THEMA: Reisebericht Sambia 2016 (29.08 – 14.09)
23 Sep 2016 21:41 #445980
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  • Reisemaus am 23 Sep 2016 21:41
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Hallo HorseDex

Vielen Dank für diesen Reisebericht!
Die Strecke interessiert mich brennend! . Die ersten Beiträge und schon ein Reisebericht, Kompliment! B)
Muss man eigentlich um diese Zeit die Camp Sites in Zambia vorbuchen? Wie war das mit den Tse Tse Fliegen, ging das auch die weitere Reise noch gut?
Bin gespannt, wie es weiter geht...
Gruß
Doro
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25 Sep 2016 13:47 #446133
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7. Tag Kaingu Lodge/Lusaka – 05.09 (312 km)
Abfahrt 7:30 Uhr
Ankunft 13:30 Uhr
Die Strecke von Kaingu durch den Wald zur Itehi Tezhi Road zieht sich etwas hin, bei manchen Passagen muss man aufpassen und langsam fahren, ist aber grundsätzlich unproblematisch. Die Itehi Tezhi Road ist eine staubige, breite Piste welche dazu verleitet zu schnell zu fahren. Das sollte unbedingt vermieden werden. An der M9 angekommen geht es auf einer recht guten Teerstraße Richtung Lusaka. Bevölkerung und Verkehr nehmen mit Stadtnähe zu. Kurz nach 12 Uhr haben wir Lusaka erreicht und müssen nun die Stadt von West nach Ost durchqueren. Unser Ziel, das Pionier Camp, liegt am östlichen Rand der Stadt und ist für die morgige Etappe ein guter Ausgangspunkt. Wir sind über die Mumbwa Raod nach Lusaka eingefahren und dann nicht über die Cairo Road sondern vorher schon links in Lumumba Road abgebogen und von dort aus Richtung Kreisverkehr und weiter in die Great East Road. Dieser Bereich bis in die Great East Road ist schon recht wild, wir hatten das Gefühl wir fahren durch einen stark besuchten Markt. Hier ist die Hölle los und man muss sich seinen Weg (bloß nicht zu devensiv sein) bahnen. Auf der Great East Road ging es dann geordnet im dichten Verkehr langsam stadtauswärts. Wir haben zunächst das Arcades Shopping angesteuert, wo wir dann um 13:30 Uhr im Restaurant Rhapsody´s Fine Dining zum Mittagessen waren. Das Essen, Steak und ein vegetarisches Curry, waren o.k. mehr aber nicht. Der SPAR war nicht besonders gut sortiert und zudem noch Stromausfall. Es wurde bereits begonnen die Kühlregale zu leeren. Die Lichtverhältnisse waren zudem auch nicht besonders gut und wir hätten in einigen Bereichen unsere Stirnleuchte gut gebrauchen können. Den Einkauf brachen wir ab und fuhren einen Kilometer stadteinwärts in den Manda Hill Shipping Center. Hier war der Shoprite besser sortiert und füllten unsere Vorräte auf. Anschließend ging es zur Pionier Lodge. Wir waren beim Eintreffen um 16:30 Uhr die ersten Camper, vier weitere Fahrzuege folgten im Laufe des Abends. Zum Abendessen gab es nur eine Kleinigkeit und mit unseren niederländischen Nachbarn ein paar Drinks. Komisch, dass man vor „anstrengenden“ Tagen immer länger aufbleibt.
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25 Sep 2016 13:50 #446134
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Kurz nach Kaingu



Holzkohle wird ständig angeboten

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26 Sep 2016 15:56 #446255
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Hallo HorseDex,
gerade habe ich das Kaingu Camp für unsere Tour im Juli 2017 gebucht, da taucht dein Bericht auf. Er kommt auch noch mit Tipps, klasse und vielen Dank! So wollten wir doch erst ins Pioneer Camp fahren und von dort in den Kafue NP. Der Nanzhila Campingplatz scheint aber eine gute Alternative zu sein, denn auch wir kommen aus Richtung Livingston, ev, The Moorings.
Wir waren bereits 2014 im Luangwatal und im Lower Sambesi. Nun hoffe ich, deine Reise führt uns weiter nach Osten und wir können noch ein paar Tipps mitnehmen!
Deine Fotos lassen bei mir eine Gänsehaut aufkommen, schöne Bilder! ;) :)

Biggi
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26 Sep 2016 19:04 #446275
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8. Tag Lusaka/S.Lunangwa – 06.09 (665 km)
Abfahrt: 6:30 Uhr
Ankunft 16:30 Uhr
Heute ist unser langer Fahrtag, noch dazu fühlen wir uns nicht so fit. Das kommt davon wenn man nicht zeitig ins Bett geht. Bei normalemVerkehrsaufkommen rollen wir stadtauswärts. Mit zunehmender Entfernung zu Lusaka wird es immer besser. Erster Stop ist der Bridgemarket, hier kann man ganz entspannt rumgucken und sicherlich den ein oder anderen Korb kaufen. An der Brücke über den Luangwa ist ein Kontrollposten; es darf immer nur in eine Richtung die Brücke überfahren werden. Es ist keine Gebühr u.ä. fällig. Landschaftlich ist die heutige Strecke nicht der Brüller, aber was solls, die Straße ist neu und tiptop und wir kommen gut voran. Einzig zwischen Petauke und Sinda sind 17km sidepipe/Schotterpiste noch vorhanden. Nach ca. 530 km erreichen wir Chipata. Tanken an der Engine Tankstelle (Zahlung mit VISA oder MC möglich) gleich neben dem SPAR und weiter geht es Richtung Mfuwe. Als wir kurz nach 16 Uhr von Mfuwe links runter zum Wildlifecamp fahren kommen uns einige vollbesetzte Safarifahrzeuge entgegen (gefühlt waren es Massen). Unser erster Gedanke: was ist denn hier los! Um 16:30 Uhr erreichen wir das Wildlifecamp. Die Stellplätze am Flußufer sind leider belegt, dazu noch zwei Fahrzeuge mit Overlander in zweiter Reihe. Wir gehen in die dritte Reihe, wobei dieser Campsite nicht schlecht ist. Nach so einem langen Fahrtag ist uns ein umziehen in eine andere Lodge zu viel, noch dazu wird uns gesagt , dass am Folgetag die Overlander weiterziehen und in erster Reihe etwas frei werden würde. Die Lage direkt am Fluß und der Weitblick sind super schön - toller Platz. Einzig die Meerkatzen und Paviane sind sehr aufdringlich und nervig. Hier muss wirklich tagsüber alles weggeräumt werden und auch bei der Essenszubereitung ist Wachsamkeit ratsam.

Insgesamt war es schon eine lange Strecke und es hat geschlaucht. Regelmäßige Fahrerwechsel, keine großen Pausen, Sandwiches und Joghurt, Augen auf und durch! Würden wir wieder so machen, ausser wir hätten insgesamt wesentlich mehr Zeit. Natürlich wäre es jederzeit möglich gewesen die Strecke im Bridge Camp oder in Chipata zu unterbrechen...
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26 Sep 2016 19:07 #446276
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Bridgemarket









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