Anfängerroute zum zweiten Mal...

Reisebericht 40 Antworten · 16,1k Aufrufe · gestartet 11. Mai 2017 von Markus615
Themenstarter1'042 Beiträge · seit 201611. Mai 2017 · #1
Hallo zusammen,

diesmal starte ich den Reisebericht früher, dafür wird das aber auch genau so wie die Reise selbst sich etwas in die Länge ziehen... 😉

Ich habe ja noch nicht einmal die Bilder alle "sortiert" bzw. gelöscht die nichts geworden sind und das wurden diesmal wieder sehr viele Bilder.

Start Mitten im April und zurück ging es dann nach 24 Tagen Anfang Mai.

Die Route: Windhoek, Okambara, Sesriem, Moon Mountain Loge (bei Regen), Swakopmund, Spitzkoppe, Uis, Sesfontein, Epupa Falls, Olifanstrus, Halali, Kamrav, Kambaku, Düsternbrook, noch eine Nacht in Windhoek und zurück mit Air Namibia nach Frankfurt.

Wieder Erwartens waren doch sehr viele Tiere zu sehen. Manche Tiere bzw. eines hätte ich lieber nicht gesehen. Die Kap Cobra hatte mich dermaßen erschreckt, dass ich kein Bild machen konnte. Die baute sich bei der Düsternbrook ca. 1 m neben dem Weg und damit direkt neben mir auf.

Ansonsten warten Vögel, eine Menge "Katzen", Elefanten, Nashörner, Antilopen, Robben etc. hier im Forum dauerhaft zu verewigt werden. Dazu der wundervolle Sternenhimmel von Namibia.

Zur Abwechslung gegenüber dem letzten Mal kann ich von keinen Reifenschäden oder ähnlichem berichten, darauf hätte ich auch bei der letzten Reise auch verzichten können... 😉

Heute Abend gibt es vermutlich die ersten Bilder.

Gruß Markus
36 Beiträge · seit 201511. Mai 2017 · #2
Hallo Markus,
da wir auch von Mitte April (Karfreitag) bis 3. Mai unterwegs waren, steige ich gleich mit ein. Wir waren allerdings Ersttäter - und hatten einen nagelneuen Camper...
Bilder und Videos - da geht es mir noch genauso. Am WE (Muttertag...) reist die ganze Familie an und ich bin mit der Präsentation natürlich längst nicht fertig. 😗
Wettertechnisch hatten wir Glück, da wir die ersten Nächte in der Suricate-TL verbrachten und wir bis auf 2 kurze Schauer nichts mitgenommen haben.
Freue mich schon auf eine Art "Wiedersehen" mit der ein oder anderen Örtlichkeit. 🙂
Gruß
Stephan
Themenstarter1'042 Beiträge · seit 201611. Mai 2017 · #3
Endlich geht es los...

Nach langem Flug endlich in Windhoek angekommen und direkt geht es zum ATM um N$ zu besorgen. Diesmal funktioniert das auch und nachdem auch der Fahrer von SCR uns gefunden hat reicht die Zeit noch aus um die aus Deutschland mitgebrachten MTC Karten aufzuladen und eine Tasse Tee zu trinken. Dann geht es weiter zu SCR. Unterwegs fahren wir direkt an einem Kuhdu vorbei das an der Straße steht, die Kamera natürlich nicht griffbereit. Dann folgt die Übernahme des Fahrzeugs

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Einen kurzen Abstecher nach Windhoek zum SuperSpar um erst einmal das nötigste zu kaufen und dann weiter zur Okambara Lodge. Die Asphaltstraßen verlassen wir so schnell wie möglich und sehen den ersten Oryx unterwegs in der Ferne. Unterwegs versuche ich diesen Tieren auszuweichen bzw. möglichst wenige davon zu überfahren:

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Die Zufahrt zur Okambara ist ziemlich "feucht" um nicht zu sagen naß, aber für den Hilux kein Problem.

