THEMA: Uganda / Ruanda / DR Kongo und Sansibar - Planung
19 Jan 2019 16:48 #545637
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  • FabianPl am 19 Jan 2019 16:48
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Guten Tag zusammen,
da ich neu hier im Forum bin, stelle ich mich kurz vor: Ich bin 31 Jahre jung, komme aus Mannheim und bin gerne unterwegs, sprich selbstständige Reiseerfahrungen mit dem Rucksack oder Mietwagen gibt es genügend, primär in Süd-, Mittelamerika und Asien aber auch etwas in Afrika, wobei sich die Selbstfahrererfahrungen auf Südafrika beschränken.
Neben Bolivien und Kolumbien war auch der Iran schon auf der Agenda, sodass ich improvisieren kann und leichtes Chaos während der Reise durchaus gewöhnt bin.

Meine Freundin ist in der Regel mit an Bord, genauso alt und verfügt ebenfalls über eine gewisse Toleranz gegenüber Unzulänglichkeiten on tour...

Lange Rede kurzer Sinn: Unser diesjähriger Trip soll uns nach Uganda, Ruanda, die DR Kongo und zum Abschluss nach Sansibar verschlagen. Das Ganze als Selbstfahrer, grob 4 Wochen lang von Mitte September bis Mitte Oktober und im mittleren Preissegement.

Zwecks Routenplanung habe ich schon einiges an Reiseberichten, überwiegend hier im Forum, gelesen und komme bisher zu folgendem Ergebnis:


Flug mit Emirates nach Entebbe ab Frankfurt und Rückflug von Sansibar nach Frankfurt für rund 600€ pro Nase

2 Nächte Entebbe (Blue Monkey oder Secrets Guesthouse): am 1. Tag gg. 14:00 Uhr gemütlich ankommen, am 2. Tag dann Rafting Tour in Jinja mit Nalubale, am 3. Tag Fahrt in Richtung Murchison NP mit Besuch des Ziwa Rhino Sanctuary zwecks Rhino Trekking auf dem Weg

2 Nächte Murchison NP Nordteil (Heritage Lodge): hier neben Game Drives auch Bootstour zum Nildelta

1 Nacht Murchison NP Südteil: Hier bin ich mir noch unsicher, finde alle Unterkünfte ziemlich teuer... Habe Gutes über die Murchison River Lodge und die Budongo Eco Lodge gelesen, bei der letzteren wäre ein Schimpansen Trekking interessant, das würde dann in Kibale entfallen. Die Bootstour zu den Fällen soll ja so lala sein.

2 Nächte Kibale NP (Isunga Lodge oder Kibale Guest Cottage - Preis?): hier wäre dann die Alternative in Sachen Schimpansen Trekking - gibt es neben dem Preis Vor- oder Nachteile ggü. Budongo?

2 Nächte Queen Elizabeth NP (Bush Lodge oder gerne auch etwas Günstigeres): neben Game Drives auch Bootsfahrt im Kazinga Kanal

1 Nacht Ishasha: gerne mit Unterkunftsempfehlung

2 Nächte Bwindi: Gorillatrekking - ich habe gelesen, dass es im Süden besser sein soll - gerne mit Unterkunftsempfehlung

2 Nächte Vulcanoe NP: Dian Fossey Hike ist Pflicht, ggf. auch Golden Monkey Trekking - gerne mit Unterkunftsempfehlung

1 Nacht Lake Kivu Gisenyi (INZU Lodge oder Paradis Malahide)

1 Nacht DR Kongo: Hier ist die Besteigung des Nyirangongo mit Übernachtung am Kraterrand und Abholung / Rückkehr nach Gisenyi angedacht, ich befürchte, dass Vorplanen wenig bringt, da man kurzfristig die Sicherheitslage im Herbst checken muss oder? Grundsätzlich wäre ich aber an einer zuverlässigen Agentur interessiert, die den Transport, die Visa und die Tour mit Essen organisiert. Hier bin ich über Empfehlungen sehr dankbar. Ich könnte mir auch vorstellen, das Gorilla Trekking von Bwindi in den Virunga zu verlagern, allerdings habe ich etwas Sorge bezüglich der mangelnden Vorplanung...

