GLOSSAR

28 Antworten · 6'006 Aufrufe · gestartet 01. Okt. 2014 von La Leona
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Themenstarter2'779 Beiträge · seit 200701. Okt. 2014 · #1
Hallo
In meinem letzten Reisebericht (Kalahari Dreiländereck) verwende ich ab und zu landestypische Bezeichnungen die vielleicht nicht auf Anhieb bekannt oder verständlich sind, darum habe ich ein kleines Glossar begonnen wo ich etwas exotisch anmutende Ausdrücke zu erklären versuche, ev. gibt es dafür auch anderweitig Interesse?

Korrekturen und Ergänzungen sind sehr willkommen:
Es ist deshalb ein dynamischer thread. DANKE. (Darum sind teilweise erst später im Thema die Autoren ersichtlich die die Kleinarbeit geleistet haben zur Definition der Ausdrücke)

aktualisiert am 10.10.14
aktualisiert:
A-frame = englisch, A-förmiges Schattendach, meistens aus Holz oder anderen Naturmaterialien
ablution block = englisch, Nasszelle, kann komplett ausgerüstet sein mit Toiletten, Duschen und Spüle oder nur Toilette sein. private ablution bedeutet auf Campingplätzen dass jeder Stellplatz ein eigenes Waschhäuschen hat.
ammo-box = englisch, Munitionskiste. Schwarze, solide, stapelbare Kunststoffbehälter mit Deckel, besonders praktisch in einem drawer-system.
bakkie = afrikaans, ist ein Pkw oder Geländewagen mit ebener, offener Ladefläche, ein pickup wie z.B. Toyota Hilux
banda= swahili, freistehende Unterkunft, oft ein rundes Häuschen, mit oder ohne Nasszelle
bean bag = englisch, Bohnensack als stabilisierende Unterlage für Fotoobjektive
biltong= afrikaans, Trockenfleisch, oft vom Rind, gerne auch von Strauß, Springbock oder Kudu
black cotton soil = englisch, schwarze (Moor-)Erde, die sich bei Regen in einen Morast verwandeln kann. Erhöhte Unfall- und Festfahrgefahr.
boda boda = swahili, Motorrad- oder Fahrradtaxis
boerewors= afrikaans, Grill- bzw Bratwurst, fehlt bei fast keinem braai
boma = swahili, Platz einer Gruppe von festen Gebäuden, z.B ein Masaaidorf, aber auch Gehege für Tiere. Wird auch im Tourismus als "Lagerfeuerplatz" verwendet
braai = afrikaans, Grillen und neben dem eigentlichen Bratvorgang wird auch das gesellschaftliche Ereignis als Braai bezeichnet.
canopy = englisch, hardtop = fester stabiler Aufbau für die Ladefläche
camp attendant = englisch, Aufseher, Abwart
cheers= englisch, tschüss, danke und auch zum Anstoßen
dala dala = swahili, Überland-Minibusse
dead slow = englisch, Verkehrszeichen "ganz-langsam" (vom Maschinentelegraf übernommen)
droewors= afrikaans, Trockenwurst, entweder vom Rind oder Game
duka = swahili, Laden, duka la dawa = Apotheke
donkey = englisch, Wasserheizer wird mit Holz eingeheizt
drawer-system = englisch, Schubladensystem. Ausziehbare Ladefläche, oft mit Zwischenboden im Heckbereich des Fahrzeugs
DWNP = Department of Wildlife and Nationalparks = botswanische Nationalparkbehörde
escarpment= englisch, geologische Abbruchkante, steile Abfälle am Rande von Bergketten/Canyons
fundi = Automechaniker oder wer sich dafür hält, Ostafrika
game drive = englisch, Wildbeobachtungsfahrt
garage = englisch, Tankstelle
gravel road = englisch, Schotterpiste
hakuna matata = swahili, = kein(e) Problem(e).
hatch roof = englisch, großes Hubdach, vor allem bei Safarifahrzeugen verbreitet, gewährt eine 360° Rundumsicht aus erhöhter Position
hide = englisch, Versteck, getarnter Unterstand oder Plattform für Vögel- und Tierbeobachtungen
hi-lift jack = englisch, Wagenheber
