BushtruckersThemenstarter1'580 Beiträge · seit 201413. Dez. 2020 · #1
Liebe Foris
Abwechslung musste einfach mal sein. Nicht nur wollte ich lernen, sondern auch neue Orte anschauen, die ich in Safaris einbauen kann.
Am 3.12. wurde ich vom Leiter des Vogelkurses zuhause abgeholt. Nur 1 Stunde später als vereinbart, da er seine Bücher im Büro vergessen hatte. Es ging Richtung Norden nach und durch Nyeri, dann an den Aberdare Bergen vorbei, wo wir bei Thomson Falls einen Teilnehmer trafen, um im Konvoi zu fahren. Von hier nach Rumuruti, links abzweigen im Kreisel und kurz darauf trafen wir auf Anne Powys. Bei ihr hatte ich vor bald 20 Jahren 3 Botanikkurse mitgemacht, die mir heute noch sehr gut in Erinnerung sind. Washington, der Birder, kenne ich seit seiner Studentenzeit und wir haben damals einige echt gute Ausflüge zusammen unternommen. Anne fährt voraus und wir hintendrein. Es dunkelt schon bald, doch der Naturweg ist noch gut sichtbar. Kurz vor dem Suyian Soul Camp treffen wir auf Dornbuschnachtschwalben, GRRR keine Zeit zum Fotografieren. Im Camp helfen mit liebe Angestellte mein Zelt aufzubauen. Die Taschenlampe kommt kurz danach zum Einsatz. Ein kleines Abendessen und schon bald ab auf die Mattratze.
Löwengebrüll, Tüpfelhyänen rufen - ach ist das herrlich mit den Geräuschen einzuschlafen. Kurz vor 6 Uhr ruft das Braunrückenrötel und ich mache die Augen auf. Ich staune nicht schlecht, da ist der Mount Kenya in der Morgensonne sichtbar, ohne, dass ich aus dem Zelt muss. Ich schlafe höchstens bei Regen mit geschlossenen Planen, Moskitonetz reicht.
So sehen die Bandas aus, für diejenigen, die nicht im Zelt schlafen möchten. Toiletten und Duschen sind ausserhalb.
Also raus aus dem Zelt, um die Ecke auf die Toilette mit Sitz, Loch und klever mit Palmblättern oder ähnlichem gemacht ohne Türe. Dann den Dikdiks guten Morgen sagen und nach Vögeln Ausschau halten. Es hat bereits einige! Dann gibts Frühstück und schon turnen die Weissbauchlärmvögel rum....
Und die Ungestreiften Borstenhörnchen kommen auch zum Vogeltisch, auf dem es hartes Brot gibt. Die etwas grösseren Streifenborstenhörnchen sind ebenfalls vertreten. Interessant die beiden Arten nebeneinander zu sehen.
Nun fängt die Schule fängt. Wir lernen in den 3 Tagen echt viel! Und sehen tolle Dokumentarfilme von David Attenborough. Einiges ist Auffrischung, anderes neu.
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Elvira Wolfer
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BushtruckersThemenstarter1'580 Beiträge · seit 201414. Dez. 2020 · #2
Der Schulungsraum ist offen und es weht immer ein Lüftchen durch. Klar halten wir Abstand. Hier unser regelmässiger Zuhörer: Felsenschwalbe
Nach dem Mittagessen nehmen Washington und ich die Kameras und gehen ein paar Meter. Das Licht ist leider noch grell. Doch das Schwarznackenweber Weibchen posiert ganz nett. Diese Art lebt in Trockengebieten wo Sanseviera Pflanzen wachsen, aus deren Fasern er sein Nest baut.
Sehr viele Vogelarten ernähren sich von Pflanzenteilen, vor allem Samen. Einer davon ist der nur stellenweise in trockeneren Gebieten vorkommende Feenastrild.
