THEMA: Namibia + Botswana mit zwei Teenager (Sept/Okt 16)
10 Dez 2016 17:50 #455355
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Di 04.10. : Senyati Safari Camp - Linyanti Campsite (Chobe NP)

Da meine Frau viel Respekt von der Strecke hatte, wollte sie früh aufbrechen. Wir mussten aber noch einkaufen und konnten darum nicht zu früh los. So kauften wir um 8 Uhr in Kasane ein und wollten noch das Gas nachfüllen lassen. Beim Gas meinten sie, dies sei noch ziemlich voll was sich später (Moremi GR) als falsch herausstellte.
Dann ging es auf der Transitstrecke zügig durch den Chobe NP Richtung Ngoma Bridge. Dort konnte ich dann meiner Frau zeigen, dass wir viel schneller (ca Hälfte) als auf der Tracks4Africa Karte gewesen waren. Aber 1h12 für 57km Teerstrasse können gar nicht stimmen.
Und auch weiter bis Kachikau ging es zügig auf guter Teerstrasse weiter. Dort löste ich meine Frau beim Fahren ab. Nun ging es auf teils tiefsandiger Strecke weiter auf einem einspurigen Track meist geradeaus bis zu Cutline, d.h. der nördliche Chobe NP Grenze.




Dann ging es der Cutline entlang Richtung Linyanti. Hier war der Sand teils tiefsandiger als vorher. Unser Hilux schlingerte zwar teilweise etwas, schaffte aber alles im 3 Gang.
Beim Gate füllten wir wieder die 'Bücher' aus. Die zwei Angestellten sahen aus, wie wenn sie gerade erwacht wären ;) Viel zu tun haben sie an diesem einsamen Ort aber nicht. Zahlen konnten wir nicht, da ihr das Quittungspapier ausgegangen sei. Wir sollten dann in Savuti zahlen.

Nun ging es noch 5km parallel zum Linyanti zur Campsite. Dort erklärte uns ein sehr freundlicher und engagierter SLK Mitarbeiter alles. Dann fuhren wir zu unsere Campsite Nr 1 (die mit Nr 2 zusammen die Beste sei).


Und wirklich sahen wir gleich bei der Ankunft eine Elefant gerade unten bei der Lagune in Dreck spielen. Bei genauerem sehen, sah man dann auch noch viel mehr Elefanten in den Linyanti Floodplains.

Wie ich meiner Frau gesagt hatte, brauchten wir 4h Stunden von Kasane nach Linyanti. Die Strecke war trotz ein paar Tiefsand Passagen gut zu fahren.
Wir stellten als erstes die Tische auf zum Mittagessen. Bald kamen Vögel, die auf Reste spekulierten. Und die Jungs war natürlich gerne ein paar 'Brösmeli' oder auch mehr an den Boden. So hatten wir viel wunderschöne Vögel zu beobachten (v.a. Glanzstare). Es kam aber auch ein Hörnchen und eine Meerkatze.




Und unten an der Lagune war nun auch eine Gruppe Impalas.


Sorry, schlechtes Handy-Zoom-Foto

Den Nachmittag verbrachten wir gemütlich auf der Campsite und beobachteten Tiere von hier. Eine Gamedrive war gar nicht nötig.






Ab und zu liefen auf Elefanten nahe an der Campsites vorbei.




Gegen Abend grillierten die Jungs die Impala-Steaks aus Kazangula




Bei einer tollen Abendstimmung assen wir Znacht




In der Nacht hörten wir dann Elefanten durch die Büsche nahe dem Auto gehen.

Linyanti Campsite
Für uns war das die absolut schönste Campsite in einem Nationalpark: es war schön grün und schattig, wir hatten eine tolle Sicht mit vielen Tier- vor allem Elefanten-Sichtungen und man ist relativ einsam ohne viele andere Touristen. Dieser Ort ist perfekt zum Relaxen und die Natur geniessen
Auch wenn es etwas ein Umweg ist auf der Strecke durch die Pärke würden wir jedem empfehlen, Linyanti zu besuchen. Ich würde sogar eventuell zwei Nächte in Linyanti und keine in Savuti (heiss, sandig, wenig Schatten) machen.
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11 Dez 2016 12:01 #455402
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Mi 05.10. : Linyanti Campsite - Savuti Camp

Am Morgen nahmen wir es gemütlich, da es nach Savuti nur ca 2h waren. Wir genossen noch die wunderschöne Linyanti Campsite.