indemnity form = englisch, Schadenfreispruchformular
kill= englisch, Riss, ein erlegtes Beutetier
koppie = afrikaans, Hügel, manchmal auch kleiner Berg, gerne verwendet für Granitkuppen
lekker = afrikaans, gut, schön, super, etc. Bei guter Fahrt wünscht man sich lekker pad
long-drop = englisch, Plumpsklo ohne Wasser
loop = englisch, Schleife oder Schlaufe
makuti = swahili, makuti roof = Grasdach, aus Palmblättern gefertigt
matatu = swahili, Überland-Minibus
mobile safari = ein mobiles Zeltlager, z.B für geführte Campingtour, aber auch in der Luxusklasse
murram road = englisch, unbefestigte Erdpiste
NCA = Ngorongoro Conservation Area. Schutzgebiet im nördlichen Tansania das vom Kraterhochland bis zur Serengeti verläuft.
NWR= Nambian Wildlife Resorts. Buchungsbüro für alle NWR-Unterkünfte in staatlichen Nationalparks und staatlichen Reservaten in Namibia. www.nwr.com.na
pack= englisch, Ein Rudel - Wildhunde zum Beispiel
pad= afrikaans, Piste, Weg
padkos = afrikaans, Wegzehrung, eigentlich leichte Speisen für unterwegs
padstall= afrikaans, Tante Emma Laden am Straßenrand, oft auch mit einem Café. Praktisch immer gibt es kalte Getränke und Snacks, oft Farmerzeugnisse aus der Umgebung. Direkt auf einer Farm bzw. auf Farmgelände = farmstall
pan = englisch, Pfanne, Senke, in der Wüste meist mit salzigem, lehmigen Untergrund
permit = englisch, auch entry permit = Eintrittsbewilligung und/oder Eintrittsgebühren
pole-pole = swahili, langsam, sinngemäss etwa 'gaaaaanz gemütlich, eins nach dem Andern, immer schön langsam', pole = Entschuldigung, wörtlich eigentlich 'traurig'
pop-up roof = englisch, großes Hubdach, vor allem bei Safarifahrzeugen verbreitet, gewährt eine 360° Rundumsicht aus erhöhter Position
pride= englisch, pride of lions, Löwenrudel
recovery-equipment = englisch, Bergehilfe, Werkzeuge zum "befreien und bergen" des Fahrzeuges, z.B. Abschleppseil, Sandbleche
rest camp = englisch, Rastlager, in den südafrikanischen Nationalparks Anlagen mit Zeltplatz, Selbstversorger Unterkünften, oft mit Schwimmbad, Laden und Tankstelle
robot = englisch, Vehrkehrsampel
rooibos = afrikaans, Rotbusch, südafrikanische Pflanzenart aus der man ein beliebtes Aufgussgetränk ohne Koffein herstellt
self-catering = englisch, Selbstversorger Unterkunft mit Kochgelegenheit, Kühlschrank und Utensilien
sanparks = South African Nationalparks, Nationalparkbehörde www.sanparks.org
swipe = englisch, in Botswana verbreiteter Ausdruck bedeutet Bezahlung mit Kreditkarte "cash or swipe" = bar oder Kredit/Debit-karte
safari = swahili, meint, seit es die Europäer in Afrika gibt, die Reise in Nationalparks oder anderen besonderen (tierreichen) Gegenden - (ursprünglich vom arabischen safr = reisen)
sarmie = afrikaans, Sandwich
staff only!= englisch, nur für Mitarbeiter!
sundowner= englisch, das Getränk zum sunset (Sonnenuntergang)
tented camp = Unterkunft mit einzelnen stationären oder (saisonal stationären) Zelten, oft auf Holzplattform und inklusive Nasszelle.
tour operator = englisch, Reiseveranstalter
T4A = Landkarten und GPS-Karten www.tracks4africa.ch oder www.tracks4africa.co.za
view point= englisch, Aussichtspunkt
Gruss Leona
zuletzt bearbeitet 10. Okt. 2014
7'296 Beiträge · seit 200602. Okt. 2014 · #2
... ich ergänze mal um "sundowner", "game drive" und "safari". Safari wird ja meist für Tierbesichtigungstouren in Nationalparks verwendet, aber ursprünglich ist es ein Wort auf Kiswahili und bedeutet schlicht "Reise".