1 Nacht Lake Kivu Gisenyi (INZU Lodge oder Paradis Malahide)

2 Nächte Kigali: gerne mit Unterkunftsempfehlung und hoffentlich am letzten Samstag im Monat...

2 Nächte Lake Bunyonyi: gerne mit Unterkunftsempfehlung

1 Nacht Lake Mburo: gerne mit Unterkunftsempfehlung

[b1 Nacht Entebbe[/b] (Blue Monkey oder Secrets Guesthouse)

5 Nächte Sansibar (Mwezi Boutique Resort oder Fun Beach Resort): Flug Uganda - Zanzibar vermutlich mit Precision Air

Das wäre mein erstes Ergebnis der Routenwahl. Bezüglich Änderungen / Tipps / Hinweisen bin ich sehr offen, in Sachen Unterkünften habe ich noch nicht so viel recherchiert. Das grobe Reisebudget inklusive der letzten Cola sollte 5000€ pro Nase nicht überschreiten, 4000€ wären besser :-P.

Als Mietwagenanbieter schweben mir aktuell 3 Möglichkeiten vor: Alpha Car, Roadtrip Africa und 4x4 Uganda. Gibt es hier neben Alpha Car Erfahrungswerte? In Sachen Auto bin ich ebenfalls noch unsicher: Wenn ein RAV 4 reicht freut sich der Geldbeutel, ein Landcruiser, Prado oder Hilux ist natürlich cooler, aber auch teurer...

Ich hoffe, ich frage nicht zuviel und freue mich über jeden Tipp! Selbstverständlich werde ich zur Tour einen ausführlichen Reisebericht mit Bildern schreiben.

Bis dahin schon einmal vielen Dank und beste Grüße,

Fabian
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20 Jan 2019 21:03 #545763
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Hallo Fabian,

ich war im letzten Jahr auch in den drei Ländern und sehr angetan.
Gerne wollte ich dir was auf deinen Beitrag antworten, aber eigentlich findest du alles, was ich dazu sagen könnte, auch in meinem Kurzbericht hier im Forum....klick mich

Ach, vielleicht doch ein paar Dinge:

Der Virunga NP ist nach wie vor geschlossen. Die Region ist zudem ohnehin sehr unruhig. Einen eventuellen Besuch kannst du m.E. wirklich nur kurzfristig entscheiden. Wenn du definitiv Gorillas sehen möchtest, solltest du das daher in Uganda einplanen. Und wenn es dann doch in den Kongo geht, machst du es halt nochmal :) ; Agenturempfehlung ist in meinem Kurzbericht

Mit Alpha hat bei uns alles sehr gut geklappt. Wenn man die verschiedenen Berichte liest, scheint es aber evtl doch nur ein Fahrzeug dort zu geben, bei dem vielleicht auch nicht immer alle reklamierten Mängel behoben werden. Bei Roadtrip Uganda bekommst du für kleines Geld eine Camping Ausrüstung dazu. Wäre vielleicht eine Alternative, wenn ihr die Kosten drücken wollt.

Hinsichtlich der Unterkünfte musst du mal selber recherchieren, was euch so liegt. Vorschläge gibt es ja in den Reiseberichten genug. Da kann dir aber auch dein Autovermieter bei helfen, gerade bei der Buchung. Gut, wenn du dann Beispiele hast oder eine Preisklasse angibst...

Einen Allrad brauchst du nach meiner Erfahrung nicht. Es sei denn, es könnte nass werden. Wie ist denn die Regenwahrscheinlichkeit in eurer Reisezeit? Auf den teils üblen Pisten fand ich insbesondere die hohe Bodenfreiheit wichtig.

Die Fahrtstrecken solltest du noch mal checken. Wir waren zwar nicht im Norden, aber Entebbe bis Murchison und auf dem Weg noch Rhino Trecking in Ziwa scheint mir nicht realistisch. Auch in einem Rutsch bis Kibale scheint mir sportlich.... Den Rest bis Kigali fänd ich ok. Zum Schlußteil kann ich dir nichts sagen

Und der Schuhschnabel fehlt mir auf der Liste....kein Interesse?