Wir entschieden us dann, wieder der Cutline nach und über Gcotha Gate nach Savuti zu fahren, da die direkte Route teilweise sehr schlecht beschrieben wurde.
Am Linyanti sahen wir noch ein paar Elefanten. Danach war es nur noch langweiliges Buschland. Die Fahrt ging aber relativ gut und wir erreichten vor Mittag Savuti wo wir die Paradise Campsite hatten. Wir versuchten Auto und Tisch unter dem kleinen Baum in den Schatten zu bringen. Diese sandige heisse Campsite ist ein riesiger Unterschied zu schattigen Campsite in Linyanti. Der Sand war so heiss, dann man sich fast verbrannte, wenn er seitlich in die Schlarpen rein kam.
Wenn der Savuti Channel fliessen würde, wäre es wohl deutlich schöner.


Gelbschnabel Toko im Baum auf der Paradise Campsite.

Dann ging ich mit meiner Frau zur Ablution Wäsche waschen. Da sie etwas vergessen hatte, ging sie nochmals zurück. Als sie nach längerer Zeit nicht zurück kam, lief ich zu unserer Campsite. Unterwegs und dort war sie nicht und auch die Buben hatte sie nicht gesehen. Ich suchte sie in der Umgebung und fragte auch andere Leute, ob sie sie gesehen hätten. Zwei Schweizer Brüder (interessante Reise-Website unter www.niggs.ch) halfen mir dann. Schlussendlich ging ich dann zur Reception um Hilfe zu holen. Als ich mit jemanden vom Platz zurück ging, kam meine Frau gerade mit einem Safari-Auto gefahren. Sie hatte sich auf dem Platz etwas verlaufen und wollte dann quer durch Büsche zu unserem Platz abkürzen. Da ihre Orientierung nicht so gut war, lief sie in den Busch. Zum Glück hörte sie dann einen Generator und lief zu diesem. Der war bei der Angestellten Unterkunft Savute Safari Lodge. Diese brachten sie dann zurück zum Camping. Unterwegs stand sie scheinbar einmal auch plötzlich einem riesigen Kudu entgegen. Zum Glück ging dieses Abenteuer gut aus.

Am Nachmittag machten wir einen Game-Drive hauptsächlich darum, weil wir dann im gekühlten Auto und nicht auf der heissen Campsite sein konnten. Tiere sahen wir südlich von Savuti keine, bestiegen aber den Bushman Hill.


Damit wir wenigstens etwas sahen, fuhren wir nochmals zum Wasserloch hinter der Brücke. Da hatte es ein paar Elefanten:


Später am Nachmittag hatte es dann ein Elefant auf der Campsite. Vom Walls der Ablution konnte man den gut beobachten.




Gegen Abend hatte es dann genug Schatten auf der Campsite und die Temperaturen waren auch weniger heiss.


Beim Eindunkeln kamen dann Elefanten den Savuti Channel runter.


Am Abend leuchteten wir ab und zu aus dem Zelt da es oft raschelte. Einmal sahen wir leuchtende Augen im Busch. Die gehörten aber nur einem Hasen. Als Joel wieder mal leuchtete, sah er eine Hyäne bei unserem Grill stehen. Ich sah nur noch einen Schatten bevor sie flüchtete.

Savuti Campsite (Paradise)
Nach der tollen Campsite in Linyanti war Savuti für uns enttäuschend. Die Lage an Savuti Channel ist zwar schön und wäre deutlich besser, wenn er Wasser hätte. Sonst ist es Savuti aber ein grosser heisser Platz wo wir fast keine Tiere sahen. Zudem waren die Wasserhahnen durch Elefanten zerstört, so dass wir für Wasser immer zur Ablution mussten.
Wir hätten da aber zwei Tage in Linyanti dem Platz in Savuti vorgezogen.
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20 Dez 2016 18:53 #456588
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Do 06.10. : Savuti - Moremi North Gate / Khwai)

Auch diesen Morgen nahmen wir gemütlich, da es nicht so weit bis zum Moremi North Gate ist.


So assen wir gemütlich 'Zmorgä' im Schatten eines Baumes.

