niralukThemenstarter159 Beiträge · seit 200722. Nov. 2007 · #1Hallo zusammen
Jetzt möchte ich es aber doch ein bisschen genauer wissen.
Wie groß ist die Chance in Namibia auf eine giftige Schlange zu treffen? oder gar von ihr gebissen zu werden?
Als wir anfingen die Reise zu planen hörte sich das im Forum und in den Reiseberichten noch so an, als ob man wirklich Glück (oder Pech) haben müßte eine Schlange zu Gesicht zu bekommen.
Mittlerweile gibt es vermehrt Fotos von Schlangen und in den Reiseberichten habe ich gar von Schlangen gelesen die ein fahrendes Auto anspringen oder Puffottern auf die man fast getreten wäre.
Ich war noch nie in Afrika und kann es überhaupt nicht einschätzen.
Das ich nicht in Disney Land Urlaub machen möchte und gewisse Vorsichtsmassnahmen wie hohe Schuhe, nicht in Höhlen fassen etc. beachten muß ist mir schon klar doch wie groß ist das Risiko wirklich?
Wurde denn schon einmal jemand von Euch von einem giftigen Tier erwischt?
Ich freue mich so sehr auf Namibia doch leider wird die züngelnde Schlange im Hintergrund immer mächtiger und etwas Panik macht sich breit.
Es grüßt Euch
Karin
THThomasN359 Beiträge · seit 200622. Nov. 2007 · #2Hallo Karin, ich kann Dich beruhigen, da wir auf unseren ersten Reisen die gleichen Bedenken und Überlegungen hatten. Aber es ist sehr unwahrscheinlich das Du als Normal-Tourist, der sich nicht gezielt auf die Suche nach Schlangen begibt, eine sehen oder finden wirst. Das gleiche gilt auch für Skorpione. Wenn Du allerdings jeden Stein und jede Höhle untersuchst, dann wirst Du auch etwas finden.
Gruss Thomas
Sanne2'462 Beiträge · seit 200622. Nov. 2007 · #3Hallo Karin,
ich glaube nicht, dass jemand von uns Dir genau beantworten kann, wie hoch das Risiko ist, einer Schlange über den Weg zu laufen. Wir haben in zwei Urlauben zwei Schlangen gesehen. Eine Stein-Python in der Nähe von Kamanjab am frühen Morgen, das war toll, da wir aufgrund ihrer Starre viel Zeit hatten, sie genau anzuschauen.
Dieses Jahr haben wir dann eine Schlange gesehen, die laut Guide sehr aggressiv, aber nicht giftig war. Den Nahmen habe ich leider vergessen - sie soll aber entfernt einer Mamba ähnlich sein. Zumindest hinsichtlich des Aggressionspotentials.
Wir haben uns in unserem Urlaub keine besonderen Sorgen gemacht, da wir uns für "Normal-Touris" halten. Die meiste Zeit sitzt man im Auto, wir wandern auch nicht stundenlang durchs hohe Gras, wälzen keine Steine um usw. Daher haben wir ganz subjektiv unser Risiko für niedrig gehalten.
Aber die FoMis, die recht oft in Namibia waren/ sind, können vielleicht zu Deiner Beruhigung (hoffentlich :-)) ihre Erfahrungen weitergeben.
Herzliche Grüße
Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
niralukThemenstarter159 Beiträge · seit 200722. Nov. 2007 · #4Hallo Thomas
Das hört sich doch schon ganz gut an. Danke
Karin
niralukThemenstarter159 Beiträge · seit 200722. Nov. 2007 · #5Hallo Sanne
Danke für deine Antwort.
Steine umdrehen und dergleichen haben wir nicht auf dem Programm.
Aber ein bisschen durch die Gegend laufen wollten wir eigentlich schon.
Vielleicht löst sich meine Schlangenangst in den ersten Tagen in Namibia auch etwas auf.
Der Reiz nach Namibia zu reisen ist bis jetzt jedenfalls noch größer wie die Furcht vor giftigem Getier.
Doch mit jeder Schlange und jedem Bericht über Schlangen im Forum kriecht die Panik in mir hoch.
Ein paar Ermutigungen und beruhigende Worte von erfahrenen Afrika Reisenden tun da schon gut.