Ein paar Vogel auch sprechender Natur:

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Zwei Nächte in der Okambara bedeutet, dass man an einem Tag dann den Game Drive mitmachen kann und für uns hat der sich definitiv gelohnt. Zuerst werden die "Katzen" gefüttert:

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Und dann raus zu den kleinen und großen Tieren:

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"Liste" abgehakt... jetzt kann es ja wieder heim gehen... 😄
Halt Löwen fehlen. Die gibt aber erst Tage später. 😗
zuletzt bearbeitet 11. Mai 2017
14 Beiträge · seit 201611. Mai 2017 · #4
Da wir in knapp 4 Wochen auch auf Ersttätertour gehen schau ich natürlich gerne hier mit rein!
Was sind MTC Karten?
1'816 Beiträge · seit 200811. Mai 2017 · #5
Hi, wenn ich schon mal dabei bin: SIM Karten fürs Handy.

Grüßle Boris
Themenstarter1'042 Beiträge · seit 201611. Mai 2017 · #6
Andy Pipkin schrieb:Da wir in knapp 4 Wochen auch auf Ersttätertour gehen schau ich natürlich gerne hier mit rein!
Was sind MTC Karten?
Hallo,

(Prepaid) SIM Karten für das Smartphone... kosten irgendwas um 1,50 € pro Stück und 1 GB Datenvolumen + 700 SMS + 100 Freiminuten (innerhalb Namibias) kann man z.B. für 2 € für 7 Tage buchen (ungenutzes Datenvolumen etc. verfällt dann halt nach 7 Tagen).

Gruß Markus
14 Beiträge · seit 201612. Mai 2017 · #7
Danke, also sowas wie Cellion aus der Schweiz, was man in den USA nutzen kann. Wo bekommt man die am besten? Gleich am Airport?
766 Beiträge · seit 200712. Mai 2017 · #8
Giraffen-Lisa steht am Strassenrand und hebt die Pfote an -> ich will auch mit 😄
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Bin sehr gespannt, was ihr erlebt habt.
Meine Aufenthalte in Südwest/Namibia: 1978/79 Besuch auf Farm am Waterberg, 1980 Praktikum im Schülerheim Otjiwarongo/Caprivi, 1981 Bulli-Rundreise mit crockydile: Namibia – Kapstadt – Gardenroute – Zymbabwe – Victoriafälle – Botswana (10Tage mit dem Mokoro im Okawango-Delta) – Namibia, 1983 Arbeiten auf Farm Otjikaru am Waterberg lange Pause Tolle Urlaube folgenten: 2007 Namibia, 2008 Namibia/Botswana, 2009 Namibia 2018 Wunderschöne 2-Familientour mit Familie tim.buktu
zuletzt bearbeitet 12. Mai 2017
2'391 Beiträge · seit 201612. Mai 2017 · #9
Hallo Markus,
gerade erst habe ich nach dem Bericht gefragt, schon geht es los.
Ich bin gespannt wie Euch Düsternbrook gefallen hat, da sind wir dieses Jahr ja auch.

Viele Grüße
Sasa
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft. 3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html
291 Beiträge · seit 201412. Mai 2017 · #10
Andy Pipkin schrieb:Danke, also sowas wie Cellion aus der Schweiz, was man in den USA nutzen kann. Wo bekommt man die am besten? Gleich am Airport?
Hallo Andy,

auch wenn es eigentlich nicht in diesen RB gehört: MTC-Schalter direkt am Flughafen, die freundlichen Mtarbeiter richten dir das alles ein.

@ Markus: Sorry, kannst weiter fahren. 😉

Übrigens, super Bilder, da fahre ich doch gern mit. 😎

VG
Holger
zuletzt bearbeitet 12. Mai 2017
Themenstarter1'042 Beiträge · seit 201612. Mai 2017 · #11
Weiter geht es... Okambara nach Sesriem über Dordabis, Rehoboth, Klein Aub, Bullsport. 430 km

Oryx auf der Straße:

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Schöne Bäume am Straßenrand:

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Affen:

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Esel:

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Es ist eben ein Fahrtag...

Dann sehe ich zuerst einen doch recht schnellen Waran, der sich der Kamera entzieht und ein paar 100 Meter weiter dann dieses Exemplar von Kap Kobra:

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Die stellte sich zuerst auf, aber ergriff dann recht schnell die Flucht vor dem Auto.

