Naja so ein speziell seltenes Hobby ist das nicht, es gibt viele Schlangenhalter. Jedoch nur wenige die sich ausschliesslich oder überhaupt mit Giftschlangen abgeben - ich gehöre zu denen die nur Giftschlangen pflegen.
Ich habe nur Fotos gemacht von den Schlangen die ich in Namibia gefunden habe, leider, hätte sie gerne alle mit genommen - aber der Export von lebenden Tieren ist illegal. Töten darf ich sie vor Ort aber alle wenn ich sie erwische, sprich sie sind nicht geschützt - absolut bescheuertes Gesetzt, aber ist nun mal so.
Ja bisher nur in der Schweiz, und in Namibia - mein ''Fach- oder Interessensgebiet'' sind Vipern (Bitis spec.) aus Namibia und Südafrika.
Ja ich wurde schon mal gebissen, leider muss ich dass zu meiner Schande zugeben. Anno 2000 hat mich eine meiner Klapperschlangen voll in den Zeigefinger gebissen, und kräftig Gift injitziert - es sah schlimm aus, endete aber aufgrund der guten medizinischen Versorgung die ich vorbereitet habe, sehr glimpflich.
Nöö, es wäre eher gruselig für mich wenn ich plötzlich keine Schlangen mehr hätte wenn ich heim komme 🤩 Dass wär echt gruuuselig 😛
Nein Scherz beiseite, als Gast merkt man es bei mir nicht dass ich so ein ''verrücktes'' Hobby habe. Wohne in ner 6 1/2 Zimmer Wohnung, wovon eines komplett für die Schlangen reserviert ist - und dass ist auch fix verschlossen damit keiner einfach mal so rasch rein kann. Die anderen Räume sind wie überall, also wenn du's nicht weisst, würdest du nix ahnen😄
Gruss Marco
Ich bin ein Wildlife-Fotograf & Photo-Coach aus der ländlichen Ostschweiz im Dreiländereck CH/AT/DE.
Mein Fokus liegt auf Wildtieren aus Afrika & dem südwesten der USA, mit dem Spezialgebiet Schlangen bzw. Reptilien
niralukThemenstarter159 Beiträge · seit 200723. Nov. 2007 · #22
Hallo Marco
Wir haben vor vielen Jahren mal eine Klapperschlange am Grand Canyon gesehen. Die Leute standen sträflich nahe um das Tier zu betaunen. Mir hat ein Blick aus der Ferne gereicht und dann nichts wie weg. Dadurch, dass Schlangen keine Mimik haben und auch keine Ohren die sie anlegen wenn ihnen etwas nicht gefällt sondern einfach blitzschnell zubeißen sind sie mir so unheimlich.Das höchste der Gefühle ist sie durch eine Glasscheibe zu betrachten.
Was hältst du von diesen Kobras die fahrende Autos anspringen? Habe das schon zweimal in unterschiedlichen Reiseberichten gelesen.
In einer Nachbargemeinde wurde letzte Woche auf einem Kinderspielplatz eine meterlange tote Python gefunden. Sie hat anscheinend schon mächtig gerochen. Keiner weiß wo die wohl herkommt.
Hättest du an diesem Klapperschlangenbiss sterben können?
Grüßle
Karin
niralukThemenstarter159 Beiträge · seit 200723. Nov. 2007 · #23
Hallo Carsten
Da habt ihr ja wirklich einiges an Schlangen gesichtet.
Ob ich allerdings unmittelbar nach einer Schlangensichtung im gleichen Gebiet noch etwas rumlaufen würde glaube ich nicht. Dazu bin ich zu sehr "Schisser."
Ich hoffe, dass wenn ich erst mal in Namibia bin, die Schlangen von den tollen Eindrücken und Landschaften in den Hintergrund getrieben werden und auch dort bleiben.
Dass Schlangen zu Namibia gehören weiß ich. Nur die Tatsache, dass es auf einmal so viele Begegnungen mit Schlangen gibt( Fotos und Berichte) und ich davon ausging dass dies doch eher selten der Fall sei, hat mich beunruhigt.
