THEMA: Mom&Daughter die 7. - Alte und neue Freundschaften
06 Sep 2022 17:22 #650789
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21.06. Ab nach Halali

Brrr - die Kaltfront haut heute richtig rein - sogar ich trage heute mal lange Hosen! Beim Frühstück die dritte und letzte Erklärung, dass wir das Frühstück mitnehmen und nicht hier essen, ergo auch nicht extra bezahlen müssen für Lunchpakete.

Auf dem Weg nach Okondeka zeigt das Thermometer im Auto tatsächlich -4 Grad an! Hier der Beweis.





Unverhofft läuft eine Hyäne vor uns über die Pad, ihr ist es wohl auch zu kalt.









Ebenso lässt sich bei Okondeka auch kein Löwe blicken, die werden sich irgendwo ein kuscheliges Plätzchen gesucht haben. Ein Stück fahren wir Richtung Adamax, drehen dann aber wieder um. Schließlich müssen wir weiter nach Halali.









"Entschädigt" werden wir allerdings bei Nebrowni, das immer mal für eine Überraschung gut ist. Von der Hauptstraße aus sehen wir lediglich 4 Autos. Wenn hier etwas Besonderes wäre, wäre hier normal die Hölle los. Dann sehen wir tatsächlich eine Löwin, die gerade trinkt!







Bereits nach wenigen Sekunden macht sie sich auf den Weg in die weite Savanne. Alle Huftiere rundherum beäugen sie sehr kritisch und die Gnus schnauben laut als Warnung für alle anderen. Der Löwin scheint das ziemlich schnuppe zu sein und sie zieht gemächlich davon.













Auf dem Weg nach Gemsbokvlakte stehen ein paar Autos, wo es sich immer lohnt, genau hinzuschauen. Und tatsächlich - wieder Löwen! Leider reicht es nur für Beweisfotos.





Der Weg über Gemsbokvlakte Richtung Ondongab verläuft bis auf ein paar Giraffen ruhig.







Homob lassen wir diesmal, wissend um die schlechte Pad dorthin, aus. Schön, wenn man sich immer einig ist! Dann folgt Petras Lieblingsstrecke parallel der Hauptstraße über Sueda, Salvadora und Charitshaub.















Wie beim letzten Mal frühstücken wir wieder bei Charitshaub, wo man einen wunderbaren Weitblick hat. Dort begegnen uns tatäschlich die beiden Herren vom Hinflug und wir tauschen uns angeregt aus. Auch sie hatten große Schwierigkeiten mit der Frontscheibe :D















Sobald man wieder auf der Hauptstraße ist, erreicht man sehr schnell schon Rietfontein. Hier ist gerade eine Elefantenherde im Anmarsch!







Wir positionieren uns am Wasserloch und die Herde trottet in einer Kolonne hinterinander her. Je näher sie dem Wasserloch kommen, desto schneller werden sie und die ganz Kleinen müssen am Schluss ordentlich Gas geben, um mitzuhalten. Es wird laut getrötet und die Zebras am Wasser nehmen lieber reisaus vor der offensichtlich sehr durstigen Herde.











Diese verschwindet allerdings so schnell wie sie gekommen ist wieder. Also fahren wir weiter Richtung Camp, wo wir bloß noch Hartebeester, einen Singhabicht und einen Sekretär entdecken.











Im Camp angekommen, kommt es uns trotz Mittagspausenzeit sehr leer vor. In der Rezeption werde ich leider eher unfreundlich empfangen, kann aber immerhin schon einchecken. Ein Besuch im Shop wird auch noch erledigt und schon finden wir uns in unserem Bush Chalet wieder, in dem irgendwie der Tisch vor den Sesseln fehlt. Nun ja, unsere Ankunft hat sich schnell herum gesprochen und schon erscheinen die ersten Schnorrer :D

















Wir richten uns in Ruhe ein und entspannen ein wenig.
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11 Sep 2022 09:57 #651007
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Hallo zusammen :)

@rik
Hab's korrigiert, danke für dein Lob und es freut mich sehr, dass die wundervolle Stimmung auch auf den Bildern rüber kommt!