Gruß
Karin
niralukThemenstarter159 Beiträge · seit 200722. Nov. 2007 · #6Hallo Sanne
Danke für deine Antwort.
Steine umdrehen und dergleichen haben wir nicht auf dem Programm.
Aber ein bisschen durch die Gegend laufen wollten wir eigentlich schon.
Vielleicht löst sich meine Schlangenangst in den ersten Tagen in Namibia auch etwas auf.
Der Reiz nach Namibia zu reisen ist bis jetzt jedenfalls noch größer wie die Furcht vor giftigem Getier.
Doch mit jeder Schlange und jedem Bericht über Schlangen im Forum kriecht die Panik in mir hoch.
Ein paar Ermutigungen und beruhigende Worte von erfahrenen Afrika Reisenden tun da schon gut.
Gruß
Karin
holger982 Beiträge · seit 200622. Nov. 2007 · #7Ich war jetzt drei Mal im südl. Afrika und habe keine einzige Schlange gesehen.
Normalerweise passiert das auch recht selten, denn die meisten Schlangen spüren die Vibration, die man beim Laufen erzeugt und verkriechen sich lange, bevor du sie sehen kannst. Einzige Ausnahme ist die Puffotter, die sehr träge reagiert.
Ich bin sicher, dass sich deine Angst vor Schlangen sehr schnell relativieren wird, wenn du erst einmal dort bist.
Solange du nicht in irgendwelche Astlöcher greifst und deine Schuhe vor dem Anziehen einmal ausschüttelst (wegen möglicher Skorpione), bist du weitestgehend sicher. Es ist wie immer im Leben: passieren kann immer etwas. Oder bleibst du zuhause, nur weil du von einem Auto überfahren werden könntest? Also keine Angst!
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Monokelkobra260 Beiträge · seit 200722. Nov. 2007 · #8Zitat ''Eine Stein-Python in der Nähe von Kamanjab am frühen Morgen, das war toll, da wir aufgrund ihrer Starre viel Zeit hatten, sie genau anzuschauen.''
Diese von dir genannte Steinpython 😘 nennt sich eigentlich Felsenpython (Python sebae) und ist die grösste Riesenschlange Namibias - gerne auch mal bis zu 5 Meter lang, oder mehr
@Niraluk
Ich war 3 Wochen in Namibia unterwegs, auch viel offroad und musste schon aktiv suchen um was zu finden. Am ehesten trifft man auf Pasammophis spec. und Vipern, Kobras und Schwarze Mambas sind eher sehr sehr scheu und dämmerungsaktiv bzw. schlichtweg nur Nachts unterwegs.
Die Chance auf was zu treffen, vorallem dort wo viele Touristen sind, ist fast gleich null....und sonst eher grosses ''Glück'' 😎
Die einzige Giftschlange auf die man speziell in Geröllwüsten und der Steppe achten sollte, und einem wirklich gefährlich werden kann, ist die Puffotter (Bitis arietans)....alle anderen kriegst du wohl eher kaum zu Gesicht. Nur die Puffotter ist so träge, dass sie eher liegen bleibt als zu fliehen versucht.
Gruss
Marco
Ich bin ein Wildlife-Fotograf & Photo-Coach aus der ländlichen Ostschweiz im Dreiländereck CH/AT/DE.
Mein Fokus liegt auf Wildtieren aus Afrika & dem südwesten der USA, mit dem Spezialgebiet Schlangen bzw. Reptilien
oribi818 Beiträge · seit 200722. Nov. 2007 · #9Ich bin wirklich kein Schlangenfreund, aber so viele Schlangen wie ich in Deutschland gesehen habe, habe ich in Afrika noch nie gesehen.
Und wenn, dann ist es so beeindruckend (auch für mich), wie wenn man einen Löwen sieht. Man muss also schon fast danach suchen.
Zwar sind in Afrika auch giftige Exemplare unter den Schlangen (anders als in Deutschland), aber aus der Erfahrung heraus gibt es nur 3, denen Du wirklich begegnen könntest.
Puffotter (gefährlich, weil sie eine der wenigen Schlangen ist, die nicht flüchtet, sondern steif liegen bleibt und man drauftreten könnte - häufigster Schlangenunfall in Afrika!)