Hallo, die wahrscheinlichkeit eine Schlange zu sehen ist sehr gering,dagegen eine tote Schlange schon eher;da die Teerpad oder auch Gravelpad die wärme speichert und die snakes fühlen sich dort abends wohl,werden dann aber oft plattgefahren. Ansonsten festen Schrittes durch den Bush wandern,die Schlangen flüchten meist vorher,ausser sie werden beim sonnen überrascht.😃 Fazit:Das Auto in Namibia tötet viel mehr Touristen als die Gattung gefährlicher Tiere Grüße jakkal
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DEderfreed726 Beiträge · seit 200623. Nov. 2007 · #25
Da das Zusammentreffen mit Schlangen immer ein besonderes Ereignis ist, wird es natürlich auch in den Reiseberichten - so wie in unserem;) - besonders erwähnt.
Ist ja klar, dass man die Welt wissen lassen möchte welche Abenteuer man erlebt hat.
Ich habe selten einen Bericht gelesen in dem extra darauf hingewiesen wird, dass keine Schlangen gesichtet wurden. So nach dem Motto: "Wir fuhren auf der Strecke zwischen Spitzkoppe und Brandberg wo wir keine Schlange sahen." Da hört sich doch: "Auf der Strecke zwischen Spitzkoppe und Brandberg kroch uns eine schwarze Mamba vors Auto" viel besser an. Das schreibt man dann natürlich auch, da es etwas absolut außergewöhnliches ist.
Für uns war es auf jeden Fall etwas besonderes und abenteuerliches - und wir, damit meine ich vor Allem Claudi - möchten diese Erlebnisse nicht missen.
Hallo Carsten, muß ich Dir zustimmen,unter diesem Aspekt sieht das nat.anders aus. Es würd ja auch keiner ne BildZeitung kaufen wenn.....B) So nun wart ich noch den Dezember ab,dann wird der Jahreswechsel über der Sahara richtung Nam gefeiert!;) Grüße jakkal
Ich halte nix von diesen Kobra oder Mamba springt Auto Stories, alles Schwachsinn von Leuten die sich wichtig machen wollen.
Beide Tiere sind viel zu empfindlich und sensibel als dass sie sowas machen würden, sie fliehen und wollen schlichtweg ihre Ruhe - nicht mehr und nicht weniger.
Ja, speziell bei Klapperschlangen ist die Abstand zum Tier enorm wichtig - sie beissen locker bis zu 3/4 ihrer Körperlänge (und mehr) zu !!
Ja, der Biss hätte mich theoretisch töten können, da ich aber gut vorbereitet war und Medis und alles innert kurzer Zeit besorgt waren, war es sehr unwahrscheinlich. Hatte mehr Angst davor ev. den gebissenen Finger oder gar die Hand zu verlieren......is aber auch net passiert. Lief alles sehr glimpflich ab...
Guck dir mal im kleinen Snakepark von Swakopmund die Schlangen durchs Glas an, du wirst erkennen dass sie zwar keine Mimik und Gestik haben, aber als Fachmann und Kenner verstehst du die Körperhaltung und die Bewegungen der Tiere zu deuten - in der Regel langt dass. Für einen Laien natürlich ist es unmöglich dies zu deuten. Dazu braucht man schon einige Jahre Erfahrung im direkten Umgang mit Schlangen.
Gruss Marco
Ich bin ein Wildlife-Fotograf & Photo-Coach aus der ländlichen Ostschweiz im Dreiländereck CH/AT/DE.
Mein Fokus liegt auf Wildtieren aus Afrika & dem südwesten der USA, mit dem Spezialgebiet Schlangen bzw. Reptilien
Zum Schlangen-Thema eine kleine Lesefrucht, die ich gerne hier weiterempfehle:
Herman Charles Bosman Brown Mamba In der Anniversary Edition Band MAFEKING ROAD S. 82
"God, that was terrible - and to think that it might have been me!"
You have to know where the places are you should be at! That\\\'s what Oom Schalk Lourens taught us ...
KAKanzler573 Beiträge · seit 200724. Nov. 2007 · #30
Ich war schon X-mal in Afrika und habe noch nie eine lebende Schlange gesehen. Freunde waren im vergangenen Jahr das erste Mal in Namibia und haben eine Puffotter und eine Speikobra gesehen, ohne danach gesucht zu haben. Ich persönlich halte eine gefährliche Begegnung mit einer Giftschlange für nicht sehr wahrscheinlich, von einer gebissen zu werden für noch unwahrscheinlicher. Man muss aber auch wissen: Wenn du von einer der hochgiftigen Schlangen gebissen wirst, bist du mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit tot.
