THEMA: Coronavirus
02 Feb 2020 11:22 #579111
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  • Strelitzie am 02 Feb 2020 11:22
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Diese Site wird ständig aktualisiert, danach ist Afrika noch ein "weißer Fleck"! (Stand 02.02.2020)
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Letzte Änderung: 02 Feb 2020 11:43 von Strelitzie.
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05 Feb 2020 18:46 #579379
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Gruß Gina
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05 Feb 2020 20:50 #579384
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  • travelNAMIBIA am 05 Feb 2020 20:50
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Verdachtsfall in Namibia wurde heute auch als "negativ" gemeldet.

Viele Grüße
Christian
Aktuelle Einreiseregelungen für Namibia bis 15. November 2021: (1) PCR-Test nicht älter als 7 Tage vom Abstrich bis Einreise für alle Reisenden, (2) Ausfüllen des medizinischen Einreiseformulars ("Surveillance Form") (3) Nachweis einer Versicherung zur Behandlung einer COVID19-Erkrankung (wird nicht immer verlangt), (4) Ausfüllen des normalen Einreiseformulars; NICHT NÖTIG: Reiseplan mit vorgebuchten Unterkünften, zweites medizinisches Einreiseformular.
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06 Feb 2020 10:09 #579409
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  • swissdiver am 06 Feb 2020 10:09
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Aus der Luzerner Zeitung vom 4.2.
Der Artikel bringt es wohl genau auf den Punkt.

Corona-Virus: Das grösste Problem ist Afrika

Wird das neue Virus in Afrika eingeschleppt, ist das gefährlicher als anderswo, denn auf diesem Kontinent sind die Gesundheitssysteme am schlechtesten gewappnet. Das Risiko ist hoch, denn China ist dort extrem aktiv.
Noch verzeichnet offiziell kein afrikanisches Land einen Corona-Infizierten. Doch seitdem Berichte von ersten Verdachtsfällen die Runde machen, wächst auch auf dem zweitgrössten Kontinent der Welt die Nervosität vor dem neuen Virus aus China.

Die ersten Verdachtsfälle vermeldete Mitte der vergangenen Woche Äthiopien. Behörden in der Hauptstadt Addis Abeba liessen am Mittwoch vier Studierende unter Quarantäne stellen. Zwei von ihnen waren zuvor mit grippeähnlichen Symptomen aus der chinesischen Millionenmetropole Wuhan eingereist, dem Ort in China mit den bislang meisten Todesopfern. Auch das Gesundheitsministerium der Elfenbeinküste meldete einen ersten Verdachtsfall: Eine aus China zurückgekehrte Studentin könnte mit dem Virus infiziert sein, heisst es dort.

«Wir brauchen nicht so tun, als wären wir der glückliche Kontinent, der verschont bleibt, während aus aller Welt bestätigte Fälle gemeldet werden», sagte John Nkengasongo von der Seuchenschutzbehörde der Afrikanischen Union in Adis Abeba. Für ihn sei es «nur eine Frage der Zeit», bis eine Infektion in Afrika offiziell bestätigt wird.
Frühwarnsysteme gibt es in Afrika nicht überall

Seine Angst ist berechtigt. Anders als in westlichen Ländern, die über ein funktionierendes Gesundheitssystem verfügen, ist das in den meisten afrikanischen Ländern nicht der Fall. 2014 kursierte in Westafrika der Ebola-Virus und forderte mehr als 10000 Todesopfer. Doch nur in den besonders betroffenen Ländern hat es seitdem Bemühungen gegeben, Frühwarnsysteme zu entwickeln.

Als die Weltgesundheitsorganisation (WHO) letzten Donnerstag den internationalen Gesundheitsnotstand ausrief, war ihre grösste Sorge auch nicht, dass China das Problem nicht in den Griff bekommen würde, sondern dass sich das Virus auf Länder mit weniger gut ausgestatteten Gesundheitssystemen ausbreiten könnte. Und damit meint WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus explizit die Länder Afrikas.

Die meisten afrikanischen Staaten pflegen inzwischen ein sehr enges Verhältnis mit China. Seit 2009 ist China Afrikas grösster Handelspartner. Mit einem Handelsvolumen von zuletzt 170Milliarden Dollar hat China sowohl die USA als auch die EU überholt. Strassen, Schienen, Stromleitungen, Flughäfen, Kraftwerke, Regierungsgebäude, ja ganze Städte werden mit chinesischen Geldern errichtet – allerdings auch von chinesischen Arbeitern. Es wird geschätzt, dass auf dem gesamten Kontinent knapp eine halbe Million Menschen aus der Volksrepublik in Afrika arbeiten.

Zum chinesischen Neujahrsfest sind viele von ihnen in ihre Heimat geflogen. Nun ist die Befürchtung gross, diese Arbeiter könnten bei ihrer Rückkehr den Virus mitschleppen. Äthiopien, Nigeria und Südafrika erwägen bereits einen Einreisestopp. Das würde allerdings auch viele Afrikaner betreffen. Allein in der Krisenstadt Wuhan studieren über 5000 Afrikaner. Anders als etwa die Deutschen, die am Samstag mit einer Bundeswehrmaschine ausgeflogen wurden, haben südafrikanische Studierende von ihrer Botschaft in Peking die Anweisung erhalten, auf keinen Fall Wuhan zu verlassen. Evakuierungspläne gibt es von südafrikanischer Seite keine.

Seuchenschützer John Nkengasongo indes bemüht sich gemeinsam mit der Weltgesundheitsorganisation und chinesischen Regierungsexperten, alle Mitgliedsstaaten der Afrikanischen Union mit den passenden Diagnose-Sets auszustatten. Denn noch kann das Virus in vielen afrikanischen Ländern nicht einmal zweifelsfrei diagnostiziert werden.
Letzte Änderung: 06 Feb 2020 10:11 von swissdiver. Begründung: Schreibfehler
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17 Feb 2020 15:55 #580337
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  • Cruiser am 17 Feb 2020 15:55
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Best Regards
Adolf
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15 Jun 2021 07:34 #618441
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Rückzug von wichtiger Impfstoffstudie: Moderna und Pfizer sagen Afrika-Studie ab
www.az.com.na/nachri...offstudie2021-06-15/

...In einer klinischen Studie sollte festgestellt werden, wie effizient mRNA-basierte Impfstoffe gegen die in Afrika vorherrschende südafrikanische Corona-Variante sind, und ob sie auch für HIV-Infizierte und Schwangere wirksam sind. Geplant war ursprünglich, an 14 000 Menschen der Subsahara, aus den Ländern Südafrika, Botswana, Simbabwe, Swasiland, Malawi, Sambia, Uganda und Kenia die Impfstoffe zu testen, da dort die HIV-Rate mit Prozentzahlen zwischen 4,5 und 27 % sehr hoch ist...

LG
Logi
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