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
1'162 Beiträge · seit 201202. Okt. 2014 · #3
Hallo,

sehr nützlich und sicherlich hilfreich, aber rooibos wird wahrscheinlich mit Koffein (nicht Kaffein) übersetzt. Habe ich jetzt völlig ins Klo gegriffen? -- Keine Ahnung ob es Kaffein tatsächlich gibt.

Beste Grüße
Michael
7x Namibia, 2x S-Afrika, ca. 45x Atlantische Inseln (Kapverden > 25x, Kanaren, Madeira, Azoren); 7x W-Afrika (Senegal, Guinea Bissau, Gambia, Sierra Leone), Marokko, Tunesien, Jemen, Madagaskar, USA, Kanada, Costa Rica, ziemlich viel ME & SE rauf und runter und kreuz und quer
zuletzt bearbeitet 02. Okt. 2014
7'296 Beiträge · seit 200602. Okt. 2014 · #4
... Rooibos wird mit Rotbusch übersetzt.
Das Getränk enthält kein Koffein. Das war in der Tat ein Schreibfehler.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Themenstarter2'779 Beiträge · seit 200702. Okt. 2014 · #5
hallo Michael
manchmal schlüpfen mir Fehler durch, denn ich spreche spanisch, Koffein ist bei uns cafeina und der Rooibos hat davon wie Wolfang berichtigte nichts.
viele Grüsse
leona
Gruss Leona
1'162 Beiträge · seit 201202. Okt. 2014 · #6
Hallo Leona,

danke für Deine Rückmeldung. Mir ging es nur um Klarheit; hatte mir schon gedacht, dass es ein Schreibfehler war, aber, wer weiß es wirklich?

Beste Grüße
Michael
7x Namibia, 2x S-Afrika, ca. 45x Atlantische Inseln (Kapverden > 25x, Kanaren, Madeira, Azoren); 7x W-Afrika (Senegal, Guinea Bissau, Gambia, Sierra Leone), Marokko, Tunesien, Jemen, Madagaskar, USA, Kanada, Costa Rica, ziemlich viel ME & SE rauf und runter und kreuz und quer
7'296 Beiträge · seit 200602. Okt. 2014 · #7
Hallo Leona,
La Leona schrieb:
Korrekturen und Ergänzungen sind sehr willkommen:
als Vorschlag von meiner Seite noch, weitere Begriffe in den Ursprungsbeitrag aufzunehmen. Dann muss man sich später nicht durch zehn Seiten lesen, sondern findet Alles auf einen Blick.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
4'129 Beiträge · seit 200802. Okt. 2014 · #8
Das ist eine schöne Idee, BikeAfrika,

dazu wäre es ein sinnvoller Beitrag, Wörter, wie sundowner, safari usw.
nicht einfach nur vorzuschlagen, sondern auch einen Anteil der Arbeit zu übernehmen, so dass La Leona diese zum Einfügen nur kopieren braucht und nicht auch noch zusätzlich die Arbeit des Formulierens "geschenkt" bekommt 😗

Das könnte dann so aussehen:

Sundowner = das Getränk zum sunset (Sonnenuntergang)

Safari = meint, seit es die Europäer in Afrika gibt, die Reise in Nationalparks oder anderen besonderen (tierreichen) Gegenden - (ursprünglich vom arabischen safr = reisen)

Staff Only! = nur für Mitarbeiter!


Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 02. Okt. 2014
Themenstarter2'779 Beiträge · seit 200702. Okt. 2014 · #9
aktualisiert:
A-frame = A-förmiges Schattendach, meistens aus Holz oder anderen Naturmaterialien

ablution block = Nasszelle, kann komplett ausgerüstet sein mit Toiletten, Duschen und Spüle oder nur Toilette sein. private ablution bedeutet auf Campingplätzen dass jeder Stellplatz ein eigenes Waschhäuschen hat.

ammo-box = Munitionskiste. Schwarze, solide, stapelbare Kunststoffbehälter mit Deckel, besonders praktisch in einem drawer-system.

braai = Grillen und neben dem eigentlichen Bratvorgang wird auch das gesellschaftliche Ereignis als Braai bezeichnet.