Grüße, Kanzler
niralukThemenstarter159 Beiträge · seit 200724. Nov. 2007 · #31
Hallo
Danke für Eure Antworten.
Dann werde ich mich im Mai nächsten Jahres mal überraschen lassen. Wenn ich Namibia ohne Schlange erlebe wäre ich auch nicht traurig und mir würde bestimmt nix fehlen.
Ich gehe jetzt auch einfach mal davon aus, dass nicht ausgerechnet ich zu den wenigen Menschen gehöre die von einer Giftschlange gebissen werden.
Nächstes Jahr bin ich schlauer und werde euch berichten- sofern ich kann.
Die Furcht hat sich jedenfalls etwas gelegt.
Grüsse
Karin
P.S. Welches sind denn die absolut totbringenden Schlangen in Namibia??
Oshivambo1'159 Beiträge · seit 200724. Nov. 2007 · #32
Deine Ängste und Sorgen wegen der Schlangen kann ich sehr gut nachvollziehen. Ging es mir doch vor und am Anfang unserer ersten Reise ganz genauso.
Meine größte Sorge damals war, daß einer von uns gebissen werden könnte und wir nicht einmal wissen würden um welche Art es sich handelt. Nun dagegen, konnten wir etwas tun.:) Also besorgten wir uns ein Bestimmungsbuch und prägten uns die Merkmale der besonders giftigen Arten sowie 1.Hilfemaßnahmen nicht nur sehr genau ein, sondern packten es auch ins Reisegepäck. Ein Besuch im Swakopmunder Snake Park gehörte ebenfalls zu unserem "Unterrichtsprogramm". Nun war wenigstens diese Sorge schon wesentlich kleiner geworden und wir waren sehr zuversichtlich, im Falle eines Falles mit dem richtigen, lebensrettenden Serum behandelt zu werden.
Dennoch war besonders ich während der ersten Tage bei jedem Schritt im Gelände übervorsichtig, hab ständig nach rechts, links und vor mir ausgeschaut, ob da auch ja keine Schlange war. Irgendwie hatte ich die völlig falsche Vorstellung, dass Schlangen sehr häufig anzutreffen wären. Doch wir sollten bald erleben, dass dem überhaupt nicht so ist.
Um es kurz zu machen, während der 1. Reise, es war im November sahen wir eine Schlange die vom Straßenrand gerade noch rechtzeitig abseits in die Büsche flüchtete, als wir auf sie zufuhren. Während der 2. Reise, diesmal im Mai, sahen wir eine bereits angefahrene, schwer verletzte kleine Schlange in der Etosha. Keine einzige Schlange während der dritten Reise, ebenfalls im Monat Mai. Dieses Jahr waren wir im März unterwegs und sahen eine junge gehörnte Puffotter im Kgalagadi NP, die sich mitten auf der Straße sonnte. Da haben wir uns richtig gefreut, das schöne Tier zu sehen, zumal wir ja sicher im Auto saßen. Zu Fuß sind wir noch keiner einzigen Schlange begegnet.
Du musst Dir wirklich keine großen Sorgen wegen der Schlangen machen, wirst wie auch schon von anderen gesagt, im Mai vermutlich eh keiner begegnen. Einfach darauf achten, wohin Du trittst – besonders hinter Baumstämmen, großen Steinbrocken etc. und nicht in Erdlöcher oder Felsspalten fassen, gutes Schuhwerk beim Wandern und Umherspazieren, das reicht an Vorsichtsmaßnahmen schon aus.
Zu den „absolut tödlichen“ Schlangen wird Monokelkobra Dir sicher noch kompetente Auskunft geben können. So weit ich weiß, KANN die schwarze Mamba zwar bei einem einzigen Biß genügend Gift infizieren um einen Menschen innerhalb einiger Minuten töten zu können, sie tut das aber wohl nicht oder zumindest nicht immer, denn es gibt durchaus Berichte von Menschen die den Biß einer schwarzen Mamba überlebt haben, obwohl erst Stunden später ein Gegengift verabreicht werden konnte.