Weniger spektakulär der Tausendfüßler:

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Das Wetter kurz vor Bullsport, also kurz vor der D854 sieht dann gar nicht mehr so gut aus:

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Näher betrachtet wird das auch nicht besser

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Auf der D854 läuft auch schon das Wasser, wobei das Wetter wieder besser zu werden scheint:

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Dann läuft noch etwas mehr Wasser, wo ich so langsam meine Bedenken bekomme. Wenn noch etwas mehr Wasser kommen sollte dann gäbe es wohl sehr bald eine Zwangspause....

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Nur wenige Kilometer später kurz vor Sesriem ist wieder strahlend blauer Himmel, die zweit längste Etappe der Rundreise haben wir damit hinter uns gebracht. Vom Campingplatz sieht man noch lange die entfernten Wolken, die aber nicht näher kommen:

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Die Dachzelte sind aufgebaut, die Sterne über einem, was will man mehr?

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Morgen geht es in den Sandkasten... 😉
Themenstarter1'042 Beiträge · seit 201618. Mai 2017 · #12
Morgens früh raus, wobei früh relativ ist. Einige haben sich schon am Tor angestellt um direkt wenn das innere Tor öffnet in den Park rasen zu können. Wir sind etwas später dran. In der Morgendämmerung bzw. kurz davor verfahre ich mich noch fast auf dem Campingplatz. Das ist wohl der Grund warum man Nachts nicht fahren soll? Ich bin erst einmal völlig orientierungslos, es fehlt einfach der Asphalt der sagt wo Fahrweg ist und wo nicht.

Immerhin irgendwann finde auch ich den Weg. Der Stress beginnt aber erst, als meine Mutter fragt wo Ihr Smartphone ist. Wir suchen, ich rufe auf dem Smartphone an, aber es ist nicht erreichbar. Zurück? Bringt vermutlich nichts. Also weiter Richtung Death Vlei. Dieses Jahr bin schlauer als letztes Jahr und lasse vor der Fahrt in den Sand Druck aus den Reifen. So geht es relativ mühelos durch den Sand bis zum Parkplatz beim Death Vlei.

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Bilder gibt es ja genug davon, aber das ist doch so schön.


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Weiter geht es, es soll hoch hinaus. Dazu die Anmerkung: Wer denkt er geht im Death Vlei einfach auf der linken Seite (vom Parkplatz aus gesehen) nach hinten und kommt da die Düne locker hoch, der macht denselben Fehler wie ich. Am Dünenkamm wäre es leichter gegangen. So trete ich meine Spur selbst und rutsche bei jedem Schritt gefühlt zwei Schritte zurück...
Ziemlich abgekämpft komme ich auf den ersten Dünenkamm, von dort aus ist es aber auch noch sehr anstrengend. Immerhin irgendwann bin ich oben.

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Vom anderen Dünenkamm ins Death Vlei noch ein Bild

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und auf dem Rückweg noch zwei nette Begegnungen.


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Zurück am Campsite versuche ich vergeblich das verlorene Smartphone zu erreichen, kein Problem eigentlich da in beiden Smartphones eine MTC Karte steckt... Alle anrufversuche sind umsonst, da plötzlich klingelt mein Gerät und die Nummer des anderen Geräts meldet sich, es kommt aber zu keiner Verbindung. Ich schreibe daher eine Whatsapp und oh Wunder nach ein paar Minuten kommt die Antwort. Das Smartphone ist unterwegs... wir vereinbaren über Whatsapp einen Treffpunkt in Swakopmund in 4 Tagen...

Am nächsten Tag in den Canyon, wobei das Wetter schon zusehends schlechter wird.

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Also fahren wir nach kurzem Aufenthalt und den ersten Regentropfen in Sesriem weiter zur Moon Mountain Lodge. Ich freue mich doch schon auf eine Lodge nach zwei Tagen Campingplatz. Das Wetter verhindert zwar zuverlässig das Benutzen des Pool (bei Gewitter auf einer Anhöhe wäre mir das zu "prickelnd"), aber die Aussicht ist dennoch gut.

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Und wer hat schon einen Regenbogen beim entstehen an der Moon Mountain Lodge erlebt?

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Einen wunderschönen Sonnenuntergang gibt es noch...

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Meine "Lieblingstiere" fressen sich schon wieder gegenseitig...

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Themenstarter1'042 Beiträge · seit 201613. Aug. 2017 · #13
So nach doch etwas längerer Verzögerung geht es weiter.