bakkie = ist ein Pkw oder Geländewagen mit ebener, offener Ladefläche, ein pickup wie z.B. Toyota Hilux

camp attendant = Aufseher, Abwart

donkey = Wasserheizer wird mit Holz eingeheizt

drawer-system = Schubladensystem. Ausziehbare Ladefläche, oft mit Zwischenboden im Heckbereich des Fahrzeugs

gravel road = Schotterpiste

hi-lift jack = Wagenheber

indemnity form = Schadenfreispruchformular

long-drop = Plumpsklo ohne Wasser

loop = engl. Schleife oder Schlaufe

pan = Pfanne, Senke, in der Wüste meist mit salzigem, lehmigen Untergrund

recovery-equipment = Bergehilfe, Werkzeuge zum "befreien und bergen" des Fahrzeuges, z.B. Abschleppseil, Sandbleche

rest camp = Rastlager, in den südafrikanischen Nationalparks Anlagen mit Zeltplatz, Selbstversorger Unterkünften, oft mit Schwimmbad, Laden und Tankstelle

rooibos = Rotbusch, südafrikanische Pflanzenart aus der man ein beliebtes Aufgussgetränk ohne Koffein herstellt

self-catering = Selbstversorger Unterkunft mit Kochgelegenheit, Kühlschrank und Utensilien

sanparks = South African Nationalparks, Nationalparkbehörde www.sanparks.org

swipe = in Botswana verbreiteter Ausdruck bedeutet Bezahlung mit Kreditkarte "cash or swipe" = bar oder Kredit/Debit-karte

Sundowner = das Getränk zum sunset (Sonnenuntergang)

Safari = meint, seit es die Europäer in Afrika gibt, die Reise in Nationalparks oder anderen besonderen (tierreichen) Gegenden - (ursprünglich vom arabischen safr = reisen)

Staff Only! = nur für Mitarbeiter!

T4A = Landkarten und GPS-Karten www.tracks4africa.ch oder www.tracks4africa.co.za
Gruss Leona
3'700 Beiträge · seit 200902. Okt. 2014 · #10
Liebe Leona,

das ist ja wirklich eine geniale und hilfreiche Idee. Werde dieses Glossar zukünftig für die Daheimgebliebenen in meine Berichte einbauen.

Hier auf die Schnelle mein Beitrag ggfs mit der Bitte um Korrektur:

black cotton soil = schwarze (Moor-)Erde, die sich bei Regen in einen Morast verwandeln kann. Erhöhte Unfall- und Festfahrgefahr.
bean bag = Bohnensack als stabilisierende Unterlage für Fotoobjektive
boda boda = Motorrad- oder Fahrradtaxis (Swahili)
dala dala = Überland-Minibusse (Swahili)
duka = Laden (Swahili)
hatch roof = großes Hubdach, vor allem bei Safarifahrzeugen verbreitet, gewährt eine 360° Rundumsicht aus erhöhter Position
pop-up roof = großes Hubdach, vor allem bei Safarifahrzeugen verbreitet, gewährt eine 360° Rundumsicht aus erhöhter Position
permit = Eintrittsgeld oder Eintrittsgebühren
makuti = Grasdach, aus Palmblättern gefertigt (Swahili)
murram road = unbefestigte Erdpiste
tour operator = Reiseveranstalter

Herzliche Grüße und Dank
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit www.butterblume-in-afrika.de
zuletzt bearbeitet 02. Okt. 2014
1'366 Beiträge · seit 201102. Okt. 2014 · #11
Hallo Leona,

ich habe da auch noch was:

NCA = Ngorongoro Conservation Area. Schutzgebiet im nördlichen Tansania das vom Kraterhochland bis zur Serengeti verläuft. Die Größe des Schutzgebietes beträgt ca 8200km2

LG

Thorsten
Gruß Thorsten :) Thorsten Hanewald Photography Auf den Spuren der Gnus - Tansanias Norden Zu Besuch im Angama Mara Camp (Mara Triangle) Masai Mara intensiv " Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
94 Beiträge · seit 200902. Okt. 2014 · #12
Hallo,
Eine wirklich gute Idee 🙂
Ich hoffe, ich habe es jetzt nicht überlesen, game drive ist noch nicht erklärt worden, oder? Ich würde das vielleicht mit Wildbeobachtungsfahrt über Gästefarmen oder durch Wildparks übersetzen 😐
Als Zusatz zum Bakkie noch canopy, auf "deutsch" hardtop, fester stabiler Aufbau für die Ladefläche
Themenstarter2'779 Beiträge · seit 200703. Okt. 2014 · #13
aktualisiert:
A-frame = A-förmiges Schattendach, meistens aus Holz oder anderen Naturmaterialien

ablution block = Nasszelle, kann komplett ausgerüstet sein mit Toiletten, Duschen und Spüle oder nur Toilette sein. private ablution bedeutet auf Campingplätzen dass jeder Stellplatz ein eigenes Waschhäuschen hat.