Gegen 9 Uhr fuhren wir los. Bei der Abzweigung zur MArsh Road trafeb wir einen Safari Wagen und fragten wie die Strecken seie Der Guide meinte, es seien beide gut zu fahren und so zogen wir (zum Glück) die Marsh Road vor.
Schon bald liefen vor uns zwei Warzenscheine auf dem Track:


Gegenüber dem (fast) tierlosen Vortag war das schon eine 'Steigerung'. Kurz darauf sahen wir ein Safari Auto stehen und sahen dann 100m daneben Löwen unter einem Busch liegen. Ein Weibchen und später ein Mänchen liefen näher zum Weg.






Als wir weiter fuhren sahen wir auch Giraffen, Gnus und diverse Antilopen. Nun waren wir etwas mit Savuti verwöhnt.

Weiter südlich hatte es dann keine Tiere mehr und wir sahen auch keine anderen Leut. Wir dachten schon, hier würde niemand fahren bis uns ein ersten Auto entgegen kommen. Von da an kamen regelmässig Fahrzeuge aus dem Süden was jedesmal zu einem Ausweichmanöver auf dem einspurigen Track führte. Zwei Leute sagten uns, dass es ein paar Kilometer vor dem südliche Mababe Gate eine Gruppe Löwen gleich neben der Strassse hätte.
Die Marsh Road war hier teilweise etwas mühsam zu fahren, da es immer wieder ausgetrocknete Wasser-/Sumpflöcker hatte.
Im Süden trafen wir dann wirklich die Löwen: zuerst lagen ein paar Löwinnen gut versteckt im Schatten eines Busch. Und etwa 200m weiter war zwei Löwen 2m neben der Spur.




So hatten wir doch noch (Katzzen-)Glück im Chobe NP.

Beim Gate checkten wir aus und assen etwas. Danach wurde die Spur für ein paar Kilometer ziemlich 'ruppig' und kurvig. Doch dann kamern wir auf eine gute Gravel Road auf der wir fast bis nach Khwai fuhren. Im Dorf kauften wir noch Holz.


Auf der Brücke über den Khwai

Dann checkten wir ein und gingen auf unsere Campsite. Die war etwas enttäuschend weit wegen vom Fluss und am Mittag nur mit wenige Schatten.
Auf der Nachbarsplatz waren wieder die beiden deutschen Paare, die schon in Linyanti und Savuti waren.

Nach 15 Uhr ging es dann nochmals auf einen Gamdrive. Wir fuhren östlich der Camping dem Khwai nach. Es gab schöne Tiersichtungen:














Nach dem Nachtessen spazierten meine Frau und ich nochmals zum Gate uind Brücke wo es ein tolle Abenstimmung hatte.


Danach lasen wir noch am Feuer vor dem Auto


In der Nacht hörten wir rund ums Camp Hyänen heulen, d.h. auf der einen Seite kam das erste Geheul und die antworten jeweils von zwei anderen Seiten. Da Simon erstmals im Bodenzelt schlief (damit Jungs weniger Streit haben) schaute ich mehgrmlas runter ob nichts unten sei.

North Gate Campsite
Sie hat teilweise super schöne Plätze am Khwai River (No 3+4). Es gibt aber auch weniger schöne Plätze mit wenig Schatten hinten gegen die Ebene raus. Die Ablution sind gut und jeder Platz hat Wasser und eine Feuerstelle mit Rost.
Letzte Änderung: 21 Dez 2016 14:37 von felix__w.
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21 Dez 2016 21:20 #456664
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Fr 07.10. Moremi North Gate - Third Bridge

NAch dem es die ganze Nacht Geräusche von Tieren gab erwache ich relativ früh und stehe auf (wie immer als erster der Familie). Gleich neben der Leiter zu unserem Zelt entdecke ich einen Hyänenspur. Sie hat scheinbar auch ins Zelt von Simon geschaut.
'Draussen' in der Ebene hat es ein paar Impalas und eine tolle Morgenstimmung:


Nach dem Morgenessen stellen wir fest, dass der linke vordere Reifen wenig Luft hat und Pumpen:


Dann geht es für einmal relativ früh los Richtung Third Bridge. Wir nehmen nicht die direkte sondern folgen teils dem Khwai River. Wir sehen Zebras und Antilopen. Plötzlich sind neben dem Track sechs Hyänen. Sie laufen in die gleiche Richtung wie wir fahren und können sie so gut beobachten:




Dann teilen sie sich etwas auf und wir beobachten eine einzelne, die ans Wasser geht und Impalas auf der anderen Seite anschaut. Dann folgen wir den anderen. Eine geht zu einer Baumgruppe. Dort sehen wir gerade eine Safariauto kommen, das dort stehen bleibt. Wir fahren auch dorthin und sehen dies:



Ein Leopard auf dem Baum und darunter frisste die Hyäne sein Impala-Riss. Nun sind die Big-5 komplett :) Wir bleiben natürlich und beobachten das Geschehen aus mehreren Positionen:




Plötzlich packt die Hyänen das Kadaver und läuft davon:


Der Leopard kommt sofort von Baum runter und beginnt die Reste zu fressen:






Und dann sehen wir, dass er noch ein ungeborenes junges Impala aus dem Bauch der Mutter hat.



Als er fertig gefressen hat legt er sich noch kurz unter den Baum bevor er weg läuft:




Zusammen mit den Löwen mit dem Giraffenriss im Etosha war das unser bestes Erlebnis der Reise.

Nun ging es weiter zum Hippo Pool. Unterwegs sahen wir weiter Antilopen und Büffel.


Dann wird die Strecke weniger interessant, da man nicht mehr dem Khwai folgen kann. Wir sind auch nicht mehr ganz sicher, wo der 'richtige' Weg nach Third Bridge durch geht und verlassen und zu fest auf das GPS. Dieses will uns direkt zum Third Bridge führen. Dabei landen wir aber immer wieder an Wasserstellen, die wir in diesem einsamen Teil des Moremi GR nicht durchqueren wollen. So fahren wir schlussendlich zum Flugplatz zurück und von dort den Schildern nach. Wenigstens sahen wir so noch ein paar interessante Wasserlöcher mit Tieren.


Und das Flugplatz "Gebäude" und "Feuerwehr" finden wir sehr interessant:


Von dort fahren wir über 4th Bridge zur Third Bridge


Dort haben wir die schöne Campsite No 2 wo wir bald Besuch eines Elefanten hatten:


Er drückte dann auch einen Baum um und frass alle Blätter der Krone.


Dieser Elefant blieb dann längere Zeit in unserem Bereich. Da nun noch mehr Luft aus dem reifen war, mussten wir den Wechseln. Simon half gut mit. Ich war froh legte er sich in den Dreck unters Auto (war mit Sand etwas mühsam).


Der Elefant ging dann in den Sumpf bei Platz 1. Später kam er wieder raus und sehr nah zu uns. Corinne unjd Joel 'flüchteten' inds Dachzelt.




Am Nachmittag machten wir nochmals einen Game Drive Richtung 4th Bridge und dewr dortigen Laguna. Wir sahen aber nicht viel Tiere. Dass es bedeckt und windig war half wohl nicht.
Dank den Wolken hatte es am Abend einen tollen Sonnenuntergang. Und zum Glücl liefen gerade noch Elefanten durch.



Als wir am Abend bereits im Zelt waren hörten wir Hyppos im Sumpf. Wir leuchteten und sahen, dass sie nur 15m vor dem Auto waren.
Von den Hyänen (hörten wir) und Affen, von denen wir gewarnt wurden, sahen wir nichts.

Third Bridge Campsite
Dieses Campsite gefiel uns deutlich besser als Savuti und Khwai. Die Lage direkt am Sumpf ist sehr schön, es hat fast überall grosse Bäume die Schatten spenden und Wasser am Platz. Die Ablution war nicht weit weg und sauber.
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Letzte Änderung: 22 Dez 2016 06:55 von felix__w.
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Sa 08.10. Third Bridge, Moremi GR

An diesem Tag wollten wir endlich mal einen frühen Game Drive machen. DIe Jungs standen erstaunlich schnell auf und halfen beim Aufräumen. Dazu hatten wir eine tolle Morgenstimmung:


Wir entschieden uns für eine Runde auf der Halbinsel in Norden von Third Bridge (Name vergessen) und fuhren ca 6:30 los. Unterwegs gab es dann dank Wolken weitere tolle Stimmungen:


Tire sahen wir nicht so viel, d.h. ein paar Zebras Giraffen, Impalas, Warzenschweine und Vögel. Sonst war es aber eher enttäuschend leer






Zurück auf dem Camping haben wir Fladenbrotte, Speck und Ei gebraten. Da es ziemlich windete und die Gasflasche nicht mehr viel Druck hatte, 'versteckten' wir den Kocher in den Windschatten eines Rades:



In Kasane wollten wir dei Gasflasche nachfüllen lassen. Aber sie meinten dort, die Sei noch voll. Nun bereute ich es, die Flasche nicht insistiert hatte, die Flasche trotzdem zu füllen. Der Hilux hatte leider auch nur eine Gasflasche. Ein anderes Mal würde ich noch unseren kleinen Campingaz Kocher von zu Hause mitnehmen. Der ist auch deutlich effektiver als die Brenner des Auto.

Nachher verbrachten wir Zeit auf und um den Zeltplatz.


Gegen Mittag kamen wieder die zwei deutschen Paare, die wir schon in Linyanti, Savuti und North Gate getroffen hatten an. Sie mussten wir wir an Vortag auch als erstes ein Rad wechseln.

Der Gamedrive an Nachmittag in das Gebiet von 4th Bridge ergab noch weniger Tiersichtungen als am Morgen.

Dies war neben Senyanti der einzige Tag, wo wir zwei mal am gleichen Ort campierten. Nun würde ich aber erst einen Tag Xakanaxa und dann einen Tag 3rd Bridge machen. Da man ausser Tische/Stühlen doch alles aufräumen muss, bringt es nichts, zwei Tage am selben Ort zu sein.

PS: Es kann sein, dass es erst im Januar mit dem Bericht weiter geht. Zuerst feiern wir auswärts Weihnachten und nachher geht es ins Wallis Ski fahren (so gut möglich).
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09 Jan 2017 20:10 #458464
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So 09.10. : Third Bridge - Maun (Sedia Hotel)

Heute ging es zurück in die 'Zivilisation'. Wir fuhren nach 8 Uhr in Third Bridge Richtung Süden los. Bald sahen wir nicht weit neben dem Weg zwei Flusspferde am grasen. So weit aus und vom Wasser sahen wir noch nie Flusspferde.



Kurz darauf hatte es auf der anderen Wegseite eine Herde Gnus:



Und noch etwas weiter waren ein paar Zebras mit ein paar (ganz) Jungen:




Nachdem wir gestern nicht viele Tiere gesehen hatten, waren wir positiv von den Sichtungen überrascht.





Doch als es buschiger wurde gab es fast keine Tiere mehr. Nur noch einmal sahen wir Giraffen zwischen den Büschen.

Als wir das Gate erreichten, dachte wir nun würde die Strecke besser und meine Frau übernahm erstmals wieder das Steuer. Zuerst ging die nun breitere Strasse noch. Doch als nachdem wir auf die Strasse die zum Mababe Gate führt wurde diese wieder sanding, ausgefahren und sehr staubig. Ab Shorobe ging es dann auf Teerstrasse nach Maun.

Wir fuhren direkt zum Sedia Hotel wo wir uns eine Campsite frei wählen konnten. Die Plätze waren aber leider nicht so schön. Wir wählten einen mit Schatten und Strom, der nicht zu weiter vom Hotel bzw v.a. Pool weg war. Die Jungs gingen sofort zum Pool bzw das WLAN war fast wichtiger. Nachdem wir uns und Kleider gewaschen hatten ginge auch wir zum Pool. Wir genossen endlich wieder mal Abkühlung im Wasser. Leider schmerzte meine Schulter immer noch, so dass ich nicht schwimmen konnte.



Am Nachmittag machten wir ein paar Einkäufe und genossen sonst das relaxen am Pool. Zum NAchtessen kochten wir zum ersten und einzigen Mal auf dieser reise nicht selbst sondern genossen das Buffet des Hotels.


Camping Sedia River Hotel
Die Campsites gefiel uns nicht so. Sie sahen etwas ungepflegt aus. Aber für das, dass man Pool und WLAN hatte, waren sie sehr günstig.
Für ein anderes Mal würde ich aber Alternativen suchen. Es gibt sicher schöner Campsites in Maun.
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