@Sam
Wie schön, dass du auch dabei bist! Ja, ich hatte irgendwo gelesen, dass ihr im Etosha wart!
Haha, ja, manche Wörter schleichen sich da so ein und ich schreibe ja auch Frei Schnauze, außer wenn Petra mal wieder "Kubbs" statt Cubs sagt :D

@Ingrid
Ich freue mich sehr, dich auch wieder begeistern zu können :) schön, wenn man so tolle Erinnerungen durch bloß ein paar Worte hervorrufen kann! Das kennen wir gut :woohoo:
So viel sei verraten, wir hätten diesmal gerne mehr Zeit in und bei Halali verbracht!

Später geht es weiter, versprochen!

Liebe Grüße
Laura
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11 Sep 2022 18:41 #651025
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21.06. Fortsetzung

Dann geht es auch schon wieder los zur Sundowner Tour. Von Halali aus führt uns diese ausnahmslos immer nach Rietfontein. Hier war gerade eine große Elefantenherde am Wasserloch, die leider schon weiter zieht.







Wir nehmen die Detour, wo aber auch nichts hier Erwähnenswertes los ist.





Zurück bei Rietfontein zeigt sich uns ein Déja-vu - wieder ist eine Elefantenherde am Abwandern... :D





Immerhin hat sich auch eine kleine Herde Kudus hier versammelt und die nächste Elefantenherde ist bereits im Anmarsch. Komischerweise meiden sie aber das Wasserloch.















Auf dem Rückweg zum Camp treffen wir noch einige Hartebeester im schönsten Licht!







Kurz vor Torschließung sind wir wieder in unserem Chalet und stoßen auf einen weiteren tollen Tag an. Das Abendessen wird dank des fehlenden Tisches im Stehen verspeist. Draußen wollen wir uns ohne Feuer nicht hinsetzen wegen den Honigdachsen. (Wobei wir dieses Jahr keinen einzigen im Camp gesehen haben). Später machen wir uns tatsächlich beide auf den Weg zum Moringa Wasserloch. Petra hatte beim letzten Besuch hier darauf verzichtet, da sie zu müde war. Naja, ich gebe ihr diesmal eine halbe Stunde :D

Kaum sitzen wir auf den noch warmen Felsen, betreten auch schon Hyänen und NHer die Bühne, auf die wir uns mittlerweile an diesem Wasserloch zu 100% verlassen können. Seit 2015 gab es hier keinen Abend, wo einer von beiden nicht aufgetaucht ist. Eine halbe Stunde war jedoch sehr großzügig geschätzt, was Petra angeht. Bereits nach einer viertel Stunde hat sie keine Lust mehr und läuft zurück. Nicht schlimm, das Fahren hier ist einfach anstrengend und ich sitze auch sehr gerne alleine für mich hier.





















An diesem Abend bin ich tatsächlich schon ab 22 Uhr komplett alleine hier! Ein bisschen unheimlich ist es schon. Aber es überwiegt die Freude, in Ruhe die Tiere beobachten zu können! Lange beobachte ich eine junge SNH Kuh und einen älteren Bullen. Dieses Schauspiel ist sehr spannend zu beobachten, zumal es sogar fast zu einer Paarung kommt! Aber die junge Kuh wirkt noch sehr unsicher. Der Bulle allerdings verhält sich toll ihr gegenüber und bedrängt sie nicht. Als die beiden in den Büschen verschwinden und damit auch meine Chance schwindet, eine Paarung zu filmen, entschließe ich mich gegen 23 Uhr, zurück zum Chalet zu laufen. Ein Buschhase begleitet mich einen Teil des Weges und lockert ein wenig die unheimliche Stille.

Lekker Slaap!