Gruß
Mabe
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21 Jan 2019 09:28 #545786
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Hallo Mabe, vielen Dank für deine Infos, deinen Kurzbericht habe ich auch gelesen.
Mabe schrieb:
Der Virunga NP ist nach wie vor geschlossen. Die Region ist zudem ohnehin sehr unruhig. Einen eventuellen Besuch kannst du m.E. wirklich nur kurzfristig entscheiden. Wenn du definitiv Gorillas sehen möchtest, solltest du das daher in Uganda einplanen. Und wenn es dann doch in den Kongo geht, machst du es halt nochmal :) ; Agenturempfehlung ist in meinem Kurzbericht

Ich habe mit Jean von Amani Tours Kontakt aufgenommen. Er sagt, dass der Virunga am 15.02. wieder öffnen wird, auch die Ebola Epidemie sieht er dort, vor allem bis Oktober, unproblematisch. Nichtsdestotrotz werde ich diesen Trip kurzfristig entscheiden. Gerne würde ich auch das Gorilla Trekking dort machen, nicht nur weil es günstiger ist, sondern weil ich den Park auch unterstützenswert finde. Allerdings ist es eines der absoluten Highlights des Trips und darf schlicht nicht ausfallen. Von daher wird es Bwindi bleiben.
Mabe schrieb:
Mit Alpha hat bei uns alles sehr gut geklappt. Wenn man die verschiedenen Berichte liest, scheint es aber evtl doch nur ein Fahrzeug dort zu geben, bei dem vielleicht auch nicht immer alle reklamierten Mängel behoben werden. Bei Roadtrip Uganda bekommst du für kleines Geld eine Camping Ausrüstung dazu. Wäre vielleicht eine Alternative, wenn ihr die Kosten drücken wollt.

Klassisches Camping kommt für uns grundsätzlich nicht in Betracht. Über Alpha liest man solches und solches, über Roadtrip eigentlich nur Gutes, allerdings sind sie auch teurer. Hier bin ich noch unentschlossen.
Mabe schrieb:
Hinsichtlich der Unterkünfte musst du mal selber recherchieren, was euch so liegt. Vorschläge gibt es ja in den Reiseberichten genug. Da kann dir aber auch dein Autovermieter bei helfen, gerade bei der Buchung. Gut, wenn du dann Beispiele hast oder eine Preisklasse angibst...

Logisch, in Sachen Unterkünften muss ich noch einiges nachschauen. Bekommen denn die Autovermieter bessere Preise? Wenn nicht buche ich eigentlich lieber selbst, da ich bei Agenturen i.V.m. Unterkunftsbuchungen ein gebranntes Kind bin (bezahlt, aber im Hotel war keine Buchung bekannt...).
Mabe schrieb:
Einen Allrad brauchst du nach meiner Erfahrung nicht. Es sei denn, es könnte nass werden. Wie ist denn die Regenwahrscheinlichkeit in eurer Reisezeit? Auf den teils üblen Pisten fand ich insbesondere die hohe Bodenfreiheit wichtig.

Da ein Teil der Reise in den Anfang der kleinen Regenzeit fällt wollte ich mit einem Allrad auf Nummer sicher gehen. Die Frage ist nur, ob ein RAV 4, auch in Sachen Bodenfreiheit reicht, oder ob ich auf etwas Größeres gehen muss.
Mabe schrieb:
Die Fahrtstrecken solltest du noch mal checken. Wir waren zwar nicht im Norden, aber Entebbe bis Murchison und auf dem Weg noch Rhino Trecking in Ziwa scheint mir nicht realistisch. Auch in einem Rutsch bis Kibale scheint mir sportlich.... Den Rest bis Kigali fänd ich ok. Zum Schlußteil kann ich dir nichts sagen

Die Route ist noch sehr flexibel änderbar. Entebbe bis Murchison mit dem Rhino Trek auf dem Weg bereitet mir auch Bauchschmerzen. Ich habe hier und da gelesen, dass es hinhaut, aber auch das Gegenteil. Da es am Anfang der Reise ist und wir auch Straßen, Land und Auto noch nicht kenne, tendiere ich hier zu einer Übernachtung in Ziwa. Murchison Süd bis Kibale müsste dann aber hinhauen oder etwas anderes wird gestrichen, denn dann ist das Zeitkontingent ausgereizt.
Mabe schrieb:
Und der Schuhschnabel fehlt mir auf der Liste....kein Interesse?