Nächstes Ziel ist Swakopmund.
Unterwegs bei Regen einen krurzen Stop bei Solitaire:


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Nochmals über einen Fluss und es hat sogar Wasser:

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Und dann als erster im Brauhaus... 😄

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Ansonsten enstehen diese Mal erstaunlich wenig Bilder in Swakopmund und erst beim Ausflug zu der Robbenkolonie wird wieder viel geknipst:


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Dann verbringen wir noch knapp einen halben Tag damit auf das verlorene Smartphone zu warten, aber das hat sich gelohnt. Von Sesriem nach Swakopmund und dank der ungesperrten Karte konnten wir es ja auch unterwegs erreichen. 😉

Nächste Station ist der Campingplatz an der Spitzkoppe:


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Wir haben Glück und die Regenschauer ziehen abends nur vorbei:

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Etwas bewölkt bleibt es auch nachts....

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Themenstarter1'042 Beiträge · seit 201607. Sept. 2017 · #14
Merkwürdige Geräusche gab es nachts. Ein Pferd, war ziemlich nahe am Auto und irgendwann nachts gab es auch einen metallischen Schlag oder ein lautes Poing. So leise wie es ist hört man jedes noch so leise Geräusch extrem laut. 😉

Am Morgen dann haben wir Besuch:

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wir verlassen unseren schönen Campingplatz direkt hinter dem Bogen und machen uns ganz gemütlich auf den Weg nach Uis

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Die D1930 muss ziemlich langweilig gewesen sein, nachdem "nur" diese schöne Trappe fotografiert wurde:

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"Schattenparker" in Uis:


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In Uis sind wir schon am Mittag und verbringen gemütlich den Tag. Wir übernachten im Brandberg Rest Camp (preislich ganz günstig) und machen die "Sundowner Tour" noch mit.
Irgendwie gewaltig was da für Löcher in die Landschaft gegraben wurden:

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Noch beeindruckender finde ich den Ausblick von der Abraumhalde auf den Brandberg

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und die Wolken spielen auch mit:

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Abends bekommen wir am Tisch noch Besuch von einem richtigen "Monster" Insekt, das aber harmlos zu sein scheint (es rennt jedenfalls niemand davon weg)

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Gerne nehme ich Hinweise entgegen was das war... jedenfalls beinahe so groß wie ein Vogel (und damit meine ich keinen Kolibri)

Gegen später versuche ich noch unsere kleine Terasse gegen eine Invasion dieser "Auserirdischen" Grillen zu verteidigen, gebe aber bald entnervt auf und verschwinde im Bett unter dem Insektennetz. Auch Stechmücken gibt es reichlich (vor allem im Bad). Am nächsten Tag starten wir zeitig und gehen als nächstes Ziel Sesfontain an.

Die C35 nervt mich bis zur Abfahrt auf die D2319. Der Zustand der C35 ist sagen wir es "suboptimal" also man kann schon darauf fahren, aber wenn man nicht unbedingt muss und Zeit hat, dann macht man es auch nicht.

Die D2319 ist schöner, langsamer, gemütlicher:

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Nur die Durchfahrt des Ugab könnte problematisch werden, bei uns war aber alles trocken.
Vorbei an Sorris Sorris

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Noch ein Panorama unterwegs


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Der erste Elefant: 😄

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Und dann wird es ganz toll, Wüstenelefanten, erst ganz weit weg:

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(mit dem 500 mm mit APS-C entspricht also 750 mm Brennweite)

Das war schon an der C43 Richtung Palmwag, ich schätze so ca. 30 - 35 km, man sollte so etwas direkt in die Karte eintragen.
Weiter wird es mit Elefantenbildern gehen, soviel kann ich sagen. Wir warteten und die Elefanten kamen näher....
Themenstarter1'042 Beiträge · seit 201617. Sept. 2017 · #16
Die versprochenen Elefantenbilder:


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2'391 Beiträge · seit 201621. Sept. 2017 · #17
Hallo Markus,
danke für die schönen Bilder. Toll, dass ihr die Wüstenelefanten so nah gesehen habt.

Freue mich auf die weiteren Bilder.