Anne Powys hat ein super Buch über Wildblüten geschrieben. Das musste ich natürlich haben und konnte somit schon eine der fotografierten Blumen bestimmen - Barleria trispinosa
In Ruhe gelassene Vegetation und die Vielfalt ist gewaltig - mit runden Blättern Cissus rotundifolia (ein Kletterer) - mit kleinen Stacheln Euphorbia - weisse Blüten Pelargonium multibracteatum - eine Geraniumart
In dem Gelände braucht man gar nicht weit gehen, der Scharlachweber baut sein Nest gleich an der Schirmakazie zwischen Schulraum und Esstisch. Dafür benutzt er Zweige des Orangeblatt Croton und setzt sie so zusammen, dass es für Schlangen wie die Boomslang nicht leicht rein und raus zu kriechen ist.
Wir lernen fleissig und haben nun unsere verdiente Kaffeepause. Ueberraschung - da spaziert eine Grosse Kudu Dame mit Jungem vorbei.
Eine weitere Lektion und dann bereiten wir uns für einen Vogelspaziergang vor. Aber erst noch die Grevy Zebras und Paviane in der Kamera festhalten.
Jede Webervogelart hat ihre Nestbauweise. Sei es in Gruppen viele Nester beieinander zu bauen, 2 Eingänge haben, damit einer als Fluchtmöglichkeit dient, lange Röhren bilden - und das alles, um den Beutegreifern aus der Luft oder via Aesten (Schlangen) den Erfolg zu erschweren. Hier das Nest eines Schwarzkappenweber, die in Kolonien brüten
Kurz vor dem Eindunkeln sind wir im Camp und herrlich warmes Wasser wird in die Buschdusche eingefüllt. Ich geniesse es und stelle mit Schrecken fest, dass mein Badetuch im Zelt geblieben ist. Macht nichts, die Luft trocknet mich schnell und bald kann auch ich mich zum Abendessen gesellen.
Der süsse Besucher beim Abendessen. Sie weiss, dass sie die Essensreste bekommt. Die Kleinfleck-Ginsterkatze hat ein helles Schwanzende und kleinere Flecken als die Grossfleck-Ginsterkatze.
Ab ins Zelt und wieder sind die Löwen und Tüpfelhyänen zu hören.
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waterlike873 Beiträge · seit 201414. Dez. 2020 · #3
BushtruckersThemenstarter1'580 Beiträge · seit 201415. Dez. 2020 · #6
Hallo Waterlike
in die Forest Castle Lodge werde ich auch mal fahren. Bin gespannt, was Du von dort berichtest. Gehst Du auf Vogeljagd?
Burschi - ja ich weiss warum, aber wir hatten nicht nur 1 Grevy gleich vor der Haustuere.... ich glaube, der Ort wuerde Dir gefallen, wenn es auch um spezielle Voegel zu sehen etwas muehsam hinzugehen ist.
Liebe Gruesse Elvira
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waterlike873 Beiträge · seit 201415. Dez. 2020 · #7
Hallo Bushtruckers,
ja Vögel interessieren mich sehr ,aber wir werden auf eine Privat Camping Safari gehen und da gibt es noch viel mehr zu sehen... hoffe ich zumindest 🙂
BushtruckersThemenstarter1'580 Beiträge · seit 201416. Dez. 2020 · #8
Hoffen wir doch Waterlike
Gute Reise und viele Voegel Elvira
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BushtruckersThemenstarter1'580 Beiträge · seit 201416. Dez. 2020 · #9
5.12. Vogelgesang und Mount Kenia - das die ersten Eindrücke nach dem Augen kurz vor 6 Uhr öffnen. Die Dikdiks sind auch bereits unterwegs. Dies eine der etlichen Unterart des Günther’s Dikdik typisch für die Gegend - Smith’s Dikdik. Ein Pärchen war immer bei meinem Zelt...
Es wuseln verschiedene schwarze Vogelarten rum. Doch schwarz ist nicht gleich schwarz, die Form ist anders und ebenso das Verhalten. Schieferwürger.
Dann ist Schule bis am späteren Morgen als der Spaziergang begann. Sehr weit kamen wir natürlich nicht, denn es hiess hören auf Vogelstimmen und Erklärungen, wie auch schauen. Ferngläser kamen zum Einsatz. Das übernimmt bei mir die Kamera, denn besser ein schlechtes Bild zum Bestimmen als vergessene Farben und Formen. Die festen Schuhe waren notwendig, um bis zum Ewaso Narok runterzulaufen und wieder hoch.