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14 Sep 2022 16:43 #651226
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22.06. Rund um Halali

Ach, wie schön wäre es, könnte man zuhause genauso leicht in aller Herrgottsfrühe motiviert aufstehen, wenn der Wecker zur Arbeit klingelt. Bei meinem namibischen Wecker - in Form von Petra - ist allerdings die Schlummerfunktion defekt und man erwartet von mir, sofort hellwach zu sein. Aber bei all den tierischen Aussichten fällt einem das Wachwerden natürlich leichter als daheim.

Beim Frühstück fragen wir auch hier nach Lunchboxen und wie selbstverständlich bekommen wir diese in die Hand gedrückt und während wir packen, esse ich noch etwas frischen Obstsalat, den man sonst schlecht einpacken kann. Das ist der größte Pluspunkt bei Halali, hier gab es schon immer frisches Obst zum Frühstück.

Unser Weg führt uns pünktlich bei Toröffnung nach Goas, was uns bisher leider noch nie Glück gebracht hat. Aber irgendwann muss ja mal das erste Mal sein! Vorbei geht es an den beeindruckenden Helio Hills, auf denen die Bäume teilweise abgestorben sind und nur noch durch ihre Wurzeln gehalten werden.





Leider herrscht auch heute bei Goas wieder tote Hose. Was nicht heißen soll, dass es keine tolle Morgenstimmung wäre! Goas ist ein wunderschön gelegenes Wasserloch, welches auch für viele Vögel eine Anlaufstelle darstellt. Wir bleiben etwa eine halbe Stunde hier und beschließen dann, nach Rietfontein zu fahren. Das Praktische ist, man kann am Camp noch einmal für ein kleines Toilettenpäuschen halten.

Unterwegs sehen wir viele Zebras und Gnus.







Bei Rietfontein erkennen wir schon von Weitem ein paar Autos und Petra entdeckt freudig den Grund: Löwen :woohoo: Und diese haben sich auch noch im schönen Morgenlicht platziert!





Nach kurzer Zeit wird klar, dass die beiden Honeymooner sind! Im Viertelstunden Takt kann man beobachten, wie sie sich fleißig um den Fortbestand bemühen und dabei von anderen Tieren kritisch beäugt werden. Auch bei diesem Männchen sieht das Senderhalsband wieder recht neu aus.





















Auf der Detour begegnen uns wieder einige Trappen und wirklich viele Gnus - endlich wieder große Herden!



















Kurz nach Rietfontein bewundern wir die wohl größte Herde Gnus, die wir hier je gesehen haben! So groß, dass man dies gar nicht auf einem Bild festhalten kann. Also wird eher gefilmt als fotografiert. Ordentlich in einer Reihe queren sie zu Hunderten die Straße - bis irgendein Idiot daher kommt und das Ganze abrupt unterbricht, indem er sich durch drängelt.



Unser nächstes Ziel ist Nuamses, wo der kurze Weg von Hauptstraße zum Wasserloch schlimmer denn je zu fahren ist. Immerhin können wir zum ersten Mal sehen, dass Sekretäre ihren Horst auch in Bäumen haben. Auf dem Bild kann man ihn leider nur erahnen.



Am Wasserloch selbst ist einiges los! Als erstes begrüßt uns eine kleine Herde Kudus, eine Antilopenart, die ich besonders schön finde - wenn nicht sogar meine Lieblinge.









Diese süßen Ohren :kiss:





Eine Herde Zebras zieht leider schon weg, vielleicht ist ihnen die Impala-Brunft zu nervig. Diese ist in vollem Gange! Es wird geschnaubt und getrieben und die jüngeren Böcke fordern die Alteingesessenen ordentlich heraus.



















Plötzlich wird es auf einen Schlag tierarm ums Wasser und eine Hyäne betritt die Bühne. Wir hoffen auf ein Bad, aber nachdem sie ihren Durst gelöscht hat, verschwindet sie wieder in den Büschen.





