Hallo,
auch wenn es viel weniger Selbstfahrer als im südlichen Afrika gibt, man kann wohl alleine fahren wie Topobär und andere berichteten.
Ich gebe trotzdem zu bedenken, dass ihr viel weniger Stress habt und euch auf die Tierfotografie konzentrieren könnt, wenn ihr euch auf einen Fahrer, der gleichzeitig Guide ist, verlassen könnt. Ständig auf die Straße achten zu müssen, trübt zumindest für einen immer den Genuss.
Und wenn ihr alleine mit ihm fahrt, seid ihr absolut unabhängig und habt keinen Ärger wenn was kaputt geht. Der Guide wird wird sich ganz nach euren Wünschen richten und ihr werdet Tiere sehen, an denen ihr vorbei fahren würdet. Funkhinweise von anderen Guides können auch sehr nützlich sein.Das heißt nicht, dass ihr deshalb irgendwo Schlange stehen müsst. Außerdem übernimmt der Guide den lästigen bürokratischen Kram an den Gates.
Wir sind zweimal mit Leopard Tours gefahren, was ich uneingeschränkt weiter empfehlen kann. Das Auto war top in Ordnung, der Fahrer einfach super. Man erfährt in Gesprächen auch viel über Land und Leute.
Nun ist es aber auch so, dass ich mich in solchen Urlauben auch erholen muss. Stress habe ich auf Arbeit genug. Durch den ständigen erhöhten Adrenalinspiegel im Busch schlafe ich sowieso kaum aus Angst was zu verpassen. Darum will ich einfach ansonsten wenig Stress. Das kann bei euch anders sein und wenn man alleine fährt erlebt man vielleicht mehr Abenteuerliches. Letzteres ist aber meist erst hinterher schön, wenn man davon berichten kann. Klar, die RBs mit möglichst vielen Pannen und heiklen Situationen lesen wir doch am liebsten.
LG Ina