Viele Grüße
Sasa
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft. 3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html
Themenstarter1'042 Beiträge · seit 201625. Sept. 2017 · #18
Es ist nicht mehr weit und bald stehen wir kurz nach dem Vet Fence an der Tankstelle von Palmwag. Toilettenbenutzung kostet mittlerweile Geld (5 N$, Rausgeld wird ungern gegeben) und die Himbas an der Tankstelle schreien wieder "Twenty Twenty Twenty".
Viel interessanter sind da diese doch seltenen Tiere: 😄

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Aber irgendwie scheinen die auch in jungen Jahren schon gelernt zu haben, dass man generell weg von Fotos schaut:

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Auch wenn keine Elefanten mehr zu sehen sind, so ist es an der C43 diesmal sehr tierreich. Springböcke gibt es jede Menge und auch einige Giraffen. Diese sind aber alle zu weit entfernt und es ist auch zu viel Luftflimmern, als dass da wirklich brauchbare Bilder entstehen könnten.

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Zebras habe ich fast unterschlagen.

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Gerade mit Zebras haben wir noch ein weiteres Erlebnis im Verlauf der Strecke. Einige Zebras sind im Begriff die Straße zu überqueren und ich mache schon langsam. Ein entgegen kommender Dacia Duster Fahrer hat das aber anscheinend nicht notwendig, obwohl ich ihn mit der Lichthupe warne. Glücklicherweise drehen die Zebras in letzter Sekunde noch ab und es kommt zu keinem Unfall. Danach waren die Zebras aber noch lange ziemlich nervös und zeigten das dann auch.


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Gegen 14:30 Uhr kommen wir bei Sesfontein dann an. Unglücklicherweise habe ich keine Bilder gemacht von der nicht mehr vorhandenen Brücke direkt von der C43 auf die D3707. Auch am nächsten Tag nicht. So ein staubigen Untergrund hatte ich vorher noch nie befahren. Man konnte keine 10 cm mehr aus dem Seitenfenster sehen, ich hoffe die Strecke ist bald wieder repariert. Ohne Allrad könnte es zum Problem werden.

Ich suchte übrigens die Unterkunft in Sesfontein eine ganze Weile, da ich das Schild einfach übersehen hatte:

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Aber irgendwann kommt man dann doch an:

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Noch ein paar "Bewohner":


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zuletzt bearbeitet 25. Sept. 2017
Themenstarter1'042 Beiträge · seit 201608. Okt. 2017 · #19
Weiter geht es über Opuwo zu den Epupa Falls.

Die Fahrt beginnt mit einem richtig merkwürdigem Moment. Durch Zufall habe ich sogar ein Bild das vorher entstanden ist.

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Rechts im Bild sieht man ein Polizeiauto und am Straßenschild drei Männer. Einer davon zeigte mir dann ich solle anhalten und erzählte irgendwas davon, dass er "Police Officer" wäre und wohin wir fahren würden etc. Eigentlich belangslosen Quatsch. Zu meiner Sicherheit hatte ich das Fenster nur einen Spalt geöffnet. Als ein zweiter Mann von den dreien sich dem Auto näherte sagte ich einfach "Bye" und gab Gas. Der angebliche oder nicht angebliche "Police Officer" zog dabei etwas aus der Tasche, aber das war nur ein Smartphone. Auf dem Weg Richtung Opuwo hatte ich dann aber ein merkwürdiges Gefühl und fuhr entsprechend "vorsichtig".

Da war natürlich nichts und den "Vorfall" wenn es denn einer war hatte ich dann auch in der nächsten Lodge gemeldet...

Der Jubertus Pass einmal wieder
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und die ziemlich grüne Landschaft mit der mal wirklich in gutem Zustand befindlichen C 43

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Dann doch eine "Straßensperre":

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und die Spuren vom vielen Regen:

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4x4 hätte man aber nicht gebraucht. Etwas Bodenfreiheit ist aber von Vorteil.

Nach Opuwo, da war die Strecke eigentlich nur noch eine lange Bautstelle und richtig schlecht habe ich dann diese nette Echse "erwischt":

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Der nächste versuchte "Raubüberfall" lies nicht auf sich warten. Kinder am Straßenrand bettelnd nach Süssigkeiten und ein weiteres Kind weiter hinten wartet mit einem großen Stein, falls man nicht anhält. Eigentlich gemein gefährlich und wirklich ein Problem. Ich konnte dem "Angriff" gerade so ausweichen indem ich die gesamte Breite der Schotterstraße nutzte. Bilder von dem Vorfall gibt es natürlich nicht. Um es kurz zu machen, falls so etwas passiert bitte erstattet Anzeige bei der Polizei!
Wir sind dann am nächsten Tag mit der Polizei in einem der Stelle naheliegenden Dorf gefahren und recht schnell wurden die verantwortlichen Kinder gefunden.