Skorpionbiss (sehr schmerzhaft aber bei Erwachsenen fast nie tötlich, besonders in windigen Nächten und zu Dämmerungszeiten unterwegs)
Kapkobra (wirklich gefährlich, aber eigentlich nur in NPs anzutreffen.
Grüne/ Schwarze Mamba und Boomslang zählen eigentlich schon nicht mehr dazu.
Lies mal hier:
http://www.namibia-forum.ch/index.php?option=com_fireboard&Itemid=80&func=view&catid=12&id=46143 GEGernot EickerGast22. Nov. 2007 · #10moin,
in all den Jahren habe ich nur sehr wenige Schlangen gesehen.
Herausragend war ein ca. 5m langer Python im Serondella-Bereich. Davon habe ich auch einige Dias gemacht,nachdem ich ihn wieder aus dem Busch gezogen habe.
Hin und wieder habe ich kleine Schlagen auf den Wegen aus dem fahrenden Auto gesehen. Was für welche....?
Ein Mitreisender turnte mal in einem Baum rum und hätte um 1 Haar eine grüne Baumschlange gepackt. Glücklicherweise hat er es noch vorher bemerkt.
Dann war ich im Shakawe Fishing Camp als abends Berry Price eine schwarze Mamba erschoss, die unter dem Kühlschrank in der Bar war.
Das waren alle Schlangen-Begegnungen in über 30 Jahren.
FFFrankie Frederiks134 Beiträge · seit 200722. Nov. 2007 · #11Wir sahen bei unserer NAM-Reise im August zwei Schlangen (eine ungiftige Sandsnake und eine giftige Horned Adder) im Gebiet des Sesriem Canyon und in der Wüste bei Swakopmund einen giftigen Skorpion.
Die Einheimischen waren sehr erstaunt, dass wir gleich zwei Schlangen sahen und meinten, dass Touristen nur selten Schlangen und Skorpione zu der Jahreszeit sehen würden. Einer meinte gar, dass er über zwei Monate keine Schlange oder Skorpion gesehen habe und schliesslich sei er täglich draussen... Ich war also ein "lucky guy"! 🤩
Die Anwesenheit einer Mamba soll man laut Einheimischen an den aufgeregten Vögelschwärmen erkennen, die der Mamba aus Angst um ihre Brut folgen.
Wenn du gerne mal eine Puffotter oder gar eine Schwarze Mamba sehen möchtest, empfehle ich dir den Snake Park in Swakopmund... "Mutige" können gar die Python des Hauses um den Hals hängen! Ein Erlebnis, dass zugleich ein wenig die Angst vor Schlangen nimmt! 🤪
Gruss
Frankie
Monokelkobra260 Beiträge · seit 200722. Nov. 2007 · #12Sorry muss dich dringendst und höflichst korrigieren !
Puffottern sind ausgewachsen zwischen 120-180cm lang, und besitzen Giftzähne welche bis über 4.0cm lang sind. Mit diesen beissen sie locker durch dass allermeiste Schuhwerk. Zudem ist es geradezu leichtsinnig zu behaupten sie können nur bis Knöchelhöhe beissen ! Kannst gerne mal zu mir nachhause kommen und wir testen dass an meinen 3 Puffottern aus, ich wette alles was ich habe dass die dich voll in die Wade oder sogar fast schon Richtung Knie beissen und auch erwischen werden - da kannst du einen drauf lassen 😐
@ Oribi
1. Skorpione beissen nicht, sie stechen 😎
2. Kapkobra nur in Nationalparks ? Wie kommst du auf sowas ??
Kapkobras findest du im südlichen Namibia bis runter nach Südafrika praktisch überall. Ich habe in der Nähe vom Fish River Canyon eine frische Hätung gefunden, ebenso in Windhoek und im Südosten an der Grenz zu Botswana.
3. Grüne Mambas hat's in Namibia nicht, nur die Schwarze Mamba.
that's it so far...😘
Gruss
Marco
Ich bin ein Wildlife-Fotograf & Photo-Coach aus der ländlichen Ostschweiz im Dreiländereck CH/AT/DE.