Wir nehmen den direkten Weg südlich ins Camp zurück, dieser ist uns als gut befahrbar in Erinnerung geblieben. Auch wenn dies eine tolle Strecke ist, so muss man doch riesen Glück haben, in der verbuschten Gegend etwas zu entdecken. Leider kommt die Kamera bis zur Sundowner Tour nicht mehr zum Einsatz.

Im Camp wundern wir uns, warum der Weg zum Wasserloch gesperrt ist. Später erfahren wir, dass das Wasserloch für drei Tage gesperrt ist wegen Reinigungsarbeiten. Na, zum Glück hatte ich gestern einen schönen Abend dort!

Wir kommen auf die glorreiche Idee, man könnte doch ein paar Eier im Wasserkocher kochen für die nächsten Tage zum Frühstück. Gesagt - getan, schnell ein paar Eier im Shop gekauft und den Kocher angeschmissen. Hier zeigt sich, dass es schlauer ist, so etwas vorher nochmal zu googlen, denn den Wasserkocher volle pulle weiterkochen zu lassen war nicht die schlauste Idee... Eier sowas von kaputt - schlechtes Gewissen bei uns wegen der Verschwendung. Aber lachen mussten wir trotzdem :D

Am Nachmittag gelingen mir auf dem Weg nach Rietfontein endlich mal gute Aufnahmen einer Riesentrappe.





Bei Rietfontein weist uns ein sehr netter Herr auf die Löwen hin, die mittlerweile auf der anderen Seite des Wasserlochs herum liegen. Es dauert nicht lange, bis die Peep-Show wieder los geht.





Die Giraffe schaut gebannt zu.





Nach einer Runde Detour entwickelt sich eines langsam zum Running-Gag: Elefanten, die am Abwandern sind... Immerhin liegen die Löwen noch immer dort, aber die Zeit drängt langsam zum Aufbrechen.





Auf dem Rückweg zum Camp treffen wir tatsächlich noch auf eine Elefantenherde direkt neben der Straße. Petra hat all ihre Ängste verloren, denn früher hätten wir hier definitiv nicht angehalten.









Mit den letzten Sonnenstrahlen fahren wir ins Camp.



Da uns bzw. mir die Entscheidung abgenommen wurde ans Wasserloch zu gehen, bereiten wir in Ruhe das Essen zu und packen gemütlich zusammen für morgen früh, denn da geht es weiter nach Namutoni!

Lekker Slaap!
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22 Sep 2022 18:28 #651746
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Nach einer für mich untypisch langen Pause, geht es hier endlich wieder weiter - sorry!

23.06. "Ach, hier sind die ganzen Tiere!"

Heute müssen wir Halali nach zwei Nächten schon wieder verlassen. Rückblickend hätten wir diesmal lieber eine Nacht weniger in Okaukuejo verbracht und eine mehr in Halali. Auch wenn die Damen an der Rezeption trotz Bemühungen immer noch nicht freundlicher geworden sind, haben wir die Zeit hier sehr genossen.

Unser erstes Ziel ist heute Rietfontein, um noch einmal die Detour zu fahren, nachdem am Wasserloch selbst noch kein Betrieb herrscht. Hier finden sich einige der üblichen Verdächtigen im wunderschönen goldenen Morgenlicht zusammen. Langsam werden Springbockherden wirklich zu meinem favorisierten Fotomotiv. Die Farben ihres Fells stellen einen unheimlich schönen Kontrast zu Boden und Himmel dar.





























Wir drehen wieder um und fahren am Camp vorbei Richtung Goas. Dieser schöne Baum muss auch mal abgelichtet werden.



Bei Goas halten wir uns nicht allzu lange auf, da wir ja heute nach Namutoni fahren. Von Goas nach Springbokfontein fährt man durch sehr schöne und abwechslungsreiche Landschaft. Wir mögen diese Strecke sehr!











Zurück auf der Hauptstraße geht es auch schon rechts ab nach Batia, was immer einen Abstecher wert ist! Aber wir machen große Augen als wir plötzlich vor einer Wasserdurchfahrt stehen :blink:





Klar ist es hier etwas sumpfig, aber damit haben wir absolut nicht gerechnet. Auch neben der Pad ist es an einigen Stellen noch sehr feucht.