ammo-box = Munitionskiste. Schwarze, solide, stapelbare Kunststoffbehälter mit Deckel, besonders praktisch in einem drawer-system.

braai = Grillen und neben dem eigentlichen Bratvorgang wird auch das gesellschaftliche Ereignis als Braai bezeichnet.

bakkie = ist ein Pkw oder Geländewagen mit ebener, offener Ladefläche, ein pickup wie z.B. Toyota Hilux

black cotton soil = schwarze (Moor-)Erde, die sich bei Regen in einen Morast verwandeln kann. Erhöhte Unfall- und Festfahrgefahr.

bean bag = Bohnensack als stabilisierende Unterlage für Fotoobjektive

boda boda = Motorrad- oder Fahrradtaxis (Swahili)

canopy = hardtop = fester stabiler Aufbau für die Ladefläche

camp attendant = Aufseher, Abwart

dala dala = Überland-Minibusse (Swahili)

duka = Laden (Swahili)

donkey = Wasserheizer wird mit Holz eingeheizt

drawer-system = Schubladensystem. Ausziehbare Ladefläche, oft mit Zwischenboden im Heckbereich des Fahrzeugs

DWNP = Department of Wildlife and Nationalparks = botswanische Nationalparkbehörde

game drive = Wildbeobachtungsfahrt

gravel road = Schotterpiste

hatch roof = großes Hubdach, vor allem bei Safarifahrzeugen verbreitet, gewährt eine 360° Rundumsicht aus erhöhter Position

hi-lift jack = Wagenheber

indemnity form = Schadenfreispruchformular

long-drop = Plumpsklo ohne Wasser

loop = engl. Schleife oder Schlaufe

makuti = makuti roof = Grasdach, aus Palmblättern gefertigt (Swahili)

murram road = unbefestigte Erdpiste

NCA = Ngorongoro Conservation Area. Schutzgebiet im nördlichen Tansania das vom Kraterhochland bis zur Serengeti verläuft.

pan = Pfanne, Senke, in der Wüste meist mit salzigem, lehmigen Untergrund

pop-up roof = großes Hubdach, vor allem bei Safarifahrzeugen verbreitet, gewährt eine 360° Rundumsicht aus erhöhter Position

permit = auch entry permit = Eintrittsbewilligung und/oder Eintrittsgebühren

recovery-equipment = Bergehilfe, Werkzeuge zum "befreien und bergen" des Fahrzeuges, z.B. Abschleppseil, Sandbleche

rest camp = Rastlager, in den südafrikanischen Nationalparks Anlagen mit Zeltplatz, Selbstversorger Unterkünften, oft mit Schwimmbad, Laden und Tankstelle

rooibos = Rotbusch, südafrikanische Pflanzenart aus der man ein beliebtes Aufgussgetränk ohne Koffein herstellt

self-catering = Selbstversorger Unterkunft mit Kochgelegenheit, Kühlschrank und Utensilien

sanparks = South African Nationalparks, Nationalparkbehörde www.sanparks.org

swipe = in Botswana verbreiteter Ausdruck bedeutet Bezahlung mit Kreditkarte "cash or swipe" = bar oder Kredit/Debit-karte

Sundowner = das Getränk zum sunset (Sonnenuntergang)

Safari = meint, seit es die Europäer in Afrika gibt, die Reise in Nationalparks oder anderen besonderen (tierreichen) Gegenden - (ursprünglich vom arabischen safr = reisen)

Staff Only! = nur für Mitarbeiter!