Wir finden Leopardenpfotenabdrücke. Der lokale Guide, der ein super Wissen hat, aber nicht viel Englisch spricht erklärt, dass diese von dem schwarzen Leoparden seien, denn der normal gefärbte ist grösser. Erbrochenes mit kleinen Knochenstückchen - das müsse von einem Leoparden sein, denn Tüpfelhyänen verdauen dank deren Magensäure alle Knochen. Gras ist mit dabei, also ist ihm wohl etwas nicht bekommen. Zwischen nach Vögeln schauen, kann man auch mal eine schöne Blume und ein Babul’s Blue (Bläuling) aufnehmen. Die Pflanze muss ich noch bestimmen lassen.
Dann wieder ins Klassenzimmer, Mittagessen, Schule, Kaffepause und wiederum die Wanderschuhe an die Füsse montieren. Der männliche Fünflinienskink ist noch im Camp und fasziniert auch die Birders.
Dann steigt der Weg an.... und das ist die Aussicht. Es geht weiter hoch über Steine mit Blicken auf den Boden. Dann stehen bleiben und die Vögel in der Luft beobachten. Greife und Fächerborstenraben fliegen entlang der Felsklippen. Die Sonne verabschiedet sich langsam und wir wandern in den Schatten rein. Nicht zu meiner Freude, denn den Weg habe ich wegen des Boranzistensängers gemacht und ich gehe nicht gerne rauf und runter.... ich sehe sie kurz zwischen den Büschen durchflitzen und hören tun wir die Felsenrebhühner auch nur. Dafür sehen wir etliche Weisstörche über uns wegziehen. Zeit langsam den Rückweg in Angriff zu nehmen. Ich schlage schon mal die Strecke auf dem Fahrweg ein, denn ohne Licht über Steine und Felsen - ohne mich. Es wird mir gefolgt und wir erreichen das Zelt zur Taschenlampenzeit.
Duschen, Abendessen und David Attenborough Film schauen. Diese aus den 80iger Jahren sind gewaltig!
6.12. Kein Frühstück sondern los mit dem Auto. Ich gehe noch bei der Angestelltenkantine vorbei, dann da findet man oft die meisten Vögel. Hier das herzige Schuppenköpfchen
Dann kommt Anne’s Auto und ich setze mich rein. Das Licht ist noch super und hier sind auch schon die ersten Elefanten!
Eine Hecke aus den eingeführten, sich schnell vermehrenden Oppuntien. Sie sind leider hart unter Kontrolle zu bekommen. Nun der Grund, warum ich die Kamera und nicht das Fernglas benutze. Ein Schuss und ich kann das Bild Washington zeigen, der sofort sagt, dass es ein Blasskopf-Zistensänger ist. Der Englische Name Pectoral-patch Cisticola finde ich treffender, denn je nach Unterart ist die Brust weiss.Wie würde ich das kleine braune Vögelchen ohne auffällige Merkmale den Spezialisten beschreiben, damit sie so die Art bestimmen können?
Die Farm ist gross! Wir kommen an eine Stelle, wo Wasser zur Verfügung gestellt wird. Nun zeigt uns Anne die beiden Zebras, die eine Kreuzung zwischen Grevy- und Steppenzebra sind. Stuten koennen gelegentlich fruchtbar sein, Hengste produzieren zu wenige Spermien, um erfolgreich zu zuechten.
Und dann sind wir am Damm, wo wir nach Wasservögeln Ausschau halten. Hirtenstrandläufer und Zwergstrandläufer sind teils sesshaft in Kenia.
Boranrinder sind Fleischrinder. 607 Aren werden pro Rind eingerechnet, um die weitverbreitete Ueberweidung zu vermeiden. Die Hörner werden an Jungtieren abgebrannt, damit mehr Energie ins Fleisch ansetzen als in die Hörner gelangt.
