THEMA: Raubüberfälle auf Campingplätze in Malawi
05 Nov 2015 17:04 #406326
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  • swisschees am 05 Nov 2015 17:04
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Hallo Montango

Ich schaue nicht welche Warnungen das Auswärtige Amt für meine Ziele heaus gibt. Das schweizerische hat z.B. kürzlich, dunkelhäutige Personen einen Besuch in den neuen Bundesländer abgeraten.

Wenn man nach diesen Ämter geht kann man kaum ein afrikanisches Land ohne mehr Risiko besuchen. Ich informiere mich in Foren und Blogs und entscheide auf dieser Basis.

Gruss
Emanuel
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05 Nov 2015 17:05 #406327
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  • swisschees am 05 Nov 2015 17:04
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Hallo Siebstein

Das war in Nairobi schon in den 70er so.

Gruss
Emanuel
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27 Nov 2015 16:58 #408917
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  • beate am 27 Nov 2015 16:58
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Oje, ich stolpere gerade erst über diesen thread!

Wir waren vor ein paar Jahren auch in Malawi mit dem Dachzelt unterwegs. Und wir haben damals die freundlichsten Menschen im ganzen südlichen Afrika gefunden. Nie und nirgends fühlten wir uns unsicher.

Wenn ich das jetzt lese, frage ich mich:
Waren wir damals naiv und haben nichts bemerkt?
Oder ist es in Malawi in den letzten Jahren so viel schlechter geworden?

Ich habe fast den Eindruck, dort läuft es so, wie es in den letzten Jahren auch in Namibia gelaufen ist: die Gewalt-Kriminalität nimmt zu und wird auch immer gewalttätiger.

Deshalb bin ich heute noch froh, dass wir das gesamte südliche Afrika noch zu Zeiten besucht haben, als es "ruhiger" zuging. Unterdessen würde ich nicht mehr hinfahren.

Was mich aber immer wieder wundert: dass hier im Forum bei jedem solchen Vorfall so getan wird, als ob das ein "Einzelfall" wäre und "das kann Dir in Deutschland auch passieren" etc.etc.etc.

Gruss Beate
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27 Nov 2015 17:35 #408919
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Though this be madness, yet there is method in 't.

auf Neudeutsch: Dieser Wahnsinn hat Methode
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25 Mär 2016 17:20 #424895
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  • runterwegs am 25 Mär 2016 17:20
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Hallo,

habe gerade erst den Thread entdeckt. Ich möchte mich als direkt Betroffene auch mal zu Wort melden. (Die Berichte auf unserem Reiseblog runterwegs.de haben lillytrotter & carl ja schon erwähnt)

Bis zum Überfall haben wir uns in Malawi sehr sicher gefühlt und waren begeistert von den freundlichen Menschen.

Malawi zählte im Vergleich zu anderen afrikanischen Ländern (sogar laut Auswärtigem Amt) zu den relativ sicheren Ländern. Leider ändert sich das in der letzten Zeit und die Kriminalität nimmt massiv zu. Die Flut Ende 2014 hat dann alles nochmal verschlimmert. 2015 hat es dann zu wenig geregnet, so dass es eine sehr schlechte Ernte gab.

Das Problem ist meiner Meinung nach, dass viele Malawier und Lodge-Besitzer diese Entwicklung nicht wahr haben wollen und alles was passiert als bedauerlichen Einzelfall sehen. Dementsprechend unternimmt niemand etwas, um die Sicherheit zu verbessern. In Ländern wie Südafrika wissen alle, dass es gefährlich ist und tun ihr bestes um Sicherheit möglichst zu gewährleisten (z.B. privater Sicherheitsdienst bei Campingplätzen) . Touristen werden gewarnt und auf Sicherheitsrisikos hingewiesen.

Auf dem Campingplatz, wo wir in Malawi überfallen worden sind, gab es eben auch ältere Nachtwächter wie Erika beschrieben hat. Die sind unbewaffnet, was sollen die im Ernstfall schon ausrichten. Ich vermute, die haben sich während dem Überfall versteckt. Sogar die Lodgenbesitzer sind durch meine Schreie aufgewacht und kamen uns früher zur Hilfe als die Nachtwächter....

Wer nochmal die ganze Gechichte lesen will: www.runterwegs.de/ei...t-bei-raubueberfall/

Viele Grüße,
Verena
www.runterwegs.de - der Afrika und Overlander Blog
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