Ja, der Schuhschnabel.... Steinigt mich, aber Vögel hauen uns eigentlich selten bis nie vom Hocker. Klar ist der Schuhschnabel etwas Besonderes und wir würden uns freuen, ihn auf dem Weg zu sehen, aber einen extra Tag ist er uns nicht wert. *shameonme*

Grüße, Fabian
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21 Jan 2019 11:46 #545794
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Hallo Fabian,
da habt Ihr Euch eine sehr schöne Route rausgesucht. Wir waren 2017 ungefähr zur gleichen Jahreszeit in Uganda.
Wir sind bei unserer Uganda-Tour auch von Murchison Süd bis Kibale durchgefahren. Ich würde es nicht noch einmal machen. Die Tour ist wahnsinnig anstrengend und man braucht Glück. Es darf auf keinen Fall regnen. Denn dann können die Straßen unpassierbar werden.
Ein RAV 4 reicht meines Erachtens nicht aus. Bei uns standen ein paar Mal LKWs quer auf der Straße, so dass wir offroad fahren mussten, um an ihnen vorbei zu kommen. Das hätte mit einem RAV 4 nicht funktioniert.
Auch wir hatten bei Alpha (diesen) einen Hilux gemietet. Ja, es war nicht alles perfekt und wir hatten arge Probleme mit den Bremsen. Aber der Support war super. Ein Anruf genügte. Ich würde wieder bei Alpha buchen.
Das Secrets Guesthouse in Entebbe kann ich Euch nur wärmstens empfehlen. Die Inhaber sind sehr sympathisch und das Essen (frischer Victoriabarsch vom Grill) schmeckte fantastisch. Außerdem ist es nur ein Katzensprung bis zum Victoriasee. Wir haben nach unserer Ankunft uns dort erstmal die Beine vertreten und die ersten Eindrücke genießen können.
Viele Grüße
Cicero
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21 Jan 2019 13:28 #545809
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Hallo,

meine 5cent:

- Fahrt für die Strecke Entebbe - Heritage Lodge inkl. Ziwa Rhino sehr zeitig los, die Strecke zieht sich hinten raus ziemlich und ist meiner Erinnerung nach (Stand Februar 18) spätestens ab der Überquerung des Nils voller übler Schlaglöcher. Wir sind morgens um 07.30h los, kamen gut an Entebbe vorbei auf den Nothern Bypass, waren bei den Rhinos und haben anschließend noch 30min ne Cola getrunken und kamen dann zu Sonnenuntergang in der Heritage Lodge an.
- Bootstour Murchison Falls: sowohl die Tour im großen Boot zu den Fällen als auch die Tour zum Delta in einem kleinen Boot waren sehr unterhaltsam und produktiv
- Budongo Eco Lodge hat uns gut gefallen, Essen zwar teuer aber mit das Beste auf der Reise. Tracking dort soll einfacher sein, dafür leicht geringere Sichtungswahrscheinlichkeit, aber lichterer Wald und nicht so voll wie in Kibale.
- Ich würde als Selbstfahrer auch eine Zwischenübernachtung zw. MFNP Süd und Kibale (zB in Hoima) empfehlen. Die Strecke ist teilweise sehr anstrengend und ausgefahren, sobald es ordentlich geregnet hat wird es schwierig (ein nicht unerheblicher Teil ist aber zwischenzeitlich geteert)
- QENP: Game Drives empfanden wir als nur mäßig interessant, Wege zum Teil extrem ausgefahren, mit einem RAV4 allein aufgrund der Bodenfreiheit eher herausforderner. Bootstour im Vergleich zur Niltour im Murchison Falls auch eher langweilig
- Bwindi: m.E. traumhafte Gegend, schau dass du hier so viel Zeit wie möglich verbringst. Ich würde den Startpunkt des Trackings eher danach aussuchen, wie er zur Route passt und welche Unterkunft ich möchte. Du kannst überall Glück oder Pech haben mit der Dauer/Schwierigkeit des Trackings je nach Tag/Gruppe und schön ist es da eigentlich überall. Selbst das oftmals als "überlaufen" verschmähte Buhoma emfanden wir als sehr nett.
- Lake Bunyoni: Ich würde von Lake Bunyoni Overland Resort eher abraten. Relativ voll, Unterkünfte nur bedingt schön. Landschaftlich ist der Lake Bunyoni ein absoluter Traum, aber nirgendswo sonst in Uganda wurden wir so aufdringlich von Leuten bedrängt, die einen irgendwelche Touren, Andenken o.ä. verkaufen wollten.