Tour Operator = Reiseveranstalter

T4A = Landkarten und GPS-Karten www.tracks4africa.ch oder www.tracks4africa.co.za

view point = Aussichtspunkt
Gruss Leona
zuletzt bearbeitet 03. Okt. 2014
Themenstarter2'779 Beiträge · seit 200703. Okt. 2014 · #14
hallo
es freut mich dass die Idee auf Echo gestossen ist. Lilytrotter drückt mit ihrem unverwechselbaren Humor perfekt aus wie ich mir die Vorgehensweise auch vorgestellt habe. Danke für die Blumen, Butterblume!

und danke an Erdmanneki, TH Biker, Bike Africa, butterblume und lilytrotter für die Ergänzungen.

viele Grüsse leona
Gruss Leona
7'296 Beiträge · seit 200603. Okt. 2014 · #15
Moin Leona,

ich möchte nur kurz anmerken, dass boda boda und dala dala (in diversen Schreibweisen) ursprünglich keine Begriffe aus dem Kiswahili sind, sondern sich einfach in einigen Regionen Ostafrikas eingebürgert haben.
Ursprünglich wurde statt dala dala das Wort "Matatu" verwendet (und wird es in den größten Teilen des Kiswahili-Sprachraumes auch noch. Das könntest Du ergänzend noch in Klammern hinter dala dala setzen.

Dass Matatu so ähnlich klingt wie Matata (Probleme), scheint ein lustiger Zufall. Wer schon öfter mal Matatu gefahren ist, kann die Begriffe aber kaum noch auseinander halten. Eins gehört zum anderen.
Das klingt wohl nicht zufällig so ähnlich. 😉

Noch ein Begriff, den man in Ostafrika häufig hört:
Hakuna Matata (Kiswahili) = kein(e) Problem(e). Wenn man das hört, hat man vermutlich bereits eines.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
33,1k Beiträge · seit 200603. Okt. 2014 · #16
OFF TOPIC
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Moin zusammen,
dass boda boda und dala dala (in diversen Schreibweisen) ursprünglich keine Begriffe aus dem Kiswahili sind, sondern sich einfach in einigen Regionen Ostafrikas eingebürgert haben.
so ist es! Kommt eigentlich aus dem westafrikanischen Raum. In Sierra Leone heißt es z.B. "Poda Poda", was auf Temne "Schnell schnell" bedeutet.

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
3'080 Beiträge · seit 200903. Okt. 2014 · #17
Moin Leona,

dann will ich mal was aus Südafrika beisteuern....

Bakkie = Pick-up

Garage = Tankstelle

Padkos = Wegzehrung, eigentlich leichte Speisen für unterwegs

Robot = nicht der Termniator sonder einfach eine Vehrkehrsampel

Sarmie = Sandwich

Mal sehen was mir noch einfällt wenn ich länger drüber nachdenke....

lg sasowewi
1'182 Beiträge · seit 200603. Okt. 2014 · #18
Hallo zusammen,

ich finde die Idee mit dem GLOSSAR, die ursprünglich von La Leona gekommen ist und inzwischen von vielen ergänzt worden ist, einfach grandios. Wieso ist das eigentlich früher noch keinem eingefallen? Ich fände es gut, wenn es technisch so eingerichtet werden könnte, dass man leicht direkt darauf zugreifen kann, ohne die Suchfunktion zu bemühen.

Danke La Leona und den anderen Beitragenden.

Gruß,
Bernd
0
6'369 Beiträge · seit 201103. Okt. 2014 · #19
Hoi zämä

Danke, Leona, für dieses Glossar.
Chrigu kann dies ja wie meine Reiseberichtzusammenstellungen oben fix anheften, dann wäre es aber von Vorteil wenn nur der erste Beitrag erneuert wird und nicht wie schon passiert eine neue Liste in einem weiteren Beitrag geschrieben wird.
Chrigu müsste nur ange-PM't werden, dann macht er das sicher.

Aus Ostafrika kann man sicher noch folgendes beisteuern:

Pole-pole = Langsam, sinngemäss etwa 'gaaaaanz gemütlich, eins nach dem Andern, immer schön langsam'
Pole = Entschuldigung, wörtlich eigentlich 'Traurig'
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
1'366 Beiträge · seit 201103. Okt. 2014 · #20
Noch eins

Fundi = Automechaniker (oder wer sich dafür auch hält 😗 ) in Ostafrika
Gruß Thorsten :) Thorsten Hanewald Photography Auf den Spuren der Gnus - Tansanias Norden Zu Besuch im Angama Mara Camp (Mara Triangle) Masai Mara intensiv " Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway