THEMA: Namibia + Botswana mit zwei Teenager (Sept/Okt 16)
18 Nov 2016 08:42 #452638
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Vor etwa 2.5 Jahren erzählte uns ein Bekannter, dass man in Namibia und Botswana gut selbst Reisen und Campen kann. Das weckte mein Interesse und ich war nach Suche im Internet bald begeistert. Zuvor dachten wir, die nächste grössere Reise wäre wieder durch Australien.
Es gab dann auch hier im Forum einen Planungs-Thread.

Schlussendlich kamen wir auf diese Route:
Mi 21.09. : Abflug Air Namibia Frankfurt
Do 22.09. : Ankunft Windhoek (6:30), Autoübernahme Safar Car Rental, Einkauf, Gästefarm Elisenheim
Fr 23.09. : Gästefarm Elisenheim - Waterberg Plateau Camping 275km
Sa 24.09. : Waterberg- Etosha NP, Olifantsrus Camp 450km
So 25.09. : Etosha NP (Okaukuejo Camp) Olifantsrus-Okaukuejo
Mo 26.09. : Etosha NP (Onguma Tamboti Campsite) Halali-Namuntoni-Onguma Tamboti 84.5km
Di 27.09. : Onguma Tamboti Campsite - Mobola Lodge 593km
Mi 28.09. : Bwabwata NP, Buffalo Core Aera (2. Nacht Mobola Lodge)
Do 29.09. : Mobola Lodge - Mavunje Community Camp 247km, Start one Night Floodplain Special
Fr 30.09. : Mavunje Community Camp Campsite
Sa 01.10. : Mavunje Community Camp- Katima Mulino - Ihaha Campsite 215km
So 02.10. : Ihaha Campsite - Kasane- Senyati Safari Camp 66km
Mo 03.10. : Senyati Camp - Tagesausflug zu Victoria Fälle
Di 04.10. : Senyati Safari Camp - Linyanti Campsite (Chobe NP) 183km
Mi 05.10. : Linyanti Campsite - Savuti Camp
Do 06.10. : Savuti Camp - North Gate (Khwai)
Fr 07.10. : North Gate Camp - Third Bridge Camp
Sa 08.10. : Third Bridge Camp
So 09.10. : Third Bridge Camp - Sedia Hotel
Mo 10.10. : Maun - Tiaan's Camp, Xhumaga 143km
Di 11.10. : Tiaan's Camp - Sunday Pan (CKSUN 03) 168km
Mi 12.10. : Sunday Pan - Tsau Gate - Chanzi, Thakadu Camp (Piper Pan weg gelassen)
Do 13.10. : Chanzi, Thakadu Camp - Zelda Guestfarm
Fr 14.10. : Zelda Guestfarm - Daan Viljoen GR (Sunkarros Camping) 320km
Sa 15.10. : Daan Viljoen GR, Windhuk, Auto Abgabe, Rückflug


Hier ist aber noch die ursprüngliche Planung im CKGR mit Piper Pan und Ausfahrt über Xade Gate eingezeichnet.

Wir waren zu viert mit unseren zwei Söhnen (15 + 13 Jahre) unterwegs. Der Reisebericht folgt nun in den nächsten Wochen (Monate) . Eine kürzere Form hat es in meinem Blog. Unsere besten Fotos hat es hier.

Felix
Letzte Änderung: 25 Nov 2016 13:42 von felix__w.
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21 Nov 2016 20:40 #453144
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23.9. Gästefarm Elisenheim - Okahandja - Waterberg Plateau Camping

Am Morgen haben wir es nicht pressant und lassen uns gut Zeit. Heute ist es deutlich wärmer als am Vortag auf dem Flugplatz.



Unterwegs stoppen wir ins Okahandja um zu tanken und den Handwerks Markt anzusehen. Dann geht es weiter Richtung Norden. Plötzlich ruft Simon (der Jüngere) "ein Giraffe". Da meine Frau ihn nicht gesehen haben drehen wir um und halten am Strassenrand.


Das war unser erstes grosses afrikanisches Tier. (Edit: sah erst jetzt, dass das Foto gedreht ist. Kann man nur Breitformat einstellen?)

Dann geht es mit einer Mittagspause auf einem Rastplatz zum Waterberg Plateau. Wir sehen noch mehr Giraffen und auch Antilopen.


Kudus kurz vor dem Waterberg Plateau Camping.

Beim Waterberg Plateau Camping bekommen wir einen schönen Platz und gehen dann ziemlich bald ins Pool. Es ist aber ziemlich kühl so dass wir nicht zu lange drin sind.


Sonst geniessen wir das erste "Bush Camp" und ich mach mit Corinne noch eine kleine Wanderung auf einem der ausgeschilderten Wege. Später koche ich mit Simon das Nachtessen.



In der Nacht höre ich es ums Auto rascheln. Bei den ersten Mal leuchten sehe ich nicht. Doch plötzlich ist ein grosses Stachelschwein direkt am Fuss der Leiter zu unserem Zelt.

Waterberg Plateau Camping
Grosszügig individuelle Campsites mit einer eigenen WC/Dusche in Ablution Block. Schöner gedeckter 'Küchen-Sitzbereich'. Kleines schönes Pool oberhalb des Camping.

Felix
Letzte Änderung: 30 Nov 2016 07:00 von felix__w.
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23 Nov 2016 21:13 #453393
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Sa 24.9. Waterberg - Otjiwarongo - Galton Gate (Etosha) - Olifantsrus Camp

Am Morgen früh gehen ich mit Corinne zum Viewpoint nahe dem Camping um den Sonnenaufgang zu sehen. Die Sonne kommt als rote Kugel hoch.



Heute ist eine der längsten Etappen der Reise (~450km).Nach dem Morgenessen geht es nach Otjiwarongo wo wir für den Etosha einkaufen. Nachher geht es lange nordöstlich Richtung Galton Gate. Die Strecke ist relativ langweilig.
Das 'Anmelden' beim Galton Gate ght relativ zügig. Leider gibt es dort die Etosha Karte nicht mehr. Dann geht es in den Park. Wir wissen nicht, wie viele Tiere wir im Westen des NP erwarten können
Nach ein paar Kilometer sehen wir eine Giraffe und Zebras. Und beim ersten Wasserloch (Renostervlei) ist dann auch ein Elefant und ein Oryx. Wir sind ganz zufrieden was wir bisher sahen.



Beim nächsten Wasserloch Rateldraai hat es dann noch mehr Tiere: wir sehen Zerbas und Springböcke aus der Nähe und auf dem Weg hat es mehrere Giraffen.

Der Höhepunkt ist dann allerdings das Wasserloch Dolmietpunt unterhalb der Lodge. Hier hat es sehr viele Tiere:







Dann geht es noch über ein weiteres Wasserloch (Zerbas, Kuhantilopen, Strausse, Springböcke) zum Olifantsrus Camp.



Unterwegs entdeckt Simon ziemlich weit weg zwei Löwen unter einem Busch. Man kann sie fast nicht erkennen (er hat immer ein super 'Blick' für Tiere).



Das Olifantsrus Camp mit dem schönen zweistöckigen Hide gefällt uns. Ich grilliere ein sehr zartes Rindssteak (hat wohl 1/5 - 1/8 von CH-Preis gekostet).







Als es dunkel ist gehen wir zum Hide. Nach einiger Zeit kommt ein Nashorn. Nun haben wir bereits am ersten Tag drei der fünf Big 5 gesehen. So viele und so unterschiedliche Tiere hätten wir nicht bereits am ersten Tag im Etosha erwartet,



Olifantsrus Campsite
Schöne neue Anlage. WC Anlagen ok. Vor allem der Hide gefiel uns sehr gut.

Felix
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25 Nov 2016 13:40 #453561
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Eine Online Fotogalerie der besten Fotos ist nun auch online. Bis jetzt geht sie bis Ende September im Caprivi und wir fortlaufend ergänzt:

http://www.family-weilenmann.net/Fotos/2016/Namibia-Botswana

Felix
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27 Nov 2016 21:10 #453780
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Sa 25.9. Etosha NP: Olifantsrus - Okaukuejo

Am Morgen wollte ich eigentlich früh los fahren und früh an den ersten Wasserlöcher zu sein. Für mich als Morgenmensch (bin bei Sonne meist um 6 wach und unter der Woche dann im Büro) wäre das kein Problem gewesen. Aber mit Familie und vor allem zwei Teenagern war das etwas schwieriger (obwohl sie keine wirklich Langschläfer sind).
So sahen wir gegen 7 Uhr den Sonnenaufgang noch auf der Campsite.


Gegen 9 Uhr waren wir dam am ersten Wasserloch Tobiroen. Von Weitem waren wir etwas enttäuscht von den wenigen Tieren. Doch als wir näher kamen sahen wir den Grund:


Nun hatten wir unsere erste "gute" Löwensichtung. Wir beobachten den Löwen längere Zeit. Nach einer Weile kam auch eine Löwing gelaufen:




Sie tranken dann zusammen am Wasserloch und lagen da rum. Nach längerer Beobachtung brachen wir auf. Beim nächsten Wasserloch (wohl Bitterwater Waterhole) hatte es ein grosse Elefantenherde, Giraffen und Kuhantilopen.


Weiter ging es zum Sonderkop Waterhole. Hier hatte es ein riesige Gruppe von Tieren: ein Nashorn, Zebras, Springböcke, Oryx, Giraffen, Strausse und Gnus. Das ganze war absolut faszinierend und wir schauten lange zu (mit vielen anderen Autos):









Danach ging es nach Okaukuejo. Dort bekamen wir ein sehr 'unschöne' Campsite am rand zugewiesen: grau, schattenlos, staubig. Meine frau ging dann nochmals zur Reception und wir konnten auf einen wenig besseren Platz wechseln. Es würde aber der wenigste schönste Platz der ganzen Reise werden und wir würden wohl nicht mehr in Okaukuejo übernachten. Wenigstens hatte es aber ein Pool um uns zu kühlen.



Nur das Wasserloch war toll. Es hatte aber nicht so viel Tiere, dafür u.a. drei Nashörner. Und als wir im Dachzelt waren hörten wir ausserhalb des Camps einen Löwen brüllen.
In der Nacht zog dann eine kurzer Regenschauer (nur ein paar tropfen) durch. Der war aber von starkem Wind begleitet der zu einem kurzen Sandsturm auf dem staubigen Platz führte was auch in geschlossenen Zelt spürbar war.
Dieser Tag war aber wiederum super mit vielen tollen Tiersichtungen und wir waren gespannt, was der letzte Tag im Etosha bringen würde (und sollten nicht enttäuscht werden ...)

Die Fotos sind nun auch 'öffentlich' auf Facebook.

Okaukuejo Campsite
Ein grosser grauer staubiger Platz, mit nur wenigen Bäumen die Schatten geben. Da würden wir ein nächstes Mal eine alternative suchen. Halali sah z.B. besser aus.
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So 26.9. Etosha NP: Okaukuejo - Halali- Ognuma Tamboti Campsite

Am Morgen ist es immer noch bewölkt-dunstig (oder Staub in Luft) und eine spezielle Stimmung.




Wir fuhren ostwärts und machten den Bogen über die Wasserlöcher Olifantsbad und Aus. In Olifantsbad hatte es "nur" ein paar wenige Kudus, Zebras und Springböcke.
Beim Wasserloch Aus standen dann viele Autos und ein Löwe lief gerade Richtung Büsche davon. Da es nachher nicht mehr viel zu sehen gab fuhren wir bald weiter.
Bald sahen wir viele Autos auf der Strasse stehen. Als wir näher kamen, sahen wir, dass unterem einem Baum 15m neben der Strasse sechs 6 Löwinen mit Jungen lagen. Da konnten wir gerade gegnüber halte.
Etwas weiter sahen wir zwei Männchen mit einem Giraffenriss. Dort war die Strasse aber total von Autos blockiert.







Mit der Zeit fuhr immer wieder mal ein Auto weiter wenn es aus dem Chaos kam.


So kamen wir immer näher zu den zwei Löwen und einer Löwin die neben der toten Giraffe lagewn. Genau in dem Moment als wir gegenüber der drei ankamen, stand einer auf und begann zu fressen:


Danach gab es noch ein paar tolle Fotos der Löwen:







Nach deutlich mehr als einer Stunden fuhren wir weiter. Dies sollte eines der besten Erlebnisse unserer Reise werden.
èber Hahali (Lunch Pause) ging es zum Etosha Lookout und dann weiter Richtung Lindquist Gate. Auf dem Weg gab es noch ein paar gute Sichtungen:







Gerade beim Lidquist Gate gingen wir noch aufs WC bzw der Hauptgrund war, das Fleisch aus dem Kühlfach nehmen. Und wirklich wurde dieser am Gate überprüft ;)
Gerade nach dem Gate ging es rechts ins Onguma Game Reserve wo wir auf der Tamboti Campsite reserviert hatten. Wir freuten uns über das Pool und den grünen RAsen. Und die Jungs ganz besonders aufs WLAN ...

Die wunderschöne 'Poolanlage'


Unsere Campsite


Jungs am Abend im WLAN. Am Morgen sahen sie von dort sogar Kudus beim kleinen Wasserloch (am Abend hatte es nichts)

Ognuma Tamboti Campsite
Die gefiel uns sehr. Nach dem grauen staubigen Platz in Okaukuejo war dieser wunderschön. Und die individuellen 'Ablution'-Häuschen gefielen uns gut. Wir würde diese wieder als Alternative zu einer im Park wählen.
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