Frühstück im Busch! Bevor es zurück ins Camp geht. Der Büffel scheint was besonderes zu sein, denn gemäss Anne sind die hier sehr selten. Sie bräuchten ja auch feuchteres Gras.
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.......ganz selten so eine tolle Foto von zwei Dikdiks gesehen.........(Foto Nr. 2).....fast
schon gestellt.... 😄 😄 😄
Compliments.... 🙂 🙂
LG.............................BMW
BushtruckersThemenstarter1'580 Beiträge · seit 201416. Dez. 2020 · #11
Hallo BMW ich fluestere den Tieren ganz sanft zu, wie ich sie gerne positioniert haben moechte... 🤪
Doch auch die Paerchen standen gelegentlich echt toll zusammen.
Liebe Gruesse Elvira
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BushtruckersThemenstarter1'580 Beiträge · seit 201416. Dez. 2020 · #12
Des weiteren begegnen uns Grantgazellen, Beisa Oryx, Netzgiraffen und die Kuhantilopen sind die Jackson’s, die als Kreuzung zwischen Lelwel und Coke’s Hartebeest angesehen werden. Dann heisst es einem weiteren interessanten Vortrag die Ohren und Augen leihen. Die Weisskopf-Mausvögel erwische ich in der Nähe der Küche. Nicht mal die schönen Aloe Blüten können die verschonen....
Der letzte Spaziergang mit festen Schuhen beginnt. Erstmal ein Zwergspint
Bei dem Vogel müssen auch die Spezialisten genau hinschauen. Hat der Rücken grün? Nein, also Grants Baumhopf, der vom Steppenbaumhopf von teils Autoren abgetrennt wird.
Duschen, Abendessen, einen letzten tollen Film von David Attenborough anschauen. Dann werden uns unsere Zertifikate ausgehändigt, nachdem auch das Resultat des Testes bekannt gegeben wurde. Nun ja, ich hatte ja schon Vorwissen und bekam alle 10 möglichen Punkte und nochmals in der herrlichen Wildnis schlafen.
7.12. Frühstück um 6 und um 7.15 starten wir. Ich werde von einem Teilnehmer nach Nanyuki mitgenommen. Es geht entlang des Ewaso Narok und dann auf einer mehr oder weniger guten Naturstrasse vorbei an den verschiedenen Schutzgebieten. Kurz vor 11 sind wir in Nanyuki und ich treffe auf meinen Fahrer Joseph. Umladen und nun nach Ol Pejeta, wo ich noch nie war, Joseph aber schon. Einchecken Kurz nach dem Eingang sind die Aberdare Berge sichtbar, Mount Kenia ist und bleibt verhüllt.
Impalas und Zebras im schrecklichen Mittagslicht
Da es nun Mittag ist, will ich zuerst zu den Schimpansen. Die Besucher werden wegen Covid-19 weiter weg als sonst von der Umzäunung gehalten. Da kaum etwas los ist, bleibe ich nur kurz. Auf dem Parkplatz verspeise ich mein Hühnchenbein, das meine Haushälterin auf Anweisung zubereitete und Joseph unseren Picknicklunch in der Kühltruhe gestern schon nach Nanyuki mitnahm. Es schmeckt, obwohl sie anstatt Pfeffer irgendwelche Kräuter drauf tat.... na ja, sie kann nicht lesen und schreiben.
Nun will ich zum Sumpf. Thema sind eigentlich Vögel, Ol Pejeta kennenlernen, einige Clips in die Kamera bringen und Joseph ein paar Vogelarten mehr beibringen. Doch die Elefanten sind fotogen. Langsam fährt Joseph weiter und wer sitzt da auf dem Weg? Und spaziert gemächlich ins dichte Grün rein?
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BushtruckersThemenstarter1'580 Beiträge · seit 201418. Dez. 2020 · #13
Nun kommt Joseph’s Mittagszeit und ich ess auch noch ein Hühnerbein.... Wenn man die tragischen Geschichten all der gewilderten Nashörner auf Ol Pejeta liest, stimmt es einem sehr traurig und auch wütend.
