THEMA: Namibia Februar 2013 - Caprivi - Opuwo - Lüderitz
03 Mär 2013 12:57 #279014
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  • peter 08 am 03 Mär 2013 12:57
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Start - 24. Februar 2013

Zum Glück hatten wir bereits vorher den Braten gerochen - die Sicherheitszone des Airport Frankfurt hat den Charme einer Leichenhalle, keine Verpflegung, selbst für den üblichen Toilettengang mußte man sich vorher abmelden und der schwarzen Lady am Schalter die Boardingcard als Sicherheit hinterlegen :angry:

Wie schön war es da in München, konnte man sich bei Brezen und Leberkäse telefonisch bei seinen Lieben verabschieden und mit einem Bierchen die nötige Bettschwere für den Flug verschaffen.

Nun, der AN-Flug war pünktlich, der Flieger einen Tick komfortabler als bei AirBerlin, Essen und insbesondere Getränke wesentlich reichhaltiger. Besonders angenehm war, dass man um Mitternacht die Bildschirme hochfuhr und das Bordlicht auf ein Minimum reduzierte, das erleichtert den Schlaf auf der 4er-Sitzgruppe ... trotz Flugplanreduzierung war die Maschine nur halb gebucht.

Ankunft pünktlich am Morgen in Windhoek, der Camper Van 4x4 steht bei African Tracks schon bereit. Es kann losgehen.





Country Lodge Okahandja CP

An und für sich ein schönes Plätzchen. Leider haben die allgegenwärtigen Chinesen eine Großbaustelle im Ort und benötigen deshalb Bausand und Kies aus dem Flussbett, das bedeutet, bis 20.00 Uhr lautstarke Baumaschinen neben dem CP. Der Besitzer, ein Südwester der mit Reetdächern sein Geld verdiente, ist permapräsent. Seine Frau aus Berlin möchte endlich mal wieder in die Heimat, "....aber Deutschland, wissen Sie..." ja, ja, wir wissen :(

Im frisch gewässerten Gras schlüpfen Massen von kleinen Faltern. Tokos und Glanzstare fressen ohne Unterbrechung. Die Falter flüchten in ihrer Not in das nächste Versteck, insbesondere auch ins Innere unseres Campers. Mangels Moskitovorhängen finden wir sie in den nächsten Tagen in jeder Ritze.




Letzte Änderung: 19 Jul 2013 14:02 von peter 08.
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03 Mär 2013 14:30 #279035
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Nach Rundu

Leicht genervt und mückenzerstochen verlassen wir Okahandja. Hätten wir nur Hanne`s Tipp befolgt und in Omatuzu übernachtet.

Der SPAR in Otjiwarongo ist die Wucht, ein riesiges Angebot, sogar ein Cafe und Restaurant.

Vor Hobas spinnt unser Navi das erste und einzige Mal. Kurz vor dem Meteoriten zeigt es noch über 1.200 km Entfernung zum Ziel an :huh:







Roy`s Restcamp





Sofort wird ein schattiger Stellplatz gesucht und dann ab in den Pool. Eben doch nicht so einfach für uns verweichlichte Mitteleuropäer von -7 auf + 37°C.

Bei glühender Nachmittagshitze fährt eine zierliche Frau mit Fahrrad und Gepäck ins Camp. Völlig entkräftet starrt sie eine Stunde vor sich auf den Boden. Als sie beim Zeltaufbau heulend zusammenbricht, kommt ihr ein Bediensteter zur Hilfe.


Samsitu Riverside Camp

In Rundu sind wir zum ersten Mal am Okavango mit seinen fruchtbaren Ebenen, ein faszinierender Anblick.





Etwas westlich liegt das Samsitu Camp. Schöne Plätze mit Strom und Wasser direkt am Ufer.






Am Abend platscht etwas ins Wasser. Ein Einheimischer ist - nach längeren Aufenthalt in der Bar - in den Fluss gesprungen und schwimmt die paar km bis Rundu. Nach eigenen Angaben hat er das schon öfters überlebt :)




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03 Mär 2013 15:22 #279043
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Im Caprivi

Weil ich weiß, dass einige FoMi`s demnächst dort hin wollen, eins vorab - es ist eine extrem langweilige und einschläfernde Fahrerei. Bei Temperaturen um die 40° haben wir uns alle 50 km abgewechselt und an jedem zweiten Rastplatz angehalten. Die Landschaft ist eintönig, die Strasse schnurgerade, man hofft nur ständig, es queren endlich ein paar Dickhäuter...






Ngepi


Das Camp empfing uns zunächst mit unbeschreiblicher Dummheit. Souverän buchte uns die Dame am PC auf Nr. 1.
Nr. 1 war aber schon belegt.
Mit gleicher Übersicht wurde die Buchung dann auf Nr. 3 geändert. Da stand dann aber ein Overlander, der sich - alles Grünzeug nieder mähend - auf die Einzelplätze 3 + 4 durchgekämpft hatte. (Obwohl es extra Overlander-Plätze am Camp gibt)

Bei 40° wurde mir das Spielchen dann zuviel, vorbei an der Dame am PC erklärte ich der Chefin, dass wir nun 2 Tage auf Nr. 5 stehen werden und meldete uns zum Dinner an.



Dennoch, der Platz war dann ein Traum. Ein Hippo, ständig direkt vor uns im Fluss, Elefanten, Affen, Kudus, Büffel etc. am gegenüberliegenden Ufer, wie im Kino.













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03 Mär 2013 17:48 #279086
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Am Okavango

Uber das "Dinner" schreibe ich nichts :blink:

Es war eine herrliche Nacht in Ngepi. Zunächst begannen Tausende von Fröschen mit ihrem Klicken, dann setzen die Grillen ihr Zirpen dagegen. Dazwischen das Brüllen der Affen. Dann der Höhepunkt, das Grunzen der Hippos. Der Bulle vor unserem Camp versuchte wiederholt an Land zu kommen. Bei manchem Grunzen hatte man das Gefühl, er steht schon neben dir.

Am nächsten Tag ging es auf den Fluss, besonders freute mich der Malachit Eisvogel
















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03 Mär 2013 18:56 #279102
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Popa Falls











Camp Kwando

Über den Caprivi Highway ging es über den Kwando bis Kongola, eigentlich nur eine Tankstelle und ein Laden.





Die C 49 wird massiv ausgebaut.





Das Camp liegt in einem großen Park mit seltenen Bäumen und vielen Vögeln. Die Plätze liegen am Rand, in Parkmitte ein kleiner Pool. Nette Lapa.






















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Katima Mulilo

Die Ankunft ist wie eine Erlösung, der öde Caprivi-Highway hat ein Ende. Katima Mulilo ein Zeitensprung, moderne Infrastruktur, Einkaufszentren, zahllose Schulen, sogar ein Campus der Universität, endlich sind die Wasser des Sambesi erreicht.




Namwi Island Camp bei Katima Mulilo

Ein komfortabler CP, Wege gepflastert, Strom, Wasser und schöne Rasenflächen mit toller Aussicht am Ufer über dem Sambesi. Am gegenüberliegenden Ufer plumpsen Hippos ins Wasser. Durch das Unterholz stochern Holzboote, Fischer oder Schmuggler.....









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