Wir hatten einen Hilux Surf von Alpha (genau genommen sogar 2) und keiner davon war schon auf Bildern hier im Forum - es gibt also schon mehrere Hilux dort :) Wir fanden den Service und das Preisleistungsverhältnis sehr gut. Unser erstes Fahrzeug hatte irgendeinen Motordefekt, der sich in absurd hohem Spritverbrauch (knapp 20l auf Teer) äußerte und einen Ersatzreifen ohne Luft. Bzgl. des Reifens nach kurzer telefonischer Rücksprache einen neuen gekauft in Hoima und Geld bei Rückgabe in bar erhalten, bzgl. Motordefekts wurde uns ein neues Fahrzeug zum QENP gebracht. Beide Hiluxe hatten Probleme mit der Rückklappe bzw. dem Schloss, das ist aber wohl ein Konstruktionsfehler und dem Staub geschuldet. Evtl. hätte WD40 o.ä. geholfen ;-)

Wir waren sehr froh, einen Hilux und keinen RAV4 zu haben, vor allem da der Mehrpreis und Mehrverbrauch noch sehr im Rahmen ist (und wir zu viert nicht in den RAV4 gepasst hätten). Bei den ausgefahrenen Wegen im QENP (auch manchen im MFNP) bei der Fahrt zum Starpunkt unseres Trackings im Bwindi, der Zufahrt zum Eagles Nest o. dem Gerutsche im Lake Mburo NP nach heftigem Regen wäre mit einem RAV4 vielleicht auch alles machbar gewesen, aber mit deutlich mehr Nervenverschleiß und höheren Anforderungen an das eigenen Können und Geduld.

Freut euch drauf, wir versuchen auch ständig, Uganda nochmal in unsere Reisepläne aufzunehmen ;-)

Viele Grüße
fidel
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21 Jan 2019 23:06 #545893
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Hi Cicero, vielen Dank für deine Antwort.Cicero schrieb:
Wir sind bei unserer Uganda-Tour auch von Murchison Süd bis Kibale durchgefahren. Ich würde es nicht noch einmal machen. Die Tour ist wahnsinnig anstrengend und man braucht Glück. Es darf auf keinen Fall regnen. Denn dann können die Straßen unpassierbar werden.

Sollte die Route so bleiben wie oben beschrieben und nichts entfallen oder gekürzt werden, muss ich einen tot sterben - Entweder Entebbe mit Rhino Camp auf dem Weg bis zur Heritage Lodge oder Murchinson Süd bis Kibale... Für eine Zwischenübernachtung bei beiden Strecken reicht vermutlich die Zeit nicht aus...
Cicero schrieb:
Ein RAV 4 reicht meines Erachtens nicht aus. Bei uns standen ein paar Mal LKWs quer auf der Straße, so dass wir offroad fahren mussten, um an ihnen vorbei zu kommen. Das hätte mit einem RAV 4 nicht funktioniert.
Auch wir hatten bei Alpha (diesen) einen Hilux gemietet. Ja, es war nicht alles perfekt und wir hatten arge Probleme mit den Bremsen. Aber der Support war super. Ein Anruf genügte. Ich würde wieder bei Alpha buchen.

Das habe ich befürchtet. Sobald die finale Route steht werde ich mal die drei genannten Autovermieter anschreiben und schauen, was sie mir anbieten.
Cicero schrieb:
Das Secrets Guesthouse in Entebbe kann ich Euch nur wärmstens empfehlen. Die Inhaber sind sehr sympathisch und das Essen (frischer Victoriabarsch vom Grill) schmeckte fantastisch. Außerdem ist es nur ein Katzensprung bis zum Victoriasee. Wir haben nach unserer Ankunft uns dort erstmal die Beine vertreten und die ersten Eindrücke genießen können.

Das Secrets ist aktuell fest für die ersten beiden Nächte eingeplant!

Grüße, Fabian
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