Ein Zistensänger.. die sind einfach tückisch und auch da hole ich oft noch die Bestätigung von den Top Birders ein - könnte ein junger Strichelzistensänger sein
Wasser ist immer gut und etliche Vogelarten sind auch hier, wie die Sumpfschnepfen, die aus dem Norden angereist kamen
Auch recht stattliche Elefantenbullen leben hier. Ein älterer Ranger kam zu Fuss. Joseph fragt ihn, ob ihm der Bulle nichts tun würde - nein, der kennt mich. Einen Moment später kamen weitere Ranger im Auto.
Kaum als wir sagten, dass wir noch kein Nashorn gesehen haben, trafen wir auf 3 Spitzmäuler. Umgeben und angeflogen von Kuhreihern, gab das ein nettes kleines Video.
So langsam wollen wir Richtung Ausgang. Da steht ein Minibus in entgegengestzter Richtung in einer Kurve und blinkt uns wild mit den Scheinwerfern zu und signalisiert, wir sollen anhalten. Na ja, die 2 jungen Impalas auf der Strasse sind ja auch niedlich....
Von einigen auf Facebook habe ich vernommen ein Leopard in Ol Pejeta ist die Nadel im Heuhaufen und nur wenige haben das Glueck! Na ja, vielleicht, weil wir nicht danach suchten.
Beim Ausgang angelangt, sehen wir den Regen in den Aberdare Bergen
Die Rötelschwalben setzen sich wegen dem starken Wind immer wieder auf den Boden. Es ist anstrengend in der Luft dagegen anzukämpfen. Und da ruft plötzlich jemand meinen Namen - Daniel mit dem ich vor 3 Jahren die Tour an den Turkana See zusammen mit 2 Herren machte.
Nun suchen wir ein Nachtquartier. Da ich noch Forellen kaufen will, geht es zum Tree Trout. Mist, die sind schon seit 16.00 Uhr zu und machen morgen erst um 10 auf. Wird also nicht. Da hat es gleich nebenan toll Häuschen, aber der Besitzer meint, sie seien bis auf Weiteres geschlossen. Die Ole Samara Guest Suites, Selbstversorger, sehen sehr gepflegt und neu aus. Auch der Garten ist schön. Wir fahren zur alten Bantu Lodge, checken ein und bestellen auch gleich das Abendessen. Der alte Besitzer ist verstorben und der Sohn und Frau führen es nun. Die Zimmer sind nach wie vor bescheiden, aber sauber und alles da, was man braucht. Vor dem Abendessen höre ich Frösche und das in anderer magischer Anziehungspunkt für mich. Kenya spotted Reed Frog eine hier vorkommende Variante
Nach dem Abendessen, das recht gut schmeckt, nur noch ins Bett! Es war ein super Tag!
8.12. Klar war ich schon mit dem Sonnenaufgang wach. Allerdings gelangen mir die Fotos nicht, wie ich wünschte. Gegen 9 fuhren wir los zum Naro Moru River Lodge. Hier werden wir freundlich empfangen und uns ein Zimmer gezeigt. Nicht Luxus, aber gemütlich. Der Garten ist ein Traum! So viele Pflanzen, alte Bäume und ein Bach.
Den wunderschönen Graukopfbuschwürger erwische ich nach einigem zärtlichem Verfolgen.
Nun fahren wir zum Le Pristine Hotel in Nyeri. Joseph’s Tee und mein Kaffe/Schokolade Getränk lassen auf sich warten. In der Zwischenzeit kommt der Besitzer vom Joggen zurück. Er duscht erst, während wir uns stärken. Dann führt er uns in der Gegend rum und wir finden doch einige Vögel, wie den Samtweber, obwohl es Mittagszeit ist. Auch ein Hartlaubsturako erblicken wir und Weisskehlmeerkatzen.