Geniesen wir wieder die Landschaft an den Wasserfällen:

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Von oben von der Lodge aus hat man einen wunderschönen Blick auf das Flusstal:

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In der Kapika Waterfall Lodge sind wir 2 Nächte und ich kann vor lauter Sterne nicht schlafen 😉 :

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Ich "teste" noch die D3700 an, aber die ist ganz gut...
sieht dramatisch aus:

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ist aber nett mit Steinen gepflastert:

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und "jage" noch ein paar kleinere Tiere:


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Themenstarter1'042 Beiträge · seit 201628. Okt. 2017 · #20
Von den Epupa Falls geht es nun weiter, erst einmal nach Opuwo um dort zu tanken und etwas Geld zu holen. In Opuwo ist die Hölle los, wir warten erst einmal 30 Minuten bis wir Sprit bekommen und danach stehen wir in einer kurzen Schlange an einem ATM leider geht da gar nichts vorwärts und wir erfahren nach weiteren 30 Minuten, dass der ATM gar nicht funktioniert... Warum steht man dann an? Vermutlich weil die Schlange kurz ist und bei der anderen Bank die Schlange von Menschen unendlich lang -> meine Vermutung 😄

Egal wir beschliessen, dass wir genug Geld für die nächsten Tage haben und fahren einfach weiter Richtung Etosha. Das nächste Ziel ist Olifantsrus, danach Halali. So viel Geld kann man dort ja auch nicht ausgeben und die beiden Tanks sind voll.
Am Vetfence werden wir ein wenig kontrolliert, Blick in die Kühltasche und dabei werden wir dann die rohen Eier los. Gekocht hätte man die mitnehmen dürfen, aber ich darf nicht noch mehr Zeit verschwenden (sonst hätte ich die vor Ort gekocht), die Mitreisenden sind dagegen... 😮

Völliger Blödsinn die Kontrolle eigentlich, da man ja ca. 12 oder 14 km wieder durch den Vet Fence fährt nur in die andere Richtung in den Park rein. Egal. Dafür sieht man sofort wieder viele Tiere, nachdem man im Park ist...


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Das war alles auf dem Weg vom Galton Gate bis Olifantsrus und nur eine kleine Auswahl.

Im Camp selber:

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Die Zecke die an mir hoch krabbelt hätte ich wohl besser verschwiegen, aber auf meinem hellen Polo-Shirt fällt die dermaßen auf, dass auch ich erst denke was ist das für ein schwarzer Punkt, der sich bewegt. Landete dann umgehend im Lagerfeuer.
Die erste und einzige Zecke die ich bisher in Namibia gesehen habe, ich hoffe das bleibt auch die einzige... 🤪

Das Wasserloch ist ein wenig eine Enttäuschung, wobei halt da bewegt sich doch etwas:

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😄

Alle größeren Tiere finden in der nahen Umgebung reichlich Wasser und bleiben somit weiter weg:

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Näher kam da wirklich keins. Elefanten oder Nashörner gar keine. Dafür noch einen wunderschönen Sonnenuntergang:

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Der Tag war doch ganz schön, vor allem ganz schön anstrengend. Von den Epupa Falls bis Olifantsrus ist es doch ein ganz schönes Stück zu fahren. Aufgestanden kurz vor Sonnenaufgang, dann gefrühstückt und los. Ca. 3-4 Stunden bis Opuwo, dort 1 Stunde für Tanken und den Versuch Geld zu holen und dann weiter nochmals 5 Stunden bis Olifantsrus (das ginge schneller, wenn da nicht der Vet Fence wäre, wenn da nicht das Galton Gate wäre und wenn da nicht die Tiere wären... dann wäre es aber langweilig... 😄 )

Für den nächsten Tag ist für morgens ein "Game Drive" geplant also eine kleine Runde im Park und dann gemütlich entspannen in Olifantsrus....
zuletzt bearbeitet 28. Okt. 2017