Mein Fokus liegt auf Wildtieren aus Afrika & dem südwesten der USA, mit dem Spezialgebiet Schlangen bzw. Reptilien
WolffRuediger1'125 Beiträge · seit 200622. Nov. 2007 · #13Hallo, Karin,
ich kann Dich nach zahllosen Afrikaaufenthalten auch beruhigen. Es kommt natürlich immer auch darauf an, zu welcher Jahreszeit Du fährst: Im dortigen Winter wirst Du dieses Getier kaum sehen. Ich habe bei 24 Aufenthalten einmal eine Kobra im Süden Namibias gesehen, eine in der Naukluft, eine überfahrene Puffotter bei Pofadder (fand ich witzig), zwei Pythons bei Serondela in Botswana und eine Hornviper kurz vor AiAis. Und das war's auch schon. Skorpione schon eher, aber die habe ich auch nur in Botswana und im Richtersveld gesehen. Wir saßen dort am Lagerfeuer und mussten mehrere Male die Füße hochheben, weil Skorpione es wagten, durch unser Wohnzimmer zu rasen. Kein Jägerlatein, es war so. Aber dorthin wirst Du ja nicht kommen.
Mit den üblichen Vorsichtsmaßnahmen ist man zu 99,9% sicher, glaub mir.
Genieße die Fahrt.
Wolff-Rüdiger
oribi818 Beiträge · seit 200722. Nov. 2007 · #14@ Monokelkobra:
zu 1.: wohl wahr 😉 (Wir haben in der Toskana dieses Jahr übrigens einen Skorpion über unserem Bett gehabt. Ich wusste gar nicht, dass es hier so etwas gibt. In Afrika sieht man sie kaum und hier krabbeln sie im Schlafzimmer rum.) tztztz 🙂
zu 2.: Kapkobras sind sehr terretorial und brauchen/ suchen Ruhe (verschwinden wirklich bei geringster Vibration) und meines Wissens auch großräumige unterirdische Verstecke. Wir haben bei der Besteigung des Tafelberges mal ein 1,5 m langes Exemplar "übern Weg laufen" sehen. Ich meine, ICH, der de schon vor einer Babyblindschleiche flüchten würde. *gg*
zu 3.: kann sein, nur in Tansania haben wir mal ne grüne Mamba gesehen.
Puffottern beißen wohl meist nicht richtig zu, sondern geben einen Warnbiss ab, bei dem sehr wenig Gift injiziert wird, der meist nicht lebensbedrohlich ist; man verzichtet dann sogar meist auf ein Antiserum.
FFFrankie Frederiks134 Beiträge · seit 200722. Nov. 2007 · #15@Monokelkobra
Oha... Ich erzähle hier nur die Tipps eines Nationalparkangestellten weiter! Hab's schon korigiert...
Das hätte dann grausam ins Auge - oder besser gesagt ins Bein - gehen können!
DADagut349 Beiträge · seit 200622. Nov. 2007 · #16
niralukThemenstarter159 Beiträge · seit 200722. Nov. 2007 · #17Hallo Ihr Lieben
Danke für das grandiose Echo und die vielen meist beruhigenden Antworten.
Eins weiß ich jetzt sicher: ich muß aufpassen wo ich hintrete( hoffentlich kann ich da die Landschaft noch genießen)- wegen der Puffotter und sollte ich von einer anderen Giftschlange gebissen werden ist dies sehr tragisch aber gleichfalls ein Glücksfall wie ein sechser im Lotto.
Eine Frage an dich Monokelkobra.
Da meine Treckingschuhe nur bis zu den Knöcheln reichen hatte ich mir schon überlegt ob ich noch höhere Schuhe kaufe. Nach deiner Aussage kommt diese träge Puffotter aber auch bis zum Knie.
Also kann ichs gleich bei den Turnschuhen belassen??
Die Angelstiefel meines Mannes möchte ich nicht mitnehmen.Und auch meine sexy Lederstiefel wären wohl in Namibia nicht angebracht.
Hilft wohl wirklich nur Augen auf und dem Getier aus dem Weg gehen. Oder hast du noch einen Tipp auf Lager?
Nützen Jeans?
Wir sind übrigens im Mai nächsten Jahres in Namibia unterwegs. Ist das Schlangenzeit??
Es grüßt euch
Karin
Monokelkobra260 Beiträge · seit 200722. Nov. 2007 · #18Hi
Natürlich hast du recht und theoretisch könntest du gleich Turnschuhe anziehen - stimmtB)
Aber es hat ja noch reichlich anderes Getier wie kleiner Giftschlangen (Zwergpuffotter oder die Gehörnte Puffotter) und die kommen tatsächlich ''nur'' bis zum Knöchel hoch, Skorpione teilweise ebenso.