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Elvira Wolfer
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BushtruckersThemenstarter1'580 Beiträge · seit 201419. Dez. 2020 · #14
Aber die Führung ist noch nicht zu Ende!! Der Besitzer hat etwas ganz spezielles gemacht. Er hat einheimische Bäume, die wenn sie blühen einen herrlichen Duft verströmen im Grundstück gepflanzt. Und zwar so, dass der Wind den Duft zum Aufenthaltsort der Gäste weht. Jetzt sind sie noch etwas klein, aber ich bin gespannt, wie sich das entwickelt. Etliche Namen sagt er in Kikuyu und Joseph hilft mir die Art rauszudüfteln. Er darf mit Recht stolz auf seine Idee sein, denn einige Bäume sind auch bedroht und solche zieht er in einer Baumschule.
Aber das ist noch nicht alles! Meistens, wenn jemand ein Grundstück kauft, wird als erstes die Bäume umgesägt. Passiert in meiner Nachbarschaft.... während ich stolz bin, dass meine selbstgezogenen Bäume auch blühen und uns kühlen Schatten spenden. Er hat das aber anders gemacht. Dem Architekten wurde gesagt, die Bäume bleiben, plane drum rum. Gesagt getan und siehe da, es geht. Zimmer sind noch im Bau, werden aber demnächst fertig. Der Blick Richtung Mount Kenia - Facing Mount Kenya
Nach dem na ja, für nicht Gehgewohnte happigen Spaziergang haben wir Hunger. Wir bestellen. Verwirrung. Also gehe ich selber zur offenen Küche und sage dem Koch, was wir wollen. Passt und macht er auch gut, ausser, dass er Chillie auf meine Kartoffeln tut. Waschen und gut ist. In der Zwischenzeit kommt ein heftiger Regenschauer nieder.
Da wir hier mehr Zeit als geplant verbracht haben, machen wir uns direkt auf den Heimweg. Wo ich Gemüse und Früchte kaufen möchte, aber sie haben nicht was ich will.
Meine Vierbeiner sind natürlich ausser sich vor Freude, dass ich wieder da bin, obwohl sie werden auch umsorgt, wenn ich weg bin.
Gestern hatte ich die erste Webseitenlektion - sieht noch sehr verwirrend aus, wann ich welchen Knopf druecken muss. Alle Daten von der alten Webseite, die nicht Smartphone kompatibel ist und auch von Google nicht gut gefunden wird, zu transferieren, wird eine Höllenarbeit, doch wird es sich hoffentlich ausbezahlen.
Neue Vogeltouren sind auf verschiedenen Plattformen und meiner Webseite, wie auch Wildtiertouren und Safaris zur Gnuwanderung. Doch meistens bauen wir die Touren auf Kundenswunsch individuell.
Drücken wir die Daumen, dass 2021 ein angenehmeres Jahr als das zu Ende gehende wird!
Liebe Grüsse und bleibt gesund Elvira
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picco6'369 Beiträge · seit 201119. Dez. 2020 · #15
Hoi Elvira und danke für den Bericht!
Mt. Kenya und Umgebung zusammen mit der Mara wird wohl das Nächste sein, wenn wir wieder mal nach Kenya kommen. Im Bild der zwei kleinen Antilopen sieht man sehr gut wie schnell man einen Leo übersehen kann, obwohl er sich wirklich nicht versteckt!
BushtruckersThemenstarter1'580 Beiträge · seit 201419. Dez. 2020 · #16
Hoi Picco
Danke! Ja, die Gegend um Mount Kenya vor allem auf dem Laikipia Plateau hat es ein paar tolle Ecken und auch einige sehr gut gefuehrte Schutzgebiete.
Liebe Gruesse Elvira
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Old Women1'543 Beiträge · seit 201319. Dez. 2020 · #17
Hallo Elvira,
lieben Dank für deinen toll bebilderten Bericht. Hat wieder sehr viel Spaß gemacht, dich zu begleiten. Ich bin mir sicher, dass das nächste Jahr besser (viel besser!) als das fast abgelaufene Jahr 2020 wird. Die Impfung wird schon helfen, und auch wenn ich noch einige Monate darauf warten muss, freue ich mich sehr, dass wir und alle anderen Reiseliebhaber bald wieder reisen können. Frohe Weihnachten und ein ganz tolles, gesundes Jahr 2021. Herzliche Grüße Beate