Das hohe Gras erschwert hier das Absuchen, also drehen wir nach einer kurzen Pause am Aussichtspunkt wieder um.





Petra sagte gestern noch freudig "oh, jetzt weiß ich wenigstens, wie man Löwen erkennt", als sie die beiden Honeymooner noch vor mir entdeckt hat. Pustekuchen liebe Mama. Gar nicht weit von der Straße liegt jetzt links von uns ein Löwenpärchen sowas von offensichtlich im Gras, dass ich Petra frage, wie teuer nochmal ihre neue Brille war :D da sie die beiden auf dem Hinweg zum Aussichtspunkt getrost übersehen hat. Ich hatte mich erstmal auf meine Beifahrerseite fokussiert. Zum Glück teilen wir den gleichen Humor und die Freude über diese Sichtung ist groß. Und gleichzeitig hat sich hiermit auch ein wunderbarer Platz zum Frühstücken gefunden. Also nix wie auf die Rückbank, ein paar Fotos geknipst und guten Appetit!





In der Zwischenzeit hat noch eine junge allein reisende Frau hinter uns geparkt, die sich ebenfalls riesig über die Sichtung und noch ein anderen Auto. Die vorbeifahrenden Autos auf der Hauptstraße scheinen sich nicht dafür zu interessieren, was es hier zu sehen gibt. Zuerst vermuten wir, dass es sich auch hier um Honeymooner handelt, aber dafür liefern sie uns keinerlei Hinweise. Sie machen einfach das, was Löwen am besten können - faul herumliegen :)



Langsam beginnen sie allerdings zu gähnen und stehen schließlich sogar auf. Für ein paar schöne Aufnahmen reicht es, dann legen sie sich einfach an anderer Stelle wieder ab.







Als sie sich schließlich flach hinlegen, ist das für uns das Zeichen, aufzubrechen. Hier wird sich erstmal nicht mehr viel tun. Für die Strecke nach Okerfontein kann ich Petra leider nicht begeistern. Zu sehr ist ihr die schlechte Pad in Erinnerung geblieben. Dafür wollen wir aber erstmals die Ngobib Schleife fahren.







Genau beim Abzweig treffen wir auf zwei Gentle Giants.







Am Wasserloch selbst ist einiges los! Wunderschöne Kudus, eine Giraffe, viele Vögel und Zebras.





















Weiter geht es mit dem Rest der Schleife - laut Karte ja nur 7 Kilometer... Jaja, Pustekuchen, das ist ein dicker Fehler in unserer alten Papierkarte. Am Ende ist diese Schleife nämlich knapp 20 Kilometer lang und wir sind froh als wir endlich wieder die Hauptstraße erreichen. Also wenn man nur das Wasserloch sehen möchte, fährt man von dort am besten auch wieder strack zurück. Außer man hat Zeit, die Gegend ist wirklich schön!



Bevor wir ins Camp fahren, muss natürlich noch bei Chudop gehalten werden! Dort crashen beinahe zwei wilde Hengste in uns rein. Dazu mehr im nächsten Kapitel :)
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26 Sep 2022 18:02 #651921
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23.06. Fortsetzung

Bei Chudop war bisher immer was los, wenn wir dort ankamen! Auch heute werden wir nicht enttäuscht, denn kurz vor dem Wasserloch rennen zwei Zebras blind über die Straße, wir waren zum Glück langsam unterwegs. Es stellt sich heraus, dass es zwei Hengste sind, die wirklich verbittert kämpfen! Einer der beiden blutet bereits an seiner vorderen Fessel. Da ich mal wieder nur gefilmt habe, gibt es vom Kampf nur Videoausschnitte.







Hier sieht man das Blut an seinem Bein.







