.
Naheliegende Kanäle sind dort Beraterverträge, NGO´s und Investitionen wie Großbauten oder Straßen, aber auch Leistungsverzeichnisse bei diesen Projekten.
Oder glaubt jemand die kleine Swapo mit relativ kleiner Bevölkerung kann sich den Prachtkomplex neben der Autobahn in Windhoek aus Mitgliedsbeiträgen leisten? Wer wohl die großen Straßenprojekte baut, die von der deutschen KfW finanziert werden?
Früher waren das deutsche Unternehmen, heute die Chinesen.
Immerhin konnte der reichgewordenste Mann Namibias seine Reichtümer nicht mit ins Jenseits nehmen. Wer wohl für ihn da eingesprungen sein mag? Selbst als Altpräsident hat er seinen Anteil von jedem bekommen...
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