Es lohnt sich gute Trekking oder Wanderschuhe anzuziehen, ich hatte letzteres an und hielt mich damit stundenlang in Schlangenterrain auf - und habe Stein um Stein umgedreht um was zu finden 🤩
Wichtig ist einfach dass du fest auftritts und nicht rennst, sondern bei normalem Tempo deinen Weg gehst. Achte ab und an etwas auf den Boden, und lausche den Geräuschen -selbst Zwergpuffottern machen wenn sie sauer sind sooo einen Lärm, den kannst du nicht überhören 😄
Ich denke aber dass du zu 99,9% auf keine Schlange treffen wirst - so geht's den meisten. Sogar ich habe nur relativ wenige gesehen in 3 Wochen, und habe aber tag täglich stundenlang aktiv nach ihnen gesucht.
Wenn du aber was findest, halte Abstand, und geniess den Moment - denn es ist fast sowas wie ein 6'er im Lotto und wird dir bestimmt positiv in Erinnerung bleiben.
Liebe Grüsse aus der Schweiz
Marco
Ich bin ein Wildlife-Fotograf & Photo-Coach aus der ländlichen Ostschweiz im Dreiländereck CH/AT/DE.
Mein Fokus liegt auf Wildtieren aus Afrika & dem südwesten der USA, mit dem Spezialgebiet Schlangen bzw. Reptilien
niralukThemenstarter159 Beiträge · seit 200723. Nov. 2007 · #19Hallo Marco
Vielen Dank für deine Tipps.
Da werde ich auf jeden Fall bei meinen alten bequemen Trekkingschuhen bleiben.
Du hast aber ein wirklich seltenes Hobby. Was machst du denn mit den Schlangen falls du welche findest? Suchst du nur in Namibia?
Hat dich denn schon einmal eine gebissen?
Du schreibst du hast auch welche zuhause. Ist das nicht gruselig?
Gruß
Karin
DEderfreed726 Beiträge · seit 200623. Nov. 2007 · #20Habe es schon mehrmals hier geschrieben, da die Fragen nach Schlangen etc. immer wieder auftauchen.
In meinem Urlaub im Sept 06 habe ich insgesamt 7 Schlangen gesehen und 1 Skorpion. 3. Schlangen tot auf der Straße, 4 Schlangen lebende, davon aber nur eine zu Fuß. Alle Begegnungen waren vollkommen ungefährlich.
Diesen kleinen Freund haben wir im Camp Xaragu direkt neben unserem Auto gefunden:
[bild: 52551]
Diese Schlange ist die einzige die wir zu Fuß sehen konnten. War am Petrified Forrest und ist evtl. einen Sandrennnatter:
[bild: 52548]
Dann eine wahrscheinlich tote oder zumindest schwer verletzte Tigerschlange in der Nähe der Ugab Terrassen:
[bild: 52545]
Eine wie wir glauben Sackspinne im Bungalow der Vingerklip Lodge:
[bild: 52539]
Eine weiter tote unbekannte Schlange auf der Straße bei Klein-Aus-Vista:
[bild: 52221]
Weiterhin gab es noch eine Sichtung einer Schlange (evtl. Kobra) in der Etosha, eine tote und eine lebende Schlange im Naukluft Gebiet und das interessanteste Erlebnis eine schwarze Mamba zwischen Spitzkoppe und Brandberg. Von diesen Schlangen konnten wir leider keine Fotos machen weil sie so schnell verschwunden waren, bzw. weil mein Schatz bei der Mamba schneller auf dem Gaspedal war als ich den Auslöser betätigen konnteB)
Nun denn, zwei Stunden später war das alles vergessen als wir die schöne Landschaft und Wanderung im Brandberg gemacht haben. Claudi konnte es kaum glauben, dass sie trotz diese Erlebnisses so einfach die Tour gemacht hat. Aber das Land fasziniert und die Tiere gehören einfach dazu.
Freut Euch wenn Ihr wie wir so viel Glück habt, denn wie ich später gehört habe ist die Sichtung so vieler Schlangen wirklich eine Ausnahme!
Gruß,
Carsten