Danach überlegen wir, nun erstmal ins Camp zu fahren und plötzlich werden wir von einer neunköpfigen Gruppe Elefantenbullen begrüßt! Ist das ein Badespaß! Ich glaube wir haben beide ein Dauergrinsen auf dem Gesicht und dies alles zu beobachten ist nach der ganzen Sucherei wahrlich eine Wohltat!







































So, langsam wird es aber Zeit für eine Mittagspause. Im Camp werden wir freundlich an der Rezeption von den Damen begrüßt und die Freude ist groß als sie sehen, dass wir ganze vier Nächte bleiben werden. Das ist eher außergewöhnlich für das Camp. Im Restaurant frage ich rasch nach, ob man sich für's Abendessen anmelden muss und die nette junge Kellnerin verneint dies, wir sollen einfach vorbei kommen. Als ich mich auf Afrikaans bedanke, strahlt sie übers ganze Gesicht.





Jetzt beginnt der spaßige Teil: Unser Chalet suchen. Laut Karte super einfach, da ich denke, wir könnten diesmal gemütlich hinterm Häuschen parken, aber dann stellt sich heraus, dass dort eine Mauer steht :D Also fahren wir mit dem Auto durch die Einfahrt zu den Bush Chalets, wo keine wirkliche Straße ist und man über sämtliche Gehwege fahren müsste - T.i.A. - That's Africa :D Zum Glück aber haben wir das erste Chalet auf der rechten Seite. Nächste Frage: Wo parken wir? So eher nicht, und auch nur zum Koffer ausladen :D



Klar ist hier NWR-typisch alles ein bisschen zu schnell in die Jahre gekommen, aber wir mögen die Bush Chalets in Namutoni aufgrund ihrer Größe sehr und alles ist sauber. Nur eine Sache macht mich wieder irre - nämlich dass die Bilder über den Betten auch hier dermaßen schief hängen. Sascha, warst du das, dem es ebenfalls so ging?







Natürlich läuft die Toilettenspülung wie in den anderen Camps auch nicht wirklich nach, aber darin sind wir ja mittlerweile mehr als erprobt!





Um etwa 15:30 Uhr geht es auch schon wieder los. Keine Ahnung, wie oft wir in diesem urlaub bei Koinachas Halt gemacht haben - aber definitiv jedes Mal, wenn wir daran vorbei fuhren :D Leider fast immer ohne Erfolg. Kurz vor Chudop treffen wir einen sehr kundenorientierten Singhabicht.





Für Chudop typisch versammeln sich viele Giraffen und Zebras am Wasserloch und ein einsamer Elefantenbulle ist noch übrig geblieben.

















Zum Sonnenuntergang fahren wir nach Klein Namutoni, um natürlich noch den Dik Dik Drive zu fahren. 2019 unsere absolute Lieblingsstrecke, die ihrem Namen alle Ehre machte! Heute gehen wir leider komplett leer aus. Nicht ein Dik Dik. Ganz zu schweigen von einem heimlich erhofften Leoparden.



Dafür herrscht am Wasserloch hier zum Sonnenuntergang das schönste Licht überhaupt, das jedem Motiv einen goldenen Schimmer zaubert.







Natürlich lassen wir es uns nicht nehmen und statten Koinachas noch einen Besuch ab, wo genau im richtigen Moment eine Elefantenherde daher marschiert! Wow, das nenne ich einen mehr als gelungenen Tagesabschluss!



















Sie bleiben nicht lange und verlassen mit uns gemeinsam das Wasserloch, sodass wir sie auf der Pad noch einmal beobachten können.









Zurück im Camp gehen wir direkt zum Abendessen, das hier à la carte serviert wird. Es sind sehr wenige Gäste hier und wir freunden uns sofort mit der netten jungen Kellnerin Sanneth an, die heute Mittag schon so lieb war. Sie hat hier sowas wie einen Studentenjob während ihrer Ferien vom Studium.

Wir genießen unser leckeres Essen in einer tollen Atmosphäre, die der Himmel uns zaubert.



Lekker Slaap!
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