Naukluft1'910 Beiträge · seit 200624. Nov. 2007 · #34
Gruss, der K l a u s
Nicht behindert zu sein ist ein Geschenk, welches einem schnell genommen werden kann....... In einem Augenblick! ......
Wer einen Fehler macht und ihn nicht korrigiert, begeht schon den zweiten...
Naukluft1'910 Beiträge · seit 200624. Nov. 2007 · #35
Unter "Camping" Auf was sollte geachtet werden? Hinweise zur Vorsicht? sind in unseren FAQ ein paar Hinweise zu finden!
niraluk schrieb:
...
Dann werde ich mich im Mai nächsten Jahres mal überraschen lassen. Wenn ich Namibia ohne Schlange erlebe wäre ich auch nicht traurig und mir würde bestimmt nix fehlen...
Gruss, der K l a u s
Nicht behindert zu sein ist ein Geschenk, welches einem schnell genommen werden kann....... In einem Augenblick! ......
Wer einen Fehler macht und ihn nicht korrigiert, begeht schon den zweiten...
WEwelwitch189 Beiträge · seit 200724. Nov. 2007 · #36
Einer Schlange will ich auch nicht unbedingt begegnen.
Bisher hatte ich immer Glück 🙂
Viele kleine leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, werden das Angesicht der Erde veraendern.
www.namibiakids.com
Gebt Rassismus keine Chance!
Naja also absolut den Tod bringende Schlangen gibt es nicht, nirgends auf der Welt, sowas ist mehr Mythos als Realität.
Aber es gibt selbstverständlich Giftschlangen die theoretisch in der Lage sind einen Menschen, oder auch mehrere zu töten, immer jedoch über den Faktor Zeit. Beissen -> Umfallen -> Tot , sowas gibt es nicht !
Die gefährlichensten Arten, die auch in der Lage wären einen Menschen zu töten wären: Puffotter (Bitis arietans), Schwarze Mamba (Dendroaspis polylepis), Zebra-Speihkobra (Naja nigricollis nigricincta), ''Schwarze Speihkobra'' (Naja nigricollis woodi), Uräusschlange (Naja haje ssp.), Boomslang (Dispholydus typus, und die Kapkobra (Naja nivea).
Die sind die giftigsten und gefährlichsten Arten in Namibia.
Aber nochmals, dass du eine davon findest, ist nicht unbedingt zu erwarten - sondern wäre pures ''Glück''
Gruss aus der Schweiz Marco
Ich bin ein Wildlife-Fotograf & Photo-Coach aus der ländlichen Ostschweiz im Dreiländereck CH/AT/DE.
Mein Fokus liegt auf Wildtieren aus Afrika & dem südwesten der USA, mit dem Spezialgebiet Schlangen bzw. Reptilien
GFGforce435 Beiträge · seit 200725. Nov. 2007 · #38
Hallo Marco,
mann, ich muß ein Glückdpilz sein
- 4,5m schwarze Mamba vom Baum über dem Feuerplatz in Abu´s Camp geschossen
- einer Speicobra beim Wandern im Naukluft Park gegenüber gestanden
- in Hwange schaute eine Schlange in das Seitenfenster eines Pkw`s
- Puffotter wärmte sich frühmorgends auf der Straße von Maun nach Ghanzi
- mein Kater erledigte eine Schlange im Garten in Pionierspark
Dass ist tatsächlich immenses Glück, fast nicht zu glauben eigentlich. Wäre gerne in deiner Haut gesteckt in diesen Momenten 😛
Cheers Marco
Ich bin ein Wildlife-Fotograf & Photo-Coach aus der ländlichen Ostschweiz im Dreiländereck CH/AT/DE.
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GFGforce435 Beiträge · seit 200725. Nov. 2007 · #40
Hallo Marco,
- 4,5m schwarze Mamba vom Baum über dem Feuerplatz in Abu´s Camp geschossen --> die war auf Jagd nach Baumhörnchen und diese machten großen Krach!
- einer Speicobra beim Wandern im Naukluft Park gegenüber gestanden --> ich habe mich riesig erschreckt und bin (natürlich) weggesprungen!